Antworten
Seite 12 von 81 ErsteErste ... 210111213142262 ... LetzteLetzte
Ergebnis 111 bis 120 von 804
  1. Inaktiver User

    AW: Was geht in Menschen vor, die notorisch unpünktlich sind?

    Zitat Zitat von Sonnenuhr11 Beitrag anzeigen
    Ein Grund wurde bisher noch garnicht genannt oder ich habe ihn überlesen.
    Ich komme morgens einfach nicht aus dem Bett h.
    Ging mir früher auch so. Seitdem ich eine Katze habe, ist das allerdings vorbei . 5min vor Weckerklingeln habe ich das erste Mal eine Pfote im Gesicht...

  2. Inaktiver User

    AW: Was geht in Menschen vor, die notorisch unpünktlich sind?

    Ein akademisches Viertel ist für mich keine Verspätung.
    Komme ich 15 Minuten später, sage ich zwar kurz Bescheid, erwarte das aber nicht von anderen.

    Ein paar der hier angegebenen Gründe für Zu-spät-Kommen fallen bei mir in die Kategorie "romantisches Verklären", wo nichts weiter wallt als Kreisen um sich selbst und kein Gedanken um den Wartenden.
    Bei allen hier genannten Argumenten für das später-kommen scheint mir das das dahinterstehende ausschlaggebende zu sein.

    Edit: vielleicht haben sich da ein paar "Ursprungsmenschen" in der Vergangenheit nicht genug um die Bedürfnisse des Betreffenden gekümmert, was man nun die ganze Welt spüren lassen muss...
    Nur so ein Gedanke...
    Geändert von Inaktiver User (21.05.2016 um 15:57 Uhr)

  3. User Info Menu

    AW: Was geht in Menschen vor, die notorisch unpünktlich sind?

    Mein Chef hält es so: Wenn ein Mandant unentschuldigt mehr als 10 Min zu spät kommt, hat er keine Zeit mehr, dann disponiert er um und erledigt andere Dinge. Dann muss sich der Mandant einen neuen Termin geben lassen oder sich anderweitig Rat suchen.

  4. VIP

    User Info Menu

    AW: Was geht in Menschen vor, die notorisch unpünktlich sind?

    Ich bin ein pünktlicher und strukturierter Mensch mit gutem Zeitgefühl. Mein Mann ist unpünktlich, u. a. weil er nicht einschätzen kann wie lange er im Bad braucht. Seine Ansage "20 Minuten" hat er fast verdreifacht und war entsetzt darüber. Auch plane ich bei gemeinsamem Aufbruch die Fahrtzeiten mit ein, d. h. ich sage ihm "Wir sollen um 20 Uhr dort sein und wir brauchen 20 Minuten mit dem Auto, also sitzen wir um 19:30 im Auto, weil wir einen Parkplatz suchen müssen." Sagt er mir Bescheid über einen Termin, frage ich Fahrzeit und Parkplatzsuche o. ä. nach. Wir fahren häufig mit den öffentlichen und er erträgt es tapfer, dass wir - wegen mir - eine Bahn früher nehmen (10 Minuten Takt) wenn wir umsteigen müssen.

    Ich habe eine Freundin bei der sind 30 - 60 Minuten zu spät kommen normal. Ihr nenne ich mittlerweile eine andere Uhrzeit, also 19:30 statt 20 Uhr, weil ich dann im Zweifelsfall nur eine halbe Stunde warten muss und ich habe ein Buch für diesen Fall dabei.
    Zuspätkommen kann ich nicht, nicht mal wenn ich mich anstrenge.

    Über die Beweggründe von anderen werte ich nicht, ich muss selbst lernen mit diesem Charakterzug umzugehen, damit es mich nicht stresst. Denn Zuspätkommen ist eines der Dinge, die mich am meisten im Alltag stressen. Also mein Zuspätkommen würde mich stressen. Das Zuspätkommen von anderen hat mich früher gestresst, mittlerweile bin ich da entspannter und habe s.o. meine Lösungen gefunden.
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
    Die Ärzte

  5. Inaktiver User

    AW: Was geht in Menschen vor, die notorisch unpünktlich sind?

    Das Sprichwort, bzw die enthaltene Unterstellung empfinde ich als Frechheit
    Was für eine Unterstellung?

    Das geht mir genauso und noch dazu ist es völliger Schwachsinn.
    Es ist ein Zitat aus "The Philosophers"

    Ich finde es gar nicht so abwegig und auch nicht schwachsinnig. Aber es ist natürlich kein Sprichwort, sondern nur ein Spruch aus dem Film.

    Tatsächlich sehe ich Pünktlichkeit nicht als absolute Tugend oder generell positive Eigenschaft an. Pünktlichkeit und die Erwartung an andere, ebenfalls pünktlich zu sein, kann auch penetrant und fordernd sein. Es sagt unter Umstädnen auch etwas darüber aus, wie wichtig sich der Pünktliche selbst nimmt.

  6. Inaktiver User

    AW: Was geht in Menschen vor, die notorisch unpünktlich sind?

    Meine Zeit ist mir genauso wichtig wie die Zeit des anderen. Das hat für mich etwas mit Wertschätzung zu tun.
    Ich bin gerne Pünktlich, weil es mich nicht stresst. Mein Leben ist auch nicht so durchgetaktet, dass mich warten ungeduldig macht, oder ich das Gefühl habe, etwas anderes versäumt zu haben.
    Wenn ich wirklich mal warten muss, dann nutze ich die Zeit zum inne halten, zum nachdenken, oder einfach mal zum dumm schauen. Das ist ganz wunderbar.
    Ich kenne nur sehr wenige unpünktliche Menschen. In meinem Freundeskreis ist einer, dem wird das oft nach gesehen. Aber gewartet wird auf ihn nicht. Muss er halt sehen, wie er die anderen trifft. Wir fangen auch ohne ihn zum essen an.

  7. Inaktiver User

    AW: Was geht in Menschen vor, die notorisch unpünktlich sind?

    Zitat Zitat von Tiffany79 Beitrag anzeigen
    Da kann ich dir nicht ganz zustimmen. Es kommt doch sehr darauf an, wie kulant sich da der Arbeitgeber zeigt. Nicht alle haben Verständnis für die AN die zu spät kommen. Aber es hängt auch sehr damit zusammen, wie zuverlässig pünktlich der AN ansonsten ist.
    Ich konnte bislang mit ALLEN AG ausnahmslos vereinbaren, dass ich meinem eigenen Zeitschema folge. Die Regelebene ist nicht unbedingt ein entscheidendes Kriterium .

    In der Oper oder im Theater, so ist das zumindest bei uns, wird man ab einer bestimmten Zeit nicht mehr herein gelassen wenn man zu spät kommt.
    Ja, das ist halt so. Auch Verkehrsmittel warten nicht. Ich denke mir im Fall des Falles, dass das für mich offenbar irgendwo sinnstiftend gewesen sein muss, und mache das Beste draus.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ein akademisches Viertel ist für mich keine Verspätung.
    Komme ich 15 Minuten später, sage ich zwar kurz Bescheid, erwarte das aber nicht von anderen.
    Doch, auch das akademische Viertel ist für mich eine Verspätung. Ich MÖCHTE niemandem warten lassen, ich schaffe es aber dennoch nur in ca. 50%, das zu vermeiden.

    Ein paar der hier angegebenen Gründe für Zu-spät-Kommen fallen bei mir in die Kategorie "romantisches Verklären", wo nichts weiter wallt als Kreisen um sich selbst und kein Gedanken um den Wartenden.
    Tatsächlich sehe ich Pünktlichkeit nicht als absolute Tugend oder generell positive Eigenschaft an. Pünktlichkeit und die Erwartung an andere, ebenfalls pünktlich zu sein, kann auch penetrant und fordernd sein. Es sagt unter Umstädnen auch etwas darüber aus, wie wichtig sich der Pünktliche selbst nimmt.
    Ich finde, diese beiden statements bringen es auf den Punkt. Man mag das von sich weisen, aber im Großen und Ganzen halten sich alle Menschen für den Nabel ihres Universums, und das ist ja auch ganz in Ordnung so. Wer sich dafür entscheiden möchte, die Konflikte, die aus diesem simplen Umstand erwachsen, persönlich und als Affront zu werten, ist frei, das zu tun. Und ärgern, und ärgern...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Meine Zeit ist mir genauso wichtig wie die Zeit des anderen. Das hat für mich etwas mit Wertschätzung zu tun..
    Das halte ich für ein Gerücht. Wer sich über Unpünktlichkeit ärgert, der misst ja seinem EIGENEN Zeitermessen gerade einen höheren Wert bei als dem desjenigen, der da "zu spät" erscheint. Wie also ist es wirklich mit der Wertschätzung in diesem Kontext bestellt? Vor allem mit der, die man sich selbst gebenüber empfindet? Denn wäre man darin wirklich gefestigt, könnte einen Unpünktlichkeit eigentlich nicht kränken. Man würde sie gar nicht persönlich nehmen.



    Worum es tatsächlich geht, ist doch das Gefühl, um etwas betrogen zu werden. Der andere verhält sich nicht so, wie man das erwartet. Er kommt zu spät. Eine Regelverletzung wird zum persönlichen Affront, das Thrönchen wackelt, die Krone sitzt schief.

  8. Inaktiver User

    AW: Was geht in Menschen vor, die notorisch unpünktlich sind?

    seitdem ich immer ein strickprojektt oder was zu lesen dabei habe, finde ich das zuspätkommen anderer oder das warten auf terminerfüllung zb beim arzt nicht mehr schlimm, denn meine kostbare zeit kann ich sinnbringend verbringen.
    schlimm ist es für mich, wenn mir eine wartezeit aufgebürdet wird, in der ich nichts von dem tun kann, was ich sinnvll finde.

    ich selbst bin am liebsten sehr pünktlich und warte lieber, als andere warten zu lassen. trotzdem falle ich manchmal in ein zeitloch oder verschlafe und komme dann doch zu spät.

  9. Inaktiver User

    AW: Was geht in Menschen vor, die notorisch unpünktlich sind?

    Zitat Zitat von Tiffany79 Beitrag anzeigen
    Es kommt doch sehr darauf an, wie kulant sich da der Arbeitgeber zeigt. Nicht alle haben Verständnis für die AN die zu spät kommen.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich konnte bislang mit ALLEN AG ausnahmslos vereinbaren, dass ich meinem eigenen Zeitschema folge. Die Regelebene ist nicht unbedingt ein entscheidendes Kriterium .
    Es geht im Beruflichen eben oft nicht um Kulanz und Verständnis. Nicht in jedem Beruf ist es problemlos, zu spät zu kommen. Ein Chirurg, der zur OP zu spät kommt? Na, danke. Ein Lehrer, der nicht aus dem Bett kommt und deswegen fällt regelmäßig die erste Stunde aus? Toll. Ich kann im Supermarkt nicht einkaufen, weil die Kassiererin sich noch zu Hause im Bad rumtrödelt? Da gehe ich nicht wieder hin.
    Ich habe einen Job mit vielen Kundenterminen und eine Kollegin, die öfter mal zu spät kommt. Finde ich überaus ätzend, wenn wir Kollegen dann ihren ersten Termin übernehmen oder ihre Kunden vertrösten müssen.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Der andere verhält sich nicht so, wie man das erwartet. Er kommt zu spät. Eine Regelverletzung wird zum persönlichen Affront, das Thrönchen wackelt, die Krone sitzt schief.
    Wenn ich mit jemandem verabredet bin, haben wir uns auf eine Zeit geeinigt, freiwillig. Wer zu spät kommt, erwartet von mir, dass ich mich seinem Verhalten anpasse und bestimmt über meine Zeit, die ihm offenbar weniger wertvoll ist als seine.

  10. User Info Menu

    AW: Was geht in Menschen vor, die notorisch unpünktlich sind?

    Für mich hat Pünktlichkeit eine Dimension von Verlässlichkeit, das mag man anders sehen. Ich frage mich nur, warum man überhaupt Termine verabredet, wenn man sie eh nicht einzuhalten gedenkt, nach dem Motto "ich lebe eben nicht nach der spießigen deutschen Pünktlichkeit". Wenn man sich z.B. für 19 Uhr verabredet, und dann erst gegen 20 Uhr auftaucht, weil man Pünktlichkeit spießig findet und sich die Zeit dann doch lieber spontan einteilt, finde ich das reichlich unerwachsen. Dann doch lieber gleich sagen, "du, ich komme zwischen 19 und 20 Uhr" oder "sei mir aber nicht böse, wenn ich nicht pünktlich bin, das bin ich selten". Dann kann der andere sehen, wie er damit klarkommt, aber er weiß es beim Warten zumindest und hat sich ein Buch mitgebracht.

    Witzig finde ich, das meistens über die deutsche Pünktlichkeit gelächelt wird, solange man sie für sich selber nicht einfordert. Man kokettiert damit, zu den Zuspätkommern zu gehören, aber wehe der Arzt hält den Termin nicht ein und man muss 30 Minuten warten.

    Und von wegen "die Pünktlichen sind die Einsamen" (oder so): Die Erfahrung habe ich nicht gemacht. In meinem Umfeld sind es meistens die, die sozial stark eingebunden sind, die so gut strukturiert sind, dass sie Verabredungen einhalten können, vielleicht weil sie sich eben nicht so sehr im "Auf-sich-selbst-fixiert-Sein" verlieren und darüber die Zeit vernachlässigen.

Antworten
Seite 12 von 81 ErsteErste ... 210111213142262 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •