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    AW: Nicht wissen, was man im Leben will, „Fähnchen im Wind“ und Bulimie

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Auch ein Ansatz: mal gründlich oder sorgfältig darüber nachdenken, wobei hilft das Erbrechen? Welche Bedürfnisse befriedigt es? - das müssen wohl ein paar grosse, wichtige Bedürfnisse sein, da es so hartnäckig ist!

    Und falls du da Ideen hast, und Bedürfnisse, welche das Erbrechen erfüllt - könnte man diese Bedürfnisse auch auf ANDERE Weise erfüllen? - das könnte den Druck von der Bulimie etwas wegnehmen, einfach weil sie dann weniger notwendig ist.

    gruss, barbara
    Menschen mit Bulimie brechen nicht, die kotzen und das darf man auch so schreiben... In der Therapien wird auch mit kotzen gearbeitet...

    Da hat die Bedeutung dasl Leben zum Kotzen zu finden eine echte Bedeutung...

    Nach 10Jahren weiss sie warum sie kotzt und warum sie nicht aufhören kann, aber ohne Therapie und ohne den Willen da wirklich eine Verhaltensänderung zu erarbeiten kommt sie nicht weiter...
    Das Leben macht was es will und ich auch!

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    AW: Nicht wissen, was man im Leben will, „Fähnchen im Wind“ und Bulimie

    Zitat Zitat von Veranoazul Beitrag anzeigen
    und dass ist dass schlechteste was man einem Menschen mit einer Essstörung raten kann, eine Ernährungsumstellung die nur temporär bei einem gesunden Essverhalten gesund ist!

    Andrea, bitte beschäftige Dich nicht mit diesem Thema, Du hast ganz andere Baustellen!
    Fasten ist keine Ernährungsumstellung, das ist / kann wesentlich mehr.
    Aber sie sollte wenn überhaupt auch weder mich noch dich zu diesem Thema befragen, sondern einen entsprechend gut aufgestellten Mediziner.
    Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten.

    Oscar Wilde

  3. gesperrt

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    AW: Nicht wissen, was man im Leben will, „Fähnchen im Wind“ und Bulimie

    Zitat Zitat von Veranoazul Beitrag anzeigen
    Menschen mit Bulimie brechen nicht, die kotzen und das darf man auch so schreiben... In der Therapien wird auch mit kotzen gearbeitet...
    ich mag das Wort nicht so sehr, es erzeugt in mir selbst nur schon vom Lesen leichte Übelkeit...

    Da hat die Bedeutung dasl Leben zum Kotzen zu finden eine echte Bedeutung...
    ja das glaub ich sofort

    Nach 10Jahren weiss sie warum sie kotzt und warum sie nicht aufhören kann, aber ohne Therapie und ohne den Willen da wirklich eine Verhaltensänderung zu erarbeiten kommt sie nicht weiter...
    Wenn man das Leben, so wie es ist, zum Kotzen findet, müsste man ja erst mal eine Idee entwickeln, wie ein Leben aussieht, das man nicht zum Kotzen findet? Sonst hat man ja nicht wirklich einen Grund, um aufzuhören oder eine genug starke Motivation, um etwas zu verändern.

    Dennoch ist es wohl so, wie bei andern suchtartigen Verhalten: die Bulimie, so wie sie jetzt eben ist, mit allem, was sie mit sich bringt (angegriffene Zähne, Haarausfall etc) ist im Moment das Beste, was eben geht; das Beste, was jetzt eben möglich ist. und alle Alternativen wären einfach NOCH schlimmer.

    gruss, barbara

  4. Inaktiver User

    AW: Nicht wissen, was man im Leben will, „Fähnchen im Wind“ und Bulimie

    Zitat Zitat von maryquitecontrary Beitrag anzeigen
    Vor die Behandlung hat der liebe Gott nämlich die Diagnose gestellt, und das gilt für psychische Störungen genau wie für andere Krankheitsbilder.
    So hoch würde ich das nicht hängen. Es war sicher nur die Krankenkasse, die einen gescheiten Antrag will damit die Therapie genehmigt wird und auch nach so langer Zeit weiterhin laufen kann.

  5. Moderation

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    AW: Nicht wissen, was man im Leben will, „Fähnchen im Wind“ und Bulimie

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    So hoch würde ich das nicht hängen. Es war sicher nur die Krankenkasse, die einen gescheiten Antrag will damit die Therapie genehmigt wird und auch nach so langer Zeit weiterhin laufen kann.

    Ich bin nicht sicher, ob ich das richtig verstehe. Mir ging es darum, dass ich zehn Jahre ohne eine bleibende Stabilisierung lang finde und es daher spätestens jetzt an der Zeit finde, die Störung diagnostisch gut einzuordnen und entsprechend zu behandeln.

    Insofern meine ich das "Diagnose vor Behandlung" genau so.


    Dieser Strang wird wieder so wie alle ähnlichen verlaufen, ist ja auch ok. Aber ich sehe es schon so, dass in bezug auf psychische Störungen viele Leute gerne was meinen oder raten, die sich bei somatischen Störungen (zum Beispiel wiederkehrende Gelenksentzündungen ) eher zurückhalten würden, weil sie da die Grenzen ihrer Kenntnisse besser kennen.


    Im psychiatrischen Bereich spiegeln die Ratschläge dieser Stränge oft ein Hausrezept -Niveau wieder, das weder der Schwere des Störungsbildes entspricht noch dem Kenntnisstand im Fach, und gerne nach einer Weile in "willst du überhaupt was ändern?" mündet, was wirklich selten angemessen ist .
    that was the river - this is the sea


    Moderation in den Foren "Kindergesundheit", "Persönlichkeit" und im "Corona"-Forum

  6. Inaktiver User

    AW: Nicht wissen, was man im Leben will, „Fähnchen im Wind“ und Bulimie

    Zitat Zitat von maryquitecontrary Beitrag anzeigen
    Ich bin nicht sicher, ob ich das richtig verstehe. Mir ging es darum, dass ich zehn Jahre ohne eine bleibende Stabilisierung lang finde .
    Du!? Aber bei manchen wird sogar lebenslange Therapie notwendig sein. Dadurch wird ggf. wenigstens berufliche Stabilität gewährleistet.
    Übrigens hatte ich nicht gelesen, dass Du das damit meintest, aber ich habe heute auch nicht die Zeit dazu. Ein Laienforum ist das ja und Dein letzer Satz schließt Dich mit ein, denke ich mal.

    An die TE kann ich nur appellieren mit ihrer Therapeutin zu arbeiten und da sich weitere Hilfe zu holen. Ggf. gibt es auch vor Ort noch zusätzlich Selbsthilfegruppen.
    Geändert von Inaktiver User (20.07.2016 um 12:06 Uhr)

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    AW: Nicht wissen, was man im Leben will, „Fähnchen im Wind“ und Bulimie

    Zitat Zitat von maryquitecontrary Beitrag anzeigen
    Im psychiatrischen Bereich spiegeln die Ratschläge dieser Stränge oft ein Hausrezept -Niveau wieder, das weder der Schwere des Störungsbildes entspricht noch dem Kenntnisstand im Fach, und gerne nach einer Weile in "willst du überhaupt was ändern?" mündet, was wirklich selten angemessen ist .
    Bulimie ist ein Esstörung wie eine Suchterkrankung und keine körperliche Erkrankung, wie kann man einem Alkoholiker helfen der nicht will/kann... GAR NICHT!

    Dieses ich will was ändern aber kann es ein anderer für mich tun.... Sorry, dass ist einfach so, Kotzen kann man abstellen, dass muss man selbst tun aber es gibt wunderbare Unterstützung die einem dabei helfen, aber das muss man dann zulassen können/wollen....
    Das Leben macht was es will und ich auch!

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    AW: Nicht wissen, was man im Leben will, „Fähnchen im Wind“ und Bulimie

    Hey,

    Mir ist beim Lesen dieser Satz ins Auge gesprungen:
    Ich weiß nicht, was ich in meinem Leben wirklich will.
    Ich glaube die wenigsten wissen das wirklich. Aber viele Menschen haben eine Idee, einen abstrakten Traum. Hast du so etwas auch?

    Mir kommt es so vor, als würdest du ohne Kompass und Landkarte ein unbekanntes Ziel suchen. Und dann gehst du jede Straße ein paar Meter und schaust ob das Ziel dort liegt. Die Straße führt aber in einen Wald. Macht eine Kurve oder geht einen Hügel hinauf. Du siehst also nicht was deinen Ansprüchen an ein Ziel genügt und sagst: "Mist. Falsche Straße." Und dann suchst du den nächsten Weg. Und den nächsten. Und dann ähneln sie sich in den ersten Metern die du nimmst und du langweilst dich und denkst: "Was soll das ganze laufen eigentlich? Ist doch eh überall das selbe. Asphalt, Mittelstreifen, grün am Rand. Und kein Ziel weit und breit. Langweilig. Frustrierend."

    So ganz spontan habe ich daher das Gefühl, dass es dir helfen würde einen Traum zu entwickeln. Irgendwas wo du wirklich hinwillst. Ein Ziel für das es sich lohnt Hügel zu erklimmen, in den Wald zu wandern und einen kurvigen Weg zu laufen :)

    Wie man das Ziel findet? Ich suche auch noch

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    AW: Nicht wissen, was man im Leben will, „Fähnchen im Wind“ und Bulimie

    Zitat Zitat von Mitternachtsblau Beitrag anzeigen
    Fasten ist keine Ernährungsumstellung, das ist / kann wesentlich mehr.
    Aber sie sollte wenn überhaupt auch weder mich noch dich zu diesem Thema befragen, sondern einen entsprechend gut aufgestellten Mediziner.
    Auf jeden Fall, wenn man GESUND ist!!!

    Dass ist sie aber nicht, ich weiss nicht ob Dir das klar ist, aber da wird nicht gegegessen, das wird gefressen bei bulimisch erkrankten Mensche mit der klaren Absicht das wieder ins Klo zu kotzen....

    Da kommt man nach Hause macht den Kühlschrank auf glotzt rein und nimmt alles raus was man auskotzen kann...
    Das geht so weit dass ein Kilo Nudeln gekocht werden weil die beim Kotzen nicht so weh tun und dass muss alles ziemlich schnell passieren, sonst bekommt man nicht mehr alles raus was reingestopft wurde....

    Wenn es dann in Richtung Magersucht läuft, wird jedes Bröckchen ausgekotzt, dass ist wie Fasten jedoch krankhaft!
    Das Leben macht was es will und ich auch!

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    AW: Nicht wissen, was man im Leben will, „Fähnchen im Wind“ und Bulimie

    Zitat Zitat von Veranoazul Beitrag anzeigen
    Auf jeden Fall, wenn man GESUND ist!!!

    Dass ist sie aber nicht, ich weiss nicht ob Dir das klar ist, aber da wird nicht gegegessen, das wird gefressen bei bulimisch erkrankten Mensche mit der klaren Absicht das wieder ins Klo zu kotzen....
    Doch, das ist mir schon klar. Vielleicht hast du auch völlig recht und der Gedankengang ist irgendwo zwischen bescheuert und gefährlich angesiedelt.
    Aber ich weiß von relativ vielen Störungen (inklusive Eß-), dass diese davon positiv beeinflußt werden können.
    Deswegen habe ich mich auch bewußt sehr zurückhaltend und vorsichtig ausgedrückt, weil ich natürlich keineswegs sicher bin, dass das ein guter bzw. der richtige Weg ist.
    Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten.

    Oscar Wilde

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