also authentischer werde ich auch nicht, das wollte ich damit auch nicht sagen...ich meinte es eher so, dass da irgendwas in mir steckt von dem ich nichts weiß bzw was ich verdränge (unbewusst) und das kommt dann extrem zum Vorschein, wenn Alkohol im Spiel ist...aber ich will mir jetzt auch nichts einreden...ich werde einfach erstmal die Finger vom Alkohol lassen und dann schauen..ich denke jetzt, das ist der Schlüssel
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Thema: Schattenseiten
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21.05.2016, 14:34
AW: Schattenseiten
lieben Gruß jocely
"Man ertrinkt nicht, weil man unter Wasser taucht, sondern weil man unter Wasser bleibt"
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21.05.2016, 14:59
AW: Schattenseiten
So wie ich dich verstehe siehst du deine alkoholisierte Verhaltensweise, würde sie im nüchternen Zustand passieren, als nicht unangenehm oder bedrohlich, fast völlig normal. Damit wäre dann ja eigentlich alles okay. Wieso willst du das mit Erziehung in Verbindung?
das passt irgendwie nicht mit Folgendem zusammen
Ich würde mich nicht dem Alkohol ausliefern zumal er auch für blackouts bekannt ist wenn er exzessiv getrunken wird. Naja es gibt viele Gründe warum kein Alkohol oder nur in Maßen eben damit auch kein Kontrollverlust im Nachhinein beklagt werden muss. Und mit anschliessenden Schamgefühlen umzugehen veranlasst ja auch nicht gerade zur Freude.
Dass Alkohol enthemmter und lockerer macht ist bekannt. Da würde ich mir die Frage stellen, warum muss ich enthemmter sein oder wenn stört meine Zurückhaltung im nüchternen Zustand.
- Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
von Bruce Lee
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21.05.2016, 15:33
AW: Schattenseiten
nee, da hab ich mich dann wohl missverständlich ausgedrückt...andersherum, nüchtern würde ich mich niemals so verhalten wie im betrunkenem Zustand, da bin ich zurückhaltener und kontrollierter...mir ist aber nicht bewusst, dass mir bestimmte Dinge oder besser Themen (die im alkoholisierten Zustand herauskommen) im nüchternen Zustand bedrohlich oder unangenehm sind, aber evtl. ist es unterbewusst so?! Ist das verständlicher? schwer zu erklären wie ich es meine...bin nüchtern zb eher schüchtern was Männer angeht, betrunken dann eher nicht ..
"Dass Alkohol enthemmter und lockerer macht ist bekannt. Da würde ich mir die Frage stellen, warum muss ich enthemmter sein oder wenn stört meine Zurückhaltung im nüchternen Zustand."
tja, mich wohl denke ich...ich mach mir da nochmal ein paar Gedanken, bin durch viele Beiträge hier schon weiter gekommenGeändert von jocely (21.05.2016 um 15:40 Uhr)
lieben Gruß jocely
"Man ertrinkt nicht, weil man unter Wasser taucht, sondern weil man unter Wasser bleibt"
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21.05.2016, 15:42
AW: Schattenseiten
ah okay, ja dann ist Alkohol einfach eine Substanz die dich verändert, warum auch immer. Vielleicht, ich will dich ja nicht zu einem Rausch anstiften, aber vielleicht guckst du mal im alkoholisierten Zustand genau hin was da mit dir passiert und ob das wirklich währenddessen gut ist und was da so Spass macht- oder ob nüchtern nicht einfach der bekömmlichere Zustand ist.
P.S. Aber klar die Einstellung Alkohol mal ganz zu meiden, wie du schon erwähnt hast, finde ich wirklich gut.Geändert von Akzent (21.05.2016 um 15:50 Uhr) Grund: ps
- Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
von Bruce Lee
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21.05.2016, 15:52
AW: Schattenseiten
komisch ist, bis zu einem gewissen Punkt kriege ich es mit. Da bin ich einfach lustig und gesellig und habe viele nette Unterhaltungen, gehe dann offener auf Menschen zu. Irgendwann kippt es..am nächsten Tag weiß ich dann vieles nicht mehr
viele Freunde/Freundinnen in meinem Umfeld sind dem Alkohol auch sehr zugetan. Einige kennen ihre Grenzen, aber ich habe auch Freundinnen, denen geht es ähnlich. Sie machen sich nur nicht so den Kopf hinterher. Wahrscheinlich wird es anfangs erstmal anstrengend sein gar nix zu trinken (wenn alle um mich herum betrunken sind auf Feiern), aber auf Dauer werde ich mich wohl damit besser fühlen. Danke für Deine Meinung 
lieben Gruß jocely
"Man ertrinkt nicht, weil man unter Wasser taucht, sondern weil man unter Wasser bleibt"
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21.05.2016, 15:59
AW: Schattenseiten
Ja, am besten ist es wohl, wenn du erstmal testest, ob du ohne Alkohol auskommst.
Wenn nicht, würde ich mir keine Sorgen um die sogenannten "Schattenseiten" machen, die in JEDEM Menschen lauern, ob er das nun weiss oder nicht.
Dann könnte deine Sorgen eher dem Runterschrauben oder Verzicht auf Alkohol gelten.
Damit hättest du dann schon genug zu tun ...erstmal.
Um alles andere könntest du dich später kümmern.
Ich will dir und keinem anderen Schattenseiten einreden, aber Mensch hat sie nun mal ...und unter Alkohol zeigt sich all das umso mehr, was in nüchternem Zustand niemals Ausdruck findet ...oder eben nur ganz ganz abgeschwächt.
Ich weiss, wovon ich schreibe ...
Lieben Gruss
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21.05.2016, 16:00Inaktiver User
AW: Schattenseiten
Der Begriff ist nicht wirklich passend- mir fällt aber grad auch nix passenderes ein
.
Wenn Du aber mit Alkohol Seiten auslebst, die Du sonst nicht lebst (weil sie kontrolliert zurückgehalten werden)......dann bist Du schon "mehr du"
Kein Mensch sprach von "individuell"!!
Und ja- Betrunkene werden sich ähnlich und worum geht es dann? Sexualität, Machtdemonstranz und Kontakt..(der dann wieder in den Sex führen kann
). Es sind wirklich die urururalten Verhaltensprogramme, die dann deutlicher hervortreten und die numal alle zu uns gehören.
Nicht umsonst finden die Menschen Betrunkene oft "primitiv"........man distanziert sich davon ja in Welten....dabei sind wir im tiefsten Innern nunmal so
Es sind die Programme, die zum Überleben einer Art gehören.
Ich denke, das es so ist- da wirkt Erziehung, Prägung, Erfahrung......sich hinterher zu verurteilen ist ja auch wieder ein gemachtes Konstrukt in einer Welt, die man sich selbst kreiert.
lg kenzia
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21.05.2016, 16:26
AW: Schattenseiten
Versteh ich dich richtig, du meinst dass betrunkene und nicht betrunkene Menschen im tiefsten Inneren primitiv sind.Das sehe ich anders. Oder bezieht sich Primitiv auf die Distanzierung?
Im Rausch versteht man sich anders und da kann es sein, dass Nüchterne erstmal keinen Zugang haben. Für manchen kann einfach diese Hemmungslosigkeit und acuh sicher das animalische Verhalten bedrohlich sein. Und wenn dann das Verkommene und die Begleiterscheinungen wie lallen kotzen und andere Merkmale dazu kommen wird es eben schon kritischer das hat aber eigentlich nichts mit einem primitiven Inneren zu tun. Klar distanziert man sich davon vor allem wenn man denjenigen nicht besonders gut kennt. Ich denke einfach, mit Alkohol muss man umgehen können oder man lässt es.Geändert von Akzent (21.05.2016 um 16:31 Uhr)
- Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
von Bruce Lee
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21.05.2016, 16:31Inaktiver User
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21.05.2016, 17:27Inaktiver User
AW: Schattenseiten
Ich meine Folgendes:
Wir Menschen haben in uns ein ganz altes, urtypisches Verhaltensprogramm, was anders auch als "primitiv" zu beschreiben ist.
Letztlich geht es dabei um Arterhaltung und bei sozialen Wesen um Kontakt.
Nun ist der Mensch sozialisiert und "man weiß, was sich gehört"- und genau diese Programme werden kontrolliert. Vor allem die Frau hat sich "zu benehmen"- alleine die Kirche hat da eindrückliche Arbeit geleistet!
ganz klar- man IST etwas bis sehr anders.
ganz sicher! Du schreibst nun selbst das Wort "animalisch" und gerade dieses Unkontrollierte kann Angst machen.
Stimmt- das primitive Innere wurde dann vom körperlichen Ausfall überholt
Man kann sicher an seinen sichtbar gewordenen Verhaltensweisen arbeiten- sofern man das will- aber klar zeigt sich durchaus im Alkohol, dass es schon Kräfte in einem Menschen geben kann, die wirklich extrem sind (mal egal ob beschämend, gefährlich oder nur absolut gegenteilig zum sonstigen Verhalten).
Im Zweifel Alkohol zu lassen ist mit Sicherheit ein guter Weg!
Die Menschen sind die Menschen
- die, die neben den Betrunkenen stehen und sie erleben mit ihren Verhaltensweisen, die gerne als primitiv beschrieben werden
Du findest sie in erster Linie "betrunken".....was meinst denn Du damit?
Wir reden hier doch von Verhalten- also welches meinst Du?
lg kenzia



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