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  1. gesperrt

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    AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ok, aber darf ich das so verstehen: Du und Chironex, Ihr schaufelt Euch unter der Woche im Job durch einen Berg von neuen Sachen, und am Wochenende nehmt Ihr sozusagen Eure private Schaufel in die Hand und fangt mit gleicher Intensität an einer ganz anderen Ecke an zu schaufeln, die nichts mit den Job-Themen zu tun hat? Respekt .
    ich hab jetzt auch nicht das Gefühl beim Lernen von Neuem schnell an meine Grenzen zu kommen; trotzdem mach ich in der Freizeit lieber was Anderes als im Geschäft. Einfach um der Abwechslung willen.

    Also war für mich immer klar, dass ich genug verdienen wollte, damit ich mir meine (bescheidenen und weniger bescheidenen) materiellen Wünsche ohne großes Wenn und Aber erfüllen konnte.
    klingt so, als ob du grössere Wünsche brauchst :-)

    nicht unbedingt teurere, aber wichtigere, bedeutendere.

    Das einzige, was konstant geblieben ist, war Sport (Stichwort "Formerhalt...").
    das ist doch schon was :-)

    gruss, barbara

  2. gesperrt

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    AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Naja, das waren Extremsituationen (Kündigung; Tod eines nahen Angehörigen; völlig fertige Mitarbeiterin nach wochenlangem "bossing " eines Kollegen).

    ja das ist völlig normal, dass Leute dann weinen (oder schreien, oder sonst austicken)


    "Emotionen lernen" - sowohl sie an/in sich selbst differenzierter zu entwickeln, aber auch, sie in andern Menschen sinnvoll zu interpretieren und sinnvoll etwas damit anzustellen - wäre wohl ein Bereich, wo es für dich noch ziemlich Luft nach oben, sprich Verbesserung von Lebensqualität, anzustreben gäbe. Was beruflich sicher erleichternd wäre, aber wohl auch im Privaten sich positiv auswirken würde.

    gruss, barbara

  3. Inaktiver User

    AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nicht wirklich. Die Freundschaften sind über die Jahre sehr viel weniger geworden (diverse Umzüge, andere Lebensplanung und somit andere Themen,...).
    Das ist keine Begründung, was du da anführt. Ich denke, das ist das gleiche Thema: die fehlende emotionale Verbindung.

  4. Inaktiver User

    AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bei all dem, was ich weiss, weiss ich auch, dass ich angesichts dessen, was es zu wissen und zu erforschen gäbe, quasi nichts weiss. Das frustriert mich aber nicht, denn ich habe nicht das Bedürfnis, ein Thema abzuhaken.
    Und vor allem geht es doch nicht darum, sich mit etwas zu beschäftigen um etwas zu erreichen - sondern weil die Beschäftigung an sich sehr viel Spaß macht, ob man das nun irgendwie verwerten kann oder nicht. Man kann sich auch mit dem Faltenwurf mittelalterlicher Madonnendarstellungen befassen und Freude daran haben.

    Dennoch versteh ich Kara in dem Punkt, dass man nicht nur das Hirn füttern kann, und du hast ja auch einen Gegenpol, der dich auf ganz andere Weise fordert, erfüllt und erdet.

  5. Inaktiver User

    AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?

    Ich habe auch schon mal im Beruf vor versammelter Manschaft geweint. Mir war das saupeinlich und es hat mich geärgert. Es war aber gut !! Denn zum ersten Mal überlegten sich die anderen, in welcher Situation ich bin und was meine Tätigkeit bedeutet. Ich widerum hätte nicht gedacht, dass sie das vorher vollkommen ausgeblendetet hatten.

    Tränen zeigen ein Gefühl an. Ein Gefühl, das eine Person hat und der Andere ist nicht für dieses Gefühl verantwortlich. Er hat es ja nicht. Manchmal ist er und sein Verhalten halt Auslöser, das schon.

    Habt ihr noch nie im Beruf geweint? Meinetwegen auch heimlich.

    Natürlich möchte ich niemanden um mich haben, der ständig in Tränen ausbricht und das eventuell sogar einsetzt.

    Kara_Trace, du hast interessiert reagiert, als es auf das Thema Depression und Überlastung zu sprechen kam. Ist das für dich ein interessanter Ansatzpunkt?

    Wann hast du dich zum letzten Mal gefreut und worüber?
    Ich überlege bei mir auch gerade … Da muss ich richtig nachdenken, aber ich glaube, es war gestern oder spätestens vorvorgestern. In jedem Fall ist es für mich ein Warnzeichen, wenn das Sich-freuen kaum noch vorkommt und richtig schwer und zur "Arbeit" wird.

  6. Inaktiver User

    AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Yup :Ok, aber darf ich das so verstehen: Du und Chironex, Ihr schaufelt Euch unter der Woche im Job durch einen Berg von neuen Sachen, und am Wochenende nehmt Ihr sozusagen Eure private Schaufel in die Hand und fangt mit gleicher Intensität an einer ganz anderen Ecke an zu schaufeln, die nichts mit den Job-Themen zu tun hat? Respekt .

    Ich habe das immer für normal gehalten.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Also ich muss ganz klar sagen: ich kann das nicht. Ich nehme mir schon oft Sachen von der Arbeit mit nach Hause, die ich in Ruhe noch mal nachlesen muss ("nachsitzen", sozusagen ), aber daneben habe ich kaum Kapazität für was anderes, da ist der Speicher einfach voll. Was ja nicht heißt, dass die Job-Sachen "uninteressante" Sachen sind. Nur dienen sie eben nicht dem ausschließlichen Zweck der Wissensvermehrung, sondern dem besseren Lösen von Aufgaben bzw. der Erhöhung der Kundenzufriedenheit.
    Keine Kraft für private Interessen? Finde ich traurig.

    Ansonsten: Der Speicher ist nie voll, allenfalls braucht er mal Zeit, Dinge zu verdauen.

  7. Inaktiver User

    AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?

    In der heutigen Arbeitswelt, wo manche früh aus dem Haus gehen und nie vor 19 Uhr wieder zurück sind - dann noch Sport, Partnerschaft, Haushalt -, ist es schon normal, dass Freundschaften schwierig aufrecht zu erhalten sind. Man muss es eventuell ganz bewusst planen. "Einmal die Woche melde ich mich bei xy. Immer." Eine Freundin von mir macht das so.

    Tja, die große Frage: Was gibt einem Energie? Erholung muss man sich 'holen', heißt es.

  8. gesperrt

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    AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?

    Ich finde es eigentlich normal, dass man von Zeit zu Zeit die Arbeit im Kopf (oder sogar in Papier oder in virtueller Form) mit nach Hause nimmt.
    Mir sind eher die suspekt, die das strikt trennen.

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    AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?

    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    Ich finde es eigentlich normal, dass man von Zeit zu Zeit die Arbeit im Kopf (oder sogar in Papier oder in virtueller Form) mit nach Hause nimmt.
    Mir sind eher die suspekt, die das strikt trennen.
    Kommt doch sehr auf den Beruf an.
    Egal wieviel ich esse, es ist immer Platz für Nachtisch.

    Nachtisch geht nicht in den Magen, Nachtisch geht direkt ins Herz.

  10. Inaktiver User

    AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?

    Zitat Zitat von Baretta Beitrag anzeigen
    Kommt doch sehr auf den Beruf an.

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