Es gibt Menschen, die schwarz tragen und trotzdem positiv wirken.
Wenn du ernsthaft Interesse daran hast, deine Gesichtszüge und ihre Wirkung zu erforschen, würde ich dir zu einem Schauspiel-Workshop raten. Einfach um mal zu erfahren: Was sieht wie aus? Wann signalisiert dein Gesicht Konzentration, wann Langeweile, wann Interesse? Die Gesichtsmuskukatur kann man trainieren wie jede andere auch.
Und man verbiegt sich damit auch nicht. Es soll nur eben der Ausdruck bei anderen ankommen, den du auch empfindest und vermitteln willst.
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Thema: Außenwirkung?
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12.02.2016, 20:25Inaktiver User
AW: Außenwirkung?
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12.02.2016, 21:32
AW: Außenwirkung?
Es gibt so viele schöne Sprüche zum ganz-schwarz-tragen, Johnny Cash und Neil Gaiman kommen mir in den Sinn... aber ganz-schwarz ist auch ein Aufhänger, der die Leute zum mit-einem-Reden bringt, nur eben oft auf der Basis falscher Annahmen. (Steht dir schwarz? Bei manchen Leuten wirkt komplett schwarz einfach nur gut angezogen, bei anderen erschreckend.)
Du weißt, wie du wirkst, wenn du siehst, wie Leute auf dich reagieren. Nicht einmal, sondern konstistent immer wieder. Dann ist die Frage, willst du das, oder akzeptierst du das, oder willst du es ändern.
*Wie* du es änderst, ist schwieriger. Wenn dein Gesicht so angelegt ist, daß dein konzentrierter Blick grimmig wirkt, hilft vielleicht Schauspielunterricht, um den Umfang deiner eigenen Ausdrucksmöglichkeiten besser kennenzulernen. Für den Anfang vielleicht auch mal Bücher über Körpersprache (aber nicht alles für die Steintafeln vom Berge Sinai halten -- in den besten Büchern ist viel Zeitgeist und kulturelle Erwartung, in den anderen viel Spökenkiekerei.) Machmal hilft es sogar schon, sich zu sagen, "alles ist shiny, ich mag die Leute, ich bin gerne hier". Schüchterne gelten oft als arrogant, weil Furcht eine Abwehrhaltung erzeugt.
Aber der erste Eindruck ist ja nicht die Welt, und du mußt dir nicht die Mundwinkel an den Ohren festkleben. Wenn du es schaffst, den Großteil der Zeit die Person zu sein, die du sein willst, dann paßt sich das Verhältnis zwischen dir und deiner Umgebung dem schon an.** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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12.02.2016, 22:21Inaktiver User
AW: Außenwirkung?
aber nichts sagen und viel distanz halten, das IST unfreundlich.
die einstufung stimmt doch.
ich bin auch schon leuten begegnet, die zunächst sehr abweisend waren, und einige male war ich beschämt oder vor den kopf gestoßen, wenn ich quasi abgeblitzt bin.
durch zufall hat sich dann bei manchen doch noch ein intensiverer kontakt ergeben, und ich merkte im nachhinein, dass es einfach zeit zum auftauen brauchte.
am anfang aber waren diese personen tatsächlich unfreundlich und sie wünschten ja zunächst auch wirklich keinen engeren kontakt. so wie du.
für mich war das immer sehr unangenehm.
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12.02.2016, 23:08Inaktiver User
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12.02.2016, 23:14
AW: Außenwirkung?
Danach hat man für gewöhnlich das Bedürfnis, sich in einem Kloster am Ende der Welt zu verstecken, die Kapuze der Kutte über den Kopf zu ziehen, und ein Schweigegelübde abzulegen.
Was dann hilft, ist, sich klarzumachen, daß alle anderen einen anders gar nicht kennen, und manche einen trotzdem mögen.
(Hilft mehr wenn man sich sicher ist, daß die eigenen Freunde einen guten Geschmack haben, sonst kaskadieren die Zweifel.)
** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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12.02.2016, 23:27Inaktiver User
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13.02.2016, 07:50Inaktiver User
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13.02.2016, 07:58Inaktiver User
AW: Außenwirkung?
Zu dem konzentrierten Gesichtsausdruck, der grimmig wirkt-- das ist wirklich bei sehr vielen Menschen so!
Man muss sich mal die Mühe machen und auch Familie und Freunde genau beobachten, wie sie zuhören, wenn sie ganz in der Konzentration sind- man wird staunen, wie sehr man es es einem im freundschaftlichen Rahmen "übersieht", aber vorhanden ist.
Ob man das ändern kann.......keine Ahnung- muss man das??
Ich würde mich da nicht wegen der anderen verbiegen wollen- allerdings durchaus öfter mal erzählen und anbringen- "wunder dich übrigens nicht, ich schaue grimmig, wenn ich konzentriert bin! Wie ein Wolf, der sich von seiner Beute (dem Wissen, was nun kommt) nicht mehr trennen will"
Vielleicht hilft ja tatsächlich mal ein Schal mit Farben- schwarz bedeutet Distanz- so wird es schon seit sehr langer Zeit interpretiert.........möchtest Du das aufheben, dann bring was Farbe hinein (wobei ja auf schwarz auch fast jede Farbe ein guter Akzent ist).
Udn sollte es Dir total zuwider gehen, kannst Du Dich ja mal fragen, was Dich da so "berührt"- hat doch alles mit Dir zu tun
lg kenzia
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13.02.2016, 08:28
AW: Außenwirkung?
Dem schließe ich mich an.
Wenn "Farbe" nicht Deins ist, dann würdest Du Dich damit
vermutlich auch nicht wohl fühlen.
Allerdings finde ich, dass gerade bei Schwarz von Kopf bis Fuß
ein gewisses Selbstbewusstsein im Auftreten von Vorteil ist.
Ich denke, man erkennt (oder meint zu erkennen) recht schnell,
ob sich jemand hinter Schwarz "versteckt" - oder aber ob ihm
eben an diesem gewissen Statement gelegen ist.
Schwarz kann sehr chic und edel wirken - oder langweilig bis
hin zu trutschig. Kommt immer auf das Gesamtstyling an.
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13.02.2016, 09:07Inaktiver User


Zitieren

- z.B. im Rahmen eines Kommunikationstrsinings mit Video-Feedback.
. Wenn man sich mal überwunden hat, ist es sehr effektiv - fand ich jedenfalls.

