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03.08.2016, 09:53
AW: Mutter mischt sich in ALLES ein
„Der Zeitpunkt ist immer richtig, um das Richtige zu tun.“
―Nelson Mandela
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03.08.2016, 09:59
AW: Mutter mischt sich in ALLES ein
Ja, früher war es besser. Auch bei der Jobsuche. wer hat eigentlich die Zeitmaschine? Damit alle, die wollen zurückkönnen. Schade, dass sie uns hier dann nicht berichten, wie schön das ist
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03.08.2016, 11:01Inaktiver User
AW: Mutter mischt sich in ALLES ein
Nein, dafür habe ich noch nie plädiert.
Und ich schreibe auch nichts Gegenteiliges. Ich schreibe meine Meinung, nicht mehr und nicht weniger.
Ich schreibe meine Meinung.Schreibst du nach Tagesform oder aus Spass am Protest?
Muss man das hier neuerdings legitimieren lassen? Und von wem?
Aber ich darf das nicht? Wer entscheidet das hier?Ich finde man sollte zunächst immer bei sich selbst anfangen, mit Mut zur eigenen Meinung.
So, so, meine Meinung ist entweder spitzfindig, Tagesform, Spaß am Protest oder das Gegenteilige, was ich in anderen Strängen schreibe.Alles Andere sind eben Spitzfindigkeiten.
Alles was andere schreiben, ist Mut zur eigenen Meinung.
So kann man auch auf Beiträge reagieren, die nicht die eigene (oder die Mainstream-Meinung)trifft.
Wenn doch alles nur so einfach im Leben wäre.
Geh mal in die turkmenische Pampa oder in irgendeinen Busch dieser Welt, da ist das Leben hart, aber das Eltern-Kind-Verhältnis warm, da kannst Du gewiss sein. Die Menschen in einer rauen Umwelt sind auf einander angewiesen, sie unterstützen sich gegenseitig.
In unserer warmen und weichen Welt gibt es Kindesmissbrauch, Vernachlässigung und einen ganzen Berufszweig, der sich mit den seelisch kranken Kindern (und Erwachsenen) befasst (und nicht schlecht daran verdient).
Da frage ich mich tatsächlich, was ist denn da noch "natürlich"? Eltern, die ihre Kinder krank und lebensuntüchtig machen, weil sie ihre Beziehungsproblem auf dem Rücken der Kinder austragen, sie überbehüten, ihnen kein Vorbild mehr sind, sie mit Ehrgeiz oder Verwöhnung zu Seelenkrüppel machen.
Aber alles sehr weich und warm.
Nein, daran wird es nicht deutlich, es war eine weitere Erklärung in "Ich-Form", ein stilistisches Mittel zur Verdeutlichung meiner Meinung.
Daran wird deutlich, dass es allein Dich betrifft. Anderen mag es anders gehen. Und dazu gehört auch die TE.Darfst Du auch gerne haben- und ich freu mich von Herzen, dass ICH keine Schuld gegenüber meinen Eltern habe
Nein, das unterstelle ich nicht allen. Wo liest Du das.Unterstellst Du nun, dass alle, die sich von ihren Eltern abgewendet haben, nicht für sich selbst sorgen können
- schwach sind
- und zwangsläufig ein noch größeres Schuldgefühl bekommen
??
Hier habe ich explizit die TE gemeint.
Sie leidet unter Schuldgefühlen und ist eben leider auch in finanzieller Hinsicht in der Schuld der Eltern.
Und ihr habe ich geraten, ihre Schuldgefühle in eine andere Richtung zu lenken.
Also zu ihren Schuldgefühlen zu stehen, sie nicht zu negieren und mit ihren Eltern zu brechen, sondern diese Schuldgefühle dazu zu benutzen, sich zu einem Erwachsenen zu bilden.
Sich vorzustellen, dass sie es ihren Eltern schuldet, unabhängig zu werden, ihnen die Last der Verantwortung abzunehmen.
Im Endergebnis wird dieser Kampf nicht anders aussehen, wie die meisten oben geschildert haben (allerdings ohne Kontaktabruch), sie wird sich durchsetzen und sich gegen das übergriffige Verhalten der Mutter abgrenzen müssen.
Allerdings nicht mit dem Gefühl, der Mutter zu schaden, sie für ihr Fehlverhalten zu bestrafen, sondern ihr etwas Gutes zu tun.
Das könnte der TE möglicherweise helfen, mehr bei sich selbst zu bleiben und Gefühle, die sie nun einmal hat, zu akzeptieren.
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03.08.2016, 12:40Inaktiver User
AW: Mutter mischt sich in ALLES ein
Du hast es ursprünglich so formuliert als gäbe es eine - ich sags mal mit meinen Worten-"Grundschuld", weil man das Kind der Eltern ist. Und DAS halte ich für total absurd!
Du hattest geschrieben:
Und DAS halte ich für FALSCH.
Und auch wenn man Schulden hat, weil Geld geliehen- muss man sich doch nicht SCHULDIG fühlen!
Oder fühlen sich die zig Millionen Menschen "schuldig", die je einen Kredit aufgenommen haben und damit Schulden gemacht?
Diesen Zusammenhang muss es doch gar nciht geben!
Ich bin mir nicht sicher, ob es da auch um ein sich-schuldig- fühlen geht......eher nein- aus meiner Sicht.
Ich sag auch nicht, dass Du das unterstellst, aber wenn es in den Topf kommt dann sollte sowas schonmal deutlich getrennt werden.
kenzia
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03.08.2016, 12:51
AW: Mutter mischt sich in ALLES ein
[Bitte sich den folgenden Text in Orange vorstellen:]
Liebe Mitdiskutierenden,
Der Austausch ist jetzt zu weit vom Thema abgedriftet undzu allgemein geworden. Ich erinnere daran, das hier ist die Fragestellung der TE:
Bitte kehrt zum Thema zurück. Dies ist eine Moderationsansage. Weitere off-topic Beiträge werden gelöscht.
Gruß, Marythat was the river - this is the sea
Moderation in den Foren "Kindergesundheit", "Persönlichkeit" und im "Corona"-Forum
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03.08.2016, 14:19
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03.08.2016, 17:38
AW: Mutter mischt sich in ALLES ein
Schön zu lesen, dass Du das Problem richtig erkannt hast.

Leicht wird es tatsächlich nicht sein, die meisten der erlernten
Verhaltensweisen so zu verändern, dass Du aus dem bisher gelebten
Muster raus kommst.
Lasse Dich vor allem nicht entmutigen, wenn die Reaktionen der
Mutter auf die "neue" Tochter sogar noch überzogener ausfallen,
als Du es ohnehin schon kennst. Und lasse Dich vor allem nicht
leiten von Angst vor einem Kontaktabbruch - darauf legen es nämlich
die wenigsten Eltern an.
Der gesamte Prozess wird Zeit benötigen. Vielleicht wäre ein
Kommunikations-Coaching ein gutes Übungsfeld, um Dir den Rücken
zu stärken.



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