Das ist bei mir anders. Im Spiegel sehe ich mich dafür nur an, wenn ich offene Fragen an mich selbst habe, die ich mir nicht im Kopf beantworten kann. Als könne ich es mir dann ansehen.. Was nicht der Fall ist. Mein Körper gehört zwar zu meinem Ich-Gefühl dazu, dennoch betrachte ich ihn als eine Leihgabe der Natur, ein Wunderwerk, das mich durchs Leben trägt und das Erleben ermöglicht. Ohne ihn könnte ich dort nicht durchgehen, nicht fühlen, nicht sehen und nicht lachen. Das ist für mich mein Körper. Ich liebe ihn, kümmere mich um ihn und bin dankbar dafür, dass er da ist... Leider zeige ich ihm das nicht immer genug. Aber dennoch "bin" ich vom Gefühl her nicht mein Körper. Obwohl er natürlich untrennbar verbunden ist mit dem "Ich", das ist mir schon klar...
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Ergebnis 21 bis 30 von 59
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30.03.2016, 01:22
AW: Wer oder wie bin ich eigentlich "wirklich"?
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30.03.2016, 17:25
AW: Wer oder wie bin ich eigentlich "wirklich"?
Hallo Akzent, du hast Recht. Ich möchte aber so weit gar nicht gehen. Denn diese Wirklichkeiten also sozusagen in der transzendenten Welt oder und der Grundsätzlichen oder Hiesigen, das ist dann klar das es pro Welt eine Wirklichkeit gibt. Das ist genau das spannende daran und auch das, was wir anderen zugestehen und auch uns selbst (um wieder in unserer Welt im Jetzt anzukommen) eingestehen sollten. Also gemeint immer noch gegenwärtige Wirklichkeit.
Das hast du schön gesagt, und stimmt absolut. Doch wenn man es genau nimmt, gibt es die Zeit nicht wirklich.Und Zeit und Gegenwart ist für jeden Menschen anders geprägt. Gut der Tag hat nur eine begrenzte Anzahl von Stunden und
dennoch verläuft die Zeit und das Zeitempfinden für jeden individuell und somit ist Zeit relativ.
Nur wir rechen so. Weil es für uns einfacher ist, beim Termine einhalten etc. An sich gibt es nur Tag Nacht Tag Nacht und wenn wir uns in die Vogelperspektive begeben, dann ist gibt es auch diese nicht. Weil die Sonne ja nur bestimmte Bereiche aus ihrer Konstellation her bescheinen kann. Also ist das alles nur wenn man so will hilfreiches Werkzeug für unser Zusammen leben und Illusion.
Ahhh, du sagst es eh selber. Ja ich weiß, keine Zeit, ich stimme dir da hundert Prozent zu.Auch wenn wir uns in der alltäglichen Planung nach der Atomuhr richten. Die Zeit ist keine feste Größe, genauso wie die Ewigkeit kein Zeitraum ist sondern eine Wirklichkeit sein soll, in der Zeit einfach nicht existiert. Im Alltäglichen verändert sich das Zeitgefühl, je nachdem in welchem Bewusstseinszustand ich mich befinde.
Ja, auch da bin ich ganz bei Dir. Es ist eine Bewusstseins frage. Dieses muss/darf/jeder selbst entwickeln - auch entscheiden ob er das tut , wann oder ebenauch nicht. Das ist freier Wille. Niemand kann gegen den Willen des andern etwas tun, darf es auch nicht (sonst wäre es Gewalt)Es gibt auch im Tiefschlaf kein Zeitempfinden wohingegen ich im Traum mit Zeit jonglieren kann. Ein Augenblick kann furchtbar lange dauern, wenn ich zum Beispiel auf etwas warte oder mich in einem Schockzustand befinde oder wenn ich zurück sehe ist die Zeit im Fluge vergangen. Ist die Gegenwart so lange wie ein Tag oder wie eine Sekunde oder ist es doch eher eine Bewusstseinfrage? Genauso wie Bewusstsein Wirklichkeit ist und umgekehrt.
ob man nun einverstanden ist oder nicht. Und so kommen wir ganz wieder hier im Leben an. Hier im Augenblick. Und hier in der Gegenwart. Ich habe es versucht als Beispiel zu nehmen um aus der Zeit auszusteigen. Und es scheint mir, das du mitgekommen bist.
Und deshalb gibt es schon Wirklichkeit. Diese ist genau das, wenn du ohne Zeit bist, keine Gedanken hast, voll in der Gegenwart bist, (was tut man da? sitzen, gehen, liegen, atmen, turnen
) so ist es doch. Man muss nicht vorher denken das tu ich, es ist ein innerer Impuls da und man tut, wenn man nichts tut, ruht man und man ruht nur wirklich ohne Gedanken! Den sonst denkt man und das ist ja wieder tun! Ja sie ändert sich in jedem Moment und zwar was mich betrifft, für mich genau dann wenn ich es will, tu, entscheide. Ala - freier Wille!
So und jetzt nach dem das ausgeführt ist, das gilt für jeden von uns, auf sich selbst bezogen.
Probleme entstehen, auch die zwischenmenschlichen, wenn man nämlich anfängt mit der Wirklichkeit zu streiten, und sie nicht akzeptiert. Denn außer Mich und MEINS, gibt es Dich und DEINS. Es hat die selbe Berechtigung. ES hat Recht. Alles was ist hat eine Daseinsberechtigung von Haus aus. Jeder ist ich und somit Ego. Wir können da nicht aus. Das ist blöd wenn man damit hadert oder streitet, es ändert nichts. Man wird wird depri. Das ist so.
Ich gehe noch eine Schritt weiter und sage ja auch noch, es gibt noch etwas, was nicht Deins und nicht Meins ist, was wir nicht beeinflussen können/sollen/dürfen. Und was wir schlichtweg AKZEPTIEREN müssen. DAS ist auch SO. Ich nenne das Gott oder Gottes Angelegenheit. Darum, heißt die Frage immer wenn man nicht klar ist: Was ist MEINS, Was DEINS, WAS Gottes? Es gibt nur die drei Angelegenheiten. Wenn man sich strikt daran hält das man den freien Willen auf sich selbst immer anwenden darf, wird man merken, das man SEINE Wirklichkeit stets ändern kann, nichts muss, aber oft was tut, und das ist wie ich sagte ganz einfach gesagt LEBEN. Leben im HIER im Jetzt das ist Gegenwart. Sobald man anfängt nach hinten oder nach vorne zu sehen, lebt man in der Vergangenheit oder in der Zukunft, nicht mehr gegenwärtig und geht somit wieder in die Zeit und damit in die Vergänglichkeit.
Soblad ich mich und vor allem von Dir "ungefragt in deine Angelegenheiten mische, Puhhhh, dann wirst du mir was pfeifen. Noch schlimmer wenn ich mich in Gottes Angelegenheiten mische, das geht gar nicht gut aus. Und spätestens wenn es um Leben oder Tod geht ist es nicht mehr möglich!
(Also der Begriff Gott, wird hier nicht im religiösen Sinne verwendet, ich denke ich habe das im Text geklärt, er steht für das was niemand von uns beeinflussen kann, akzeptieren muss, da es nicht änderbar ist)
Ich habe mich gefragt was Gott so tut. Ich habe entdeckt, es gibt Leben und Nimmt es. Für mich ist da Fakt, es ist nicht meien Angelegenheit, meine Angelegenheit, ist es viele mehr das zu akzeptieren. An der Stelle muss/kann sich jeder prüfen, ob er streitet oder es akzeptiert. Wei es ihm mit der jeweiligen Variante geht. Das nenne ich dann lerne und je nach dem wachsen. Also im Bewusstsein.
Ich habe außerdem entdeckt das er einen Menschen Zu fälle gibt, Geschehnisse passieren, Situationen entstehen, einfach so... so was alles. (manche sagen Schicksal dazu)
Deshalb und das nochmal um wieder auf das Thema an Anfang zurück zu kommen. Ja ich weiß wer ich bin und ich weiß, das es an mir liegt, was immer ich bin. Und das von dem wovon ich rede, da ist HIER und zwar JETZT. Ich sitze im Stuhl und schreibe auf der Tastatur, die durch mich wie durch Zauberhand die Buchstaben hier einklopft. Das ist JETZT. So ist das. Nicht nur bei mir. Also ...lebt Leute, viele Spaß!
Und die Frage "wer ich eigentlich bin" beantworte ich mir gerne in meinem Spiegelbild, also mit Blick in den Spiegel und wenn ich mich als Objekt erkenne - bin ich.
Stimmt auch. Bin ganz deiner Meinung. An dem Punkt kann man das was sicher ist, feststellen kann es erst mal auf sich beruhen lassen, weil das sicher für alle und jedem für uns nachprüfbar ist.Auch festigt sich das Gefühl eines Ich-Bildes, wenn ich mich in einem Raum befinde und mich als das Zentrum ansehen kann mit samt dem Selbstwertgefühl und meinem Körpergefühl. Und wenn ich das mal nicht habe bin ich einfach nichts mehr - auch gut zu wissen.
Man kann weiter gehen in der Forschung, doch auch das muss jeder für sich machen. Und man sollte sich fragen, wo ist der Atem, wenn mein Köper tot ist. Das wäre dann so der Ausgangspunkt! Fest steht, Atem ist unsichtbar, geschieht einfach, und keiner kann abstreiten das er geatmet wird. Also ist eine logische Schlussfolgerung daraus, das das Pysikalische also der Körper vergänglich ist, doch wo ist das was mich geatmet hat? DAS was ich nicht sehen kann? Jetzt! Na das wirft jetzt wieder die Fragen auf..., welche dann in andere Wirklichkeiten in andere Welten die aber jetzt an sich für uns nicht wichtig sind, solange wir hier sind, beantwortet werden oder werden können.
[QUOTE]Ganz nebenbei ist mein Zeitgefühl heute auch völlig anders als gestern...
Wie kann das sein?
Stellst du die Frage wirklich? oder ist sie zum nachdenken gedacht?
n...Im Moment ( neunzehnuhrneunundzwanzig) würde ich sagen, dass das Ich-Gefühl sehr viel von den eigenen Handlungen abhängig ist und beurteilt werden kan
Du bringst tolle Aussagen und Ja ist so. Damit wären wir, an der Stelle, die unweigerlich stimmt. Jeder ist seines eigenen Glückes Schmid. Denn ich kann mich gut fühlen. Und ich kann mich auch fühlen. Die Verantwortung dafür trage ich, weil nur ich es wirklich ändern kann, wie wir bereits festgestellt haben. Niemand sonst ist dafür verantwortlich. Also muss ich am Ende doch nur prüfen, wie ich sein will, und dann bin ich so. Und wenn es mir nicht mehr gefällt oder langweilig ist oder oder oder, ...dann und das sagte ich beim ersten Post, ändere ich wie ich sein will, oder ich bin NICHTS, weil ich zum Ort des NICHTS gehe. Es ist auch der Ort der RUHE!
Nur noch nicht bis zum letzen Detail untersucht. Aber die Erkenntnis stimmt.
Geändert von akasia (30.03.2016 um 17:37 Uhr)
"Denke das Unmögliche und du kommst der Wahrheit am nächsten" - Che Guevara
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30.03.2016, 19:26
AW: Wer oder wie bin ich eigentlich "wirklich"?
[QUOTE=akasia;27143969]
Hallo akasia, freut mich richtig, dass dich dieses Thema auch bewegt und du auf meine Ausführungen eingegangen bist. Ich habe schon verstanden, dass du die gegenwärtige Wirklichkeit meinst. Aus verschiedenen Gründen bin ich auch immer wieder an diesem Thema dran, was Bewusstsein, Zeit und Wirklichkeit betreffen.Also gemeint immer noch gegenwärtige Wirklichkeit.
Genau, Wirklichkeit die ich durch Bewegung und Willen verändern kann, wenn man den Bedarf erkennen kann, ist immer eine Vorraussetzung. Wir Menschen haben natürlich einen besonderen Begabung ; Wir können mit Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft - jonglieren.(.....) das man SEINE Wirklichkeit stets ändern kann, nichts muss, aber oft was tut, und das ist wie ich sagte ganz einfach gesagt LEBEN. Leben im HIER im Jetzt das ist Gegenwart. Sobald man anfängt nach hinten oder nach vorne zu sehen, lebt man in der Vergangenheit oder in der Zukunft, nicht mehr gegenwärtig und geht somit wieder in die Zeit und damit in die Vergänglichkeit.
Wobei der gegenwärtige Prozess natürlich der effektivere sein wird, weil tatsächlicher ist.
Hier erlaube ich mir einen Schritt weiter zu gehen weil ich neugierig darauf bin inwieweit und wozu du dich in meine Angelegenheit einmischen möchtest. Also nix mit dir eines pfeiffenSoblad ich mich und vor allem von Dir "ungefragt in deine Angelegenheiten mische, Puhhhh, dann wirst du mir was pfeifen. Noch schlimmer wenn ich mich in Gottes Angelegenheiten mische, das geht gar nicht gut aus. Und spätestens wenn es um Leben oder Tod geht ist es nicht mehr möglich!
(Also der Begriff Gott, wird hier nicht im religiösen Sinne verwendet, ich denke ich habe das im Text geklärt, er steht für das was niemand von uns beeinflussen kann, akzeptieren muss, da es nicht änderbar ist)
Und wäge erst später womöglich ab in wie ich es zu respektieren kann und für sinnvoll halte.
Und Gottes Angelegenheiten sind für mich kein tabu, ganz im Gegenteil, da wir ein Teil dieser Schöpfung sind. Vielmehr bezeichne ich auch Gott nicht mehr im religösen Sinn, ähnlich wie du, mit dem Unterschied vielleicht, dass ich das gesamte Universum als geistige Energie mit Gott gleichsetze. Und noch ein Schritt weiter wird mir der Gedanke und die These, dass dieses Universum sogar mit einem Bewusstsein ausgestattet ist immer sympathischer - aus dem alles Leben entstand und der Anfang und die Ursache von Leben ist. Diese Kreativität insgesamt fasziniert mich.
Deshalb und das nochmal um wieder auf das Thema an Anfang zurück zu kommen. Ja ich weiß wer ich bin und ich weiß, das es an mir liegt, was immer ich bin. Und das von dem wovon ich rede, da ist HIER und zwar JETZT. Ich sitze im Stuhl und schreibe auf der Tastatur, die durch mich wie durch Zauberhand die Buchstaben hier einklopft. Das ist JETZT. So ist das. Nicht nur bei mir. Also ...lebt Leute, viele Spaß!
Ja du hast recht, das Leben ist einzigartig und man kann es sich freundlich einrichten. Gestorben wird sowieso, da führt kein Weg daran vorbei. Warum nicht dieses Leben nutzen um dem Geheimnis darum auf die Spur zu kommen...
[QUOTE]Nein die Frage kann mir niemand beantworten. Ich muss nur ein wenig überlegen und in die Vergangenheit gehen, dann weiß ich warum. Bleibe aber jetzt doch lieber in der Gegenwart. Ich wollte damit auch nur auf - die Zeit - aufmerksam machenGanz nebenbei ist mein Zeitgefühl heute auch völlig anders als gestern...
Wie kann das sein?
Stellst du die Frage wirklich? oder ist sie zum nachdenken gedacht?
Sehr schön, dass du weißt wie/wer du bist und was du damit anfangen kannst.
Bin schon gespannt darauf, was es für Erkenntnisse in ein paar weiteren Jahren gibt, du wahrscheinlich ebenso?
tschüss und einen guten Abend
von Akzent
P.S. Che Guevara war für mich einer der schönsten Männer die ich kenne oder besser, um die ich weiß. Ich habe seine Biografie gelesen.Geändert von Akzent (30.03.2016 um 19:51 Uhr)
- Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
von Bruce Lee
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30.03.2016, 19:57
AW: Wer oder wie bin ich eigentlich "wirklich"?
Die "dürfen " alles was sie selbst betrifft, und nichts was mich betrifft. Da müssen sie mich fragen ob ich will was sie wollen. Nicht einfach über den anderen weg fegen. Das geht nämlich auf Dauer nicht gut. Deshalb setzen Menschen Grenzen. Wer sie wo setzt ist auch wieder jedem seien Sache. Das ist es wenn man jemand kennenlernt und ihn doch weiterhin in seien Grenzen respektiert. Doch dafür muss dieser Mensch wissen wo seien Grenzen sind und er hat er jederzeit das Recht sie zu verändern. Auszuweiten, Einzugrenzen. Gegen Ehrlichkeit, die dafür natürlich nötig ist, kann niemand an. Das sollte man wissen und respektieren akzeptieren.
Und zu deinem erstenSatz: Natürlich respektiere ich (sogar sehr) das man ein kritisches Gespräch sucht. Ich befürworte es sogar. Doch wenn man vorher klar ist über sich selber dann ist es viel einfacher.
Man kann dann sagen ja ich will oder nein will ich nicht oder o.k. ich überlege es mir noch mal. Das ist eine sehr adäquate Kommunikation um ebenfalls aneinander zu wachsen. Nur akzeptiere ich nicht Entscheidung die mir in den Mund gelegt werden und ich nicht wirklich anders entscheiden darf (ja...wie oft passiert einem das z.B. im JOB) und ich akzeptiere nicht, wenn man jemand eine Meinung die nicht seine ist überstülpt.
Ich akzeptiere aber, wenn jemand eine ander Meinung hat als ich, z.B. wenn es nicht um Meins oder Deins geht. Aber solange es um MICH als Meins geht, weiß ich am Besten wie ich bin, was ich bin und warum und dagegen kann auch eine Hundertschaft an anderen Meinungen selbst wenn gleich getaktet, nicht an, weil sie nicht wißen können was wahr ist, was mich betrifft. Das kann nur ich. Deshalb ist mir persönlich das prüfen dessen, vor allem bei Konflikten, wem ist wessen Sache und wer hat das Entscheidungsrecht so wichtig.
Ich habe mir auch mal lange den Zwang eines Chefs gefallen lassen, aber genau in dem Moment, wo man sich bewusst wird, das man das nicht mit sich machen lassen braucht, genau da, hat er verloren. Ich hab gekündigt bin gegangen. Sie fassen es noch heute nicht, Jahre später schüttelten meine Kollegen immer noch den Kopf, weil sie nicht verstehen konnten, warum ich die ach so tolle Position aufgab. Doch mein Weg hielt anderes für mich bereit. Ich habe viel erlebt und hatte auch schon viele Jobs. Ich möchte das nicht vermissen.
Ich wäre nie so weit gekommen und gegangen, wenn ich mich von denen die glauben zu wissen was für mich gut ist, bzw. glauben das sie die Macht haben über andere bzw. mich zu bestimmen. Darum, ich weiß jeder kann selbst für sich entscheiden auch bei Grossen Entscheidungen. Ich bin z.B. ledig, weil ich nie bereit war, mich für z.B. einen Mann zu verbiegen, so wie es ihm Recht ist oder es ihm aus gesellschaftlicher Meinung heraus zugedacht wird, oder er glaubt das es sein Recht ist. Dieses veraltete Modell, habe ich schon in meiner Kindheit abgelehnt, bin mir auch immer treu geblieben und habe natürlich die Verantwortung für mich selbst übernommen. In allen Belangen. Wer mir begegnet auf Augenhöhe, alle o.k. Nicht aber, ich schau mal auf Dich hinunter oder zu dir hinauf. Wie bereits ausgeführt, geht es mich nichts an, und muss nicht darüber urteilen oder werten, auch wenn ich es noch so deutlich sehen kann, wo jemand evtl. im Reifeprozess steht. (Also in so mancher Lebenssituation) Und werten muss ich es auch nicht. WER weiß den dann ob ich Recht hab, mich da nicht völlig verrenne?
Das ist nicht dann einfach nicht meine Angelegenheit und ich willl mich da nicht einmischen, ich helfe wenn ich darum gebeten werde. Aber ich greife nicht einfach ein. Ich habe die Erkenntnis, das wenn ich bleibe was ich bin und das ist ein Mensch, auch selbst menschlich behandelt werde. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, das eine Urteil nur und zwar ausschliesslich nur jeder allein für sich, bei sich selbst fällen kann/manchmal auch tut. Das ist dann der Punkt an dem sich Menschen ändern. Doch sie werden es nicht, wenn ich mich ungefragt und übergriffig einmische, wenn es mir nicht zusteht. Ich habe allerdings schon bei vielen anderen Menschen gesehen, was sie für Gutherzige Menschen sind und das sie oft vieles (was ans ich viel zu weit geht) mit sich machen lassen. Grrr. Doch es ist immer noch, nicht meine Angelegenheit und von da her, der betroffene Mensch wird etwas dagegen tun, er wird sich Rat, Empfehlung Hilfe holen. Dann ist er soweit das er das auch will. Das ist für mich einfach klar. Eigentlich ist es alles ganz einfach wenn man ein paar Regeln beherzigt.
Oh, ja so wie geschildert. Ich bleibe immer bei mir. Gestehe es den anderen auch zu. Wenn es mehrer Menschen betrifft und diese Regel alle anwenden, dann löst sich jedes Problem von allein auf. Weil ja jeder das tut was er weil oder entschieden hat. Und für die andern ist man nicht zuständig. Das muss man nur mal wirklich begreifen.Was mich allein betrifft, beackere nur ich. Alles andere betrifft irgendjemanden zusätzlich. Wie handelst du nach der Feststellung, dass etwas zwei oder mehr Menschen betrifft?
Die einzige Ausnahme: Kinder.
Sie werden Eltern anvertraut. Aber nur bis sie erwachsen sind. Schon in der Pupertät müssen Eltern lernen sich zurückzunehmen. Dem Kind zuzutrauen, das es was kann oder es eben lernt. Das ist für viele sehr schwer. Doch an sich behindert man so die Entwicklung der jungen Menschen. Das ist ein großer Fehler, schlägt auch böse zurück. Hier ist alles voll im Forum gibt es viele solche Probleme. Leider. Auch macht man so jemand von sich abhängig. Erpresst ihn und wendet oft emotional Gewalt an. Und da stimmt es ganz genau was du gesagt hast.
Oben, bei irgendwie betrifft es beide. Das ist nun hier keine Anschuldigung auf Eltern oder so, sondern man muss nur klar hinsehen und erkennen, das Kinder, keine Kinder bleiben. Niemand hat je versprochen, das man sich über alle Maßen in ihr Leben mischen darf. Genau genommen nur bis die Kinder anfangen sich immer mehr zurückzuziehen und ihr ganzes ICH entdecken wollen/können. Das habe auch nicht ich mir ausgedacht, sondern es ist die Natürlichkeit, eines Menschen. Es ist so. Ende. Wenn man damit ein´verstanden ist, dann lebt man sein leben wirklich. Wenn man plötzlich als Mutter fühlt, das die Zeit, die ein Kind vorher gefüllt hat, jetzt wieder für eine selbst zur Verfügung steht, dann wird sie oft mit Trauer gefüllt. Doch man könnte sie auch mit Stolz auf das Kind füllen. Mit Freude was man geleistet hat und vor allem mit dem was selbst gerne in seinem Leben macht. Das nenne ich dann erfülltes Leben. Wenn jemand sein Leben anders füllt. mein Gott ich kann es nicht ändern/will esauch nicht. Jeder ist selbst gefordert.
Ja natürlich gehört es das. Doch wie viele tun es? Und für mich ist es schon so das Trauer ein negativeres Gefühl ist als Liebe oder Glück. Aber ich akzeptiere es trotzdem. Im allgemeinen wird es auch als negativ empfunden. Das heißt noch lange nicht, das es für dich negativ sein muss. Das ist mir klar.Nun ja.. Die Akzeptanz der Wirklichkeit/Gegenwart ist im positiven Fall ein Kinderspiel, daher stelle ich solche Fragen zu dieser Überzeugung eben einfach mal in Beispielen zu Krankheit und Tod. Wobei ich gleich gern wissen würde - warum ist der Tod für dich ein "negatives Beispiel"? Gehört es zu einer ganzheitlichen Akzeptanz nicht irgendwo auch dazu, diesen anzunehmen wie er ist?"Denke das Unmögliche und du kommst der Wahrheit am nächsten" - Che Guevara
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30.03.2016, 21:02
AW: Wer oder wie bin ich eigentlich "wirklich"?
[QUOTE=Akzent;27144310]
Ja verstehe. Ich war auch immer an dem Thema dran und habe wirklich viel entdeckt. Über Jahrzehnte hin. Auch tolle Bücher gefunden die meinen Horizont erweitert haben.
Ja , er spielt sich hier ab und das soll ja auch so sein. Ich habe es nur mal etwas auseinander genommen und versucht klar zu legen. Damit wird nicht jeder umgehen können. Aber das macht auch nichts. Du scheinst aber sehr ähnliche Erkenntnisse zu haben, da ist sehr interessant sich auszutauschen.Genau, Wirklichkeit die ich durch Bewegung und Willen verändern kann, wenn man den Bedarf erkennen kann, ist immer eine Vorraussetzung. Wir Menschen haben natürlich einen besonderen Begabung ; Wir können mit Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft - jonglieren.
Wobei der gegenwärtige Prozess natürlich der effektivere sein wird, weil tatsächlicher ist.
Ja das ist in Ordnung, wenn mwir im Gespräch sind und das für uns beide klar ist. Doch im Leben ist es ja so so oft so, das maßlose Einmischungen stattfinden. Diese führen in Verwirrungen und in viel Leid. Doch was uns zwei betrifft, wir können gern weiter diskutieren/pilosophieren.Hier erlaube ich mir einen Schritt weiter zu gehen weil ich neugierig darauf bin inwieweit und wozu du dich in meine Angelegenheit einmischen möchtest. Also nix mit dir eines pfeiffen
Und wäge erst später womöglich ab in wie ich es zu respektieren kann und für sinnvoll halte.

Stimme dir wieder zu. Absolut.Das ist als skorest und richtig. ja das ist Wahnsinns Thema. Ich habe mich schon immer damit beschäftigt.Und Gottes Angelegenheiten sind für mich kein tabu, ganz im Gegenteil, da wir ein Teil dieser Schöpfung sind. Vielmehr bezeichne ich auch Gott nicht mehr im religösen Sinn, ähnlich wie du, mit dem Unterschied vielleicht, dass ich das gesamte Universum als geistige Energie mit Gott gleichsetze. Und noch ein Schritt weiter wird mir der Gedanke und die These, dass dieses Universum sogar mit einem Bewusstsein ausgestattet ist immer sympathischer - aus dem alles Leben entstand und der Anfang und die Ursache von Leben ist. Diese Kreativität insgesamt fasziniert mich.
Das mit den Gottes Angelegenheiten, habe ich in dem Post an Divino ausgeführt, wie es gemeint war. Also auf die Anderen Personen, im realen Leben. Weil ich sehen es so.
Bewusstsein ist, in uns. Jeder hat soviel wie er halt hat. Das Bewusstsein das unbestritten im Universum herrscht, ist ja schon in einer gewissen Einigkeit, Einheit, Welt. Doch wir als Menschen sind es nicht. Unsere Grenze wird uns physisch da auf gezeigt, wo unser Körper aufhört und die Luft anfängt. Doch wenn wir unser Bewusstsein erweitern und ausdehnen, dann werden wir a.) wesentlich früher von anderen wahrgenommen, nicht erst wenn wir andere an unseren Leib drücken. Und b) dieses Bewusstsein, ist es doch das sich mit all den anderen verbinden kann. (nicht muss) Die Begrenztheit, die wir also als Mensch sind, ist Fakt, soll so sein und sollte man nicht abstreiten und auch nicht (bei andern) übertreten. Das heißt, in dem R.L. hat jeder Natur gegeben eine Begrenztheit.Auf jeden Fall solange er eine Körper hat in dem er drin steckt. Ich denke bis dahin wird jeder noch zustimmen, können. Weiteres kann man ausführen, ist dann aber auch eine andere Welt.
Danke das du zustimmst, denn darum geht es wirklich. Wir sind hier, was wir draus machen ist unser Bier. Toll ist es, wenn sich Gleichgesinnte zusammenfinden und gigantisch wird es und auch erfolgreich und spaßig, wenn man so klar ist dabei, denn es entfaltet sich nämlich eine Energie die mit nichts andern zu vergleichen ist.Ja du hast recht, das Leben ist einzigartig und man kann es sich freundlich einrichten. Gestorben wird sowieso, da führt kein Weg daran vorbei. Warum nicht dieses Leben nutzen um dem Geheimnis darum auf die Spur zu kommen...
Ja, Du kannst das auch. Und jeder der will. Anleitung steht praktisch oben.Sehr schön, dass du weißt wie/wer du bist und was du damit anfangen kannst.
Umsetzung ist nur nicht immer ganz einfach. Doch dafür gibt es z.B. die Bri.Com. oder Bücher oder sonstige Hilfsmittel, für Spezialfälle, wenn man sich irgendwie in der Verwirrung befindet und nicht mehr klar sehen kann. Hilfe braucht sich zu reflektieren. Das ist finde ich wirklich toll. Nicht immer kann man es allein. Das macht Freunde aus. Dafür sind wir hier. So sehe ich das.
Ja, wir können wenn wir das Spiel beherrschen, die Zukunft selbst bestimmen. Das ist übrigens die Angst die insbesondere Politiker und Eliten haben, das wir das entdecken könnten und sie sich dann von uns nicht abheben, unterscheiden und Ihnen damit die Macht dann entzogen wird. Doch es liegt an uns, unserem Bewusstein im kollektiv, was wir wie lange mit uns machen lassen. Doch zuerst müsse es jeder für sich selber verstehen. Und ich bin nicht in der Politik, aber sehen kann ich das deutlich, darum komme ich auf mein Leben hier zurück, und gestalte dieses so wie ich mag es mir gelingt. Ich habe gerade beschlossen, es jetzt wieder mal schön zu haben.Bin schon gespannt darauf, was es für Erkenntnisse in ein paar weiteren Jahren gibt, du wahrscheinlich ebenso?
tschüss und einen guten Abend
von Akzent
Dir liebe Akzent, wünsche ich auch, das es so wird wie du es dir wünscht.
"Denke das Unmögliche und du kommst der Wahrheit am nächsten" - Che Guevara
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30.03.2016, 23:05
AW: Wer oder wie bin ich eigentlich "wirklich"?
[QUOTE][QUOTE]Ja bestimmt
Dafür ist es vielleicht schon zu spät. Zu weit fortgeschritten scheint mir im Moment die ungerechte Situation in dieser Welt mitsamt den unterschiedlichen Ideologien. Das Kollektiv zur Veränderung muss sich erstmal zusammenfinden. Ich glaube nicht, dass das die Weltengemeinschaft noch schafft für einen dauernden Frieden auch hier im Westen in Europa sorgen zu können. Diesen WeltFrieden gibt es nicht und gab es nie. Soll mich aber auch nicht davon abhalten den Rest meiner Jahre noch so gut zu verbringen wie nur irgendwie möglich. Richtig, die Elite, die Wirtschaft und die Politiker beherrschen das Spiel. Da kommt es auf das Wohl eines einzelnen Menschen nicht mehr an. Und doch denke ich wird irgendwann die weltweite Armut und auch wieder Krankheiten überhand nehmen und die Spielregeln aufstellen.Ja, wir können wenn wir das Spiel beherrschen, die Zukunft selbst bestimmen. Das ist übrigens die Angst die insbesondere Politiker und Eliten haben, das wir das entdecken könnten und sie sich dann von uns nicht abheben, unterscheiden und Ihnen damit die Macht dann entzogen wird. Doch es liegt an uns, unserem Bewusstein im kollektiv, was wir wie lange mit uns machen lassen. Doch zuerst müsse es jeder für sich selber verstehen. Und ich bin nicht in der Politik, aber sehen kann ich das deutlich, darum komme ich auf mein Leben hier zurück, und gestalte dieses so wie ich mag es mir gelingt. Ich habe gerade beschlossen, es jetzt wieder mal schön zu haben.
Auf der anderen Seite ist jeder Mensch käuflich. Ja es ist und bleibt ein Wechselspiel.
- Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
von Bruce Lee
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30.03.2016, 23:32
AW: Wer oder wie bin ich eigentlich "wirklich"?
Ja so erfährt sich der Mensch eben unterschiedlich aber dennoch kann ich mir die 'Frage wer ich bin schon beantworten und weiß um meine Existenz. Schliesslich hat man einen Namen, eine Aufgabe ein Leben und ist in erster Linie mal Mensch. Mit der Frage " wie ich bin" da wird es ausführlicher und lässt sich in einem Satz überhaupt nicht ausdrücken, da andere Faktoren auch die von anderen Menschen in der Selbstbildspiegelung eine Rolle spielen und eine Funktion haben, weil man ja ein soziales Wesen ist. Man kann vieles sein.
- Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
von Bruce Lee
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30.03.2016, 23:52
AW: Wer oder wie bin ich eigentlich "wirklich"?
Das sehe ich genauso wie du. Dennoch gibt es so viele Grauzonen, wo mir nicht immer klar ist, wessen ist es denn nun wirklich. Hast du ein paar praktische Beispiele aus dem Zwischenmenschlichen?
Ich gebe hierzu mal eins: Ich hasse es, Essgeräusche deutlich zu hören. Ich kann nicht dagegen an, das ist meins und so bin ich. Ich hasse es. So. Nun höre ich jemand anderes Essgeräusche, der diese nicht als störend empfindet. Er kaut so, er schluckt so, er ist so. "Wessen" nun also ist das? Seins, weil er der Kauer ist? Oder meins, weil es meine Ohren sind? Wer hat nun zu entscheiden, wie gekaut wird? Muss ich mich krampfhaft versuchen, umzukrempeln und meine Ohren unempfindlich zu bekommen (das habe ich bereits soooo oft probiert, es will nicht klappen)... Oder darf ich bleiben wie ich bin? Sollte der geräuschvoll Kauende dann allerdings ebenfalls bleiben wollen, wie er ist, was dann? Den Kontakt nur außerhalb des Essens pflegen, Treffen nach 21:30, möglichst ohne ein Getränk? Oder den Kontakt wegen so etwas gleich ganz abbrechen? Fragen über Fragen... Und zu solchen Beispielen fallen mir viele ein, natürlich auch noch viel weniger flache. "Wessen" ist es...? Manchmal habe ich das Gefühl, diese Entscheidungen ziehen einen ellenlangen Rattenschwanz nach sich, statt einfach mal klar definiert zu bleiben. Bei "großen" Dingen ist das vergleichsweise leicht, finde ich. Da liegt das "wessen" deutlich und unübersehbar groß auf der Hand.
Da haben wir was gemeinsam. Sowas habe ich aus den gleichen Gründen schon mehrmals getan. 4x, um genau zu sein.Ich habe mir auch mal lange den Zwang eines Chefs gefallen lassen, aber genau in dem Moment, wo man sich bewusst wird, das man das nicht mit sich machen lassen braucht, genau da, hat er verloren. Ich hab gekündigt bin gegangen.
Oh... Es gibt genüüüügend Männer, die diese Ansicht teilen. Es ist überhaupt nicht notwendig, sich zu verbiegen, nur um mit einem Mann zusammenzusein. Tu dich einfach mit einem zusammen, der Verbiegen für abscheulich hält, und zwar für beide Seiten. Habe ich auch so gemacht. Es ist erleichternd. Ich gehe sogar noch weiter und heiße selbst Kompromisse innerhalb der Partnerschaft nicht gut. Kompromisse sind die kleinen Brüder von Verbiegungen. M. E. nicht gut für Paare, die eng zusammenleben. In Freundschaften mache ich gern welche, sofern man sich nicht ständig um die Ohren hat.Ich bin z.B. ledig, weil ich nie bereit war, mich für z.B. einen Mann zu verbiegen, so wie es ihm Recht ist oder es ihm aus gesellschaftlicher Meinung heraus zugedacht wird, oder er glaubt das es sein Recht ist.
Hmm. Siehe oben. Kommt drauf an, um was es geht. Mir fallen genügend zwischenmenschliche Probleme ein, die sich nicht auflösen, wenn jeder auf seinem Standpunkt und bei sich selbst bleibt. Außer natürlich, man geht sich gegenseitig aus dem Wege. Von der Sache her verstehe ich sehr gut, was du meinst.. Ich lebe auch danach, zumindest in entscheidenden Dingen. Da fällt es mir auch lockerleicht, eben weil es so groß, klar und deutlich ist. Aber bei den hunderten von Kleinigkeiten wird das Differenzieren schwierig, finde ich.Oh, ja so wie geschildert. Ich bleibe immer bei mir. Gestehe es den anderen auch zu. Wenn es mehrer Menschen betrifft und diese Regel alle anwenden, dann löst sich jedes Problem von allein auf. Weil ja jeder das tut was er weil oder entschieden hat.
Ich sehe das genauso. Bspw kam mein Sohn mehrere Male mit unterschiedlichen Problemen bezüglich Lehrern auf mich zu. Er wünschte sich, ich hätte sie gelöst, so wie anderweitige Probleme früher, im Kindergarten.. Und ich differenziere sie nach Größegrad und schiebe ihm selbst wieder rüber, was ich ihm zutraue.Schon in der Pupertät müssen Eltern lernen sich zurückzunehmen. Dem Kind zuzutrauen, das es was kann oder es eben lernt. Das ist für viele sehr schwer. Doch an sich behindert man so die Entwicklung der jungen Menschen.
Er fand natürlich im ersten Moment nicht so toll, dass ich ein bestimmtes Problem mit einem Lehrer nicht anpacke sondern ihm "nur" Vorschläge mache, welche Wege er in der Kommunikation mit dem Lehrer ausprobieren könnte, um dieses Problem selbst zu lösen. Dazu sage ich, dass er auch Wege probieren kann, die mir jetzt grad nicht eingefallen sind, denn er kennt den Lehrer noch besser als ich selbst. Die ersten Male war das noch ein Schreck für ihn, bei manchen Dingen selbst "ranzumüssen". Er ist noch kein Teenager, sei dazugesagt... Und er fühlte sich in seinem Alter so ein bisschen überfordert davon... Da habe ich ihm angeboten, die Sache in die Hand zu nehmen, sofern sein eigenes Tun nichts bewirkt. Und siehe da: Nach Tagen mit Bauchweh und unnötiger Nervosität hat er es ganz allein geschafft. Und war sogar mächtig stolz auf sich. Es tat mir leid, welchen Stress ihm das gemacht hat, aber ich finde, er musste da durch. Hätte er nun gar nicht gekonnt, wären die Bauchweh-Tage ausgeblieben und er hätte sofort eine Klappe fallen lassen und meinen Einfall rigoros abgelehnt.
Ich denke, dass Kinder, denen viele Dinge/Entscheidungen abgenommen werden, sich stärker zurückziehen, als Kinder, denen bewusst ist, dass sie ihre Entscheidungen (sofern sie jetzt nicht Drogen, Gewalt & Co beinhalten) selbst treffen dürfen und auch können. Letztere sind viel eher gesprächsbereit, weil ihr ganzes ICH auch mit Kommunikation darüber besteht.Genau genommen nur bis die Kinder anfangen sich immer mehr zurückzuziehen und ihr ganzes ICH entdecken wollen/können.Geändert von Divino (31.03.2016 um 00:07 Uhr)
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31.03.2016, 00:18
AW: Wer oder wie bin ich eigentlich "wirklich"?
P.S.: Es ging dabei um nichts Wildes... War nur eine Kleinigkeit, mit der er nicht zurechtkam. Aber es hat ihn höllische Überwindung gekostet, nach Unterrichtsschluss allein zum Pult zu gehen und klipp und klar zu sagen, was er nicht möchte.
Je nach Alter habe ich mit so etwas auch ganz früh angefangen. Schon im frühen Kindergartenalter "musste" er sich entscheiden, ob er sich traut, selbst ein Eis zu bestellen oder ob er halt auf das Eis verzichtet, weil er sich nicht traut, eine Kellnerin anzusprechen. Mir ist ganz wichtig, dass da die eigenen Grenzen ständig neu ausgelotet werden, egal wie klein die Sache selbst ist. Das Ergebnis ist (Stand heute) eine Entwicklung, die seinen Klassenkameraden größtenteils (bis auf wenige weitere Ausnahmen, die an einer Hand abzuzählen sind) weit voraus ist. Ich denke, ich bin auf dem richtigen Dampfer.
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01.04.2016, 18:32
AW: Wer oder wie bin ich eigentlich "wirklich"?
Das hast du schön gesagt und echt auf den Punkt gebracht. Denn das ist nicht nur bei Dir so. Ich wage die Behauptung, es ist menschlich und dafür sind wir da, es ist quasi mithin eine Lebensaufgabe, sich selbst in dem anderen zu sehen, als ob es ein Spiegel wäre. Je aktiver der Geist ist und je mehr man denkt, sich aufregt oder auch nur - sich selbst Fragen stellt, um so schneller passiert es das man bei wichtigen Gedanken nicht beständig genug ist, diese aufrecht zu erhalten und ... abrutscht. Um meinen Geist bei Überprüfungen beständig und ruhig zu halten, schreibe ich es mir auf. So kann ich sicher sein, das ich nichts vergesse und fokussiert bleibe. Je mehr man für sich überprüft hat und auf - gelöst hat um so ruhiger wird der Geist insgesamt. Somit man selbst.
Das hat den Vorteil, das man nicht mehr unwissend sondern wissend, aber an erster Stelle erst mal ruhend leben kann. Darin liegt eine enorme Kraft. Deshalb ist an sich die Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit vor allem sich selbst gegenüber das wichtigste. Nichts ist lösbar, wenn man nicht unterscheidet zwischen dem was wahr ist und was nicht. Das heißt: Jeder kann nur ganz sicher prüfen, was wahr ist, wenn es um seine eigenen Angelegenheiten geht. Darum ist diese Differenzierung unerlässlich wenn man die Wahrheit/Wiklichkeit wissen will. Vor allem natürlich tagtäglich und im R.L.
Es ist seins oder z.B in einer Kantine Ode rGasthaus, ist es SO.Ich gebe hierzu mal eins: Ich hasse es, Essgeräusche deutlich zu hören. Ich kann nicht dagegen an, das ist meins und so bin ich. Ich hasse es. So. Nun höre ich jemand anderes Essgeräusche, der diese nicht als störend empfindet.
Er kaut so, er schluckt so, er ist so. "Wessen" nun also ist das?
(Also die Wirklichkeit. Alle machen dort Essgeräusche -Ist SO -ist nicht von einer und noch nicht mal von allen Personen veränderbar)
Ja, was er für Geräusche macht ist seins.Seins, weil er der Kauer ist?
Ja, was deine Ohren hören ist deins.Oder meins, weil es meine Ohren sind?
Niemand, weil jeder eine Daseinsberechtigung hat. Man niemand seinen Wünsch oder Willen aufzwängen darf. (man im Höchstfall nur jemnden darum bitten kann, dies oder jenes zu tun)Wer hat nun zu entscheiden, wie gekaut wird?
Nein, nur anders denken...oder gar nichts dazu denken, ich komme darauf zurück...Muss ich mich krampfhaft versuchen, umzukrempeln und meine Ohren unempfindlich zu bekommen (das habe ich bereits soooo oft probiert, es will nicht klappen)...
Ja, weil du das entscheidest und es deine freie Entscheidung ist wie du sein willst. Und du so oder so sein kannst, oder wie immer du es willst. ...Oder darf ich bleiben wie ich bin?
Ja das darf er. Bitte gestehe es ihm zu.Sollte der geräuschvoll Kauende dann allerdings ebenfalls bleiben wollen, wie er ist, was dann?
(Schlicht weg, ich sage das jetzt nicht gern, weil ich lieber gar nichts dazu sagen würde ...doch für Dich zur näheren Betrachtung, wenn der laute Kauer es sich mit allen Leuten auf diese Art verscherzt, ist immer noch sein Problem, es spiegelt sich für ihn dann nicht mehr nur bei Dir (sofern du noch da bist) sondern bei vielen andern auch, doch... es IST immer noch SEINE Sache, fällt es ihm irgendwann auf, ist es ihm peinlich wird er es ändern, oder aber auch nicht. Ich führe das jetzt nur aus, weil ich auf das raus will, was genau freier Wille heißt, und wie es ist anderen das auch zugestehen diesbezüglich heißt. Eigentlich denke ich darüber gar nicht nach, weil alles in allem Spekulation ist, und jetzt kommst: NUR ER weiß, ob er es macht weil er es nicht besser kann, gelernt hat, ob er es wegen Unbewusstheit macht, ob er es aus Provokation macht, etc. nur er! Das heißt, es ist SEINS. Nur er kann das lösen, lernen oder lassen oder weiterhin machen. Und darf das auch. Und jetzt siehst du vielleicht wie du und auch wir alle alle an seiner Grenze stehen. Man kann da Gift und Galle spuken, dieses Seins ist auf Grund freien Willens den er hat nicht änderbar. Muss akzeptiert werden. (wäre nur mit Gewalt anders etc. doch darum gehts hier nicht)
Ja, wenn es für dich absolutes NO GO ist, ist das die Konsequenz die du ziehen darfst und kannst, weil wiederum dies dein freier Wille ist also allein Deins ist, was du mit dir machen lässt. Wo du seien Grenze ziehst. Wo du hingehst. Mit wem du essen gehrst.etc. (Natürlich kann man das vorab auch durch passenden Worte erst mal versuchen anders zu regeln)Den Kontakt nur außerhalb des Essens pflegen, Treffen nach 21:30, möglichst ohne ein Getränk?
Nun, ich würde das in aller Ruhe z.B. bei einem Menschen an dem mir was liegt, ansprechen. (Mein Sohn hat irgendwann mal angefangen zu schmatzen.Oder den Kontakt wegen so etwas gleich ganz abbrechen? Fragen über Fragen...
da hab ich ihm gesagt, mach dem Mund zu beim essen, ist nicht böse aber doch schon Hinweis. Ich hätte auch kein Problem, es direkt anzusprechen und würde mir nur überlegen, das ich es so sage das freundlich bei ihm ankommt. Dennoch aber wäre ich mir darüber bewusst, das er meiner Bitte nachkommen kann, aber nicht muss. (das ist die Zauberei,warum man gelassen und freundlich bleibt dann bei einem evtl. Hinweis)
An der Stelle, würde ich wenn es um eine Person geht, die ich erst mal kennenlerne oder flüchtig kenne, klar machen, ob ich gern mit dieser zusammen bin, wenn mich die gesamten Essgeräusche evtl. gar das gesamte Ess-Benehmen dieser Person stört. Keiner muss sich in letzet Instanz etwas gefallen lassen, egal ob es dem anderen bewusst ist oder nicht. Doch nur mit der absolut deutlichen Differenzierung sieht man die Grenze zwischen Seinem und Deinem. Als Tipp dazu: Bleib bei Dir. Gewinne Abstand zu ihm und der Situation. Schaue auf das was du für Dich dabei lernen möchtest. Es geht um Dich nicht um ihn. In deinem Leben bist du der wichtigste Mensch.
Wenn du willst, differenziere und löse ich es dir hier aus/auf, wie du an dem Beispiel zu Dir kommst und bei Dir bleibst. Und wie ich es für mich machen würde, anhand deines Beispiels, an deiner Stelle.Und zu solchen Beispielen fallen mir viele ein, natürlich auch noch viel weniger flache. "Wessen" ist es...? Manchmal habe ich das Gefühl, diese Entscheidungen ziehen einen ellenlangen Rattenschwanz nach sich, statt einfach mal klar definiert zu bleiben. Bei "großen" Dingen ist das vergleichsweise leicht, finde ich. Da liegt das "wessen" deutlich und unübersehbar groß auf der Hand"Denke das Unmögliche und du kommst der Wahrheit am nächsten" - Che Guevara



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