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23.11.2016, 18:39Inaktiver User
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
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23.11.2016, 18:43
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
Egal wieviel ich esse, es ist immer Platz für Nachtisch.
Nachtisch geht nicht in den Magen, Nachtisch geht direkt ins Herz.
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23.11.2016, 19:00Inaktiver User
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
Wenn sie sich schmeicheln lassen will, ist sie hier nicht richtig aufgehoben.
Ich glaube nicht, dass sie ein Problem mit sich selbst hat, dann würde sie auf Fragen eingehen und sie differenziert beantworten, so dass sie ihrem "Problem" näher kommen könnte.
Und es ist auch keine "Managementsprache" (was sollte die auch hier? Es geht ja scheinbar um etwas Persönliches), sondern ein herablassender Ton.
Eine Karriere? Welche? Davon hat sie nichts gesagt.
Sie hat alles erreicht in ihrem knapp 40jährigen Leben, was sie vorgehabt hat. Das ist alles.
Das hoffe ich doch. Das wären wirkliche Probleme.Würde sie hier rumheulen, weil ein arbeitsloser Lebensabschnittsgefährte sie mit drei Kindern hätte sitzen lassen, das geballte Mitleiden dieses Forums wäre ihr sicher.
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23.11.2016, 19:07Inaktiver User
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23.11.2016, 19:11
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
Warum soll ein Strang nicht auch mal dazu dienen, festzustellen, dass die virtuelle Welt nicht die Antworten liefern kann, die einen weiterbringen?
Nicht jeder User ist entzückt, wenn Hobbypsychologen und/oder Hobbymediziner Ferndiagnosen stellen oder vermuten. Das kann auch als irgendetwas zwischen anmaßend und lächerlich eingeschätzt werden und dazu führen, dass man nur noch auf die Antworten eingeht, die neutral gestellt werden und nicht schon durch die Fragestellung in eine bestimmte Richtung zielen.
Ich kenne in meiner Umgebung viele solcher Menschen, die tatsächlich satt sind, weil sie viel mehr erreicht haben, als andere in ihrem Alter, weil sie gut ausgebildet sind und Glück hatten und allesamt Marathon laufen, weil alle Marathon laufen - am liebsten in einer hippen Stadt wie NY oder Paris, notfalls auch noch Berlin. Das geht ein paar Jahre gut, dann wird es langweilig, dann lässt man sich scheiden, verliert den Job und muss sich neu sortieren.
Der Neustart geht dann auch einher mit einer neuen Lebensperspektive, mit neuen Partnern und einem neuen Job in veränderter Umgebung. Ich denke sogar, dass manche Städte dafür prädestiniert sind, solche Lebenswege zu kreieren. Da sind die abzuarbeitenden Ziele ambitionierter, schillernder und früher erreicht. Lebensqualität geht nicht unbedingt damit einher, genauso wenig Lebenslust und Ausgewogenheit. Wenn dann der große Crash - kein Job, kein Partner - da ist, wird das Leben einfacher, aber lebenswerter.
Meine Meinung zu Lebenszielen habe ich geschrieben - die bedarf es m. E. weder vor noch nach einem Neustart.Der Sinn des Lebens ist das Glück.
Und wenn das Glück dich verlässt, lauf hinterher.
Kranich-Frain-Schlamperl-Sternensammlerin-Lebensliebe+Sonnenkranich-?
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23.11.2016, 19:14
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
Was du glaubst und interpretierst, fusst auf deinen eigenen Erfahrungen. Das muss nicht die Welt der TE sein. Mir kommt ihre Schreibe nicht herablassend vor, sie ist knapp und zielorientiert. Das ist an sich nichts schlechtes.
Kein Wunder, es geht dich auch nichts anEine Karriere? Welche? Davon hat sie nichts gesagt.
Das ist doch erst einmal großartig, wer kann das schon von sich sagen?Sie hat alles erreicht in ihrem knapp 40jährigen Leben, was sie vorgehabt hat. Das ist alles.
Auch das entscheidest nicht du. Ein Problem ist erst einmal das, was ich als solches empfinde. Ich möchte nicht in der Haut der TE stecken und diese Leere - so kommt das bei mir rüber - empfinden müssen. Ich habe ähnliches schon erlebt und es war ein echtes Problem, da wieder rauszukommen, viel schwieriger als du dir vermutlich vorstellen kannst.Das hoffe ich doch. Das wären wirkliche Probleme.
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23.11.2016, 19:30
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
Das kann man von sich sagen, wenn man seine Ansprüche nicht besonders hoch angesetzt hat und die eigene Phantasie für schöne Wunschträume nicht ausreicht. Kurz gesagt, wer mit 40 mit der Wunschliste durch ist, dem fehlt es schlicht an Phantasie und Visionen. Ein Zeichen für besonderen Erfolg ist das jedenfalls nicht.
Mir würden wahrscheinlich auch mit 120 Jahren noch genug Dinge einfallen, solange mein Kopf noch denken kann. Bei einer Demenz ist es was anderes. Wobei ich nicht sagen will, dass die TE an einer Demenz leidet, sondern dass sie an mangelnder Phantasie leidet. Um eine Idee davon zu bekommen, worum es geht, empfehle ich die Lektüre der Unendlichen Geschichte von M. Ende.
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23.11.2016, 20:33
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
Wenn die TE stets die Herausforderung braucht: Wieso dann nicht noch weiter auf der Karriereleiter hoch? Wenn die Ziele derzeit aufgebraucht sind: Wieso nicht innerhalb ihres Fachgebietes sich so lange, so stetig weiterverbessern, bis sowohl die Position als auch das Gehalt verbessert wird?
Der Auslandsaufenthalt steht ja, von daher gibts doch ganz phantastische Möglichkeit, sich zieltechnisch neu auszurichten.
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23.11.2016, 20:39
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23.11.2016, 20:58Inaktiver User
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
Naheliegend wäre es ja, Chinesisch zu lernen. Ja, auch schreiben. "Fertig" ist man damit garantiert nie...




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