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  1. Inaktiver User

    AW: Geringschätzung des Berufes

    Zitat Zitat von ilazumgeier Beitrag anzeigen
    echt passiert oder modernes Märchen?
    Echt passiert. Die Formulierungen waren vielleicht leicht anders, so exakt erinnere ich mich nicht mehr.

  2. gesperrt

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    AW: Geringschätzung des Berufes

    Haach, wie schön! wie haben die Smarties reagiert?

  3. Moderation

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    AW: Geringschätzung des Berufes

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nehmen wir nur den Beruf der Polizei. Für mich sind die Polizisten die Prügelknaben einer Gesellschaft, die nur zu gerne angepöbelt werden, wenn sie ihren Beruf zu unser aller Wohlbefinden und Sicherheit ausüben.
    Naja, Polizisten zählen zu den Leuten, die ich nicht so gerne in meinem Bekanntenkreis haben möchte, da sie überall Verbrecher sehen. Genau wie Ärzte überall Kranke sehen. Das tut meinem Wohlbefinden in der Welt nicht gut, egal wie ehrbar und löblich der Job ist.

    Als ich Abi gemacht habe, wollte einer aus unserem Jahrgang Soldat werden. Ich glaube, wenn er Nackttänzer in einer Schwulenbar hätte werden sollen, wären die Leute nicht so reflexhaft zwei Schritte zurückgewichen.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  4. gesperrt

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    AW: Geringschätzung des Berufes

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Als ich Abi gemacht habe, wollte einer aus unserem Jahrgang Soldat werden. Ich glaube, wenn er Nackttänzer in einer Schwulenbar hätte werden sollen, wären die Leute nicht so reflexhaft zwei Schritte zurückgewichen.
    Wirklich? Ich mag Soldaten. Die sind oft auf fröhliche Art kompetent in allem, was sie machen. Aber gut, ich kenne keinen näher, vielleicht hätte ich dann eine andere Meinung.

    Hingegen würde mir genau gar nichts fehlen, würde die ganze Juristierei abgeschafft werden. Ich kenn Juristen und das sind nette Leute, aber irgendwie fehlt mir jedes Verständnis für den Sinn ihres Tuns. Ich hab da immer eine grosse Leere im Kopf, wenn ich an Jus denke.

    gruss, barbara

  5. Moderation

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    AW: Geringschätzung des Berufes

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Wirklich? Ich mag Soldaten. Die sind oft auf fröhliche Art kompetent in allem, was sie machen. Aber gut, ich kenne keinen näher, vielleicht hätte ich dann eine andere Meinung.
    In dem Fall war es wirklich eine allgemeine extreme Geringschätzung des Berufs.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  6. gesperrt

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    AW: Geringschätzung des Berufes

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    In dem Fall war es wirklich eine allgemeine extreme Geringschätzung des Berufs.
    jaja, wir 68-er

  7. Inaktiver User

    AW: Geringschätzung des Berufes

    Nicht nur die.

    Ich habe mit den meisten Juristen (allerdings kenne ich da nur Studenten) so etwas Probleme - wer an einer Uni studiert hat mag die Klischees kennen.

    Dass mit den Ärzten die nur Kranke sehen etc. ist mir so nicht aufgefallen aber das heißt ja nix - das mit dem "wie Du willst Soldat werden????" kenne ich aber auch.

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    AW: Geringschätzung des Berufes

    Ich (kaufmännische Sachbearbeiterin) habe schon einige negative Erfahrungen mit Menschen gemacht, die in handwerklichen Berufen tätig sind. Da musste ich mir u. a. anhören, ich hätte noch niemals "richtig" gearbeitet. Viele Leute, die körperlich arbeiten, nehmen geistige Arbeit nicht so wirklich ernst.

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    AW: Geringschätzung des Berufes

    Die Geringschätzung meines Berufes gehört für mich auch schon zur Tagesordnung, wenn ich fremden Leuten erzähle, was ich so mache.

    Ich bin studierte Übersetzerin. Da bekomme ich auch oft zu hören: "Das muss man studieren? Lernt man da, wie man ein Wörterbuch benutzt?" oder "Wie? Du weißt nicht, was das und das Wort übersetzt heißt?" (frei nach dem Motto: Was bist du denn für eine Übersetzerin?)...

    Und auch in dem Bereich, in dem ich jetzt arbeite (Technische Redaktion), bekomme ich oft blöde Sprüche zu hören, wenn ich sage, ich verfasse eben Anleitungen (was ja nur einen Teil meiner Arbeit ausmacht): "Haha, dann seid ihr also die, die immer diese unverständlichen Handbücher schreiben." oder auch hier gerne: "Ach, sowas muss man studieren?" oder "Wieso schreibst du denn Handbücher? Die liest doch eh kein Mensch. Rausgeworfenes Geld, wenn du mich fragst."

    Tja, was soll man dazu noch sagen? Mit solchen Menschen unterhalte ich mich dann einfach nicht weiter. Aber im Studium wurden wir schon darauf vorbereitet, dass man leider mit solchen Reaktionen zu rechnen hat.

    An sich habe ich auch schon doofe Sprüche gehört wie "Studieren ist doch was für faule Menschen." oder "Studieren? Mach doch was Anständiges" und dergleichen (Gott sei Dank nicht von meinen Eltern). Was soll denn sowas? Ist das Neid, der da aus den Menschen spricht?

    Warum kann man die Leute nicht einfach so leben lassen, wie sie sind?

  10. Inaktiver User

    AW: Geringschätzung des Berufes

    Krass irgendwie....

    ... wenn man bedenkt, dass wir in einer leistungsorientierten Gesellschaft leben, und mit der erbrachten Leistung vieler Mitmenschen in ihren Berufen so despektierlich umgehen, wird mit regelmässig übel!

    Das Hauptproblem vieler Mitmenschen dürfte sein, dass sie einfach kognitiv nicht im Stande sind zu differenzieren. Der Beruf eines was auch immer hat ja absolut nichts mit den persönlichen Abneigungen zu tun. Also nur weil man beispielsweise mit der Polizei nicht klar kommt, ist ja der Beruf für sich genommen nicht geringzuschätzen.

    @GirlInTheGreenScarf mach dir bitte keine Gedanken darüber was andere sich inhaltlich Deines Studiums vorstellen und welche Meinung sie dann auf Grund von Halbwissen bilden. Und ja, es ist definitiv blanker Neid! Neid kann man sehr gut daran erkennen, dass die Neider dann alles irgendwie abwerten. Dieses Abwerten hilft ihnen damit klar zu kommen, dass sie es nicht haben bzw. selbst nicht können oder jemals in ihrem Leben erreichen werden! Ergo muss man es sich selbst schlecht reden und abwerten, damit es sich wieder gut anfühlt.

    Ich persönlich finde es sehr schade, dass heutzutage so viele Berufe in unserer Gesellschaft geringeschätzt werden. Vor allem finde ich es sehr anmassend sich negativ über einen Beruf zu äussern, obwohl man kaum tiefere Einblicke in das jeweilige Berufsbild hat. Würden diejenigen dann selbst mal einige Wochen/Monate jenen Beruf ausüben müssen, über den sie sich geringschätzend äussern, bekämen sie ganz sicher eine respektvollere Einstellung.

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