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    AW: Selbstliebe empfinden lernen - Tipps und Erfahrungen

    Hallo Beklamo,

    Zitat Zitat von beklamo Beitrag anzeigen
    Das heißt, du stehst gerade am Anfang eines Veränderungsprozesses. Veränderungen brauchen Zeit. Schließlich machst du dich schon seit längerer Zeir selber fertig, da einen Gegenpol zu schaffen, braucht auch seine Zeit. Kann aber bei einer gewissen Kontinuität gelingen.

    Kannst du sagen, worher du so Sätze wie "Du handelst immer so scheiße" und "Du schaffst das nie" kennst?
    Veränderungen brauchen Zeit, ja, aber Kontinuität und ich weiß gerade gar nicht, mit was ich anfangen soll. Ich habe dieses Verhalten schon sehr lange - ca. 14Jahre. So. Puh. Und habe etliche Therapien gemacht. Ich empfinde mich daher als ziemlich willensschwach, wie ein Versager, keine Ahnung, was nicht noch alles. Woher diese Sätze kommen? Hmm, den richtigen Ursprung weiß ich nicht, aber bezogen auf das Verhalten hat es meine Mutter gesagt bzw. sie sagte immer "Wenn du es nur wirklich wollen würdest, dann schaffst du das auch. Aber du willst nicht." Vor dem Hintergrund, dass sie dieses Verhalten als, ja ich weiß gar nicht, als was sie es empfindet. Verabscheuenswert, bloß schnell damit aufhören. So etwas ist für sie mit das schlimmste überhaupt (von allen Störungen, die man so haben kann...) und sie versteht mich nicht und hat mich nie damit wirklich verstehen wollen. Schnell weg damit. Und ja, als ich dann nach den Therapien nicht den erwarteten Erfolg hatte bzw. nach jedem kleinen Rückschlag kam halt obiges oder eben "Das darf jetzt nicht wieder so schlimm werden. Du musst in die Klinik." (Anmerkung: Ich sterbe nicht unbedingt davon, auch wenn es dem Körper schon schadet mein armer Körper). So, das war die eine Person. Und eben auch von meinem Ex kam das. Eben auch nach den gescheiterten Therapien "Wie soll das denn werden? Du schaffst das doch nie. Irgendwie kann ich daran nicht mehr glauben." Und da das meine wichtigsten Bezugspersonen damals waren in einer Zeit, wo ich hätte Unterstützung gebraucht, war das sehr niederschmetternd.

    Ich denke, daher kommen die Sätze und der nicht vorhandene Glaube und ich beweise es mir doch täglich selbst, Beklamo! Ich meine, ich bin ja nicht doof, aber ... ich bin erwachsen und trage die Verantwortung für mein Leben.

    Ich weiß nicht, wo ich ansetzen soll. Ich denke, ich bleibe bei 'etwas Freude in mein Leben durch Aktivitäten bringen und mich darauf konzentrieren.' Achtsamkeit habe ich jetzt ab und zu mal gemacht und gefühlt auch, aber ich hadere sehr mit mir und verachte mich zutiefst für mein Scheitern.

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    AW: Selbstliebe empfinden lernen - Tipps und Erfahrungen

    Hallo Barbara,


    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Danke :-)

    Bitte. Wenn ich was an jemandem mag, sag ich das immer. Nach außen wirke ich echt fröhlich und offen (momentan).

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Wenn man mitten im Meer schwimmt, kann man haargenau verstehen, wie und warum man in die Bredouille gekommen ist... das ändert doch nichts daran, dass man einen Rettungsring oder ein Rettungsboot braucht.

    Etwas zu verstehen im Sinne von "intellektuell durchschauen und formulieren" bedeutet eben nicht automatisch, dass man es dann auch ändern kann, oder dass es leicht ist, sich zu ändern.
    Ja, ABER: Ich versteh das intellektuell schon seit ca. 8 Jahren. Und ich weiß, ich muss lernen, unter vielem vielem anderen Gefühle zu spüren (kann ich etwas besser) und die nicht zu unterdrücken und eben auch diesen Selbsthass und die Verlorenheit aushalten, mich trösten lernen etc. DAs weiß ich lang und muss doch dann auch genau das tun: Fühlen, aushalten und gucken/ausprobieren, was mir gut tut. Aber das fällt unendlich schwer.


    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Wenn es "abends" - ich nehme an "wenn ich allein bin und der Abend sich lange lange lange erstreckt" schwierig ist, wie wäre es, sich unter Tag etwas Zeit zu nehmen - nur eine Minute, nur ein paar Sekunden - und zu sagen "ich erlaube mir jetzt zehn Sekunden lang mich zu fühlen." Zehn Sekunden können unter Umständen SEHR lang sein! Oder vielleicht auch nur fünf Sekunden. Eine Atemzug lang. - und dann gönnst du dir eine Pause, in der du dich vom Schrecken erholst.

    Und macht es wieder, zu einem späteren Zeitpunkt.
    Also, ich habe vorgestern mal für 10 Minuten ca. EFT gemacht. Das kam so und ich dachte, ich trau mich jetzt. Also mit dem am Tag - jeden Tag - diese schmerzhaften Gefühle hochzuholen und zu spüren, ist zu viel. Ab und zu habe ich am TAg in mich hineingehorcht, was da sein könnte. Ja, du hast Recht. Manchmal kann ich fühlen, aber es ist oft nicht richtig greifbar. Wenn ich mal so richtig krass was fühle, ist das leichter da was zu machen, bis auf dieses Gefühl am Abend, was aber auch direkt mit der Lust auf das destruktive Verhalten überdeckt wird. Diesen DRang auszuhalten, das schaffe ich (gerade noch) nicht. Wie unglaublich beschämend das ist, da ich das seit sehr sehr sehr langer Zeit tu. Da von 'gerade noch nicht' schaffen zu sprechen, da kommt direkt die Stimme, die schreit "Du machst dir und den anderen so was von vor. Du wirst es nie schaffen, denn du versuchst es doch noch nicht mal, dem Drang auch nur ein paar Minuten zu widerstehen. Du bist echt ein richtiger Versager und dann darfst du auch nicht traurig sein darüber oder dich über anderes gar noch freuen. Du bist doch selbst Schuld. Widersteh und halte aus! Dann bist du gut." Ichwill gar nicht erst, dass dieser Drang und die Vorstellung und Lust auf das Verhalten auftreten, aber das tun sie automatisch. Hoffnungsloser FAll


    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Du könntest dich ja auch mal dazu entscheiden, dem Kritiker erst mal eine Seite lang freien Lauf zu lassen; und danach alle Argumente raussuchen, und sie entkräften. Eine Gegenstimme aufbauen und stärken.
    Ich hatte schon mal überlegt, das zu tun, aber es dann doch nicht getan. Oben hast du einen Ausschnitt mal gelesen. Was soll ich da entkräften?


    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    eine Regelmässigkeit ist empfehlenswert; täglich eine Minute ist bessser als einmal pro Woche eine Stunde. Viele Dinge kann man auch gut während Wartezeiten machen, an der Schlange vor der Kasse, in Zeiten, wo man eh sonst auch nichts besonderes zu tun hat.
    Hab es ab und zu gemacht, aber was es bringen soll, weiß ich noch nicht. Ich finde es auch anstrengend, irgendwie.

    Entschuldige, meine destruktive Schreibweise, aber bin einfach nur erschöpft vom vielen anstrengen, und doch ncihts schaffen, was in die Richtung geht, die destruktive Verhaltenweise wenigstens einen verf***ten Tag nicht zu machen. Hass mich gerade so dafür.

    LG

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    AW: Selbstliebe empfinden lernen - Tipps und Erfahrungen

    Hallo Nachdenk,

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Du scheinst noch am Anfang dieses Prozesses zu stehen. Pick Dir einfach das raus, was Dir angenehm erscheint. Auch das ist eine Form von Selbstliebe.
    Hmm, das stimmt wohl, aber es ist schwierig, weil ich so ungeduldig bin und mich eben so fertig mache, dass ich immer noch keine Erfolge sehen kann, was das Verhalten anbetrifft. ich bin lange schon so und habe vieles verstanden. Und dann aber zu wenig gemacht, wie ich finde, zu wenig durchgehalten, auch wenn es schon eine Leistung ist, überhaupt jeden Tag bis auf abends zu funktionieren. Ich bin gerade echt in so einem 'ich will da raus. Schaff es nie, weil ich dem Drang nach diesem Verhalten nicht widerstehe. Ich könnte, aber ich will wohl zu wenig. Und das geht gar nicht. Damit darf man sich nicht annehmen."

    Du spürst die Emotionen und sie gehen dann auch wieder. Sagt man ja so. Merke ich auch bei manchen, aber eben nicht bei der schlimmen am Abend. Die müsste ich noch 100Male spüren, bis es verdaut ist und das finde ich hart und glaub auch nicht, dass das so stimmt, oder was meinst du?

    LG

  4. gesperrt

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    AW: Selbstliebe empfinden lernen - Tipps und Erfahrungen

    Zitat Zitat von Freiheitsliebende86 Beitrag anzeigen
    Und ich weiß, ich muss lernen, unter vielem vielem anderen Gefühle zu spüren (kann ich etwas besser) und die nicht zu unterdrücken und eben auch diesen Selbsthass und die Verlorenheit aushalten, mich trösten lernen etc. DAs weiß ich lang und muss doch dann auch genau das tun: Fühlen, aushalten und gucken/ausprobieren, was mir gut tut. Aber das fällt unendlich schwer.
    Fühlen ist ja vor allem dann wichtig, wenn man eine Entscheidung treffen muss. Und Entscheidungen muss man immer wieder mla treffen. Auch einfach wie "was will ich jetzt trinken?" oder "lieber ins Kino oder zuhause aufs Sofa?", also so kleine alltägliche Dinge.

    Bist du gut darin, Entscheidungen zu treffen, oder gehörst du zu den ewig Unentschlossenen?


    Jetzt "einfach so" eine Empfindung rufen... kann man ja mal als Übung machen. Aber regelmässig? Wozu?


    Also, ich habe vorgestern mal für 10 Minuten ca. EFT gemacht.
    EFT, das wo man klopfen muss?

    Falls es das ist: ich hab das einmal getestet und fand das FURCHTBAR! furchtbar. All diese negativen Dinge rufen... nein danke.

    Also mit dem am Tag - jeden Tag - diese schmerzhaften Gefühle hochzuholen und zu spüren, ist zu viel.
    Vielleicht hast du das ja schon geschrieben, ich hab etwas die Übersicht verloren - aber wozu schmerzhafte Gefühle hervorholen?

    Das Leben - der Alltag - bietet ja genug Fühl-Material - mal Tolles, man weniger Tolles, meist aber, hoffentlich, nicht sehr extrem oder belastend - da kann man ja Fühlen üben. Bei jeder Entscheidung.

    Die grossen Lebensthemen werden sich schon von selbst melden, wenn die Zeit dazu da ist.



    Diesen DRang auszuhalten, das schaffe ich (gerade noch) nicht. Wie unglaublich beschämend das ist, da ich das seit sehr sehr sehr langer Zeit tu.
    Das ist kein Grund zum Schämen. Ich hab auch so meine Themen, wenn da erst mal der Knopf gedrückt ist, dann läuft einfach, und immer, automatisch das ganze Programm ab. Ist einfach so. Ich hab den Drang, ich muss ihm nachgeben, ich kann nicht anders.

    Ich hab festgestellt, dass ich allerdings am Umfeld rumbasteln kann und in gewissen Situationen kommt der Drang gar nicht erst auf. Also gestalte ich mein Leben so, dass der Drang, wenn möglich, gar nicht erst aufkommt. Und wenn er kommt, dann mach ich mir keinen Kopf, gebe dem ganzen nach, und das ist halt einfach so.

    Ich richte mich einfach so ein, im Grossen und Ganzen, dass es nicht zB die Arbeit tangiert, oder andere Leute tangiert.

    Aber ich hab den Drang auch seit eh und je und gehe davon aus, er wird immer da sein.



    Da von 'gerade noch nicht' schaffen zu sprechen, da kommt direkt die Stimme, die schreit "Du machst dir und den anderen so was von vor. Du wirst es nie schaffen, denn du versuchst es doch noch nicht mal, dem Drang auch nur ein paar Minuten zu widerstehen. Du bist echt ein richtiger Versager und dann darfst du auch nicht traurig sein darüber oder dich über anderes gar noch freuen.
    Womöglich geht es gar nicht darum, dem Drang widerstehen zu lernen?

    Wie sagte Oscar Wilde: Ich kann allem widerstehen, ausser der Versuchung. *g* recht hat er.

    Du bist doch selbst Schuld. Widersteh und halte aus! Dann bist du gut.
    Ein Mensch ist immer gut, unabhängig von seinem Verhalten, unabhängig von dem, was in (be)drängt. Es gibt keinen Pokal fürs Aushalten. Es macht dich auch nicht zu einem besseren Menschen.


    Ichwill gar nicht erst, dass dieser Drang und die Vorstellung und Lust auf das Verhalten auftreten, aber das tun sie automatisch.
    Dann ist das eben so. In dem Fall würde ich das akzeptieren, und dafür sorgen, dass das Verhalten schlicht in Bahnen gelenkt wird, dass die Schäden sich in Grenzen halten.

    Ich nehme an, du weisst, welche Situationen den Drang besonders provozieren; dann leg das auf jene Zeiten, an jene Orte, wo du das ungestört ausleben kannst. Gib ihm Platz. Einen Platz, wo es nicht stört. oder zumindest so wenig wie möglich stört.

    Oder schinde Zeit. "Ja ich werde dem Drang gleich nachgeben, aber zuerst bezahle ich noch kurz dieser Rechnung. Nachher!" - kann unter Umständen auch funktionieren: wenn ich mir die grundsätzliche Erlaubnis gebe, dem Drang nachzugeben, kann ich ihn meist auch noch eine Weile aufschieben, bis ich ihm nachgebe.

    Was soll ich da entkräften?
    Vielleicht nicht unbedingt entkräften, aber pragmatisch drumherum arbeiten. Wenn die Tür A geschlossen ist, sucht man eben weiter und findet die Tür B. oder C. oder D.

    aber bin einfach nur erschöpft vom vielen anstrengen, und doch ncihts schaffen, was in die Richtung geht, die destruktive Verhaltenweise wenigstens einen verf***ten Tag nicht zu machen. Hass mich gerade so dafür.
    Wähle kleiner Ziele. Mach es später am Abend; in geringerer Menge.

    Und gib dir einen Tag in der Woche, wo du dir deine destruktive Verhaltensweise in voller Kanone gönnst, bis zum Exzess. Und erlaube dir zu fühlen, was das mit dir macht - welche körperlichen Empfindungen das auslöst. Welche Emotionen. Welche Gedanken. Welche Fragen. Welche Tatsachen.

    gruss, barbara

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    AW: Selbstliebe empfinden lernen - Tipps und Erfahrungen

    Nur mal kurz, Bae:

    Danke dir! Du bist viel zu wohlwollend mit mir!

    Ich melde mich noch ausführlicher!

    LG

  6. gesperrt

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    AW: Selbstliebe empfinden lernen - Tipps und Erfahrungen

    Zitat Zitat von Freiheitsliebende86 Beitrag anzeigen
    Danke dir! Du bist viel zu wohlwollend mit mir!
    nein ganz bestimmt nicht! Aber gut, wenn du unbedingt willst:




    lass dich nicht unterkriegen :-)

    gruss, barbara

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    AW: Selbstliebe empfinden lernen - Tipps und Erfahrungen

    Hallo Barbara,

    ist das hier eigentlich dein großes Hobby im Forum zu schreiben?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Bist du gut darin, Entscheidungen zu treffen, oder gehörst du zu den ewig Unentschlossenen?
    Joa, geht so. Bei manchen Sachen schon, bei anderen weniger.

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Jetzt "einfach so" eine Empfindung rufen... kann man ja mal als Übung machen. Aber regelmässig? Wozu?
    Weil ich mit dem Verhalten meine Gefühle unterdrücke, die ich mich nciht traue zu fühlen bzw. sie zu schmerzhaft sind. Und ich denke, dass gerade daher dieser Drang kommt, da ich die Gefühle unterdrücke. Und wenn ich jetzt im Alltag einfach mal übe zu fühlen und vielleicht merk: Hmm, sie gehen wieder vorbei, ich kann sie erleben und es ist aushaltbar, dann trau ich mich das auch abends. Ich hab ja regelrecht Angst vor dem Abend. Und kann ihn nicht genießen. Fühl mich verlassen, nicht in mir und mit mir wohl. Mit anderen aber auch nicht. Bin sehr an dieses Verhalten gebunden.

    Der Drang soll irgendwann weg sein und ich hatte schon Tage, tatsächlich!!, wo er weg war, weil ich irgendwie den Glauben an mich hatte, ich schaffe das und der Abend ist auch gut ohne. Dann ging es fast wie von alleine.


    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    EFT, das wo man klopfen muss?

    Falls es das ist: ich hab das einmal getestet und fand das FURCHTBAR! furchtbar. All diese negativen Dinge rufen... nein danke.
    Ja, genau. Mir tat es gut, weil ich dann etwas rausgelassen habe. Ich merk ja, dass starke Emotionen abends da sind, die gehört werden wollen. Und ja, genau weil es schmerzhaft ist, mache ich es nur, wenn ich bereit bin. Ich habe schlichtweg Angst vor diesen Emotionen, aber sie sind da, ganz dicht an der Oberfläche, jetzt auch. Ich möchte sie weghaben und rauslassen und dann soll es gut sein und ich will mich dann gut fühlen. Total simpler Wunsch


    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Ich hab festgestellt, dass ich allerdings am Umfeld rumbasteln kann und in gewissen Situationen kommt der Drang gar nicht erst auf. Also gestalte ich mein Leben so, dass der Drang, wenn möglich, gar nicht erst aufkommt. Und wenn er kommt, dann mach ich mir keinen Kopf, gebe dem ganzen nach, und das ist halt einfach so.

    Ich richte mich einfach so ein, im Grossen und Ganzen, dass es nicht zB die Arbeit tangiert, oder andere Leute tangiert.
    Wie gesagt, wenn ich das Verhalten nicht vorhabe und weiß, ich habe solche Situationen schon gut gemeistert, ist er nicht da, aber abends kann ich die Vorstellung und den Drang danach nciht unterdrücken oder so..Mittlerweile tangiert es keinen und nichts, außer mich und meine Seele udn Körper

    Habe jetzt Autosuggestionen aufgestellt und sage mir die bisher sogar täglich! Sehr stolz, denn ich habe mir ja sonst immer täglich seit vielen Jahren eingeredet, dass ich es eh nie schaffen werde. Undich versuche mich mehr zu wertschätzen und das Symptom nicht mehr zu verachten! Warum ich das so tu, liegt schon an meiner Mutter. Haben wir auch jetzt zum ersten Mal in der Thera drüber gesprochen und ich habe zum ersten Mal auch meine Trauer und Wut darüber gespürt und gezeigt. Tat das gut. Ich schlucke den ja seit Jahren runter und habe es so übernommen mit den Vorwürfen und der Verachtung. Ja, meine Mutter verachtet den Teil von mir. Deshalb weiß sie es auch nicht, dass ich immer noch so bin. Sehr schade alles..Ich denke, ich bin da auf dem richtigen Weg zu fühlen täglich und nicht immer alles wegzuschieben, um eben einen Umgang und Erfahrung mit Gefühlen zu gewinnen. Ich denke, jetzt verstehst du besser, warum ich fühlen will und auch eher was hochholen muss, weil ich sonst alles unterdrücke und runterschlucke, auch kleine Regungen :)

    LG an dich

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    AW: Selbstliebe empfinden lernen - Tipps und Erfahrungen

    Hallo nachdenk und Beklamo,

    ich weiß nicht, ob ich meinen Post einfach nur nicht gesehen habt, oder keine Zeit oder Lust habt zu antworten. Daher nur der Hinweis: weiter oben ist die Antwort auf eure Beiträge

    LG

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    AW: Selbstliebe empfinden lernen - Tipps und Erfahrungen

    Zitat Zitat von Freiheitsliebende86 Beitrag anzeigen
    Hallo nachdenk und Beklamo,

    ich weiß nicht, ob ich meinen Post einfach nur nicht gesehen habt, oder keine Zeit oder Lust habt zu antworten. Daher nur der Hinweis: weiter oben ist die Antwort auf eure Beiträge

    LG
    Ich habe deine Beiträge eben erst gesehen, bin aber jetzt zu müde, um sinnvoll zu antworten. Schreibe dir aber, wenn ich wieder fit bin .
    Man wandelt nur das, was man annimmt.

    C.G. Jung


    Nein ist ein ganzer Satz.


    Keine Ahnung von wem

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    Zitat Zitat von Freiheitsliebende86 Beitrag anzeigen
    Du schaffst das doch nie. Irgendwie kann ich daran nicht mehr glauben." Und da das meine wichtigsten Bezugspersonen damals waren in einer Zeit, wo ich hätte Unterstützung gebraucht, war das sehr niederschmetternd.

    Ich denke, daher kommen die Sätze und der nicht vorhandene Glaube und ich beweise es mir doch täglich selbst, Beklamo! Ich meine, ich bin ja nicht doof, aber ...
    Und jetzt, wo du erwachsen bist und die Aussagen deiner Mutter und deines Ex als das sehen kannst, was sie waren -nämlich nur ein Spiegel ihrer selbst- da übernimmst du jetzt ihren Part und machst dich selber nieder.

    Nur: Du bist jetzt erwachsen und darfst die Welt anders sehen, als deine Mutter und dein Ex.

    Was würdest du deiner besten Freundin sagen, wenn sie sich selber nieder machen würde?
    Man wandelt nur das, was man annimmt.

    C.G. Jung


    Nein ist ein ganzer Satz.


    Keine Ahnung von wem

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