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  1. User Info Menu

    AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Ich empfehle Drillinge - damit wäre das Problem ein für alle mal erledigt.

    Hilfsweise ehrenamtliche Tätigkeit.

    Ja, das Problem ist das Um-sich-selbst-Kreisen - da stimme ich hilfskonstruktion zu.
    Hand hebe, sehe ich genau so.
    Mich wundert auch immer, wie verschieden der Begriff GLÜCK interpretierbar ist,
    aber das macht Menschen ja auch spannend.
    Ehrenamt, soziales Engagement- oder noch etwas ganz Neues wagen, etwas das man
    insgeheim schon immer wollte, sich aber früher nie getraut hat, fällt mir spontan
    ein.Bei mir war es zB. vor ein paar Jahren das Swingtanzen, das wurde mir inzwischen
    zur echten Passion, obwohl ich über keinerlei Langeweile verfüge im Leben.
    Schon als Jugendliche schwärmte ich (insgeheim natürlich! ), neben Punk und Co.
    für genau diese Musikrichtung....und dann noch richtig dazu tanzen können. Man muss
    ja nicht so gut wie Ginger und Fred werden- aber man sollte es wenigstens versuchen
    Es gibt so vieles was ich noch vor habe, dazu reicht der Rest des Lebens nicht.....
    Die Träume sind geheime Tunnel, durch die wir zurück-
    kehren, so daß wir einen Moment lang wieder sind, wer
    wir waren

    Aharon Appelfeld

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    AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und man braucht ein drittes Ding, nämlich die Illusion, ein Ehrenamt sei ehrenhaft.
    Es ist im sozialen Bereich (nicht im sportlichen) reine Ausbeute. Vergiss ein Ehrenamt.
    Es sei denn, Du treibst Sport.
    wie kommst du denn darauf? warum muss ein ehrenamt ehrenhaft sein oder warum braucht man dafür diese illusion?

    kann mans nicht einfach machen, weil es einem freude macht, man nette leute um sich hat und etwas sinnvolles mit seiner zeit anfangen will.
    Liebt Menschen und benutzt Dinge, weil das Gegenteil niemals funktioniert - The Minimalists

  3. Inaktiver User

    AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?

    Zitat Zitat von irgendeinwald Beitrag anzeigen
    kann mans nicht einfach machen, weil es einem freude macht, man nette leute um sich hat und etwas sinnvolles mit seiner zeit anfangen will.
    Das kann man doch trotzdem tun. Was hindert einen daran, dies auch kritisch zu hinterfragen?

  4. Inaktiver User

    AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?

    Zitat Zitat von gezeitenfrau Beitrag anzeigen
    Man muss
    ja nicht so gut wie Ginger und Fred werden- aber man sollte es wenigstens versuchen
    Es gibt so vieles was ich noch vor habe, dazu reicht der Rest des Lebens nicht.....
    Die TE möchte aber ein Ziel haben, sie möchte ihre Bemühungen mit einem Erfolg abschließen können, ein Ergebnis, ein Dokument, einen Stempel und dann fertig.
    Und es muss einen Selbstzweck haben, also einen Nutzen, der zu belegen ist.
    Sie möchte die Dinge, die sie anfasst, abhaken können.
    Das Leben als Nutzen-Kosten-Faktor, da sind Träume, Anstrengungen, unerreichbare Ziele (der Weg ist das Ziel) und Unwägbarkeiten nicht avisiert.

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    AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das kann man doch trotzdem tun. Was hindert einen daran, dies auch kritisch zu hinterfragen?
    du hast geschrieben, die TE soll das Ehrenamt vergessen und im sozialen bereich sei es nur ausbeutung - das seh ich anders - und um etwas kritisch zu hinterfragen, sollte man damit erfahrung sammeln - man kann ja in so vielen bereichen sich ehrenamtlich einbringen. von nachhilfe, über seniorenbetreuung, suppenküche, Rotes kreuz, Nachbarschaftshilfe, übersetzen, Musik mit flüchlingen machen, Kunst, Büroarbeit usw.
    Liebt Menschen und benutzt Dinge, weil das Gegenteil niemals funktioniert - The Minimalists

  6. Inaktiver User

    AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?

    Ehrenamt muss ja nicht immer heissen, Leute zu betütteln.

    Mir persönlich ist wichtig was zu machen, was über mein eigenes begrenztes Dasein hinausreicht und Verbindung schafft zur Welt.

    Das kann dann genauso gut Vogelbeobachtung sein oder Denkmalschutz.

    Ich war lang Schöffin, das fand ich hochinteressant, weil man mit ganz anderen Lebenswelten in Berührung kommt.

  7. Inaktiver User

    AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?

    Zitat Zitat von irgendeinwald Beitrag anzeigen
    und um etwas kritisch zu hinterfragen, sollte man damit erfahrung sammeln -
    Man kann sich auch einfach darüber informieren.
    man kann ja in so vielen bereichen sich ehrenamtlich einbringen. von nachhilfe, über seniorenbetreuung, suppenküche, Rotes kreuz, Nachbarschaftshilfe, übersetzen, Musik mit flüchlingen machen, Kunst, Büroarbeit usw.
    Wofür willst Du hier Werbung machen?
    Das Rote Kreuz z.B. ist ein Megakonzern, der seine Millionen u.a. durch Ehrenamtler scheffelt und seine Mitarbeiter jämmerlich bezahlt.
    Das ist hier aber o.t.

  8. Inaktiver User

    AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?

    Ziele zu haben, oder Träume, find ich auch wichtig.

    Aber wenn es in eine Hatz nach dem immer Neuen ausartet - dann fehlt mir auch die Dankbarkeit für das was man hat, und die Fähigkeit das auch zu genießen.

    Grad wenn du schon so viel erreicht hast - kannst du dich denn nicht mal zurücklehnen und dich freuen wie gut du es hast?

    Du bist ja nicht dumm, es sollte dir also schon bewußt sein, dass das alles nicht selbstverständlich ist, und vieles auch von heut auf morgen nicht mehr da sein kann. Deine Gesundheit, dein Partner, was weiß ich.

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    AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Man kann sich auch einfach darüber informieren.
    Wofür willst Du hier Werbung machen?
    Das Rote Kreuz z.B. ist ein Megakonzern, der seine Millionen u.a. durch Ehrenamtler scheffelt und seine Mitarbeiter jämmerlich bezahlt.
    Das ist hier aber o.t.
    war ja nur ein beispiel, man kann sich ja einen verein/organisation suchen, die dem eigenen vorstellungen entspricht, aber pauschal alles aus ausbeuterei abtun, ist einfach unsinnig, wenn man selbst keine erfahrung damit gemacht hat - und wenn ich bis jetzt alle "lebensziele" nur um mich selbst gekreist sind und mich nicht glücklich gemacht haben, könnte es eben helfen, wenn ich was für andere tue, in welcher form auch immer.
    Liebt Menschen und benutzt Dinge, weil das Gegenteil niemals funktioniert - The Minimalists

  10. Moderation

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    AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?

    Vielleicht ist es auch Zeit, die früheren Wünsche Revue passieren zu lassen und zu schauen: was hat mir das gebracht?

    Wenn ich einmal im Leben Fallschirmspringen will, dann hab ich einmal das maximale Adrenalin. Beim zweiten, dritten, siebzehnten Mal wird es im Zweifelsfall immer weniger werden. Worin bestand also der Kick? Will ich regelmäßig an meine Grenzen? Dann könnte man klettern oder tauchen oder Triathlon oder eine andere intensive körperliche Betätigung suchen.

    Wenn mich der tiefe Wissenserwerb im Rahmen eines Studiums, einer Promotion befriedigt, dann kann ich mir ein Fachgebiet aussuchen, bei dem ich so schnell nicht an eine Grenze stoße - seien es Sprachen, Geschichte, Philosophie, Physik.

    Wenn ich die Anerkennung suche, kann ich mich in die Karriere stürzen.

    Schau dir deine bisherigen Ziele an und überleg dir: was hast du daraus mitgenommen?
    Always be a little kinder than necessary. – James M. Barrie

    Moderation in den Foren "Rund um den Job", "Rund ums Eigenheim", "Fehlgeburt" und "Wissenschaft und Umweltschutz"

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