Ich finde es gesund und mutig, sich einzugestehen: "Mensch. Irgendwie fehlt mir was." Und ich finde es authentisch, hier auch ein Mangelgefühl zum Ausdruck zu bringen. Und ein Kind darf auch Verluste, Trauer, Angst von Mama mitkriegen! Sie dürfen es sehen, sie dürfen verstehen, sie dürfen bei Mama nachfragen!
Solange die Kinder nicht herhalten müssen, um "Lücken" bei Mama zu füllen (emotionaler Art), ist alles gut.
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Ergebnis 21 bis 22 von 22
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06.07.2016, 07:44
AW: Warum habe ich keine Familie oder: Wie fängt man sich selbst auf?
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06.07.2016, 08:22
AW: Warum habe ich keine Familie oder: Wie fängt man sich selbst auf?
Ja, natürlich darf ein Kind mitbekommen, wenn es der Mutter
mal nicht so gut geht.
Aber die Trennung ist bei der TE schon fünf Jahre her.
Ich halte es eher nicht für gesund, seinem Kind ein dauerhaftes
Bewusstsein für einen persönlich empfundenen Mangel zu
vermitteln. Und es trägt kaum zu einer selbstbewussten Entwicklung
eines Kindes bei, wenn ihm suggeriert wird, dass da ein großes Defizit
klafft, das nur durch einen Mann behoben werden kann. Ist auch als
Rollenvorbild nicht gut geeignet.



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