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    AW: Warum habe ich keine Familie oder: Wie fängt man sich selbst auf?

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    ich hoffe, dass Du Deinem Kind diese Wahrnehmung nicht vermittelst.
    Du und Dein Kind - Ihr seid eine Familie!

    Es fühlt sich nämlich für einen heranwachsenden Menschen nicht gut
    an, wenn er das Gefühl hat, lediglich Teil einer als mangelhaft empfundenen
    Konstellation zu sein.
    Ich finde es gesund und mutig, sich einzugestehen: "Mensch. Irgendwie fehlt mir was." Und ich finde es authentisch, hier auch ein Mangelgefühl zum Ausdruck zu bringen. Und ein Kind darf auch Verluste, Trauer, Angst von Mama mitkriegen! Sie dürfen es sehen, sie dürfen verstehen, sie dürfen bei Mama nachfragen!

    Solange die Kinder nicht herhalten müssen, um "Lücken" bei Mama zu füllen (emotionaler Art), ist alles gut.

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    AW: Warum habe ich keine Familie oder: Wie fängt man sich selbst auf?

    Zitat Zitat von Blue2012 Beitrag anzeigen
    Und ein Kind darf auch Verluste, Trauer, Angst von Mama mitkriegen! Sie dürfen es sehen, sie dürfen verstehen, sie dürfen bei Mama nachfragen!
    Ja, natürlich darf ein Kind mitbekommen, wenn es der Mutter
    mal nicht so gut geht.

    Aber die Trennung ist bei der TE schon fünf Jahre her.

    Ich halte es eher nicht für gesund, seinem Kind ein dauerhaftes
    Bewusstsein für einen persönlich empfundenen Mangel zu
    vermitteln. Und es trägt kaum zu einer selbstbewussten Entwicklung
    eines Kindes bei, wenn ihm suggeriert wird, dass da ein großes Defizit
    klafft, das nur durch einen Mann behoben werden kann. Ist auch als
    Rollenvorbild nicht gut geeignet.

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