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  1. Inaktiver User

    AW: Ich habe mein Leben verloren.

    Zitat Zitat von maryquitecontrary Beitrag anzeigen
    Das hatte ich hier formuliert:
    Das war jetzt mehr so allgemein, deshalb schrieb ich ja: Muster.

    Das Beipflichten passiert halt hier (über alle Stränge) reichlich. Ich frag mich dann halt immer: ja und jetzt? Was macht man dann damit, wenn man auch noch liest dass das tatsächlich ja alles ganz furchtbar ist?

    Mich würde das noch mehr runterziehen.

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    AW: Ich habe mein Leben verloren.

    Zitat Zitat von maryquitecontrary Beitrag anzeigen
    Ich sehe es so, dass sich Meredyth hier persönlich weit aus dem Fenster gelehnt hat und es daher wichtig ist, dass ihr in den Antworten Respekt entgegengebracht wird, auch wenn User eine kontroverse oder herausfordernde Sichtweise haben mögen. Das kann ja auch wichtig und nützlich sein zu hören, wenn die Grundhaltung wohlmeinend ist.

    Was ich respektlos finde ist grobe Abwertung und im Grunde auch jene Art von Selbstaufwertung, die sich in überhöhtem Unverständnis und Kleinreden niederschlägt - es ist nicht respektvoll, die Selbstexponierung eines anderen zu missbrauchen.
    Danke.
    Ich finde es auch nicht besonders passend, wenn diese Haltung von Leuten hier ständig wiederholt wird, die selbst gar nicht die Erfahrung gemacht haben, wie sich Muttersein manchmal anfühlen kann.

  3. Inaktiver User

    AW: Ich habe mein Leben verloren.

    Zitat Zitat von maryquitecontrary Beitrag anzeigen
    Mir ist dieser Prozess leichter gefallen, weil ich mich darüber mit meinem Mann ausgetauscht habe - aber auch, weil ich, als mein erstes Kind ein paar Monate alt war, halbtags meine Doktorarbeit fertigschrieb, derweil der Vater es im Nebenzimmer hütete. Da hatte ich psychologisch viel Neues, aber auch noch Halt im "früheren Mary-Leben".
    Das klingt schön! Es macht einen Riesenunterschied, ob das eigene frühere Leben vom Partner Respekt und Würdigung erfährt, oder (weil nicht sofort einkommenssteigernd) als obsolet betrachtet wird.

    Auch wenn es ökonomisch zwingend sein sollte, dass die TE zuhause bleibt und allein für Baby und Haushalt sorgt, weil ihr Mann den lukrativeren Job hat, kann es unglaublich frustrierend sein, wenn sich für einen selbst fast alles, für den Partner jedoch fast nichts ändert.

    Und die Isolation, als frisch gebackene Mutter in eine fremde Kleinstadt gezogen zu sein, noch dazu in ein Haus, das mehr Baustelle als gemütliches Nest ist, kann ich ebenfalls nachvollziehen.

  4. Inaktiver User

    AW: Ich habe mein Leben verloren.

    Zitat Zitat von Naja Beitrag anzeigen
    ... und in den Post der TE stand ja nirgends, dass der Kindsvater es für eine lästige Pflicht hält oder sich nicht mit dem Kind befasst o.ä., sondern ganz im Gegenteil nach Feierabend noch Zeit mit der gemeinsamen Tochter verbringt, kaum noch an den PC geht usw usf.
    das habe ich anders verstanden:

    Zitat Zitat von Meredyth Beitrag anzeigen
    Mein Mann: Unser Tochter abends füttern macht er, weil ich ihn darum gebeten habe. Er bietet nicht an, mal für ein paar Stunden auf sie aufzupassen, sondern ich muss ihn darum bitten. ...Auch jetzt unternimmt er nur etwas mit uns, wenn wir dringend etwas besorgen müssen oder zu seinen Eltern fahren bzw. eingeladen sind.

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    AW: Ich habe mein Leben verloren.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das war jetzt mehr so allgemein, deshalb schrieb ich ja: Muster.

    Das Beipflichten passiert halt hier (über alle Stränge) reichlich. Ich frag mich dann halt immer: ja und jetzt? Was macht man dann damit, wenn man auch noch liest dass das tatsächlich ja alles ganz furchtbar ist?

    Mich würde das noch mehr runterziehen.
    Beipflichten habe ich nicht gelesen, aber Verständnis, wobei dies gepaart war mit Aufmunterung und Lösungsvorschlägen.

    Würde mir mehr helfen als "Stell Dich nicht so an, ist doch alles super-easy mit Baby und ich habe schliesslich nebenher noch locker xyz gewuppt".
    Wenn mich die weltpolitische Lage deprimiert, denke ich an die Ankunftshalle in Heathrow. Es wird immer behauptet, wir leben in einer Welt von Hass und Habgier, aber das stimmt nicht. Mir scheint wir sind überall von Liebe umgeben. Oft ist sie weder besonders glanzvoll noch spektakulär, aber sie ist da. Väter&Söhne, Mütter&Töchter, Ehepaare, Verliebte, alte Freunde.
    Ich glaube, wer darauf achtet, wird feststellen können, dass Liebe tatsächlich überall zu finden ist

    Intro "Tatsächlich Liebe"

  6. gesperrt

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    AW: Ich habe mein Leben verloren.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Gerade wenn man sich selbst für ganz normal hält liegt doch nahe dem anderen zu vermitteln, wenn ich das konnte kannst du das doch auch.

    Mit Selbsterhöhung hat das für mich daher nicht zwingend was zu tun, grad im Gegenteil.
    Sehe ich exakt genauso. Zumal ich ja bislang auch dachte, dass Foren wie diese auch dazu da sind, Tips für verfahrene und schwierige Situationen zu bekommen. Und solche Tips resultieren in aller Regel dann ja aus den praktisch gemachten Erfahrungen derjenigen, die die Tips geben.

    Wie nun beispielsweise von Herbstlaub bzgl ihrer Ehe.

    Aber vielleicht, @ hilfskonstruktion, ist das echt einfach auch Typsache, mit "als Arme" bemitleidet werden kann glaube ich einfach nicht jeder was anfangen?

    Genauso wenig wie beispielweise mit der Schilderung, was einem selbst gelungen, man selbst geschafft hat, zwangsläufig eine Abwertung anderer (und noch erst recht zum Zwecke der Aufwertung des eigenen Selbst) verbunden ist.
    ich persönlich habe das nie so gehandhabt, kenne aber durchaus Menschen, die genau das tun (und nicht selten nehmen solche Menschen das dann auch bei anderen Menschen an).

    Aber gut, da ist halt jeder anders, so ein Forum bietet eben die bunte Vielfalt des Lebens wie einen wunderschönen, vielgestaltigen und farbenfrohen Blumenstrauß

  7. Inaktiver User

    AW: Ich habe mein Leben verloren.

    Zitat Zitat von Scarlett21 Beitrag anzeigen
    Andererseits glaube ich, dass es selbst für diejenigen, die das könnten, nicht leicht ist eine ausgewogene Aufgabenverteilung oder sogar mal eine umgekehrte Rollenverteilung durchzusetzen.
    Aber dann liegt der Fehler doch ganz weit vorne im Prozess: nämlich bei der Partnerwahl.

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    AW: Ich habe mein Leben verloren.

    Da sind ja zum Teil allgemeine Diskussionen dazwischen.

    Zum Thema Arbeit: Eine unbefristete Stelle hatte ich nie. Was mich grundsätzlich auch nicht gestört hat. Ich lerne gerne neues. An unbefristeten Stellen nervt mich die Arbeitssuche, die ja in der heutigen Zeit nicht leicht ist. Außerdem vermitteln viele AG einem das Gefühl man müsse ihnen sehr dankbar sein, dass man jetzt mal für ein paar Monate zu einem niedrigen Gehalt bei ihnen arbeiten darf. Ich hatte mal eine Stelle für sechs Monate mit einer Probezeit von sechs Monaten. Mein letzter AG war eine GmbH, die vom tarifgebundenen Hauptunternehmen gegründet wurde und selbst nicht tarifgebunden war. Es wurden dann die Aufgaben aus dem Hauptunternehmen eins zu eins auf die GmbH geschoben und die früheren MA "durften" dann bei der GmbH anfangen zu arbeiten. Mit einem Gehalt, das mehrere hundert Euro pro Monat niedriger war als das im Hauptunternehmen. Neue Vorgaben in der Auftragsabwicklung, die wir im Innendienst zwingend umsetzen mussten, wurden nicht an den Aussendienst kommuniziert, diese Vorgaben ändert sich auch jede Woche etc..

    @herbstblatt7: Danke für deine aufmunterten Worte. Eine schriftliche Abhandlung habe ich meinem Mann nicht vorgelegt. Allerdings habe ich mit ihm mal die ersten Punkte (freie Zeit, eigener Bereich im Garten) besprochen. Er stimmt mir da zu. Wobei ich da gestern nochmal etwas genauer sein musste: Er dachte ich wollte nur hier und da noch ein "Blümchen" pflanzen. Mir ging es eher darum einen Bereich komplett zu gestalten.

    Handwerkliche Tätigkeiten und Garten: Da will ich auf jeden Fall die eine oder andere Tätigkeit lernen. Fräse schwingen wird da aber wahrscheinlich nicht dazu gehören.

    Baby: Ich liebe meine Tochter! Sie ist ein Faktor, aber nicht der Hauptgrund, warum ich im Moment schlecht drauf bin. Ich lasse meinen Frust nicht an ihr aus!!!!!! (Wie ihr ein paar Mal angedeutet wurde)

    Zum Abschluss: Vielen Dank für eure Ansichten und Tipps. Ich klinge mich aus.
    Geändert von Meredyth (15.02.2016 um 12:17 Uhr)

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    AW: Ich habe mein Leben verloren.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du hast aber im Gegenzug keinen Mann, der Dir Haushalt und Kinder versorgt.
    Ich meinte meine Ehezeit. Wobei, das hat der MoF ja auch nicht vollumfänglich. Aber so war es geplant. Jetzt ist ja wieder eine ganz andere Konstellation.

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