Ja... Problem ist halt, das es aus meiner Sicht sehr komplex ist und nicht auf einen Punkt isoliert werden kann.
Genau so würde ich es beschreiben. Dieser alarm/getrieben Zustand ist meiner Meinung nach auf das fehlende vierte Bein zu führen.
Ich muss für mich einen neuen Weg finden (da sich die Umstände geändert haben) , damit umzugehen.
Und da hilft mir dieser Strang von Kara schon sehr. Denn es kommen viele viele Punkte die ich analysieren und auch probieren kann.
Ein patentrezept gibt es leider nicht :)
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11.08.2021, 12:15Inaktiver User
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
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11.08.2021, 12:18Inaktiver User
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
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11.08.2021, 12:32Inaktiver User
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
Du wirst aus einem Elefanten keinen kolibri machen können. Jeder muss lernen mit seinen Gegebenheiten zu leben.
Ich bin übrigens vom Sternzeichen Schildkröte mit Aszendent Faultier.
Kein personaltrainer der Welt könnte aus mir eine ( marathon)läuferin machen.
Wozu auch?
Ich lebe in meinem Tempo. U d ich bin in der glücklichen Lage so leben zu können.
Und wenn du keine Verpflichtungen mehr hast, dann kannst du das auch
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11.08.2021, 13:11
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
Zuerst mal - da sind ein paar tolle und anregende Beiträge gekommen, in den letzten Tagen! Danke.
Ich find es ganz gut, dass Kara und lufti hier im gleichen Strang schreiben, denn da lassen sich doch einige Unterschiede erkennen. Du, lufti, suchst und hinterfragst. Auch deine bisherige Einstellung. Kara, du möchtest nur das machen, was du kennst und wobei du dich wohl fühlst (in der Herausforderung, die du genau durchkalkuliert, trainiert und abgesteckt hast) und wo du dir ziemlich sicher bist, dass du gewinnen wirst oder zumindest vorne mitläufst. Im Beruflichen muss das auch mit viel Geld zu tun haben, damit du ab Rente nichts mehr tun musst.
Fair enough. Aber dann kommt Corona und stellt alles auf den Kopf. Ich find es spannend, zu sehen, wie Menschen reagieren. Wer sich anpasst, umstellt und neu durchstartet, wer starr stehen bleibt und mitgerissen wird. Und wer am Ende zufriedener dastehen wird."I don't want to be part of a world where being kind is a weakness" - Keanu Reeves
Moderatorin in den Reiseforen und bei der Eifersucht, bei den Selbständigen, Arbeiten im Ausland und im Kunstforum.
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11.08.2021, 15:09
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
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Geändert von roderic (17.11.2021 um 22:01 Uhr)
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11.08.2021, 15:12Inaktiver User
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
@ vanessa

@ roderic
Geändert von Inaktiver User (11.08.2021 um 15:27 Uhr)
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11.08.2021, 15:16
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
Wow, roderic, ein wunderbarer Post!
Wir werden weitermachen!
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11.08.2021, 15:29Inaktiver User
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
Ist es denn wirklich so ungewöhnlich "Stationen" (möchte ich als Ersatz für Ziel einsetzten) im Leben zu haben?
So ein grobes Gerüst was eben 1.Beruf, 2.Familie,3. Eigenheim usw angeht?
1.In der Schule wird man auf Leistung abgefragt und nicht auf glücklich sein.
In der Schulzeit strengt man sich an, damit man einen guten Abschluss hin kriegt um einen Beruf zu erlernen, der den Lebensunterhalt decken kann.
2.Weil der Mensch ein soziales Wesen ist und man nicht allein durch die Welt gehen mag....wünschen sich die meisten einen Partner an der Seite und gute freunde
3. Und weil man ein Stück Sicherheit möchte (fürs Alter oder auch als Anlage) schafft man sich ein Eigenheim an.
Von klein auf werden diese Stationen als erstrebenswert angesehen und suggeriert..
Wenn das dann erreicht ist - steht man vor einem Loch
Finde ich total logisch
(Manchmal komme ich mir als Spock oder sheldon cooper vor)
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11.08.2021, 15:43
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
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Geändert von roderic (17.11.2021 um 22:00 Uhr)
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11.08.2021, 16:06
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
lufti, diese Stationen, die Du beschreibst, sind aber doch keine punktuellen Ereignisse, die man erreicht, und dann sind sie abgehakt.
Familie z.B. ist ein lebenslanges Projekt, eine Partnerschaft im besten Falle auch (es sei denn, man hat sich nichts mehr zu sagen, dann wird es halt statisch), im Beruf bewegt sich auch ständig was, und wenn sich nichts mehr bewegt, dann ändert man die Richtung.
Das Leben ist ja keine Rennstrecke mit Boxenstopps, die man absolviert und dann weiterhetzt, es fließt, es ändert sich, man selbst ändert sich.
Daher tu ich mich etwas schwer damit zu verstehen, wieso Du das Gefühl hast, es läge alles hinter Dir. Du bist doch mittendrin. Dir fehlt vielleicht im Moment ein richtiges Projekt, für das Du arbeiten kannst, aber da kann man ja verschiedenes ausprobieren. Oder man lehnt sich einfach mal zurück und guckt, was so auf einen zukommt. Das muss man natürlich aushalten können.
Und das Bild, das roderic zeichnet, nämlich Ideen zu entwickeln, wie man aus dem Loch, vor dem man steht, etwas Schönes basteln kann, finde ich gut. Denn Fakt ist doch immer wieder im Leben: Es kommt darauf an, was man draus macht!Wir werden weitermachen!



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