Ich weiß auch nicht, ob leicht und schwer die richtigen Begriffe sind. Teilweise geht das auch in die Richtung "kann ich mich dazu jetzt aufraffen oder reicht auch später" Vielleicht spielt da auch Aufschieberitis mit rein. Bei mir führt das nie zu Katastrophen - schaffe immer noch sehr viel und das was ich muss.
Aber ich denke ich könnte noch mehr schaffen, oder das Gleiche streßfreier, wenn ich nicht so oft eine Abkürzung gehen würde.
Bei einigen Dingen ist der leichte Weg aber auch wirklich der richtige. Besonders bei Themen wie Haushalt. Z.B. putze ich den Spiegel im Bad direkt nach dem Duschen, wenn er noch beschlagen ist mit etwas, was sowieso in die Wäsche kommt. Ist zwar faul, aber völlig ausreichend.
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10.10.2016, 10:33Inaktiver User
AW: Der leichte oder der schwere Weg - welcher ist der Richtige
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10.10.2016, 14:28
AW: Der leichte oder der schwere Weg - welcher ist der Richtige
Gerade beim Thema Haushalt mache ich es mir gerne so leicht wie möglich. Wobei man ja durchaus auch auf dem "faulem" Weg ans Ziel kommen kann, das Beispiel mit dem Spiegel finde ich ganz gut.
Ich versuche immer, Dinge möglichst effizient zu gestalten, so dass ich es jetzt leicht habe aber später dadurch nicht mehr Arbeit habe.
Bei anderen Dingen gehe ich auch oft den vermeintlich leichteren Weg und ärgere mich im Nachhinein, weil ich merke, es wäre besser gewesen, von Anfang an etwas mehr Arbeit zu investieren. Z.B. habe ich dieses Jahr die Tomaten nur halbherzig hochgebunden und musste nachher ordentlich nacharbeiten und habe außerdem die Ausbreitung der Tomatenfäule begünstigt und musste ganz viele Tomaten entsorgen.
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10.10.2016, 19:29Inaktiver User
AW: Der leichte oder der schwere Weg - welcher ist der Richtige
Das finde ich ein schönes Beispiel, man macht es sich einfach, weil man es schnell hinter sich haben will. Dann kommt es manchmal hinterher als Quittung zurück.
Manchmal bemerke ich auch einen gewissen Ehrgeiz bei mir nach dem Motto - guck mal mit wie wenig Aufwand ich so ein tolles Ergebnis hinbekommen habe. Z.B. bei der Vorbereitung einer Präsentation. Nur manchmal geht das 80:20 Prinzip eben nicht auf.
Ich habe diesen Tread gestartet um mehr Gefühl dafür zu bekommen, wann wenig zu wenig ist. Ich finde Eure Sichten zu dem Thema echt interessant :-)


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