ich hab jetzt auch nicht das Gefühl beim Lernen von Neuem schnell an meine Grenzen zu kommen; trotzdem mach ich in der Freizeit lieber was Anderes als im Geschäft. Einfach um der Abwechslung willen.
klingt so, als ob du grössere Wünsche brauchst :-)Also war für mich immer klar, dass ich genug verdienen wollte, damit ich mir meine (bescheidenen und weniger bescheidenen) materiellen Wünsche ohne großes Wenn und Aber erfüllen konnte.
nicht unbedingt teurere, aber wichtigere, bedeutendere.
das ist doch schon was :-)Das einzige, was konstant geblieben ist, war Sport (Stichwort "Formerhalt...").
gruss, barbara
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26.11.2016, 08:54
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
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26.11.2016, 08:59
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
ja das ist völlig normal, dass Leute dann weinen (oder schreien, oder sonst austicken)
"Emotionen lernen" - sowohl sie an/in sich selbst differenzierter zu entwickeln, aber auch, sie in andern Menschen sinnvoll zu interpretieren und sinnvoll etwas damit anzustellen - wäre wohl ein Bereich, wo es für dich noch ziemlich Luft nach oben, sprich Verbesserung von Lebensqualität, anzustreben gäbe. Was beruflich sicher erleichternd wäre, aber wohl auch im Privaten sich positiv auswirken würde.
gruss, barbara
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26.11.2016, 10:16Inaktiver User
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26.11.2016, 10:21Inaktiver User
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
Und vor allem geht es doch nicht darum, sich mit etwas zu beschäftigen um etwas zu erreichen - sondern weil die Beschäftigung an sich sehr viel Spaß macht, ob man das nun irgendwie verwerten kann oder nicht. Man kann sich auch mit dem Faltenwurf mittelalterlicher Madonnendarstellungen befassen und Freude daran haben.
Dennoch versteh ich Kara in dem Punkt, dass man nicht nur das Hirn füttern kann, und du hast ja auch einen Gegenpol, der dich auf ganz andere Weise fordert, erfüllt und erdet.
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26.11.2016, 11:20Inaktiver User
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
Ich habe auch schon mal im Beruf vor versammelter Manschaft geweint. Mir war das saupeinlich und es hat mich geärgert. Es war aber gut !! Denn zum ersten Mal überlegten sich die anderen, in welcher Situation ich bin und was meine Tätigkeit bedeutet. Ich widerum hätte nicht gedacht, dass sie das vorher vollkommen ausgeblendetet hatten.
Tränen zeigen ein Gefühl an. Ein Gefühl, das eine Person hat und der Andere ist nicht für dieses Gefühl verantwortlich. Er hat es ja nicht. Manchmal ist er und sein Verhalten halt Auslöser, das schon.
Habt ihr noch nie im Beruf geweint? Meinetwegen auch heimlich.
Natürlich möchte ich niemanden um mich haben, der ständig in Tränen ausbricht und das eventuell sogar einsetzt.
Kara_Trace, du hast interessiert reagiert, als es auf das Thema Depression und Überlastung zu sprechen kam. Ist das für dich ein interessanter Ansatzpunkt?
Wann hast du dich zum letzten Mal gefreut und worüber?
Ich überlege bei mir auch gerade … Da muss ich richtig nachdenken, aber ich glaube, es war gestern oder spätestens vorvorgestern. In jedem Fall ist es für mich ein Warnzeichen, wenn das Sich-freuen kaum noch vorkommt und richtig schwer und zur "Arbeit" wird.
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26.11.2016, 11:36Inaktiver User
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26.11.2016, 12:11Inaktiver User
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
In der heutigen Arbeitswelt, wo manche früh aus dem Haus gehen und nie vor 19 Uhr wieder zurück sind - dann noch Sport, Partnerschaft, Haushalt -, ist es schon normal, dass Freundschaften schwierig aufrecht zu erhalten sind. Man muss es eventuell ganz bewusst planen. "Einmal die Woche melde ich mich bei xy. Immer." Eine Freundin von mir macht das so.
Tja, die große Frage: Was gibt einem Energie? Erholung muss man sich 'holen', heißt es.
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26.11.2016, 12:40
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
Ich finde es eigentlich normal, dass man von Zeit zu Zeit die Arbeit im Kopf (oder sogar in Papier oder in virtueller Form) mit nach Hause nimmt.
Mir sind eher die suspekt, die das strikt trennen.
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26.11.2016, 12:41
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26.11.2016, 14:04



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), aber daneben habe ich kaum Kapazität für was anderes, da ist der Speicher einfach voll. Was ja nicht heißt, dass die Job-Sachen "uninteressante" Sachen sind. Nur dienen sie eben nicht dem ausschließlichen Zweck der Wissensvermehrung, sondern dem besseren Lösen von Aufgaben bzw. der Erhöhung der Kundenzufriedenheit.

