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    AW: Männer und "Perversionen"......

    Xanidae : Danke !
    Die Träume sind geheime Tunnel, durch die wir zurück-
    kehren, so daß wir einen Moment lang wieder sind, wer
    wir waren

    Aharon Appelfeld

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    AW: Männer und "Perversionen"......

    Zitat Zitat von Josyfine Beitrag anzeigen
    Ein sehr interessantes Thema!

    Männer scheinen per se körperlich(!) aggressiver zu sein als Frauen - allerdings richtet männliche Gewalt sich augenscheinlich zumeist gegen ihre eigenen Artgenossen (was es ja nicht besser macht).
    Frauen scheinen eher autoaggressiv, und wenn gegen Andere, dann nicht vorwiegend körperlich.

    Aber fundierte Aussagen dazu kann ich nicht vorweisen.
    Das mit der AUTOAGGRESSIVTÄT ist nachvollziehbar, da ist sicherlich was dran.Oder auch
    negative Emotion an Schwächeren abzuarbeiten, Kindern, pflegebedürftigen Angehörigen....
    wo aber auch echte Überforderung und daraus resultierende Verzweiflung mit rein
    spielen können.
    Die Träume sind geheime Tunnel, durch die wir zurück-
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    Aharon Appelfeld

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    AW: Männer und "Perversionen"......

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich glaube, dass fehlgeleitete Erziehung und das damit einhergehende Selbstbild damit zu tun haben könnten.
    Mangelndes Selbstbewusstsein wirkt sich auf Männer fataler aus, als auf Frauen.
    Frauen resp. Mädchen wurden früher und auch heute noch so erzogen, dass sie mit mangelndem Selbstbewusstsein oder Minderwertigkeitsgefühlen gut leben können.
    Männer resp. Jungen werden so erzogen, dass sie stark, toll, männlich, großartig und wie auch immer sein sollen und eben auch sind.
    Das Leben gibt ihnen dann nicht das, was sie glauben haben bzw. ausfüllen zu müssen.
    Dazu kommt die größere Aggressionsbereitschaft, die ihnen die Natur mit dem Testesteron mitgegeben hat (um sich mit dem männlichen Nebenbuhler zu messen) und schon sind sie befähigt, ihren "Perversionen" nachzugehen.
    Interessanterweise sind Vergewaltigungen eben kein "sexuellen Druck abbauen", sondern ein Ventil zu demütigen und Macht auszuüben.
    Phaden, das klingt sehr schlüssig, Testosteron hat JEDER MANN in sich, viel mehr als Frauen
    jedenfalls, zu Tätern dieser Art werden Gott sein Dank nur wenige.
    Die Träume sind geheime Tunnel, durch die wir zurück-
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    Aharon Appelfeld

  4. gesperrt

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    AW: Männer und "Perversionen"......

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Dass diese Experimente grundsätzlich ethisch zu hinterfragen sind ist eine Sache, die andere Sache, die diese aufzeigen ist, dass in jedem Menschen "das Böse" steckt und die Umstände zu dessen Erweckung führen oder eben nicht.
    Ich glaube nicht, dass in jedem Menschen "das Böse" steckt, allerhöchstens vielleicht, grausam zu sein.
    Aber nicht mal das traue ich "jedem" zu.

    Das ist aber noch eine ganz andere Nummer, als perverse Lust am Töten zu finden.

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    AW: Männer und "Perversionen"......

    Zitat Zitat von Zazu2 Beitrag anzeigen
    Ich glaube nicht, dass in jedem Menschen "das Böse" steckt, allerhöchstens vielleicht, grausam zu sein.
    Reicht es nicht dafür schon aus alleine "Böse und grausam" zu denken zu können? Vielleicht ist das damit gemeint "in jedem steckt das Böse" - Allein die Umsetzung oder die Durchführung zu grausamen Taten entscheidet doch die Abneigung und Unverständnis durch die sichtbare Bösartigkeit solcher Aktionen

    Genauso würde ich grausam sein schon dem Bösen zuordnen

    - Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
    von Bruce Lee



  6. Inaktiver User

    AW: Männer und "Perversionen"......

    Zitat Zitat von gezeitenfrau Beitrag anzeigen
    Frauen töten aber eher nicht aus "Lust" ; also ua. zur Befriedigung ihrer Sexualwünsche, sondern so
    makaber das klingt, nachvollziehbar, sei es materieller oder anderer VORTEILE wegen, nicht unbedingt
    aus Spaß am Töten- und noch häufiger als Mittäterinnen.
    Ich hatte den Begriff der Perversion weiter gefasst, als ihn die TE in wohl verstand, daher meine Ausschweifung.

    Jedoch die Anzahl der Mörder die aus Lust morden ist m.E.auch unter männlichen Mördern eher klein. Es geht meistens um Macht und Kontrolle, und die Tötung am Ende ihrer Taten ist meiner Meinung nach eher Konsequenz denn Ziel.

    Ebenso glaube Ich nicht, dass viele Menschen ausserhalb des organisierten Verbrechens aus materiellen Gründen töten, zumindest in den Industriestaaten. Nun gut, wenn man Totschlag mit dazunimmt, wo der Tod eines anderen Menschen inkauf genommen wird, dann mag sowas stimmen. Aber das ist meiner Meinung nach eine andere Tat, als wenn man jemand gezielt tötet. Da denke ich bei Frauen eher an Taten aus Verzweifung, Angst, Neid oder Hass.

  7. Inaktiver User

    AW: Männer und "Perversionen"......

    Zitat Zitat von gezeitenfrau Beitrag anzeigen
    Das mit den vielfachen Babymorden sehe ich als eine Art Pendant zu solchen männlich domi-nierten Taten, zumal heute wirklich jede/r VERHÜTEN UND NOTFALLS ABTREIBEN KANN.
    Manche Frauen sind offenbar gerne schwanger, ohne dann die Konsequenzen tragen zu wollen
    oder zu können-auch ein sehr merkwürdiges Verhalten....
    Ich glaube, dass es zu diesen Babymorden hauptsächlich kommt, weil die Frauen überfordert, seelisch krank, unter Druck stehen und auch unter Schock, wenn sie z.B. die Geburt allein durch machen.
    Sie wollen weder die Schwangerschaft, noch das Kind wahrhaben, so handeln sie irrational.
    Und ihre Beziehungen zu den Männern sind oft auch gestört.
    Schwanger sein und ein Kind kriegen hat oft nichts mit Glück und Romantik zu tun, für manche eher das Gegenteil.

  8. Moderation

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    AW: Männer und "Perversionen"......

    Es gibt Frauen, die aufgrund ihrer Vorgeschichte keine bewusste sensorische und gefühlsmäßige Verbindung zu ihrem Unterleib haben. Daß diese, auch aus dem Lebenskontext heraus, ihre Schwangerschaft neun Monate lang nicht bewusst wahrnehmen und dann um die/nach der Geburt in einen extremen, verengten Zustand geraten, kann ich mir gut vorstellen.

    Das sind aber primär andere Zustände als der Thread-Titel sie umfasst.

  9. gesperrt

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    AW: Männer und "Perversionen"......

    Männer sind grundsätzlich extremer als Frauen: es gibt mehr männliche als weibliche Staatschefs, aber es gibt auch mehr männliche als weibliche Bettler.

    Und Männer lenken ihre Aggression eher gegen Andere, während Frauen eher dazu neigen, Aggression gegen sich selbst zu richten; durchaus auch körperlich (zB Ritzen, Essstörungen).

    gruss, barbara

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    AW: Männer und "Perversionen"......

    Zitat Zitat von gezeitenfrau Beitrag anzeigen
    Das mit der AUTOAGGRESSIVTÄT ist nachvollziehbar, da ist sicherlich was dran.Oder auch
    negative Emotion an Schwächeren abzuarbeiten, Kindern, pflegebedürftigen Angehörigen....
    wo aber auch echte Überforderung und daraus resultierende Verzweiflung mit rein
    spielen können.
    Wobei ich hier eine gesellschaftlich verbreitete Bereitschaft wiederfinde, Frauen eher zu entschuldigen oder nach entschuldigenden Motiven zu suchen, als bei Männern.

    Männer die töten können ebenso verzweifelt und überfordert sein (damit meine ich nicht die "Lustmörder", um die es hier primär ging, die aber eher selten sind) oder Frauen aggressiv.

    In meiner Stadt gab es vor einigen Jahren den Fall, dass eine Frau und ihr Partner gemeinsam den Sohn der Frau (3 Jahre) mit Tritten bis zum Tod traktierten.
    Will man hier der Frau Überforderung zuschreiben, dem Mann Aggressivität?
    Oder müsste man davon auszugehen, dass bei beiden ein Bündel von Faktoren eine Rolle gespielt haben kann?

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