helplessy, was waren, deiner Meinung nach, die Gründe weshalb es zur Trennung kam? Ward ihr in vielen Dingen nicht mehr kompatibel und habt ihr verschiedene Auffassungen darüber gehabt, wie euer gemeinsames Leben aussehen soll?
Antworten
Ergebnis 11 bis 16 von 16
Thema: Mein Weg
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28.07.2016, 10:46
AW: Mein Weg
Wer immer nur tut was er schon kann,
bleibt schlussendlich das, was er schon ist.
Henry Ford
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28.07.2016, 10:52
AW: Mein Weg
Traurig machen, gell.

Oh ja, ich kenne Liebeskummer. Egal, ob man selbst oder der andere gegangen ist - Abschied ist so schwer, wir lernen das einfach nicht richtig in unserer Kultur.
Ja, es tut weh, sehr weh. Zu erkennen, was da ablief, zu erkennen, dass ich mich lange mit Traurigkeit herum geschlagen habe, ohne es wirklich benennen zu können.
Meiner Erfahrung nach hängt vieles, was einen traurig macht, auch mit ungeklärten Mißverständnissen und beidseitig (!) ungenügender Kommunikation sowie unrealistischen Erwartungen zusammen.
Mir hat die Vergangenheit gezeigt, dass es gut ist, die Traurigkeit zu akzeptieren. Nicht wild dagegen anzurudern, mit Ablenkungen usw., sondern sich durch diese traurigen Tage eben durchzukämpfen. Man ist plötzlich ohne Partner, da darf man wohl man in Ruhe traurig sein. Oder dauernd in Tränen ausbrechen z.B. Es gibt ein Buch (vergessen, welches, aber es gibt viele gute Bücher zu Liebeskummer), da wird eine Trennung vom Grad der seelischen Verletzung her durchaus mit dem Tod eines geliebten Menschen verglichen.
So, sei geduldig mit dir selbst.
Vielleicht helfen dir Bücher? Ich fand es immer so beruhigend, dass ich nicht die einzige mit dem Problem bin, und meistens ging es mir beim Lesen schon besser.
Wenn du nichts kaufen möchtest, hast du vielleicht eine Bücherei in der Nähe?
Es gibt auch online Liebeskummerhilfe-Seiten.
Einfach mal reinstürzen und schauen, ob es für dich interessant ist?
GLG
Karla
The original Karla
est. 2006











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28.07.2016, 10:59
AW: Mein Weg
Das, zum Beispiel, ist nämlich ein wesentlicher Punkt warum es besser wäre eine Beziehung zu beenden. Wenn du in einer Beziehung schon unter Liebeskummer gelitten hast, dann hast du innerlich schon während der Partnerschaft mit dem Ablösungsprozess begonnen-ohne dass es dir damals bewusst war. War dem so? Wenn ja, dann spürst du jetzt die "Nachwehen". Du trauerst nicht ihm, sondern den gemeinsamen Erinnerungen nach, den Dingen die damals noch schön waren.
Durch die Beziehung warst du "beschäftigt", jetzt hast du wieder mehr Freizeit als dir lieb ist. Jetzt beginnt das "Gedankenkarussell":" Was mache ich jetzt mit so viel freier Zeit und kann ich diese sinvoll füllen, damit ich mich nicht einsam fühle?". Ist dem so?
Wie sieht es denn mit deinen sozialen Kontakten und Hobbys aus?Wer immer nur tut was er schon kann,
bleibt schlussendlich das, was er schon ist.
Henry Ford
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28.07.2016, 11:56
AW: Mein Weg
Liebe Tifffany79
du hast es alles treffend zusammengefasst.
Ich habe einige soziale Kontakte und auch Beschäftigung.
Ich leide halt nur momentan.
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28.07.2016, 12:19
AW: Mein Weg
Weil man auch immer denkt "es hätte ja so schön sein können. WENN ...". Und sich dann schrecklich leid tut. Aber das muss man einfach lernen - dass Beziehungen eben nicht nach meinem Willen laufen. Auch das macht das Ego traurig! Es ist ein riesiger Mischmasch aus *Aber ich wollte doch so gerne..." und vermissen und so weiter. Ich hab sogar mal einen vermisst, den fand ich nach 2 Monaten sowas von ungeeignet - aber wir hatten uns halt sehr oft getroffen und schönes erlebt. Das verbindet.
The original Karla
est. 2006











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28.07.2016, 16:59
AW: Mein Weg
Manche Menschen trennen sich, weil sie merken dass ihre Lebensbereiche, Ziele und Wünsche nicht kompatibel sind, aber sich dennoch lieben. Das tut dann am meisten weh. Manche Menschen trennen sich, weil sie einander nicht gut tun oder einer dem anderen nicht gut tut. So oder so sollte man dann über dieses Ende nicht all zu lange traurig sein, denn DAS war dann keine Beziehung auf Augenhöhe. Wenn das Vertrauen leidet, einer den anderen bewusst verletzt und ihn demütigt, dann ist das keine Liebe.
Wer immer nur tut was er schon kann,
bleibt schlussendlich das, was er schon ist.
Henry Ford


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