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    Lebenslust statt Lebensfrust - beeinflussbar?

    Hallo ihr Lieben!

    Ihr kennt bestimmt das Gefühl, dass ihr manchmal auf nichts Lust habt, euch nicht motivieren könnt, der Schweinehund riesengroß ist usw.

    Mich würde interessieren, wie ihr dann vorgeht bzw. was ihr dann macht, um wieder in einen "Flow" zu kommen.

    Ich selber beobachte an mir, dass mir "das Leben" insbesondere die Zeit kurz vor der Mens extrem schwer fällt. Dann lege ich alles auf die Goldwaage und bin auch nicht so kreativ und lebensfroh wie sonst.
    Aber auch an anderen Tagen gibt es Situationen, in denen es nicht einfach so läuft, in denen ich auf Widerstand treffe, in denen ich selber Fehler mache ... usw.

    Halt jetzt nicht die "ganz großen" Lebensdramen, sondern eher die vielen kleinen, alltäglichen ...


    Wie sind eure Strategien, euch selber dann zu "überlisten", um Lebenslust statt Lebensfrust zu spüren? Euch einfach nicht von "Kleinigkeiten" runterziehen zu lassen?

    Meint ihr, dass man das überhaupt beeinflussen kann?


    Würd mich mal interessieren ...


    Viele Grüße

    Susisa
    Ich kann nicht alles erleben, aber ich kann [in einem gewissen Rahmen] leben, wie ich will.

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    AW: Lebenslust statt Lebensfrust - beeinflussbar?

    Zitat Zitat von Susisa Beitrag anzeigen



    Wie sind eure Strategien, euch selber dann zu "überlisten", um Lebenslust statt Lebensfrust zu spüren? Euch einfach nicht von "Kleinigkeiten" runterziehen zu lassen?

    Meint ihr, dass man das überhaupt beeinflussen kann?



    Susisa
    Ich habe zuhause eine Karte. Darauf steht:

    "Schlechte Laune ist ein Denkfehler."

    Ja, ich denke, das kann man beeinflussen. Man muss nicht allen Gedanken, die einem durch's Hirn sausen, glauben. Man kann hinschauen, was es in einem denkt, wenn einen der Lebensfrust gefangen hält. Und sich fragen, ob das, was ich gerade denke, eigentlich stimmt.Oder ist das vielleicht gar nicht wahr. Vielleicht magst du mal Byron Katies "The work" lesen .
    Man wandelt nur das, was man annimmt.

    C.G. Jung


    Nein ist ein ganzer Satz.


    Keine Ahnung von wem

  3. Inaktiver User

    AW: Lebenslust statt Lebensfrust - beeinflussbar?

    Man kann nicht immer ganz alles an der eigenen Stimmung beeinflussen. Aber vieles.

    Bei dir herrscht der Frustzustand offenbar regelmässig kurz vor der Mens. Das ist ein typisches Zeichen für PMS. Hab ich auch. Und mir hilft schon nur das Wissen, dass der Frust, den ich verspürte, PMS ist, also von den Hormonen kommt. Also vorübergehend ist. Also nicht mein "eigentlicher" Zustand ist sondern hormonell bedingt quer in der Landschaft liegt und wieder weggeht.
    Schon nur, das zu wissen, hilft mir, den Frust weniger "ernst" oder weniger schwer zu nehmen. Er ist natürlich immer noch da und ich fühle mich weiterhin genervt, scheisse, müde, traurig, wie auch immer (es äussert sich nicht jeden Monat gleich) - aber innerlich hab ich gleich ein wenig mehr Distanz dazu und nehme den Frust weniger wichtig.

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    AW: Lebenslust statt Lebensfrust - beeinflussbar?

    Zitat Zitat von Susisa Beitrag anzeigen
    Meint ihr, dass man das überhaupt beeinflussen kann?
    Ja, indem man sich gut gelaunt gibt, wenn man unter Leuten ist. Also andere freundlich anlächelt und auch mal etwas Fröhliches entgegnet. Das nehme ich mir tagtäglich vor und versuche so gut es geht danach zu leben. So komme ich gut über den Tag.

    Man kann sich sozusagen mit guter Laune selber anstecken. Das funktioniert allerdings nur, wenn man unter Leuten ist. Bin ich allein, habe ich es schwer. Die Gedanken ziehen mich dann runter. Aber ich denke, das positive Umfeld, was man sich schafft durch das "Gute-Laune-Versprühen", wird sich über kurz oder lang günstig auf das eigene Wohlbefinden auswirken.
    Nur die Ruhe ist die Quelle jeder großen Kraft.

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    AW: Lebenslust statt Lebensfrust - beeinflussbar?

    Zitat Zitat von animosa Beitrag anzeigen
    J
    Man kann sich sozusagen mit guter Laune selber anstecken. Das funktioniert allerdings nur, wenn man unter Leuten ist. Bin ich allein, habe ich es schwer. Die Gedanken ziehen mich dann runter. Aber ich denke, das positive Umfeld, was man sich schafft durch das "Gute-Laune-Versprühen", wird sich über kurz oder lang günstig auf das eigene Wohlbefinden auswirken.
    hm, und wie macht ihr das, wenn ihr alleine seid?
    ich komm da nämlich auch immer schwer raus...
    Das Leben ist schön.

  6. Inaktiver User

    AW: Lebenslust statt Lebensfrust - beeinflussbar?

    Körper und Geist in "Einklang" bringen, wie auch Immer der Einzelne Das schaffen kann.

    Menschen mit Hobbys sind eben Menschen, die in ihrem Leben Glück gehabt haben. Die irgendeinen Lebenssinn gefunden haben.

    Anders kann ich es Jetzt nicht formulieren. Man muss nur Irgendwie einen Sinn im Leben finden.

  7. gesperrt

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    AW: Lebenslust statt Lebensfrust - beeinflussbar?

    die Grundlage der Lebenslust ist in meinen Augen die sinnliche Erfahrung. Die kann man steigern, wenn man täglich etwas für jeden der fünf Sinne macht: etwas Schönes oder Gutes oder doch zumindest Aussergewöhnliches hören, schmecken, riechen, tasten, hören und sehen.

    Sinneserfahrung macht glücklich.

    gruss, barbara

  8. Moderation

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    AW: Lebenslust statt Lebensfrust - beeinflussbar?

    Zitat Zitat von Susisa Beitrag anzeigen
    Mich würde interessieren, wie ihr dann vorgeht bzw. was ihr dann macht, um wieder in einen "Flow" zu kommen.
    Mehr schlafen, mehr rausgehen, weniger vor dem Rechner sitzen.
    Dinge tun, die viel Konzentration erfordern aber auch Spaß machen.
    Katzen knuddeln. Laut Musik hören. Motorrad fahren.
    Mit netten Leuten rumhängen, aber nicht zu viel.
    Klare Grenzen zwischen Arbeit/Wartungsarbeit (Haushalt, Ämter, Einkaufen, ...) und Freizeit schaffen, realistische aber gut gepackte Tagespläne für die Arbeiten, große Blöcke von leerer Zeit für die Regeneration.
    Klar Schiff machen, Krempel loswerden.
    Gut und genug essen. (Ein hungriges Wusel ist eine Gefahr für den Weltfrieden.)

    Mich selber beobachten, welche Aktionen welche Effekte haben, womit es mir besser geht und womit nicht. Was kurzfristig befriedigend ist, ist oft langfristig ein Klotz am Bein.

    Und manchmal muß man auch einfach gepflegt einbrechen und den Tag damit verbringen, mufflig herumzuschleichen und nicht aus dem Quark zu kommen.
    Geändert von wildwusel (08.03.2016 um 21:59 Uhr)
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Lebenslust statt Lebensfrust - beeinflussbar?

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Und manchmal muß man auch einfach gepflegt einbrechen und den Tag damit verbringen, mufflig herumzuschleichen und nicht aus dem Quark zu kommen.


    tolle tipps hier, auch der von bae mit den sinneserfahrungen.
    werd ich gleich mal ausprobieren.

    kurzfristig bringen mir auch drogen wie kaffe tags und saures am abend bessere stimmung.
    Das Leben ist schön.

  10. Inaktiver User

    AW: Lebenslust statt Lebensfrust - beeinflussbar?

    Ich habe eine kleine Liste mit acht Dingen, von denen ich täglich mindestens fünf mache.

    1. Einmal herzhaft lachen.
    2. Einmal Herzklopfen verspüren.
    3. Einmal gehörig aus der Puste kommen.
    4. Einmal einem fremden Menschen grundlos zulächeln.
    5. Mit einem lieben Menschen, von dem ich mehr als zwei Wochen nichts gehört habe, telefonieren oder ihn/sie persönlich treffen.
    6. Einmal leidenschaftlich küssen.
    7. Eine Din A4-Seite schreiben.
    8. Eine neue Erfahrung machen.

    Ich führe tatsächlich eine Checkliste und mache mich zur Not auch abends um 10 noch mal auf den Weg in eine Kneipe, um einem fremden Menschen zuzulächeln, oder gehe fürs Herzklopfen und aus der Puste kommen eine Runde joggen oder tanze durchs Haus, falls mein "Tagespensum" noch nicht erfüllt ist.

    Das ist natürlich meine persönliche Liste, die jeder nach seinen persönlichen Vorlieben verändern kann. Wichtig ist m.E., dass etwas Soziales, etwas Sinnlich-Körperliches und etwas geistig Anregendes dabei ist.

    Mir hilft sie sehr, sogar durch eine recht schwierige Zeit, in der ich schilddrüsenbedingt in eine fast depressive Phase geschliddert bin. Aber eben nur fast und ich glaube, die Liste hat mich da gerettet.

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