Sicher haben es viele andere besser als du. Aber noch viel mehr andere haben es deutlich schlechter. Mit den Ängsten, die du hast, müssen alle leben. Aber das weißt du ja eigentlich auch selber. Es gibt noch Spielraum nach oben und sehr viel Spielraum nach unten und du lässt dich von beidem runterziehen.
Je mehr man hat, desto mehr kann man verlieren. Ich kenne dieses Gefühl und was mir hilft, ist Dankbarkeit für das, was ich habe. Mir hilft auch der Gedanke an die Vergänglichkeit dabei, die guten Zeiten und meine Privilegien wirklich zu genießen. Vielleicht kannst du deine Verlustängste und Unzufriedenheit so gedanklich in etwas positives wandeln? Achtsamkeit ist so ein Stichwort.
Jemand hat es schon geschrieben: mehr Geld wird an deinen Problemen nichts ändern. Es ist deine Einstellung, die du ändern musst.
Ob deine Ängste dein Leben so sehr bestimmen, dass eine Therapie nötig ist, kannst du nur selber beantworten.
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Ergebnis 41 bis 43 von 43
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17.11.2016, 08:54
AW: irgendwie immer unzufrieden und von ängsten gebeutelt
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17.11.2016, 09:26
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17.11.2016, 12:44
AW: irgendwie immer unzufrieden und von ängsten gebeutelt
Solveigs, in deinem Fall liegen hinter den Ängsten, der Unzufriedenheit sicherlich andere Ursachen
als auf dem ersten Blick erkennbar. Das sind eher Symptome von tiefer liegenden"Mängeln" an
Urvertrauen, anders als es auf dem ersten Blick -das Eingangspost betreffend- scheint.
Das kommt man wahrscheinlich mit rein rationalen Argumenten nicht weiter, die erreichen ja
das in einem Versteckte nicht wirklich.
Obwohl ich die Letzte bin die bei jeder temporären kleineren Befindlichkeitsstörung gleich zur
Therapie rät, halte ich eine solche in deinem Fall für eventuell hilfreich.
Denn dein ganzes Leben und Wohlbefinden, auch das deiner Familie, wird ja überschattet.
Ich wünsche dir viel Hilfe und Energie, diese "inneren Dämonen" zu bekämpfen!
Die Träume sind geheime Tunnel, durch die wir zurück-
kehren, so daß wir einen Moment lang wieder sind, wer
wir waren
Aharon Appelfeld



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