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    AW: Etwas läuft falsch

    Ja, sicher. Meine Familie ist mir wichtig. Meine Eltern sind beide nicht richtig gesund ( aber nicht so, dass man sich um sie kümmern müsste). Meine Geschwister sind mir auch nicht unwichtig.

    Ob es an ihnen liegt keine Ahnung. Ich bin sehr behütet in einem intakten Elternhaus aufgewachsen, habe nicht wirklich etwas vermisst.

    @morcheeba: das wäre jetzt denn bei mir auch der nächste Schritt, sofern ich selbst nicht dahinter komme, was los ist...

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    AW: Etwas läuft falsch

    Liebe TE,

    Dein Thread und Deine Frage sprechen mich sehr an. Sicherlich, weil ich sowohl Panikattacken kenne als auch das Gefühl, dass etwas im Leben schief läuft. Trotzdem machen mich Deine Beschreibungen - kurz und direkt gesagt, ich bitte um Nachsicht - auch etwas ratlos bzw. stutzig. Denn sie lesen sich so merkwürdig distanziert Deinem eigenen Leben gegenüber. Vielleicht ist das aber auch Folge Deiner aktuellen Verunsicherung.

    Zitat Zitat von GirlInTheGreenScarf Beitrag anzeigen
    Dabei sieht von außen alles so toll aus. Ich habe eine funktionierende Beziehung. Treibe Sport, ernähre mich mehr oder weniger gesund, habe einen guten Job mit gutem Gehalt, eine tolle Wohnung, in der wir uns sehr wohl fühlen, ein paar sehr gute Freunde und Hobbies, die mir unglaublich Spaß machen.
    Das ist hauptsächlich die Außensicht, oder?

    Und eine funktionierende Beziehung, was ist denn das genau? Macht funktionieren glücklich? Ein bisschen klingt das, zugespitzt, nach Oma und Opa beim Taubenfüttern im Park.

    Ein guter Job, auch das ist bemüht objektiv, oder? Ist der Job denn Dein Job? Der Deinen Interessen, Talenten und Zielen entspricht, der Dich fordert und weiterbringt?

    Auch die Wohnung gefällt demnach euch - wo bleibst Du denn da, liebe TE?

    Trotzdem fühlt sich irgendwas falsch an. Doch ich weiß nicht, was. Und das macht mich umso unglücklicher und unzufriedener.

    Zitat Zitat von GirlInTheGreenScarf Beitrag anzeigen
    Manchmal habe ich auch das Gefühl, ich versuche mir selbst, bestimmte Dinge einfach schön zu reden.
    Und welche Dinge wären das?

    Zitat Zitat von GirlInTheGreenScarf Beitrag anzeigen
    Das Ding ist, dass ich nie einen richtigen Plan hatte, wie mein Leben einmal aussehen sollte. Ich habe vieles auf mich zukommen lassen und gedacht, alles würde sich irgendwie zurecht biegen.
    Hat es ja auch irgendwie. Mein Ziel war es, einfach glücklich zu werden, da ich in der Vergangenheit ziemlich viel Pech hatte und mich endlich nach ein wenig Seelenfrieden sehne.
    Liebe TE, Du hast einen tollen Nickname hier. Ich wünsche Dir, dass Du herausfinden kannst, wer Du bist und was Du möchtest und was Du vom Leben und von der Welt möchtest.

  3. gesperrt

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    AW: Etwas läuft falsch

    Zitat Zitat von GirlInTheGreenScarf Beitrag anzeigen



    Mein Ziel war es, einfach glücklich zu werden
    wow.


    Nichts ist schwerer zu ertragen, als eine Reihe von guten Tagen

    Was ist - was wäre - für dich Glück? Was fehlt dir noch dazu? Oder ist es nur das Gefühl, das sich nicht einstellen will?
    Bei mir sind auch nach ziemlich einigen ziemlich schwierigen Jahren vor einer guten Weile die fetten gekommen. Alles fügt sich, ein paar unerwartete Bonbons kamen auch noch dazu. Bin ich glücklich? Meistens nicht, Alltagsärger bleibt ja auch nicht aus. Dankbar, wenn ich mir bewusst mache, wie gut es mir geht. Aber ich kann auch nicht gefühlsmäßig permanent mit 280 auf der Übrholspur fahren

    Glück ist wohl eine ziemlich flüchtige Angelegenheit, kein länger dauernder Zustand. Wenn der Alltag nicht glänzt und blinkt: fehlt dir das? Empfindest du dann so eine Art von Leere? Hilft dir "äctschn"?

  4. Moderation

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    AW: Etwas läuft falsch

    Zitat Zitat von GirlInTheGreenScarf Beitrag anzeigen
    Wie bekomme ich heraus, was mich unglücklich macht?
    Was mir hilft, ist, die Situation nochmal exakt Revue passeiren zu lassen. Was ist passiert, welche Assoziationen/Gedanken/Gefühle hat das bei mir ausgelöst, wo bin ich "hängengeblieben" und habe mich in einer Panik (oder, bei mir, einer epischer schlechter Laune) verheddert?

    Dann kann ich identifizieren, wo es herkomt, und zusehen, ob ich es wegkriege. (Das "wegkriegen" kann manchmal viel Arbeit sein, oder unmöglich, dann gucke ich, daß ich solche Momente frühzeitig bemerke und entschärfe.)

    Manchmal kann es auch hilfreich sein, zu lernen, sich an seine Träume zu erinnern. Das sind Spiegelbilder, sie zeigen sozusagen, was "hinter" einem steht und einen triezt.

    Tagträume mal ein bißchen rum und guck auf deine Gefühle. Manchmal denkt man an etwas, was eigentlich total schrecklich ist (das Haus brennt ab, ein Verwandter stirbt, man verliert den Job) und spürt nur Erleichterung, dann hat man einen Kandidaten für das Problem. Oder man stellt sich etwas vor, was toll sein sollte und will nur davonlaufen. Dann passt einfach das, was man denkt, daß man wollen sollte, und das, was man will, nicht. Stell dir vor, es läuft so weiter, wie es jetzt läuft -- wie fühlt sich das an? Oder gibt es Ungewißheiten in der Zukunft, dir dir Angst machen oder über die du zwiegespalten bist?

    Oder dir gehen nur die Gespenster der Vergangenheit nach und rufen "Buuuh" -- vielleicht, weil du einen alten Traum noch nicht losgelassen hast und er jetzt anfängt zu schimmeln, oder weil du dem Frieden nicht traust?

    Es könnte helfen, sich mal mit einem Psychologen oder generell einem Therepeuten zu unterhalten, der sich in dem Ursachenfindungsprozeß als Navigationssystem betätigen kann und dir helfen, die richtigen Fragen zu stellen und die Ecken systematisch auszuleuchten.

    Was ich dir aber auch raten würde, wenn du das nicht bereits getan hast, ist, auf potentielle körperliche Ursachen gucken zu lassen. Z.B. Unterzucker oder Blutdruck-/Herzunregelmäßigkeiten können Panik so gut nachmachen, daß man keinen Unterschied merkt und die Hormone haben auch was mitzureden...

    Was sind für dich die Zutaten des Glück? Welches Bild verbindest du damit?
    Geändert von wildwusel (06.06.2016 um 20:35 Uhr)
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Etwas läuft falsch

    Mir fällt auf, dass Du Dein Leben von aussen betrachtest und nicht von innen.


    Führ mal Tagebuch, wann Du diese Attacken hast. Ganz präzise, versuche Dich genau zu erinnern, was kurz vorher los war. Sagte jemand etwas, was Dich störte oder aufrüttelte? Gab es ein Geräusch? Usw.

    Dann kommst Du dem auf die Spur.

    Ich habe manchmal ganz plötzlich einen Druck. Ich fühl mich nervös und unwohl.

    Seit ich dann sofort an den Platz zurück gehe, - gedanklich - wo ich war, als der Druck anfing, wird mir vieles klar und ich kann dem auch oft wieder entgehen. Bleibt der Druck muss ich mich mit dem was er ausgelöst gedanklich auseinander setzen.

    Aber es nimmt schon mal viel von der Unsicherheit und viel der Panik, wenn man weiss, warum man so was hat.
    Körperlich Distanz
    Sozial zusammen


    You'd have to be here
    I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
    It's northerly facing and close to an open fjord
    The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
    Calling so slowly from summer's before

    Kari Bremnes

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    AW: Etwas läuft falsch

    Zitat Zitat von GirlInTheGreenScarf Beitrag anzeigen

    Das Ding ist, dass ich nie einen richtigen Plan hatte, wie mein Leben einmal aussehen sollte. Ich habe vieles auf mich zukommen lassen und gedacht, alles würde sich irgendwie zurecht biegen.
    Hat es ja auch irgendwie.

    Mein Ziel war es, einfach glücklich zu werden, da ich in der Vergangenheit ziemlich viel Pech hatte und mich endlich nach ein wenig Seelenfrieden sehne. Aber so richtig will dieser sich nicht einstellen. Manchmal habe ich auch das Gefühl, ich versuche mir selbst, bestimmte Dinge einfach schön zu reden.

    Wie bekomme ich heraus, was mich unglücklich macht?

    Nachdenkliche Grüße

    Ich würde an deiner Stelle mal hier ansetzen und das Leben einfach aktiver mitgestalten. Also nicht machen lassen und konsumieren sondern mitgestalten, anders mitgestalten. Ich glaube es lohnt sich immer, die eigene life satisfaction genauer unter die Lupe zu nehmen, also auch die flüchtigen Emotionen wie Spass, Freude, Spiel oder auch Ärger

    Vielleicht sind die Einflüsse, die von außen auf dich wirken doch nicht alle so positiv zu sehen

    Vielleicht hast du auch eine gewisse Veranlagung zum Unglücklich sein, ist nicht zu unterschätzen. Schau dir genauer dein persönliches Niveau der Lebenszufriedenheit an. Du kommst noch dahinter an was es liegt

    - Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
    von Bruce Lee



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    AW: Etwas läuft falsch

    Guten Morgen, ihr Lieben!

    Jetzt komme ich dazu, zu antworten. War gestern Abend nur dem Tablet online und damit zu schreiben ist ja die reinste Hölle

    Zitat Zitat von Schiffsjunge Beitrag anzeigen
    Trotzdem machen mich Deine Beschreibungen - kurz und direkt gesagt, ich bitte um Nachsicht - auch etwas ratlos bzw. stutzig. Denn sie lesen sich so merkwürdig distanziert Deinem eigenen Leben gegenüber. Vielleicht ist das aber auch Folge Deiner aktuellen Verunsicherung.
    Klar, ich versuche gerade dann, wenn etwas nicht rund läuft, eine etwas distanziertere Sicht einzunehmen, in der Hoffnung, mir fällt dann etwas auf, was mir durch Emotionen oder dergleichen verborgen geblieben ist.

    Zitat Zitat von Schiffsjunge Beitrag anzeigen
    Das ist hauptsächlich die Außensicht, oder?
    Und eine funktionierende Beziehung, was ist denn das genau? Macht funktionieren glücklich? Ein bisschen klingt das, zugespitzt, nach Oma und Opa beim Taubenfüttern im Park.
    Ein guter Job, auch das ist bemüht objektiv, oder? Ist der Job denn Dein Job? Der Deinen Interessen, Talenten und Zielen entspricht, der Dich fordert und weiterbringt?
    Auch die Wohnung gefällt demnach euch - wo bleibst Du denn da, liebe TE?
    Naja, das beschreibt eher das, wobei viele andere Leute sagen: „Wieso beschwerst du dich denn? Ist doch alles super!“

    Thema Beziehung: Ich hab den Mann gefunden, mit dem ich mein Leben lang zusammenbleiben möchte. Mit dem ich eine Familie gründen und alt werden will, um es jetzt mal so zu sagen. Er hat mich, dramatisch gesagt, wieder ins Leben zurückgeholt, nachdem ich viele Jahre aufgrund eines Vorkommnisses, für das ich mich unglaublich schäme, jegliches Selbstwertgefühl verloren hatte.

    Thema Job: Klar gibt es genug, was mich an meinem Job nervt und irgendwo gibt es bestimmt einen Job, der besser zu mir passt. Mit meiner Berufswahl habe ich eigentlich schon einen ganz guten Griff gemacht. Er verbindet vieles, was mich interessiert und auch meinen Talenten entspricht. Richtig fordern tut er mich im Moment nicht, das liegt aber an eher daran, dass ich manchmal zu schnell arbeite und große Projekte derzeit nicht geplant sind. Allerdings könnte sich da zum Jahreswechsel was ändern. Da freue ich mich schon drauf und hoffe, dass was passiert.

    Thema Wohnung: Natürlich gefällt uns die Wohnung. Aber mir gefällt sie auch. Sie ist mein Rückzugsort, an dem ich mich wohl fühle und mich jeden Tag freue, nach Hause zu kommen…

    Zitat Zitat von Schiffsjunge Beitrag anzeigen
    Und welche Dinge wären das?
    Da gibt es genügend Dinge. Zum Beispiel, dass ich es in der Stadt schöner finde als auf dem Land, dass ich lieber in einer Wohnung zur Miete wohne, als mir eine Immobilie anzulachen… Ich fühle viel mit dem Herzen, überprüfe aber jedes Gefühl mit dem Kopf und suche Argumente für ein Pro und Contra. Dann habe ich eine Entscheidung (es fällt mir sehr schwer, Entscheidungen zu treffen). Und dann versuche ich, diese Entscheidung vor mir zur rechtfertigen, weil ich innerlich vielleicht doch irgendwie das Gefühl habe, nicht die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

    Zitat Zitat von Schiffsjunge Beitrag anzeigen
    Liebe TE, Du hast einen tollen Nickname hier. Ich wünsche Dir, dass Du herausfinden kannst, wer Du bist und was Du möchtest und was Du vom Leben und von der Welt möchtest.
    Vielen lieben Dank, Schiffsjunge!!!

    Zitat Zitat von ilazumgeier Beitrag anzeigen
    Nichts ist schwerer zu ertragen, als eine Reihe von guten Tagen
    Das Zitat gefällt mir…

    Zitat Zitat von ilazumgeier Beitrag anzeigen
    Was ist - was wäre - für dich Glück? Was fehlt dir noch dazu? Oder ist es nur das Gefühl, das sich nicht einstellen will?
    Ich glaube, ich kann gar nicht beschreiben, was Glück für mich wirklich ist. Es lässt sich weniger an Materiellem oder so festmachen. Es ist einfach ein Gefühl. Und wie du schon sagtest, es will sich nicht einstellen, weil ich innerlich mit mir hadere, ob ich wirklich die Entscheidungen getroffen habe, die ich habe treffen wollen. Oder ob ich diese Entscheidungen nicht einfach aus Vernunft und Rationalität getroffen habe.

    Zitat Zitat von ilazumgeier Beitrag anzeigen
    Glück ist wohl eine ziemlich flüchtige Angelegenheit, kein länger dauernder Zustand. Wenn der Alltag nicht glänzt und blinkt: fehlt dir das? Empfindest du dann so eine Art von Leere? Hilft dir "äctschn"?
    Nein, „äctschn“ oder so fehlen mir so gar nicht. Ich unternehme natürlich gerne was, aber ich habe auch gern meine Ruhe und liebe es, ein gutes Buch zu lesen. Das Wochenende jetzt, wo an beiden Tagen Geburtstage waren mit vielen menschen um mich herum und doch recht lauten Gesprächen, hat mich doch ziemlich geschlaucht, sodass ich jetzt die Ruhe zu Hause genieße…

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Was mir hilft, ist, die Situation nochmal exakt Revue passeiren zu lassen. Was ist passiert, welche Assoziationen/Gedanken/Gefühle hat das bei mir ausgelöst, wo bin ich "hängengeblieben" und habe mich in einer Panik (oder, bei mir, einer epischer schlechter Laune) verheddert?
    Dann kann ich identifizieren, wo es herkommt, und zusehen, ob ich es wegkriege. (Das "wegkriegen" kann manchmal viel Arbeit sein, oder unmöglich, dann gucke ich, daß ich solche Momente frühzeitig bemerke und entschärfe.)
    Das habe ich tatsächlich gestern mal gemacht. Und ich weiß noch genau, was der Auslöser war, auch wenn es total banal klingt und absolut nicht verständlich: Mein Schwager erzählte eigentlich nur, dass er im kommenden Herbst etwas am Garten verändern wolle. Und plötzlich schossen tausende Bilder durch meinen Kopf und ich bekam diese Panik. Aber so richtig weiß ich gar nicht mehr, was für Bilder da waren. Das war alles so wirr und durcheinander und bevor ich ein Bild wirklich fassen konnte, war es auch schon wieder weg. Tatsächlich wie ein ziemlich wilder Traum, an den man versucht, sich zu erinnern.

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Manchmal kann es auch hilfreich sein, zu lernen, sich an seine Träume zu erinnern. Das sind Spiegelbilder, sie zeigen sozusagen, was "hinter" einem steht und einen triezt.
    Hmm, ich träume in letzter Zeit sehr schlecht und habe viele Albträume. Dann wache ich zum Teil verwirrt auf und muss erstmal zu mir kommen. Aber erinnern kann ich mich an diese Träume nur selten. Auf jeden Fall habe ich noch kein Muster entdecken können oder ein immer wiederkehrendes Element.

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Stell dir vor, es läuft so weiter, wie es jetzt läuft -- wie fühlt sich das an? Oder gibt es Ungewißheiten in der Zukunft, dir dir Angst machen oder über die du zwiegespalten bist?
    Seltsamerweise spüre ich da überhaupt nichts. Weder ein Hochgefühl noch ein das Gefühl wegzurennen. Aber das Tagträumen werde ich auf jeden Fall mal machen, um ein paar Szenarien durchzuspielen. Vielleicht finde ich da etwas.

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Es könnte helfen, sich mal mit einem Psychologen oder generell einem Therepeuten zu unterhalten, der sich in dem Ursachenfindungsprozeß als Navigationssystem betätigen kann und dir helfen, die richtigen Fragen zu stellen und die Ecken systematisch auszuleuchten.
    Ja, ich denke, dass ich das auf jeden Fall nochmal machen sollte. Es muss ja nicht unbedingt eine Langzeittherapie sein, aber mal ein paar Stunden mit jemanden ein wenig herumkramen in dem ganzen Wust in meinem Kopf, das würde vielleicht schon helfen.

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Was ich dir aber auch raten würde, wenn du das nicht bereits getan hast, ist, auf potentielle körperliche Ursachen gucken zu lassen. Z.B. Unterzucker oder Blutdruck-/Herzunregelmäßigkeiten können Panik so gut nachmachen, daß man keinen Unterschied merkt und die Hormone haben auch was mitzureden...
    Alles getestet worden vor Kurzem. Keine Auffälligkeiten. Organisch ist alles in bester Ordnung

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Was sind für dich die Zutaten des Glück? Welches Bild verbindest du damit?
    Auch das ist irgendwie schwer, weil ich gar nicht wirklich ein Bild vor Augen habe. Glück ist für mich vieles und ich glaube, dass es nicht nur den einen Weg gibt, um glücklich zu sein, sondern, dass es viele Wege gibt. Wichtig aber ist mir Zufriedenheit und Geborgenheit und das Gefühl zu haben, angekommen zu sein.

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Mir fällt auf, dass Du Dein Leben von aussen betrachtest und nicht von innen.
    S.o. Ich versuche damit, mich nicht von Dingen ablenken zu lassen, sondern eben diese objektive Seite einzunehmen.

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Führ mal Tagebuch, wann Du diese Attacken hast. Ganz präzise, versuche Dich genau zu erinnern, was kurz vorher los war. Sagte jemand etwas, was Dich störte oder aufrüttelte? Gab es ein Geräusch? Usw.
    Dem werde ich auch auf jeden Fall nachgehen.

    Zitat Zitat von Akzent Beitrag anzeigen
    Ich würde an deiner Stelle mal hier ansetzen und das Leben einfach aktiver mitgestalten. Also nicht machen lassen und konsumieren sondern mitgestalten, anders mitgestalten.
    Wie genau meinst du das? Ich bin mir nicht sicher, ob ich verstehe, was du meinst…

    Zitat Zitat von Akzent Beitrag anzeigen
    Vielleicht hast du auch eine gewisse Veranlagung zum Unglücklich sein, ist nicht zu unterschätzen. Schau dir genauer dein persönliches Niveau der Lebenszufriedenheit an. Du kommst noch dahinter an was es liegt
    Naja, Depressionen treten bei uns häufiger in der Familiengeschichte auf. Aber ob es bei mir jetzt soweit ist, weiß ich nicht.

    Und wirklich zufrieden bin ich ja gerade nicht. An einigen Schräubchen könnte man noch drehen. Aber ich denke nicht, dass diese Schräubchen jetzt das sind, was mir fehlt.


    Ich glaube, es ist irgendwas, was in mir liegt. Und das werde ich auch nicht hinbekommen, wenn ich jetzt umzöge, meinen Job aufgäbe oder meine Beziehung beende. Irgendetwas tief in mir drin ist unzufrieden und vermisst etwas, aber das finde ich nicht in einem neuen Job oder einer neuen Beziehung oder einem neuen Wohnort. Ich glaube auch nicht, dass ich es finde, wenn mein Leben mehr „äctschn“ bekäme oder wenn ich mehr Freunde hätte. Es würde vielleicht für einen kurzen Moment diese „Leere“ (ein anderes Wort fällt mir nicht ein) füllen, aber nicht auf Dauer.

    Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, irgendwann noch herauszufinden, was es genau ist, was ich suche.

    Auf jeden Fall danke ich euch allen schonmal für die vielen Ratschläge und Beiträge!! Es ist schön, wenn man weiß, dass man seine Gedanken loswerden kann und einem zugehört wird

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    AW: Etwas läuft falsch

    Zitat Zitat von GirlInTheGreenScarf Beitrag anzeigen
    Ich glaube, ich kann gar nicht beschreiben, was Glück für mich wirklich ist. Es lässt sich weniger an Materiellem oder so festmachen. Es ist einfach ein Gefühl. Und wie du schon sagtest, es will sich nicht einstellen, weil ich innerlich mit mir hadere, ob ich wirklich die Entscheidungen getroffen habe, die ich habe treffen wollen. Oder ob ich diese Entscheidungen nicht einfach aus Vernunft und Rationalität getroffen habe.
    Vielleicht solltest du den grünen Schal mal bei 'Seite legen dich befreien


    Entscheidungen aus Vernunftgründen zu treffen müssen nicht schlecht sein zumindest hat man da meist greifbares und Benennbares in der Hand

    Sich mit dem Glück auseinanderzusetzen ist so alt so lange es die Menschen gibt. Die einen sehen den Sinn des Lebens darin und andere erklären es zur Fata Morgana und dann gibt es feben noch die Glücksritter und noch andere Glücksspieler. Und wieder von anderes kann man hören "wie du bist nicht glücklich? Dann fehlt es dir an der richtigen Einstellung" - alles in allem ist Glück für mich etwas, was ich nicht herausfordern möchte, freue mich aber dann doch, wenn ich sagen kann *Glück gehabt*

    Glücklich sein, ja das hat dann schon wieder mehr mit Zufriedenheit zu tun, meine ich

    Ja, ich denke, dass ich das auf jeden Fall nochmal machen sollte. Es muss ja nicht unbedingt eine Langzeittherapie sein, aber mal ein paar Stunden mit jemanden ein wenig herumkramen in dem ganzen Wust in meinem Kopf, das würde vielleicht schon helfen.
    So eine professionelle Person kann da wirklich weiterhelfen, liegt in der Natur der Sache, da auch aus einer anderen Perspektive gesehen werden kann oder wenn es mit schlechten Gefühlen und Angst zu tun hat, sie hier bestimmt weiß worin die Ursache liegen kann, wenn du gesprächsbereit bist

    Alles getestet worden vor Kurzem. Keine Auffälligkeiten. Organisch ist alles in bester Ordnung
    Das ist doch schon verdammt viel Wert und kannst du doch schon mal in die Zufriedenheitsskala einordnen




    Wie genau meinst du das? Ich bin mir nicht sicher, ob ich verstehe, was du meinst…
    Mit aktiv mitgestalten meine ich besonders ob nicht in den Alltagsroutinen ein gewisser Überdruss oder Gewohnheiten dich unzufrieden machen könnten und nach Veränderung rufen. Vielleicht fehlt dir auch komplett etwas. Irgendwie lebt man ja an sich danach wie man sich fühlt und ist entweder motiviert was zu tun oder zu verändern und hat Freude dran oder mit unzufriedenen Gefühlen verliert vieles an Bedeutung. Man fühlt sich dann, als ob man in eine Falle geraten ist


    Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, irgendwann noch herauszufinden, was es genau ist, was ich suche.
    Es wird dir schon gelingen, wobei ich es sehr ungewöhnlich finde, dass du deine Unzufriedenheit nicht identifizieren kannst oder diese schlechten Gefühle nicht zuordnen kannst. Ich weiß nicht, vielleicht versuchst du sogar etwas zu vermeiden und du steckst in einem sogenannten Vermeidungsprozess. Du kennst ja das Leben auch aus einer anderen Zeit, in der es dir nicht so gut ging - wie du schreibst

    So wie du dich mit dir auseinander setzt bist du auf dem besten Weg dahinter zukommen um diesem Dilemma einen Namen geben zu können - apropos Panik und Angst - das solltest du dir schon besonders aufmerksam angucken


    nice day for you

    - Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
    von Bruce Lee



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    AW: Etwas läuft falsch

    mein Mann war früher so drauf: alles bestens, wieso bin ich nicht glücklich? Zufriedenheit damit, dass alles bestens war, war nicht genug, es sollte sich anfühlen wie Sonnenaufgang am Meer, wie der Flash auf dem Open Air Konzert seiner Lieblingsgruppe, wie frisch verknallt. plus Lottosechser mit Zusatzzahl, eigentlich alles auf einmal und bitte für immer.
    Auch er hatte Panikattacken, wenn alles nur gut lief. Zum Glück hat er da rausgefunden

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    AW: Etwas läuft falsch

    in Post 17 schreibst du "..........mich sehr schäme"".
    Nicht schämte?
    Darüber bin ich sofort gestolpert. Kann es sein, das da was wichtiges auf Bearbeitung und Heilung wartet?



    sorry, meine Tastatur spinnt, ich kann grad nicht zitieren..

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