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11.08.2021, 23:05Inaktiver User
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
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11.08.2021, 23:13Inaktiver User
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
Aber für wirkliche Spitzenleistungen muss man früh anfangen. Isso. Im Alter hoppelt man da irgendwie hinterher. Man kann ja auch Spaß am Hoppeln haben, solange der Biss da ist.
Da bin ich auch "nebenberuflich" dran
, aber dieses ganze "wir sind hippe Gründer"-Getue mit Hoodies und und Duz-Kultur, das sich mir in dem mittlerweile zweiten Accelerator-Programm präsentiert, trägt jetzt nicht dazu bei, sich jünger zu fühlen, eher im Gegenteil.
Geändert von Inaktiver User (11.08.2021 um 23:28 Uhr)
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11.08.2021, 23:16Inaktiver User
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
Das ist ja eher eine Zeit-Frage.
Wie lange die Pandemie so dauert. Auf die letzten 1.5 Jahre hätte ich sehr gern verzichtet, die würde ich sofort von meiner Lebenszeit abziehen und wäre überhaupt nicht traurig drum, 1.5 Jahre kürzer zu leben. Aber jetzt geht's ja irgendwie doch wieder weiter, und da bin ich schon froh, die Zeit mit Training verbracht zu haben und nicht mit dem Versuch, mir statt dessen Kräuterbrot backen beizubringen. Hab ich mir zB bei meinem Wettkampf am Wochenende so gedacht.
Geändert von Inaktiver User (11.08.2021 um 23:28 Uhr)
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11.08.2021, 23:20Inaktiver User
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
Du kannst das Wort "Lebens-Ziel" im Eingangs-Post auch durch "Punkt auf der Bucket List" ersetzen. Damit ist ja klar, was für eine Zielkategorie das ist. So was wie "ich will ein zufriedenes Leben führen" war für mich zB nie ein Lebensziel, denn die Zufriedenheit kommt ja aus dem Tun. Und es ist auch ok, nicht mit seinem Leben zufrieden zu sein. Als Ansporn, sich noch mal in den Allerwertesten zu treten und die Zufriedenheit wieder herzustellen.
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11.08.2021, 23:25Inaktiver User
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
Das halte ich für eines der am meisten überbewerteten Konzepte. Das hieße nämlich, dass, wenn du ein sozialer Aussenseiter bist, du nicht überleben kannst, und das stimmt so nicht. Ich sehe das eher so, dass soziale Kontakte einen gewissen Zweck erfüllen, man aber entspannter lebt, wenn man sie als austauschbar oder auch verzichtbar ansieht. Das heißt ja nicht, dass man den einzelnen Kontakt nicht wertschätzen kann, so lange er da ist, aber irgendwann ist er meistens dann eben nicht mehr da.
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12.08.2021, 00:47
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
Weisst du, Kara, solange du dich über Kräuterbrot backen und Ähnliches lustig machst und abwehrst, weil es nicht dein Ding ist, bringt die Diskussion auch irgendwie nichts. Setz doch irgendwas anderes stattdessen ein, das dich interessieren könnte. Ist doch nur ein Symbol.
Es wird doch nicht alles von Corona gestoppt sein.
Lufti, dass du ausgebrannt vor einem Loch stehst, halte ich fûr völlig normal, nach dem, was du grad hinter dir hast. Gönn dir die Zeit zum Neusortieren, die du brauchst. Du hast den Vorteil, dass du dafür Zeit und Ressourcen hast.
Beispiele von Menschen, die auch in der zweiten Lebenshälfte was Neues gestartet haben (auch in Coronazeiten und ohne hippe Duz-Kultur) gibt es ja im Netz genug. Es gibt da zb eine Zeitschrift und einen Newsletter ‘Ageist’, ist amerikanisch, hat aber teilweise sehr interessante Portraits.
Lass dir Zeit und guck links und rechts. Du hast jetzt den Vorteil, dass du die ‘harte Arbeit’ mit Nachwuchs und Immobilie hinter dir hast.
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12.08.2021, 07:08Inaktiver User
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
Persönlich würde es mich sogar freuen, wenn ich keine Ahnung hätte.
Leider ist dem nicht so, ich war vor ziemlich genau 10 Jahren an dem gleichen Punkt wie du, hatte mit schweren Depressionen und Suizidgedanken zu kämpfen, will das hier aber nicht weiter ausbreiten, es reicht, dass mir geholfen werden konnte, ich hierbei allerdings auch einiges in meinem Leben ändern musste.
Inzwischen bin ich froh und erleichtert, wieder einigermaßen das Leben und die kleinen Dinge genießen zu können, warum sollte ich der TE nicht die positiven Seiten mitteilen, die negativen erfährt sie doch gerade selbst stark genug.
In diesem Sinne wünsche ich noch einen schönen Tag und verbleibe mit meiner Nichtahnung bei meiner Arbeit.
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12.08.2021, 08:00
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
Es ist - IMHO - ungewöhnlich, es nur anzustreben und nicht zu genießen, wenn man es hat.
Ich glaube nicht, dass irgendjemand so eindimensional ist, wie du es von dir sagst (sowohl, was Inhalte als auch was Herangehensweise angeht).
Im übrigen würde mich noch deine Antwort auf meine Frage in Die "bucket list" ist leer - und nun? interessieren.
(Hervorhebung von mir)Für mich ist eine Herausforderung das, was sich von einer Beschäftigung dadurch unterscheidet, dass es ein konkretes Ziel gibt *und* dass das Ziel nicht ohne (erhebliche) Anstrengung und Ausdauer zu erreichen ist. Oder was genau unterscheidet für dich das, was du suchst, von einer "Beschäftigung"?
Das hier fände ich auch noch interessant zu wissen:
(aus: Die "bucket list" ist leer - und nun?)Und was machst du nach diesem Moment [dem Renteneintritt, Anm. von mir], was du jetzt nicht machen kannst?Geändert von agathe13 (12.08.2021 um 08:32 Uhr)
"Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“
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12.08.2021, 08:39Inaktiver User
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
Ist für mich sehr nachvollziehbar. Da haben wir doch tatsächlich mal was gemeinsam (hätte ich nie geglaubt ^^).
Trägt jetzt nicht so arg zur Lösung deiner Fragestellung bei, war mir aber eine Erwähnung wert.
Ich hänge gerade so ein bisschen an deinem "Auf dem Berg war ich schon, hat nix gebracht" fest. Dieses "Kenn ich, weiß ich, war ich schon", kenne ich aus einem gaaaaanz anderen Gebiet auch. Stimmt, ist eher langweilig, und ja, auch ich musste mir dann was Neues suchen. Hab ich nicht gefunden. Infolgedessen bin ich mehr ins Detail gegangen und gehe jetzt kleinschrittiger vor, um mich dann an so Kleinkram zu erfreuen und da Genugtuung rauszuziehen.
Ich glaube aber, auch das ist so überhaupt gar nichts für dich.
Auch das kann ich 1:1 nachvollziehen. Bei mir ist es in solchen Situationen dann allerdings so, dass es mir Spaß macht, da einen Kontrapunkt zu setzen. Ich war ein Spätentwickler, d.h. das "ich bin zu alt für diesen Sch..." begleitet mich schon sehr lange. Mittlerweile setze ich mich und meine Art bewusst "gegen" die Leute, die "termingerecht" da sind, wo ich auch bin, d.h. 10-20 Jahre jünger. "Gegen" in Anführungszeichen, weil ich natürlich in Wirklichkeit mit ihnen arbeite - die im Hoodie, und ich im casual business-Look.Da bin ich auch "nebenberuflich" dran
, aber dieses ganze "wir sind hippe Gründer"-Getue mit Hoodies und und Duz-Kultur, das sich mir in dem mittlerweile zweiten Accelerator-Programm präsentiert, trägt jetzt nicht dazu bei, sich jünger zu fühlen, eher im Gegenteil.
Und die Tatsache, dass ich 10-20 Jahre älter bin, war mir immer eher ein Ansporn als eine Bremse.
Nun, unterm Strich bringt dich aber auch das nicht weiter ...
Jemanden mit dieser Denke kenne ich auch aus meinem engsten Umfeld.
Der hatte zwar keine "bucket list", hat aber trotzdem eine Unmenge Erfahrungen in seine jungen Jahre gesteckt und stand dann auch relativ früh da und hatte seine (nicht vorhandene) bucket list voll, d.h. jede Menge Erfolge erzielt.
Der hat sich dann entspannt zurückgelehnt und lässt den Rest des Lebens einfach auf sich zukommen, ist neugierig auf dieses und jenes, was ihm gerade so über den Weg läuft, beschäftigt sich damit oder auch nicht.
Was Sozialkontakte angeht, hält er sie nicht prinzipiell für verzichtbar und "irgendwann sind sie sowieso weg", weiß aber, dass er sie nicht zum Überleben braucht.
Wenn ich dich und ihn gedanklich mal so vergleiche, frage ich mich, wieso er "loslassen" konnte und du nicht.
Ich glaub, ich frag ihn dieser Tage mal, wie das mit dem Loslassen kam.
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12.08.2021, 09:21
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
aus deinen problemen mit iliotibialband und dem sprungelenk lässt sich unschwer ablesen, dass du deine lauftechnik grundlegend überarbeiten musst (dirzuliebe aber auch mit blick auf die solidargemeinschaft
)
das dürfte dir doch sehr entgegenkommen, da du dir nicht mal was neues suchen musst, sondern "nur" das bisherige richtig machen


Die Gedanken sind frei....





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