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Thema: Anders sein
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31.07.2016, 11:53Inaktiver User
AW: Anders sein
Geändert von Inaktiver User (31.07.2016 um 11:53 Uhr) Grund: doppelt
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31.07.2016, 12:08Inaktiver User
AW: Anders sein
Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Scheissegal, es interessiert mich nicht, ob ich "Mainstream" bin oder nicht. Weder ist "Anderssein" eine Auszeichnung, noch ist "Mainstream sein" eine Abwertung. Alles, was diese Bezeichnungen sind, ist Schubladendenken und so was tue ich nicht.Das ist wohl ein ziemlich guter Anhaltspunkt dafür, grösstenteils Mainstream zu sein
Ach, so was hab ich auch gehört. Es hat mich noch nie interessiert.Sei es durch überraschte, irritierte Blicke, oder sei es, dass man es direkt gesagt kriegt, und das ist dann meist wenig schmeichelhaft. "Mit dir will ich nicht spielen!"
Dass man so was nicht fühlt oder wahrnimmt, ist nicht unbedingt ein Zeichen für "Mainstream". Eher ein Zeichen von gesundem Selbstbewusstsein. Nochmals: es interessiert mich nicht.
Beide Begriffe sind bei weitem nicht das Gleiche. Und ich bin nicht sicher, ob es im Sinne aller User ist, dass du hier Werbung von Banken / Versicherungen verlinkst. Der zweite Link hat übrigens mit Bergsteigen so wenig zu tun wie "ein bisschen Brustschwimmen im See" mit intensivem Krawltraining.Bergsteigen/Wandern
Es interessiert mich übrigens auch nicht, ob mit Bergsteigen Werbung gemacht wird und das ein Zeichen für Mainstream sein soll. Ich steige trotzdem auf Berge, weil es mir Spass macht.Geändert von Inaktiver User (31.07.2016 um 12:19 Uhr)
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31.07.2016, 12:27
AW: Anders sein
ja eben - das lässt sich leicht sagen, wenn man nicht systematisch, ständig und dauerhaft in eine bestimmte Schublade gesteckt wird. Eine Schublade, die man sich durchaus nicht selbst so aussucht, übrigens.
ja klar kann man lernen, mit Selbstbewusstsein darüber zu stehen. Leicht ist es trotzdem nicht.
Von wegen "Schubladen interessieren mich nicht"! - für den unbedarften Laien macht's nun wirklich keinen riesigen Unterschied, ob die Hügel, auf die Leute draufklettern, ewigen Schnee haben oder nicht, oder ob man sich am Seil festbinden muss oder nicht.Beide Begriffe sind bei weitem nicht das Gleiche. Und ich bin nicht sicher, ob es im Sinne aller User ist, dass du hier Werbung von Banken / Versicherungen verlinkst. Der zweite Link hat übrigens mit Bergsteigen so wenig zu tun wie "ein bisschen Brustschwimmen im See" mit intensivem Krawltraining.
Es war ja nur, weil du Bergsteigen als Beispiel für "anders-sein" zitiert hattest; wo ich sagen will, dass es nicht "anders" ist im Sinne, dass man dafür schräg angeschaut wird oder als Original, Exzentriker oder auch Spinner betrachtet wird. Es ist eine völlig akzeptierte Variation im Mainstream.Es interessiert mich übrigens auch nicht, ob mit Bergsteigen Werbung gemacht wird und das ein Zeichen für Mainstream sein soll. Ich steige trotzdem auf Berge, weil es mir Spass macht.
Während, zum Beispiel, eine vegane Ernährung nicht Mainstream ist, auch wenn das heute recht viele machen. Auch wenn es, vermutlich, mehr Veganer als Bergsteiger gibt.
gruss, barbara
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31.07.2016, 12:31
AW: Anders sein
Doch, natürlich sucht man sich seine Schublade aus und vor allem sucht man sich aus, ob man ea sich darin bequem macht.
Gut zu beobachten bei vielen Bewegungen, die ihr anders-sein feiern und mit Kleidung, Style, Sprache,... ausdrücken möchten. Dabei wird es schon wieder so Mainstream, dass man sich fragt, ob der Wunsch nach Rudel nicht doch ausgeprägter war.
Anders-Sein ist eine ziemliche Illusion, aber viele scheinen sie als Individualität zu benötigen.
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31.07.2016, 12:41Inaktiver User
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31.07.2016, 12:59Inaktiver User
AW: Anders sein
Du hast - wieder einmal - nicht genau gelesen.Es war ja nur, weil du Bergsteigen als Beispiel für "anders-sein" zitiert hattest; wo ich sagen will, dass es nicht "anders" ist im Sinne, dass man dafür schräg angeschaut wird
Ich habe es nicht zitiert als Beispiel für "generelles Anderssein". Sondern für "relatives". Nämlich: je nach Umfeld, im dem man sich bewegt. Jeder von uns bewegt sich in verschiedenen Umfeldern und nicht jedes Umfeld sucht man sich selber aus. Eine bestimmte Eigenart einer Person kann in einem der Umfelder, in dem diese Person sich bewegt, als "anders" tituliert werden, weil in diesem spezifischen Umfeld keine andere Person diese Eigenart hat. Zum Beispiel im beruflichen Umfeld. Während die gleiche Eigenart der gleichen Person in einem anderen Umfeld der gleichen Person - zum Beispiel im Freundeskreis - als "völlig normal und Mainstream" angesehen wird, weil in diesem Umfeld die Mehrheit der Leute diese Eigenart aufweisen.
Das meine ich mit "anderssein und Mainstream sein" ist relativ und situationsbezogen. Und genau deshalb ist "Anderssein" oder "Mainstream sein" keine feste Kategorisierung einer Person, keine Charaktereigenschaft, keine "gute" oder "schlechte" Eigenschaft. Denn ob man "Mainstream" ist oder "anders" ist (bzw. von seinem Umfeld so wahrgenommen wird, denn darum gehts), wechselt ständig.
Du hast keine Ahnung, in welchen Umfeldern ich mich bewege und ob ich nicht in einem der Umfelder, in denen ich mich bewege - oder bewegen muss - nicht doch schräg angesehen werde für mein zitiertes Beispiel. Nur weil du eine bestimmte Eigenart eines anderen (von der du keine wirkliche Ahnung hast, wie sich deutlich gezeigt hat) als "nicht anders" ansiehst, heisst das noch lange nicht, dass alle dies so sehen.
Und genau deshalb interessiert es mich nicht, was andere über bestimmte Eigenarten denken oder wie sie darauf reagieren. Weil es ständig wechselt.
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31.07.2016, 13:04Inaktiver User
AW: Anders sein
In welche Schublade wirst denn z.B. du gesteckt, in die du nicht gehörst? (Selbstverständlich musst du nicht antworten, mir ist schon klar, dass die Frage ziemlich aufdringlich ist)
Ich für meinen Teil stecke häufig in der Schublade "Arrogante Besserwisserin" und da gehöre ich auch absolut rein
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31.07.2016, 13:05
AW: Anders sein
"Alle gleich" ist eine Wahrnehmungsillusion. Wenn man etwas nicht kennt, ordnet man es einer Gruppe ähnlicher Dinge zu und betrachtet die Mitglieder dieser Gruppe als "gleich". Wenn man etwas kennt, sieht man die Besonderheiten, die es von allen anderen Mitgliedern der Gruppe unterscheiden. Ob das jetzt Leute in der Fußgängerzone sind oder auf einem Goth-Treffen, Tigerkatzen, Sorten Vanilleeis, oder Bäume.
Deshalb ist die erste Aussage, die über "andere" gemacht wird, "alle gleich". Alle Asiaten sehen gleich aus. Alle Goths/Punks/Hippies/Metaller/Autonomen werden im 3D-Druck in Massenfertigung produziert. Alle Ingenieure sind fade im Gespräch. Alle Popstars sind seicht. Alle Frauen mit pink lackierten Fingernägeln sind Tussis.
Ist eine sinnvolle Heuristik: Es macht Dinge, um die man sich nicht kümmern und die man nicht wissen muß und möchte, einfach. Man sollte sich aber daran erinnern, ehe man den Mund aufmacht, um über Leute zu reden, um die man sich nicht kümmern und von denen man nichts wissen muß oder möchte, daß es nicht wahr ist.** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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31.07.2016, 13:06Inaktiver User
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31.07.2016, 13:08Inaktiver User


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