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  1. Inaktiver User

    AW: Überfordert als Tochter - muss ich hier weg?

    Hab jetzt auch mal Deinen anderen Thread (Beziehung) gelesen. Da hast Du ja sozusagen zwei Baustellen ...

  2. Inaktiver User

    AW: Überfordert als Tochter - muss ich hier weg?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe mir schon immer - auch als Kind - sehr viele Sorgen gemacht und dachte immer eher an das, was im Leben schief laufen kann, als an das, was gut sein könnte. Zudem hatte ich immer große Verlustängste, auch bezüglich der Tatsache, dass meine Eltern sterben könnten. Natürlich ist das der Lauf der Dinge, das sage ich mir auch jeden Tag, aber ich denke mir immer: Wenn ich jetzt weit weg ziehe, habe ich kaum noch mit meinen Eltern zu tun und wenn dann ein Elternteil stirbt, wünsche ich mir vielleicht, ich hätte mehr Zeit mit ihm verbracht. Mir fehlt diese unbeschwerte Denkweise eines jungen Menschen so sehr, dass man einfach nicht an später denkt und einfach macht, ich mache mir immer so viele Sorgen und sehe mich immer schon von einem späteren Zeitpunkt, denke ich könnte dann etwas bereuen.

    Ich fühle mich hier daheim eigentlich ständig so, als würde ich als Tochter versagen und könnte niemals gut genug sein.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hab jetzt auch mal Deinen anderen Thread (Beziehung) gelesen. Da hast Du ja sozusagen zwei Baustellen ...
    Habe auch mal da reingelinst, und ich finde nicht, dass das zwei Baustellen sind. So auf den ersten Blick sind dein Vater und dein Freund in Bezug auf ihre schwierigen Seiten Zwillinge. Du sitzt da irgendwelchen Verhaltensmustern auf, die sich wiederholen. Du hast ein Anrecht darauf, deine eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Du hast ein Anrecht darauf, glücklich zu werden.
    Ich weiß nicht, ob du diese Verlustängste, diesen Mühlstein, der unnötigerweise um deinen Hals hängt, ohne fachliche Hilfe ablegen kannst. Aber ich wünsche dir um deiner selbst willen, dass du diesen Punkt mit Entschlossenheit angehst.

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    AW: Überfordert als Tochter - muss ich hier weg?

    Zitat Zitat von Frostschutz Beitrag anzeigen
    Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
    Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
    Sie kommen durch euch, aber nicht von euch,
    Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
    Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken,
    Denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
    Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen,
    Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen.
    Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.
    Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern.
    Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden.
    Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit,
    und Er spannt euch mit Seiner Macht, damit seine Pfeile schnell und weit fliegen.
    Laßt euren Bogen von der Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein;
    Denn so wie Er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt er auch den Bogen, der fest ist.

    Khalil Gibran, arabischer Dichter, 1883-1931



    Dieses Gedicht passt zu deinem Thema, wir hatten es damals zur Geburt des ersten Kindes geschenkt bekommen!

    Ja, auch ich finde du musst gehen. Beide Seiten müssen loslassen.

    Alles Gute.

    Danke dafür.

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