Antworten
Seite 3 von 5 ErsteErste 12345 LetzteLetzte
Ergebnis 21 bis 30 von 43
  1. User Info Menu

    AW: irgendwie immer unzufrieden und von ängsten gebeutelt

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Solche Aussagen finde ich schon ziemlich unverschämt. Ob jemand z.B. eine Depression hat oder nicht (oder eine andere psychische Störung), hängt doch wohl nicht von den äußeren Umständen ab!
    Wenn du meinen Post weitergelesen hättest, dann wüsstet du, dass ich diese Aussage wieder relativiert habe. Aber man kann auch Dinge aus dem Zusammenhang nehmen und somit für Stimmung sorgen.

  2. gesperrt

    User Info Menu

    AW: irgendwie immer unzufrieden und von ängsten gebeutelt

    Zitat Zitat von Admaro Beitrag anzeigen
    Wenn du meinen Post weitergelesen hättest, dann wüsstet du, dass ich diese Aussage wieder relativiert habe. Aber man kann auch Dinge aus dem Zusammenhang nehmen und somit für Stimmung sorgen.

  3. User Info Menu

    AW: irgendwie immer unzufrieden und von ängsten gebeutelt

    Hast du schon mal überlegt etwas im sozialen Bereich zu tun? Z.B. eine ehrenamtliche Aufgabe erfüllen, wie Flüchtlingskinder betreuen, wenn ihre Eltern einen Deutschkurs besuchen oder eine Patenschaft für eine Flüchtlingsfamilie oder einen Einzelnen zu übernehmen oder bei der Tafel mitzuwirken. Ich denke mir, wenn man viel erreicht hat wie du und viel Gutes hat, dann ist es vielleicht richtig schön davon abzugeben, zu teilen und so Sinn zu erfahren, der einen nochmal auf einer ganz anderen Ebene erfüllt . Und bestimmt hilft es gegen die Unzufriedenheit . Hättest du Zeit für diese Aufgaben?

  4. Inaktiver User

    AW: irgendwie immer unzufrieden und von ängsten gebeutelt

    @solveigs

    Mal ganz vorsichtig formuliert, denn ich denke keineswegs, dass du auf hohem Niveau jammerst:
    könntest du dich ggf. mal zum Thema "Generalisierte Angststörung" beraten lassen und schauen, ob du damit was anfangen kannst?

    Mich ereinneren deine Sätze und das, was du beschreibst, an eine Freundin, die Ähnliches durchmachte. Sprüche wie "Aber du hast doch alles" o.ä. ließen sie nur immer tiefer in Ängste und Unzufriedenheit sinken, ihr Umfeld wurde gereizt und hatte wenig Verständnis.

    Und sie selbst war ebenfalls gefangen in ihrem Denken, dass doch alles ok sei, aber...aber...aber...

    Sie hat sich professionelle Hilfe gesucht und heute geht es ihr besser.
    Vielleicht kannst du etwas damit anfangen.
    Ich wünsche dir alles Gute!

    LG, Chelmy

  5. User Info Menu

    AW: irgendwie immer unzufrieden und von ängsten gebeutelt

    Zitat Zitat von solveigs Beitrag anzeigen
    meine die anderen haben es besser.
    haben die besser ausgestatteten häuser, die pflegeleichteren kinder, verstehen sich besser mit ihren geschwistern, haben einen besseren familienzusammenhalt, werden beruflich besser gefördert,leben in einem für mich besseren land (dänemark, niederlande,schweden)....
    obwohl ich objektiv weiß dass dem nicht so ist, habe ich das gefühl von lauter glückspilzen umgeben zu sein.
    Klingt nach alten, eingefressenen Denkstrukturen.
    Du weißt das ja selbst, dass es nur Glaubenssätze sind und nichts Reales.
    Ich würde mich da therapeutisch vorwagen - einfach, um dem --> Sinn <-- dieser Glaubenssätze auf den Grund zu gehen.
    Ich kann mir vorstellen, dass dir das erstmal ein paar schwierige Einsichten, langfristig aber mehr Lebensfreude schenken kann. Und das wäre es mir wert.
    Das Leben ist wie ein Duschvorhang. Kann schimmeln, muss aber nicht.

  6. Inaktiver User

    AW: irgendwie immer unzufrieden und von ängsten gebeutelt

    Zitat Zitat von solveigs Beitrag anzeigen
    habe viele änsgte dass ich verarme, arbeitslos werde, meinem kind was passiert, wenn ich noch ein kind bekomme, dass dieses krank ist, dass es mehrlinge werden,dass ich nie wieder arbeiten kann, dass ich krank werde.....
    Diesen Ängsten solltest Du tatsächlich professionell auf die Spur kommen, Chelmy hat es oben gut ausgeführt.
    Weshalb hast Du das Gefühl, dem Schicksal so ausgeliefert zu sein?
    Weshalb hast Du kein Vertrauen in Dich selbst, dass Du Dein Schicksal in die Hand nehmen kannst und selbst daran mitwirken?
    Woher kommt Dein mangelndes Selbstvertrauen?
    War Deine Kindheit überbehütet? Oder hat man Dir eine Hilflosigkeit anerzogen oder eingeredet?
    Überlässt Du anderen die Entscheidungen? Kannst Du zu Misserfolgen stehen?
    meine die anderen haben es besser.
    haben die besser ausgestatteten häuser, die pflegeleichteren kinder, verstehen sich besser mit ihren geschwistern, haben einen besseren familienzusammenhalt, werden beruflich besser gefördert,leben in einem für mich besseren land (dänemark, niederlande,schweden)....
    obwohl ich objektiv weiß dass dem nicht so ist, habe ich das gefühl von lauter glückspilzen umgeben zu sein.
    Diese Sichtweise ist tatsächlich eine handfeste Grundlage für eine Depression.
    Weshalb orientierst Du Dich immer an den vermeintlich Bessergestellen?
    Weshalb schaust Du nicht auch nach denen, denen es weniger gut geht, als Dir? Oder darauf, was Du schon alles in Deinem Alter erreicht hast?
    Die Begriffe "Demut" und "Bescheidenheit" sind wichtige Eckpfeiler im Weltbild.
    Was erwartest Du in Deinem Leben? Wie möchtest Du das erreichen?

  7. Moderation

    User Info Menu

    AW: irgendwie immer unzufrieden und von ängsten gebeutelt

    Solveig,

    Da ist jetzt sehr viel drin, ich spar mir mal meinen Vortrag über Risikomanagement (es sei denn, du willst einen), und picke mir zwei Punkte raus.

    # Dein Leben jetzt

    Es klingt, als hättest du Sorge, "das ist so gut, das kann nur schlechter werden". Die alten Griechen hatten eine Göttin, die dafür zusändig war, die zurechtzustutzen, die bis dahin im Leben zu viel Glück hatten, und diese Vorstellung dauert an.

    Vielleicht fühlst du dich derzeit auch von deinem Leben etwas überrollt und bist aus der Puste? Kind, Job, Hausbau, und du planst (getrieben von der Angst?) noch mehr. Noch ein Kind, *und* noch ein Studium, *und* weiterarbeiten? Der Tag hat nur 24 Stunden. Vielleicht warnt dich dein Bauchgefühl, dich auf *eine* Sache zu konzentrieren, oder erst mal in deinem *jetzigen* Leben anzukommen?

    Wie müde bist du nach all den Veränderungen? Kannst du noch? Kannst du noch innehalten und dich erholen?


    # Die anderen

    Zu dem Eindruck, daß "die anderen es besser haben": Das zeugt entweder von einer sehr, hm, höflichen Wahrnehmung, wo du von allen immer nur das Beste wahr- und annimmst, oder von einem sehr wenig durchmischten Bekanntenkreis.

    Aber egal: Entweder sie haben es besser -- dann mußt du keinerlei Katastrophen, Dramen und Unglücke im Freundes-/Bekannten- und Verwandtenkreis befürchten, die nachts um halb zwei verheult am Telefon sind, oder die mit einem Haufen Tempotücher und einem doppelten Whiskey bei dir auf dem Sofa sitzen.

    Oder sie haben es nicht besser. Das hilft dir leider gar nichts.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  8. Inaktiver User

    AW: irgendwie immer unzufrieden und von ängsten gebeutelt

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich würde diesen irrationalen Gefühlen sehr rational begegnen. Wieviel Geld müsstest du konkret auf dem Konto haben, um dich sicher zu fühlen? 10.000? 100.000? Egal - das ist dein Sparziel.
    Ach, ich weiß nicht, Cariad. Dann sucht sich die Angst das nächste Objekt.
    Klar, man kann (und sollte) rational und praktisch-denkend handeln, planen, kalkulieren und vorsorgen. Ich spare auch etwas Geld an, investiere in Versicherungen und mache ein Testament.
    Und dann? Wäre ich von der ängstlichen Sorte, würde ich mir um Bankencrashes Sorgen machen - um Klauseln, die eine Versicherung null und nichtig machen - um Unfälle, Katastrophen .. und, und, und.

    _Objektiv gesehen_ weiß ja solveig auch, dass es ihr "gut geht", im Sinne von: hohe Lebensqualität und recht wenige handfeste/tatsächliche Probleme haben (also z.B. Insolvenz, krankes Kind) - das ist mehr eine Art Erwartungshaltung. Vielleicht in mehrfachem Sinne. Befürchtung, dass es schlechter werden könnte, und Anspruch, dass es eigentlich besser gehen sollte (wofür aber oft Investition notwendig ist - und die ist oft mit Risiko verbunden).
    Between a rock and a hard place, sagt der Angelsachse dazu. Klingt zwar unbequem, aber immerhin: von allen Seiten umschlossen ist auch ne Art Geborgenheit/Sicherheit - wer sich nicht bewegen kann, muss es auch nicht. Kann es sein, dass du nie was anderes gekannt hast - vorgelebt bekommen hast?
    Wer waren deine Vorbilder im Leben, wer hat dich beeinflusst (und da vor allem: Frauen)?
    Du klingst, als ob du dir sehr wenig zutraust. Und doch geht es letztendlich um die eigene Einstellung im Leben - die innere Stärke, mit Schwierigkeiten und Schicksalsschlägen umzugehen; die Gelassenheit, es mal laufen zu lassen (auch das ist eine Stärke, ebenso wie Geduld, oder die Fähigkeit, mit Mittelmaß oder Substandard umgehen zu können ), Dinge auf sich zukommen lassen zu können.

    Ich sehe in deinem EP sehr wenig von DIR - was dich wirklich ausmacht, wer du wirklich bist. Da geht's vor allem um Aufgaben (jetzige und künftige), Verantwortung und (imaginierte) Schwere. Um große Maßstäbe. Wo ist das Kleine, Feine, die Zwischentöne - der Genuss, die Leichtigkeit - der Spaß? Die kleinen Momente im Alltag, wo von innen so ein bisschen die Sonne aufgeht?
    Spürst du dich selber; weißt du, was du brauchst, was dich glücklich macht? Ab und zu zumindest?

  9. Inaktiver User

    AW: irgendwie immer unzufrieden und von ängsten gebeutelt

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mich ereinneren deine Sätze und das, was du beschreibst, an eine Freundin, die Ähnliches durchmachte. Sprüche wie "Aber du hast doch alles" o.ä. ließen sie nur immer tiefer in Ängste und Unzufriedenheit sinken,
    Ja, das ist doch klar!
    Da ist was, das gehört/gesehen werden will - das abzustreiten und wegschieben zu wollen, wird es nur noch trotziger machen, es wird sich nur umso mehr einen Weg bahnen wollen ...
    Wasserballprinzip ....

  10. Moderation

    User Info Menu

    AW: irgendwie immer unzufrieden und von ängsten gebeutelt

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    _Objektiv gesehen_ weiß ja solveig auch, dass es ihr "gut geht", im Sinne von: hohe Lebensqualität und recht wenige handfeste/tatsächliche Probleme haben
    Aber nicht im Sinne von, "wenn es Ärger gibt, pack ich das". Das weckt bei mir immer den Verdacht, man fürchtet, es knackt im Gebälk, aber traut sich nicht, nachzusehen, weil man nicht weiß, was man machen soll, wenn es wirklich knackt.

    Falls das der Fall ist, würde ich erst überlegen, "was mach ich, wenn der Dachstuhl wirklich morsch ist" und dann nachzusehen, ob er morsch ist und der Plan umgesetzt werden muß.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

Antworten
Seite 3 von 5 ErsteErste 12345 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •