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Thema: Passiv aggressive Menschen
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12.11.2016, 20:49Inaktiver User
AW: Passiv aggressive Menschen
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12.11.2016, 20:50
AW: Passiv aggressive Menschen
ded gilt nicht stecher. Freche Grüsse
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12.11.2016, 20:53Inaktiver User
AW: Passiv aggressive Menschen
Ich habe Deine Fragen bereits eingehend beantwortet und konkrete Handlungsvorschläge gemacht. Falls Du der Meinung sein solltest, daß es für eine Persönlichkeitsentwicklung ein Rezept gibt dann muss ich Dich leider enttäuschen. Diese Punkte muss jeder Mensch für sich selbst erarbeiten (oder auch nicht).
Ich kann Dir aber noch einen ganz konkreten Tip geben:
Supervision
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13.11.2016, 00:25Inaktiver User
AW: Passiv aggressive Menschen
Auch wenn Stecher mir eine Verständnisfähigkeit abspricht, möchte ich sie doch hieran einmal erproben.
-Mit "weiblich" meint er, sensibler, feinfühliger, rücksichtsvoller. Und Deine Vorgehensweise, Deinen Kollegen während der Zugfahrt auf seine Ideen, die auch Dich betreffen, anzusprechen und Vorschläge Deinerseits zu machen, obwohl er demonstrativ aus dem Fenster geschaut hat, war eben nicht "weiblich", sondern direkt, klar und offen.
Das wäre eben "männlich", das macht frau nicht, wenn sie "weiblich" ist und sich nicht verstellt und es auf die harte Tour der Männer versucht. Weil sie halt auf die "männliche" Art keine Chance hat.
-Aggressiv war es von Dir, weil Du einfach geredet hast, in der Annahme, der Kollege sei ja anwesend, er könne zuhören und sich mit Dir über diese Sache, die beide (!) betrifft, unterhalten. Das ist aggressiv, weil man äh, nee ...frau erst das Gelände sondiert, herausfindet, ob das Gegenüber überhaupt darüber reden will, ob er nicht lieber schweigend aus dem Fenster gucken will, oder sogar müde ist, ob er lieber einen Kaffee möchte oder sonstige Befindlichkeiten hat.
Zumindest fragt man, nee frau erst in der Art: "Ist es dir recht, wenn wir die Gelegenheit ergreifen und uns hier mal über unser Problem unterhalten?" Dann kann man sagen "ja", "vielleicht", "nein" oder etwas anderes oder gar nichts.
Aber einfach über ein Problem zu reden, nur weil der andere da und auch noch an der Sache beteiligt ist, das ist aggressiv.
Wenn ich Stecher richtig verstanden haben.
-Die Gegenvorschläge habe ich auch nicht ganz verstanden. Es ist nicht ganz einfach, da die Antworten einige Posts vor den Fragen geschrieben wurden.
Aber ich glaube, er schrieb, Du solltest Dich mit Deinen eigenen Anteilen auseinander setzen, die dazu geführt haben, dass Du Deinen Kollegen so aggressiv angegangen bist, so dass er gar nicht anders konnte, als sich so unverschämt zu verhalten.
Du könntest Dich vielleicht mit den Gründen auseinandersetzen, die der Kollege hatte, Dich so abwertend zu behandeln.
Und ob er nicht vielleicht sogar Recht hatte.
Stimmt.
Aber bei Deiner Aufzählung hast Du vergessen wie mit passiv-aggressiven Menschen umgehen? Das wurde überhaupt noch nicht besprochen, da das Verhalten dieses Kollegen nicht als passiv-aggressiv identifiziert wurde.
Aber eben genau darum geht es.
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13.11.2016, 00:34Inaktiver User
AW: Passiv aggressive Menschen
Konkret?

Supervision für wen? Die TE, den Kollegen, beide zusammen, mit Chef, im Ausland oder hier?
Und wenn für beide, dann warum noch, das Thema ist durch. Die TE hat aus dem Verhalten des Kollegen Konsequenzen gezogen. Wozu noch eine Supervision?
Und Supervision für die TE allein? Soll sie lernen mit passiv-aggressiven Menschen umzugehen?
Für den Kollegen, der lernen soll, sich sozialverträglich zu benehmen?
Für den Chef? Was hat der denn angestellt?
Und für alle? Wie und wo sollen die denn zusammenkommen? Im Zug Richtung Ausland?
Und letztlich, wer soll das bezahlen?
Von wegen konkret. Unkonkreter geht' s ja nun wirklich nicht.
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13.11.2016, 10:04Inaktiver User
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13.11.2016, 10:50
AW: Passiv aggressive Menschen
Vielleicht werden nun alle etwas sachlicher und manche weniger passiv aggressiv

Respektvoller Umgang ist gewünscht.Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte
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13.11.2016, 10:55
AW: Passiv aggressive Menschen
Ich kenne einige Menschen, die sich genauso wie der Kollege der TE verhalten, ich selber bin aber so wie die TE. Mich nerven diese Passiven auch sehr, weil ich da nie weiß, wie ich bei denen "dran". Der Aktive gibt mir Infos, denen ich mich entweder anschließen oder nicht anschließen kann, und da besteht die Möglichkeit, einen Kompromis zu finden.
Da mein Mann auch der passive Typ ist, habe ich ihn grade gefragt, was den Passiven daran hindert, dem Aktiven zu antworten oder Auskunft zu geben.
Er sagte, der Passive mag keine Konfrontation. Auf meine Frage, warum er denn nicht zumindest sagt, dass er zu diesem Thema nichts sagen mag, sagte er, dass der Aktive immer so viele Argumente hat, gegen die der Passive nicht ankommt. Der Passive hat schon oft die Erfahrung gemacht, wenn er sich auf eine Diskussion mit einem Aktiven einläßt, er den kürzeren zieht. Der Aktive ist wesentlich wortgewandter und weiß immer ein Gegenargument, dem sich der Passive letztendlich geschlagen geben muss.
Wenn für den Passiven die Situation in Ordnung ist, so wie in diesem Fall, ginge er ja, falls er sich auf eine Diskussion einlassen würde, auf alle Fälle als "Verlierer" aus dem Rennen. Ich sage extra "Rennen", weil der Passive anscheinend immer der Meinung ist, dass es sich um einen Wettkampf handelt. Wenn er also schon gewonnen hat, warum sollte er sich auf ein weiteres Rennen einlassen, bei dem er entweder verliert oder er einen Kompromis eingegehen muss.
Die Passiven die ich kenne, lassen sich aber auf überhaupt kein faires "Rennen" ein. Sondern starten schon, bevor der Aktive überhaupt weiß, dass es sich um ein Rennen handelt. Für mich persönlich ist das eine sehr miese Tour. Als Aktiver wird man hinterherum ausgenockt, weil der passive Angst vor einem fairen Rennen hat.
Aus psychologischer Sicht, ist aber weder das eine noch das andere Verhalten "Mies", jeder kämpft mit seinen eigenen "Waffen", mit denen er halt in der Vergangenheit gut gefahren ist......jeder kämpft mit seinen Stärken.
Nun zur Frage der TE, wie man als Aktiver mit einem Passiven lernt umzugehen, ich denke dass das nicht gut geht.
Im Job muss man sich überlegen, ob man weiterhin mit so jemanden zusammenarbeiten möchte. Entweder man kündigt oder man muss ich bewusst sein, das solche Situationen immer wieder vorkommen und man sich damit auseinandersetzen muss.
In einer Beziehung ist das ähnlich, entweder gehen die beiden getrennte Wege oder sie sind bereit, sich weiter auseinanderzusetzen.
Keiner von beiden kann aus seiner Haut raus. Jeder ist nun mal so wie er/sie ist. Jeder kann sich zwar bemühen, aber ganz ändern kann sich keiner. Da prallen einfach zwei ganz verschiedene Persönlichkeitstyen aufeinander. Wenn sich aber beide Parteien darüber bewusst sind, dass der andere ihn nicht absichtlich so behandelt, sondern es einfach nur seinem Wesen entspricht, kann man das Verhalten des anderen zumindest verstehen und nicht persönlich nehmen.
Die TE hat sich dafür entschieden, nicht mehr mit diesem "Kollegen" zusammenarbeiten zu wollen und das ist völlig okay.Geändert von Unlimited (13.11.2016 um 12:11 Uhr) Grund: Ergänzung
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13.11.2016, 13:01Inaktiver User
AW: Passiv aggressive Menschen
Oi, oi, diesen Spruch könnte man psychologisch eindeutig einordnen. Aber es geht ja nicht um Dich.
Insofern ist es schon verständlich, dass der Passive sich schützen möchte und keine Stellung bezieht.
Allerdings kommt nun das Aggressive ins Spiel, indem der Passive nicht einfach sagt: "Ich will darüber nicht reden, meine Meinung steht fest", sondern er den Aktiven auflaufen lässt. Ihn also reden und Argumente vorbringen lässt, ohne überhaupt die Absicht zu haben, darauf einzugehen.
Aggressiv insofern, als dass er sein Gegenüber einfach ignoriert, ihn nicht wertschätzt, sondern abwertet (du bist es nicht einmal wert, dass ich sage "sei ruhig, spar dir die Worte, ich höre nicht zu") oder ein sachliches Problem auf die persönliche Ebene bringt (nimm' dich nicht so wichtig, du redest zu laut, zu leise, deine Nase passt mir nicht).
Das müsste er ja nicht, wenn er das Gespräch mit deutlichen Worten ablehnen würde, Ausreden gingen auch (ich bin müde). Aber darum geht es dem Passiv-Aggressiven nicht, er möchte verletzen, draufhauen, dem anderen schaden (wenn er denn kann).Wenn für den Passiven die Situation in Ordnung ist, so wie in diesem Fall, ginge er ja, falls er sich auf eine Diskussion einlassen würde, auf alle Fälle als "Verlierer" aus dem Rennen.
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13.11.2016, 13:20
AW: Passiv aggressive Menschen
Ich denke halt, dass passive Typen bei Aggressionen meist passiv Aggressiv reagieren und aktive Typen bei Aggressionen aktiv Aggressiv sind.
In diesen Fall ist der "Kollege", meiner Ansicht nach, definitiv passiv Aggressiv, aber halt nicht mit Absicht. Wenn ich an das Gespräch mit meinem Mann denke, dann ist es vielleicht so, dass der Kollege allein schon, wenn er nur gesagt hätte, dass er nicht sprechen möchte, er seine Ruhe haben möchte usw. sich einer Konfrontation aussetzen hätte müssen.
Denn die TE hätte sich womöglich nicht mit seiner Antwort zufrieden gegeben bzw. hätte das Thema zu einem anderen Zeitpunkt wieder angesprochen und das wollte der "Kollege" auf keinen Fall, weil er "einfach" nur Angst hatte, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzten.
Meiner Meinung nach fühlt sich der Kollege zwar im Recht, kann sich aber gegen die TE nicht durchsetzen, er ist ihr unterlegen und das weiß er.
Trotz allem ist sein Verhalten aber passiv Aggressiv, egal wie man es dreht und wendet.



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