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    AW: Mutter mischt sich in ALLES ein

    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen
    Wer als Elternteil nachweislich keinen Unterhalt leistet, verwirkt seinen Anspruch auf Elternunterhalt. Sprich, im Alter muss das Kind oder müssen die Kinder ihren Anteil am Pflegeheim nicht zahlen.
    Und das ist auch nur gerecht, weil sie auf die Starthilfe verzichten mussten.

    Hallo!

    OT: War das früher eigentlich auch schon so? Ich wäre im Leben nicht auf die Idee gekommen, dass meine Eltern für mich finanziell aufkommen müssten, als ich mit 20 ausgezogen bin. Ich schätze sie hätten mir einen Vogel gezeigt.

    Schöne Grüße,
    Windweib
    „Der Zeitpunkt ist immer richtig, um das Richtige zu tun.“
    ―Nelson Mandela

  2. gesperrt

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    AW: Mutter mischt sich in ALLES ein

    Ja, früher war es besser. Auch bei der Jobsuche. wer hat eigentlich die Zeitmaschine? Damit alle, die wollen zurückkönnen. Schade, dass sie uns hier dann nicht berichten, wie schön das ist

  3. Inaktiver User

    AW: Mutter mischt sich in ALLES ein

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    phaden:
    in anderen Strängen schreibst du genau Gegenteiligen, da plädierst du fast für Gleichgültigkeit in Eltern-Kind-Beziehungen.
    Nein, dafür habe ich noch nie plädiert.
    Und ich schreibe auch nichts Gegenteiliges. Ich schreibe meine Meinung, nicht mehr und nicht weniger.
    Schreibst du nach Tagesform oder aus Spass am Protest?
    Ich schreibe meine Meinung.
    Muss man das hier neuerdings legitimieren lassen? Und von wem?
    Ich finde man sollte zunächst immer bei sich selbst anfangen, mit Mut zur eigenen Meinung.
    Aber ich darf das nicht? Wer entscheidet das hier?
    Alles Andere sind eben Spitzfindigkeiten.
    So, so, meine Meinung ist entweder spitzfindig, Tagesform, Spaß am Protest oder das Gegenteilige, was ich in anderen Strängen schreibe.
    Alles was andere schreiben, ist Mut zur eigenen Meinung.
    So kann man auch auf Beiträge reagieren, die nicht die eigene (oder die Mainstream-Meinung)trifft.
    Zitat Zitat von Arabeske_H Beitrag anzeigen
    Jaja - das natürliche ist hart und kalt - weich und warm kann nur unnatürlich sein .
    Wenn doch alles nur so einfach im Leben wäre.
    Geh mal in die turkmenische Pampa oder in irgendeinen Busch dieser Welt, da ist das Leben hart, aber das Eltern-Kind-Verhältnis warm, da kannst Du gewiss sein. Die Menschen in einer rauen Umwelt sind auf einander angewiesen, sie unterstützen sich gegenseitig.
    In unserer warmen und weichen Welt gibt es Kindesmissbrauch, Vernachlässigung und einen ganzen Berufszweig, der sich mit den seelisch kranken Kindern (und Erwachsenen) befasst (und nicht schlecht daran verdient).
    Da frage ich mich tatsächlich, was ist denn da noch "natürlich"? Eltern, die ihre Kinder krank und lebensuntüchtig machen, weil sie ihre Beziehungsproblem auf dem Rücken der Kinder austragen, sie überbehüten, ihnen kein Vorbild mehr sind, sie mit Ehrgeiz oder Verwöhnung zu Seelenkrüppel machen.
    Aber alles sehr weich und warm.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nun dann wird deutlich, dass es DEINE Definition ist und mal ganz sicher nicht "man".
    Nein, daran wird es nicht deutlich, es war eine weitere Erklärung in "Ich-Form", ein stilistisches Mittel zur Verdeutlichung meiner Meinung.
    Darfst Du auch gerne haben- und ich freu mich von Herzen, dass ICH keine Schuld gegenüber meinen Eltern habe
    Daran wird deutlich, dass es allein Dich betrifft. Anderen mag es anders gehen. Und dazu gehört auch die TE.
    Unterstellst Du nun, dass alle, die sich von ihren Eltern abgewendet haben, nicht für sich selbst sorgen können - schwach sind- und zwangsläufig ein noch größeres Schuldgefühl bekommen??
    Nein, das unterstelle ich nicht allen. Wo liest Du das.
    Hier habe ich explizit die TE gemeint.
    Sie leidet unter Schuldgefühlen und ist eben leider auch in finanzieller Hinsicht in der Schuld der Eltern.
    Und ihr habe ich geraten, ihre Schuldgefühle in eine andere Richtung zu lenken.
    Also zu ihren Schuldgefühlen zu stehen, sie nicht zu negieren und mit ihren Eltern zu brechen, sondern diese Schuldgefühle dazu zu benutzen, sich zu einem Erwachsenen zu bilden.
    Sich vorzustellen, dass sie es ihren Eltern schuldet, unabhängig zu werden, ihnen die Last der Verantwortung abzunehmen.
    Im Endergebnis wird dieser Kampf nicht anders aussehen, wie die meisten oben geschildert haben (allerdings ohne Kontaktabruch), sie wird sich durchsetzen und sich gegen das übergriffige Verhalten der Mutter abgrenzen müssen.
    Allerdings nicht mit dem Gefühl, der Mutter zu schaden, sie für ihr Fehlverhalten zu bestrafen, sondern ihr etwas Gutes zu tun.
    Das könnte der TE möglicherweise helfen, mehr bei sich selbst zu bleiben und Gefühle, die sie nun einmal hat, zu akzeptieren.

  4. Inaktiver User

    AW: Mutter mischt sich in ALLES ein

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Daran wird deutlich, dass es allein Dich betrifft. Anderen mag es anders gehen. Und dazu gehört auch die TE..
    Du hast es ursprünglich so formuliert als gäbe es eine - ich sags mal mit meinen Worten-"Grundschuld", weil man das Kind der Eltern ist. Und DAS halte ich für total absurd!
    Du hattest geschrieben:
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und Du schuldest ihnen auch etwas. Dass Du Dich z.B. kümmerst, wenn sie wieder zu Kindern werden, also zu hilflosen Greisen..
    Und DAS halte ich für FALSCH.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sie leidet unter Schuldgefühlen und ist eben leider auch in finanzieller Hinsicht in der Schuld der Eltern..
    Und auch wenn man Schulden hat, weil Geld geliehen- muss man sich doch nicht SCHULDIG fühlen!
    Oder fühlen sich die zig Millionen Menschen "schuldig", die je einen Kredit aufgenommen haben und damit Schulden gemacht?

    Diesen Zusammenhang muss es doch gar nciht geben!
    Ich bin mir nicht sicher, ob es da auch um ein sich-schuldig- fühlen geht......eher nein- aus meiner Sicht.
    Ich sag auch nicht, dass Du das unterstellst, aber wenn es in den Topf kommt dann sollte sowas schonmal deutlich getrennt werden.

    kenzia

  5. Moderation

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    AW: Mutter mischt sich in ALLES ein

    [Bitte sich den folgenden Text in Orange vorstellen:]

    Liebe Mitdiskutierenden,
    Der Austausch ist jetzt zu weit vom Thema abgedriftet undzu allgemein geworden. Ich erinnere daran, das hier ist die Fragestellung der TE:

    Zitat Zitat von Rebianca Beitrag anzeigen
    In unserer ansonsten recht harmonischen Beziehung gab es zu dieser Zeit extrem viel Streit, weil meine Mutter sich immer in alles eingemischt hat... Im grunde hat meine Mutter alles immer entschieden ... muss ich denn jetzt deswegen in jedem Punkt über mich bestimmen lassen? .... ich habe jetzt schon keine Lust mehr auf die ganzen Streitereien, die kommen werden und die Vorwürfe, was für eine undankbare Tochter ich wäre, nur weil ich anderer Meinung bin und nicht mehr zu allem ja sagen möchte. Das schlimme dabei ist, dass ich dann tatsächlich ein schlechtes Gewissen bekomme, auch in den Situationen, wo ich im Recht bin.

    Kennt sich jemand mit solchen Müttern aus, die alles bestimmen und sich in jede Kleinigkeit einmischen? Was kann man dagegen tun, wenn man immer nur gegen eine Wand redet?
    Bitte kehrt zum Thema zurück. Dies ist eine Moderationsansage. Weitere off-topic Beiträge werden gelöscht.

    Gruß, Mary
    that was the river - this is the sea


    Moderation in den Foren "Kindergesundheit", "Persönlichkeit" und im "Corona"-Forum

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    AW: Mutter mischt sich in ALLES ein

    Zitat Zitat von Windweib Beitrag anzeigen
    Hallo!

    OT: War das früher eigentlich auch schon so? Ich wäre im Leben nicht auf die Idee gekommen, dass meine Eltern für mich finanziell aufkommen müssten, als ich mit 20 ausgezogen bin. Ich schätze sie hätten mir einen Vogel gezeigt.

    Schöne Grüße,
    Windweib
    Also als ich so,alt war schon, bin jetzt 41 und natürlich sind meine Eltern im Studium noch für mich aufgekommen und wenn sie es nicht gekonnt hätten , hätte es Bafög gegeben

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    AW: Mutter mischt sich in ALLES ein

    Zitat Zitat von Rebianca Beitrag anzeigen
    Wobei mir gerade klar wird, dass ich mich dafür als allererstes mal erwachsen verhalten sollte und meiner Mutter die Stirn bieten, auch wenn ich dann nicht mehr den Status der lieben Tochter habe. Ich weiß auch, dass es schwieriger wird, als ich es gerade schildere.
    Schön zu lesen, dass Du das Problem richtig erkannt hast.

    Leicht wird es tatsächlich nicht sein, die meisten der erlernten
    Verhaltensweisen so zu verändern, dass Du aus dem bisher gelebten
    Muster raus kommst.

    Lasse Dich vor allem nicht entmutigen, wenn die Reaktionen der
    Mutter auf die "neue" Tochter sogar noch überzogener ausfallen,
    als Du es ohnehin schon kennst. Und lasse Dich vor allem nicht
    leiten von Angst vor einem Kontaktabbruch - darauf legen es nämlich
    die wenigsten Eltern an.

    Der gesamte Prozess wird Zeit benötigen. Vielleicht wäre ein
    Kommunikations-Coaching ein gutes Übungsfeld, um Dir den Rücken
    zu stärken.

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