Ich stimme im Grossen und Ganzen zu. Doch wenn man mal zurückblickt, hat es ja nun immer wieder Menschen gegeben die ihr Bewusstsein im Kollektiv gleich getaktet haben, je mehr um so stärker der große und weite Bewusstseinswille. Darum, ist die Macht die Kleien Eliten haben, definitiv nur über das Geld gesteuert. Das Bewusstsein der elitären Einzelindividuen, liegt deshalb noch lange nicht unbedingt und zwingend im beherrschen dieses Spiels. (Würde das sogar bezweifeln) Ich habe mich mit den monetären globalen Zusammenhängen auch aus Berufswegen schon viel auseinander gesetzt. Denke, das ich mir deshalb schon eine Meinung erlauben darf.
Um das was passieren müsste in die Umkehrung zu bringen, muss zwingend das Volk eine Bewusstseinserweiterung gleichgetaktet erlangen. Das ist in der Vergangenheit oft geschehen und es wird auch zukünftig so sein. Ein Wechselspiel noch mal aus andere Sicht betrachtet. Aber ja so ist es.
Antworten
Ergebnis 31 bis 40 von 59
-
01.04.2016, 19:31
AW: Wer oder wie bin ich eigentlich "wirklich"?
"Denke das Unmögliche und du kommst der Wahrheit am nächsten" - Che Guevara
-
01.04.2016, 20:36
AW: Wer oder wie bin ich eigentlich "wirklich"?
ich staune, wie viele Leute sowas hinkriegen; also über längere Zeit etwas zu tun, was sie gar nicht sind.
Wenn ich in so eine Situation kam, geschah es meist, dass ich irgend etwas sagte, was ich nicht hätte sagen sollen, aber es ist rausgerutscht, bevor mein bewusstes Bewusstsein überhaupt mitkriegte, was das Unbewusste da wieder ausgeheckt hatte und auf die Menschheit losliess.
Das führte in der Regel schnell zu Eskalationen, die nur in Ausnahmefällen keine empört brüllenden Menschen mit roten Köpfen beinhaltete. Das hielt nie lang.
Der Seelenfrieden, den dies mit sich bringt, finde ich nicht zu unterschätzen. Ich hatte schon längere Phasen, wo ich täglich mit Bauchweh ins Büro ging, das ist nichts.
gruss, barbara
-
01.04.2016, 20:44
-
02.04.2016, 00:23
AW: Wer oder wie bin ich eigentlich "wirklich"?
Das stimmt. Bisher habe ich es auch so gehalten. Gebeten und auch selbst um etwas gebeten worden sein. Wobei ich mich da immer fühle, als sei ich diejenige, die darum bittet, etwas eigentlich belangloses einfach zu unterlassen, um mich nicht zu stören. Es dreht sich dabei ja nicht um einen Charakterzug, den ich bei meinem jeweiligen Gegenüber abstellen will oder sowas... Sondern nur um eine Nebensächlichkeit, die der Aktive eigentlich nicht dringend braucht, um seine Persönlichkeit entfalten zu können...
Umgekehrt lautet die Bitte an mich zumeist, dass ich bitte möglichst unterlasse, um Unterlassung zu bitten. Was ich wiederum als Nichtachtung meiner Persönlichkeitsanteile werte. Bin ich da zu streng? Wobei ich mich nicht streng fühle... Sondern einfach nur "wahr". Abgesehen vom Kauen jetzt, das war nur ein Beispiel. Aber ich bin sowieso hypersensibel auf diverse Sinneseindrücke, daher frage ich mich das zu unterschiedlichen Anlässen immer wieder mal.
-
02.04.2016, 00:43
AW: Wer oder wie bin ich eigentlich "wirklich"?
Ja, verstehe ich, dass das schwer verständlich ist. Nochmal konkreter: Bei mir dreht sich das "verbiegen" um 10 Stunden pro Woche. Diese 10 Stunden werden mir mit rund 850 Euro vergütet. Für 10 Stunden verbiegen > 850 Euro. Im Monat 40 Stunden verbiegen = 3400 Euro. Damit verschenke ich 5,95 % meiner Lebenszeit. Würdest du für zusätzliche 3400 Euro pro Monat 5,95% deiner Lebenszeit verschenken? Oder würdest du sagen "Nein danke Leute, also Schxxx auf die 3400, ich habe statt 94,05% Lebenszeit lieber 100 und verzichte dankend?"
Falls ja, habe ich gleich die nächste Frage: Hast du 100% Lebenszeit?
Bitte wirklich mal überlegen, nicht nur hypothetisch... 10 Stunden die Woche... 3400 zusätzlich im Monat... Für diesen Zeitraum Verbiegen ja oder nein...? Ich bin ja nicht größenwahnsinnig oder so.. Für mich ist das schon ein ganz gutes "Schmerzensgeld". Vorausgesetzt natürlich, ich muss mich nicht 7 Stunden täglich an 5 Tagen pro Woche verbiegen. Das würde ich ebenfalls nicht tun. Aber soooo.... Da denke ich mir natürlich manchmal, ich bringe ja auch Müll raus, putze das Bad etc... Das ist auch verschenkte Lebenszeit, unvergütet.
Sowas ist mir auch oft passiert, vor allem in den Zwanzigern, bis Anfang/Mitte 30 in Teilen auch noch. Danach bin ich dazu übergegangen, zu berücksichtigen, dass es ja anderen Teilen meiner Lebenszeit zugute kommt, wenn ich die Euros dafür einstecke, vielleicht auch mal einfach ein paar der Sätze, die auf mich zufliegen, unkommentiert zu lassen. Ich muss ja nicht immer alles und jeden in 100% der Fälle mit meiner Meinung beglücken, und das 24 Stunden am Tag... Wenn manche sie noch nichtmal zu jedem einzelnen ihrer Sätze wissen wollen...Wenn ich in so eine Situation kam, geschah es meist, dass ich irgend etwas sagte, was ich nicht hätte sagen sollen, aber es ist rausgerutscht, bevor mein bewusstes Bewusstsein überhaupt mitkriegte, was das Unbewusste da wieder ausgeheckt hatte und auf die Menschheit losliess.
Es gibt ja auch Müllmänner (dass die ihren Job lieben und dabei 100% Authentizität verspüren, bezweifle ich) und viele weitere jobbedingte Nebenschauplätze, die einem manchmal abverlangen, dass die eigenen Charakterzüge nicht immer auf Platz 1 der Prioritätenliste stehen.
Einerseits bleibe ich bei dem Gedanken, andererseits ist das so ein Punkt, der mich doch schon wurmt irgendwie. Wobei ich mich dann frage, ob ich dem Gedanken nachgehen sollte oder einfach nur Luxusprobleme habe. Tja, wer weiss?
Solche Szenen kenne ich - NO GO im Job für mich. Sowas habe ich hinter mir. Verbiegen hin oder her - rote Köpfe.. Nein. Für mich ein unprofessionell geregeltes Hickhack, das sowieso nirgendwo hinführt.Das führte in der Regel schnell zu Eskalationen, die nur in Ausnahmefällen keine empört brüllenden Menschen mit roten Köpfen beinhaltete.
Das sehe ich genauso. Mit Bauchweh... Nein das geht nicht. Wo Bauchweh herrscht, ist Schluss.Der Seelenfrieden, den dies mit sich bringt, finde ich nicht zu unterschätzen. Ich hatte schon längere Phasen, wo ich täglich mit Bauchweh ins Büro ging, das ist nichts.Geändert von Divino (02.04.2016 um 01:01 Uhr)
-
02.04.2016, 00:55
AW: Wer oder wie bin ich eigentlich "wirklich"?
-
02.04.2016, 01:18
AW: Wer oder wie bin ich eigentlich "wirklich"?
Beispiel: Bei dem vorletzten Unternehmen, bei dem ich beschäftigt war, orderte der Regionalleiter mich zu einem sofortigen Gespräch. Vorbereitungszeit gab es nicht. Thematisch drehte es sich um einen Kundenkonzern, der einen jährlichen Umsatz von > 1 Mio einbrachte. Er hielt mein Vorgehen für falsch, ich für richtig.
Das, was er von sich gab, war der reinste Stuss. Er versuchte, mich aus der Reserve zu locken und das fiel natürlich superleicht, da ich (damals Anfang 30) große Probleme damit hatte, meine Meinung zu dosieren und diplomatisch einzutüten, bevor ich sie in die Gegend posaune. Also sagte ich "Sie sind unprofessionell. Ihre Ansichten sind lächerlich.". Batz. Was 5 Minuten später passieren könnte und welche Konsequenzen das vorübergehend für mein persönlichen Leben haben könnte, war mir völlig wumpe.
Logischerweise folgte die Kündigung postwendend (typisch für Schaumschläger, die die Realität nicht sehen wollen) und da ich nicht vorher nachgedacht hatte, folgte Leerlauf, bis ich im neuen Job startete. Ätzende Sache, fand ich. Klüger wäre gewesen, ich hätte meine Aussage zu 2/3 für mich behalten, das restliche Drittel in durchdachte Worte verpackt und mir in Ruhe einen neuen Job gesucht, bevor ich den aktuellen verlasse.Geändert von Divino (02.04.2016 um 01:25 Uhr)
-
02.04.2016, 01:48
AW: Wer oder wie bin ich eigentlich "wirklich"?
Weiss nicht. Wenn ich grad was verkaufe, dann Minuten meiner Lebenszeit. Nicht mich selbst. Als käuflich würde ich mich betrachten, wenn ich horrendes Geld dafür einstecken würde, irgendwelche dubiosen Dinger zu drehen, die ich moralisch und ethisch verachte.
Diese Dinge sind doch auch nur für 30er interessant, die noch nicht so recht bei sich selbst angekommen sind, oder? Sind diejenigen erstmal 50 und ein paarmal auf den Bauch gefallen, ist das mit der Kontrolle und der Macht auch nicht mehr das Gelbste vom Ei. Was sie natürlich heute noch nicht wissen. Zuckerberg & Co gehören nicht zu dieser Theorie. Die wollen zwar die ersten beiden angeführten Punkte, sind aber nicht käuflich. Im Gegenteil.Macht, Kontrolle, Intrigantentum, Diffamierungen sind meines Erachtens die beliebtesten Produkte.
-
02.04.2016, 02:03
AW: Wer oder wie bin ich eigentlich "wirklich"?
Du beziehst dich auf eine bestimmte Personengruppe oder bekannte Menschen oder dich selbst
Ich schrieb von dem, was IST, generell, weil ...es gehört zu der Frage "Wer oder wie bin ich wirklich?"
Das lässt sich erst dann beschreiben (wenn überhaupt), wenn bestimmte oder gewisse "Umstände" eingetreten sind.
Die Beschreibungen, wer oder wie jemand ist, stammen ja aus der Eigenperspektive.
Fremdbefragung wäre vielleicht ganz gut?
Wie wäre es mit der Zusatzfrage: "Was" bin ich eigentlich?
Für mich gehört es dazu.
Und mich treiben Gedanken um ...was wäre, wenn ...
Ich kann sie nicht beantworten, weiss aber aus eigener Erfahrung, dass meist alles ganz anders geschieht.
Dinge kommen zutage, von denen ich selbst nicht mal "ahnte", dass sie in mir sind.
Völlig überraschende unbekannte Eigenschaften, manchmal auch Erschreckendes ...
-
02.04.2016, 10:28
AW: Wer oder wie bin ich eigentlich "wirklich"?
Das mag schon sein, doch dann oft deshalb, weil sie keine Gelegenheit und Möglichkeit dazu haben.
Es mag sein, dass es für diese dann nicht der richtige Ort, die richtige Zeit oder das richtige Thema ist. Und moralische Gründe sind zerlegbar und dehnbar.
Sehe ich auch so. Dabei muss es wirklich nicht um Geld gehen. Es können auch Informationen sein, ähnlich wie Journalisten geködert werden können. Und wenn es um versteckte Manipulation geht.
Und ich meine für jeden Menschen gibt es einen Bereich für den er sich unterstützen lassen würde um ein Ziel zu erreichen.
Ich glaube, da gibt es viele Beispiele. Die meisten Menschen verkaufen sogar ihre Arbeitskraft für das Eigenwohl. Käuflichkeit muss nicht automatisch was schlechtes sein, es kann genauso gut für eine gute Sache sein.
- Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
von Bruce Lee



Zitieren
