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  1. Inaktiver User

    AW: Quarterlife-Crisis

    Zitat Zitat von absoluterfreak Beitrag anzeigen
    Es sind dadurch jetzt viele Threads auf einmal, aber wem das zu viel ist, der muss ja nicht antworten.
    Natürlich nicht. Mein feedback ist nur, dass ich nicht glaube dass dieses exzessive Rumhirnen was bringt.

    Je mehr man darüber nachdenkt wie es einem geht desto eher wird man auch Probleme und Problemchen finden, auf die man gar nicht käme wenn man leben würde und was tun und nicht nur auf sich schauen. Davon bin ich jedenfalls überzeugt.

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    AW: Quarterlife-Crisis

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Natürlich nicht. Mein feedback ist nur, dass ich nicht glaube dass dieses exzessive Rumhirnen was bringt.

    Je mehr man darüber nachdenkt wie es einem geht desto eher wird man auch Probleme und Problemchen finden, auf die man gar nicht käme wenn man leben würde und was tun und nicht nur auf sich schauen. Davon bin ich jedenfalls überzeugt.
    Hmmm. Gewissermaßen verstehe ich, was du meinst. Aber wenn eine gewisse Unzufriedenheit da ist, muss man doch auch irgendwie gucken, woher das kommt und was man vielleicht verändern muss, damit es einem besser geht. Wenn es mir gut geht, denke ich natürlich nicht über sowas nach.

  3. Inaktiver User

    AW: Quarterlife-Crisis

    Zitat Zitat von absoluterfreak Beitrag anzeigen
    Heute ist das leider dann mit der Zeit so ein Ding. Müsste ich mal sehen, ob das irgendwie zumindest einmal in der Woche ginge.
    Ich denke, Du solltest Dich mal ein bißchen unter Dampf setzen, Dir etwas Stress an den Hals holen. Du scheinst mir zu viel Langeweile zu haben
    Als gefährliche Tiere nehme ich Pferde übrigens nicht wahr :D
    Na, dann wird es aber Zeit! Wie wäre es mit einem Nebenjob als Bereiter ? Junge Pferde bis zur M- Dressur ausbilden?
    Anspannen? Vierspännig durch' s Gelände? Wo fangen denn bei Dir die Herausforderungen an?
    Generell habe ich auf Beziehungen eher keine Lust und Kinder bisher auch nicht.
    Die kommen auch nicht vom Storch getragen wie Dumbo. Eine tragfähige Beziehung entwickelt sich über Jahre, damit muss man beizeiten anfangen, wenn man das ländliche Idyll mit Hund und Pferd vor Augen hat.
    Ich muss mir wohl mal ne ernsthafte Liste aufstellen.
    Listen sind sehr gut, sie helfen, sich zu sortieren.
    Wirklich in mir forschen, was ich mag und was nicht.
    Wenn Du erst forschen muss, meine Güte.
    Du weißt doch, was Du willst. Ein oder zwei Hunde, ein gemütliches Zuhause auf dem Land, eine liebe Frau und mindestens drei pferdeverrückte Töchter. Also mache Dich dran.
    Was mir Kraft gibt und was eher belastet.
    Was Dir Kraft gibt, kannst Du vernachlässigen, das kannst Du Dich in 30 Jahren fragen. Das, was Dich belastet, brauchst Du jetzt. Du bist jung und hast Kraft, die kannst Du jetzt mal anwenden, um in die Pötte zu kommen.
    Und dann sehen was man damit machen kann.
    Alles. Aber suche Dir Belastungen, keine Chillereien oder Wohlfühlmodi. Das macht man, wenn man 60 ist und noch 10 Jahre arbeiten muss.
    Bisher hab ich dann öfter mal einfach irgendwas gemacht, weil ich mich nicht entscheiden konnte.
    Das ist doch prima. Aber dann musst Du es auch machen und nicht unter irgendeinem Vorwand wieder abbrechen.

  4. Inaktiver User

    AW: Quarterlife-Crisis

    Zitat Zitat von absoluterfreak Beitrag anzeigen
    Außerdem würde ich sagen, dass letztendlich jeder Mensch hauptsächlich um sich selbst kreist.
    Wenn er die Zeit dazu hat, dann macht es wohl letztlich jeder Mensch.
    Wenn er aber seine Zeit für andere Dinge verwendet und auch Verantwortung übernimmt, dann bleibt nicht viel übrig für's Kreisen.

  5. Inaktiver User

    AW: Quarterlife-Crisis

    Zitat Zitat von absoluterfreak Beitrag anzeigen
    Das Ding ist, dass ich oft auch Probleme habe zu fühlen, was ich eigentlich will und was evtl auch nicht, bzw ich kann meiner Wahrnehmung da nicht so richtig vertrauen. Will ich wirklich auf dem Land abgeschieden leben - wäre das wirklich was für mich - oder habe ich nur diesen Impuls, weil ich grade weglaufen und was anderes machen will? Habe ich wirklich ein Problem mit dem Stadtleben, oder hängt das Problem ganz woanders? Was ist, wenn ich hier alles abbreche und meinetwegen irgendwo aufs Land ziehe und es dann bereue bzw. das auch nicht hilft? Gefällt mir mein aktuelles Leben wirklich nicht oder bin ich nur verunsichert, weil grad alles neu ist?
    Hallo!

    Ich bin rund 5 Jahre älter als Du und habe die Quarter Life Crisis gefühlt auch erlebt. Es ist eine schlimme Zeit, in der ich oft verzweifelt war und auch wie du nicht wusste obs das jetzt sein soll im Leben, was ich will, ich hatte doch immer so viele Träume und die Realität ist so öde etc.

    Im Nachhinein kann ich sagen (und das brutal und ehrlich): es war vor allem eine Zeit der Ent-täuschung. Man erwacht von seinen romantischen, jugendlichen Illusionen, stellt fest, dass der Job halt jeden Tag gleich ist, dass Freundschaften zu Bekanntschaften werden, dass das Leben weder auf dem land noch in der Stadt so schön sind wie in unseren Vorstellungen, die wir als Kind und Jugendliche hatten.

    Auch ich bin wahnsinnig viel um mich selbst gekreist, hab versucht herauszufinden, wer ich bin, was ich will, ohne das Gerede der anderen, habe wie Du sogar eine Therapie angefangen (allerdings aus einem anderen Anlass).
    Mein Fazit: die Illusionen von damals sind eben nur: Illusionen. das wahre Leben läuft so nicht. Du brauchst nicht zu glauben, dass du auf dem Reiterhof glücklicher wärst. Auch dort gibt es Routine, Sorgen, Alltag. Deine Erinnerungen an deine Reiterhofferien sind doch in erster Linie toll, weil sie was besonderes waren. Aussergewöhnlich.
    Du schreibst du überlegst eine Hundepension aufzumachen. Hattest du schonmal einen Hund? Oder hängst du auch hier einem schönen Wunschbild nach?

    Das Kreisen um mich selbst hat mich wahnsinnig gemacht.

    Mein Fazit aus der Zeit ist: man muss sich seine Träume und Wünsche erfüllen, aber man muss auch damit umgehen können, dass die Realität eben oft nicht so schön ist wie man meint.

    Ich tanze professionell und so oft höre ich von anderen: du hast es gut, du tanzt so schön, kannst deiner Seele zum Ausdruck verhelfen, deine Leidenschaft leben, das hat so viel Leichtigkeit!
    Was die Menschen nicht sehen sind die zig Stunden voll von dem immergleichen Training, den Abenden, die man lieber gemütlich zuhause verbringen würde, Misserfolgen bei Wettkämpfen, Tränen und Zeiten, in denen die Fortentwicklung wie eine Schnecke zu kriechen schien.
    Man muss so viel aushalten und oft dachte ich, dass ich aufhören will.
    Die anderen sehen die schöne Illusion, sie sehen nicht, was es wirklich heisst! Und so ähnlich liegt der Fall bei dir. Probiere dich aus, tu Dinge! Und komm bitte nicht mit dem Zeitargument! Die Abende und Wochenenden bieten genug Zeit, wenn man etwas wirklich tun will, ich weiss wovon ich spreche.
    Ab zum Reiterhof! Schau im Internet, wo jemand Hilfe sucht bei Gassigehen mit seinem Hund abends! Und das bitte jeden Abend, damit du einen realistischen Einblick in die Hundewelt bekommst. Hunde sind toll, können aber auch ziemlich ätzend sein (fressen oder wälzen sich in Mist, laufen weg, haben Leinenaggressionen etc.) das bitte alles mal erleben!

    Raus von Zuhause, weg vom Rumhirnen und los gehts! Das Leben will gelebt werden! Probier dich aus, nur so wirst du später sagen können, dass du dich für oder gegen manche Sachen aus vollstem Herzen entschieden hast.

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    AW: Quarterlife-Crisis

    Ich kann ehrlich gesagt nicht nachvollziehen, warum du keine Zeit haben solltest, um irgendwas regelmässig zu betreiben. Ich arbeite selber Vollzeit, habe einen Hund und habe drei Abende pro Woche regelmässige Termine. Trotzdem habe ich noch genug Zeit für andere Hobbies, Haushalt etc. Ausserdem könntest du ja auch bei der Arbeit ein wenig reduzieren.

    Deine Wunschträume erscheinen mir ehrlich gesagt ziemlich idealisiert. Einen eigenen Pferdehof, weil die Woche Urlaub damals so schön war? Eine Hundepension, weil du Hunde gern hast? Aber sonst mit den Tieren nix zu tun? Sowas ist viel Arbeit und Verantwortung rund um die Uhr, und besonders viel Geld verdient man damit auch nicht. Ich schliesse mich den anderen an, fang mal an, in so Bereichen wirklich zu arbeiten, damit du mal siehst, ob das wirklich das ist, was du willst, oder ob der Büroarbeitsplatz nicht doch bequemer ist. Was spricht denn gegen ein Pflegepferd oder Reitbeteiligung?
    Wenn du dafür schon nicht mal die Zeit findest, kann ich mir dich kaum mit einem eigenen Betrieb vorstellen

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    AW: Quarterlife-Crisis

    hi absoluterfreak,

    ich kenne so gedanken auch aus der gleichen lebensphase. dazu vielleicht ein andermal mehr, jetzt nur zum thema reitbeteiligung:

    du bist allein, du verdienst geld - also such dir eine. zweimal die woche dahin, einmal unter der woche abends, einmal am wochenende, und schwupps hast du (wieder) ein super hobby. ich hab das auch in der beratung (sic!!!) zwei jahre lang durchgezogen, und erst, als ich wieder in die große großstadt zog, an den nagel gehängt, weil die wege zu weit wurden und ich eine beziehung hatte. also, wie hier verschiedentlich geschrieben wurde: MACHEN! (und sich nicht von den marotten der pferdebesitzer ins bockshorn jagen lassen, die spinnen alle, und ich darf das sagen, ich gehörte auch mal dazu.)

    lg von
    der ratte
    ich bin schrecklich inkonsequent - aber nicht immer

    tippfehler gibts von mobile devices gratis. wer sie findet, darf sie behalten.

  8. Inaktiver User

    AW: Quarterlife-Crisis

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Ich kann dir nur raten, mal was zu machen, für andere
    "Machen für andere" ist aber doch kein Therapieplatz - und falls damit soziale Projekte gemeint sind, ist zu bedenken, dass "die anderen" dort meist viel größere Probleme haben, d.h. auf keinen Fall als Projektionsfläche für die eigenen Probleme dienen sollten.

  9. User Info Menu

    AW: Quarterlife-Crisis

    Zitat Zitat von absoluterfreak Beitrag anzeigen
    Da hilft vermutlich nur begrenztes Ausprobieren,
    Hab ich das richtig gelesen ? Du bist 23 ? Natürlich mußt Du da noch ausprobieren, alles mußt Du ausprobieren ! Beruf, Ort, Beziehung. Willst Du, das jetzt schon alles festgezurrt ist ? Bis zur Rente und darüber hinaus ? Das würde meinen Kindern, die etwas älter als Du sind, nicht gefallen.

    Ich schließe mich meinen Vorschreibern an, Du denkst zuviel und tust zu wenig.. Pack ein Vorhaben an, mehrere Vorschläge wurden Dir schon gemacht, und nimm Dir vor, es ordentlich zu machen. Dann hast Du nicht mehr soviel Zeit zum Grübeln.
    Be yourself no matter what they say (Sting).

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