So ist das nicht - wir arbeiten beide freiberuflich an diesem Projekt und durch seine fehlende Bereitschaft zu kooperieren kann ich diesen Sommer jetzt nicht freinehmen. Ich kann ihn aber nicht zwingen, er muss auch kooperieren wollen. Dadurch zieht das Druckmittel "Chef" auch nicht - ich habe es zwar angebracht, aber mir wurde nur gesagt, dass es eben ein unangenehmer Zeitgenosse ist und ich in Zukunft auch keine Hilfe mehr geben soll. Da wurde ich schon ernst genommen, aber ganz so dramatisch ist die Sache auch einfach nciht im grossen Ganzen. Nur ICH bin auf 180.
Um anonym zu bleiben sage ich ungern mehr zu dem Projekt oder der Arbeitsstelle.
Ja, er merkt mein Eigeninteresse sicherlich. Aber ich habe ihn ohne Eigennutz so aufgestellt, wie er jetzt eben positioniert ist.
Ich wollte Projektteile tauschen. Seine Projektteile hat er nur bekommen, da ich kurzfristig keine Zeit mehr hatte - er kam nur rein, um mir auszuhelfen. Er will aber gerne "drin" bleiben. Deswegen dachte ich, dass er auf meine Bitte eingeht, um auch einfach fair zu sein.
Ja, mein eigener Vorteil ist mir auch wichtig. Und ich habe ihn trotzdem "rein gelassen" - und ihm dadurch einen Vorteil verschafft -, weil ich dachte, dass er fair ist.
Ja, ich habe schon kommuniziert, dass ich nicht mehr mit ihm kooperieren werde.
Da verstehe ich jetzt nicht was Du meinst?
Antworten
Ergebnis 21 bis 25 von 25
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01.07.2016, 17:20
AW: Ich stecke in meinem Groll fest und kann nicht davon los
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01.07.2016, 19:06Inaktiver User
AW: Ich stecke in meinem Groll fest und kann nicht davon los
So eine miese Art nennst Du "gesunden Egoismus"?
@Piratenbraut, ich denke, dass Du einen sehr guten Grund hat, stinkend sauer auf diesen Kollegen zu sein.
Er nimmt Deine Hilfe in Anspruch, um einen Vorteil zu haben. Dann erbittet er noch einmal Hilfe, Du sagst zu und er versetzt Dich und dann die Verweigerung von Mithilfe.
Das ist tatsächlich unkollegial und unkooperativ. Auf diese Type solltest Du wütend sein, alles andere wäre Selbstkasteiung.
Die Nummer würde ich mir merken und bei nächster Gelegenheit genüsslich zurückgeben.
Es gibt einfach Ärxxxe, da kann man nichts machen.
Er wird auf diese Art irgendwann an den Falschen geraten und dann wird er mit dem Nachteil leben müssen.
Vielleicht hilft Dir dieser "Rachegedanke": Der Typ muss mit sich selber leben und man sieht sich immer zweimal im Leben.
Steh' doch einfach zu Deinem Groll, lebe ihn aus, Du hast allen Grund dazu.
Deine Wut ist berechtigt.
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01.07.2016, 20:42
AW: Ich stecke in meinem Groll fest und kann nicht davon los
Dieser "Kollege" ist in der Tat unfair und ausnutzend.

Wenn du freiberuflich arbeitest, könntest du in Zukunft ohne ihn auskommen?!
Solche Leute kann man wenn, nur mit ihren eigenen Mitteln schlagen.Das muss
nicht kurzfristig sein, je später desto besser reagiert man in solchen Fällen,in so
einem Fall ist eine gewisse Coolness nicht von Nachteil, bloß nichts übereilen und
erst mal "runter kommen".Das könnte dir mal taktische Vorteile bringen in anderen
Situationen.Besser wäre es natürlich, du wirst ihn irgendwie los.
Dein Groll hilft dir momentan nicht weiter- aber er ist mehr als nachvollziehbar.Die Träume sind geheime Tunnel, durch die wir zurück-
kehren, so daß wir einen Moment lang wieder sind, wer
wir waren
Aharon Appelfeld
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02.07.2016, 10:15
AW: Ich stecke in meinem Groll fest und kann nicht davon los
Danke Euch beiden

Jetzt geht es mir besser. Meine "Vorgesetzte" hat mir auch schon geholfen, indem sie meinte, dass dieser "Kollege" diese Aktionen auch schon bei anderen Leuten gebracht hat und vor allem Frauen nicht sehr respektvoll behandelt.
Und dass ich eben auch danach handeln soll.
So ist es nun eben und ich werde versuchen, das Beste daraus zu machen.
Und werde in Zukunft wohl auch deutlich misstrauischer sein - was auch schade ist, wenn das "Vertrauen in die Menschen" einfach nicht mehr so da ist.
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05.07.2016, 21:17
AW: Ich stecke in meinem Groll fest und kann nicht davon los
Ärgert/Beschäftigt dich wirklich diese ganz konkrete Situation? Bei mir ist es meistens so, dass mich Situationen unerklärlich stark beschäftigen, wenn sie auf ein grundlegendes Thema verweisen.




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