Ähm, ich damals noch vor dem ersten.(Habe ich allerdings auch schon geschrieben.) Mein Sohn entstand quasi beim Abschiedssex, nachdem ich Schluss gemacht habe.
Wäre mein Sohn nicht definitiv sein Sohn, würde ich anzweifeln, dass so was Tolles von ihm sein kann.
Im übrigen gibt es Leben, die laufen nicht nach striktem Plan. Aber nur weil ich den Mann nicht für immer in meinem Leben haben möchte, heißt das ja nicht, dass ich mich gegen Kinder entscheiden muss.
Ist der steinigere Weg. Aber er lohnt sich!
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10.02.2016, 06:31
AW: Ich habe mein Leben verloren.
Geändert von Windweib (10.02.2016 um 06:36 Uhr)
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10.02.2016, 06:33
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10.02.2016, 07:21
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10.02.2016, 08:06Inaktiver User
AW: Ich habe mein Leben verloren.
Das ein kleines Kind - gerade das erste - mental sicher extrem anstrengend ist, schrieb ich ja. Aber sorry - keiner kann mir erzählen, dass man nun den ganzen Tag nur damit beschäftigt ist, und nicht mal die 2 h aufbringt, die man für so einen kleinen Haushalt braucht.
Wie hilfskonstruktion richtig anmerkte: Was macht man denn dann, wenn man mehrere Kinder hat ? Muss der Mann dann den Job kündigen, um sich um die älteren zu kümmern, da Mutti 24 h / Tag mit dem Baby beschäftigt ist ?
Meredyths Mann geht den ganzen Tag arbeiten UND muss umfangreiche Renovierungen, ja Sanierungen im Haus vornehmen, mit denen man normalerweise ein ganzes Team von Handwerkern beauftragen würde. Und dann noch den halben Haushalt plus Babypflege?
Ein wirklich sehr empathischer Vorschlag.
Davon ab beklagt sie sich jetzt schon, dass er zuwenig Zeit für sie hat.
Ich auch. Oder wenn manche Mutter auf die 'praktische Kurzhaarfrisur' umschwenkt, weil sie keine Zeit zum Haare bürsten hat.
Ich brauche für meine langen Haare 3 min am Tag.
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10.02.2016, 08:15Inaktiver User
AW: Ich habe mein Leben verloren.
Ich finde auch, dass dieser Aspekt zu kurz kommt. Diese Haussituation bietet auch schon ohne Baby genügend Konfliktstoff.
Sowas neben einem Vollzeitjob zu wuppen - wow. Gruselig. Und langfristig.
Meine Mutter war auch schon ohne Baby, mit 50, sozusagen kurz vor der Scheidung, als mein Stiefvater eine 50 qm Wohnung saniert hat.
Ich kenne es durchweg so, dass Paare in solchen Situationen maximal genervt sind und sich streiten.
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10.02.2016, 08:24Inaktiver User
AW: Ich habe mein Leben verloren.
Geändert von Inaktiver User (10.02.2016 um 08:30 Uhr)
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10.02.2016, 08:26Inaktiver User
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10.02.2016, 08:28Inaktiver User
AW: Ich habe mein Leben verloren.
Ihr könnt aufhören, Euch abzuarbeiten, es ist ja anscheinend schon wieder alles gut.
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10.02.2016, 08:30
AW: Ich habe mein Leben verloren.
Lorelei, ich glaube du unterschätzt den psychischen Aspekt. Denn Schlafentzug und Dauerschreien - was nicht immer, doch bei den meisten phasenweise vorkommt - macht dich schlicht und ergreifend fertig.
Ich habe im Schichtdienst mit Nachtdienst oder Nachtbereitschaft gearbeitet, doch ich hatte immer die Chance auf lange andauernden Schlaf zuhause. Das hat man mit Baby nicht. Man empfiehlt frischen Müttern, dass sie schlafen sollen, wenn das Baby schläft...
Ich hatte ein schlecht schlafendes Baby, dass bis zu sechsmal die Nacht aufwachte über Monate. Ohne die wechselnden Nachtdienste mit meinem Mann ab dem 4. Monat weiß ich nicht wie ich das weiter verkraftet hätte. Hinzukam eine bronchiale Erkrankung, die dreimal täglich inhalieren erforderte. Das zweite Kind war ein Schreikind, dass 6 Wochen lang schrie, wenn es nicht schlief, trank oder von mir getragen wurde.
Ich habe das alles hinbekommen, weil ich a) meinen Mann hatte b) mir Auszeiten nahm und c) wir auch unsere Eltern als Unterstützung hatten d) unsere Freunde übernahmen Kinderwagendienste, damit ich zum Frisör oder Frauenarzt konnte.
Trotzdem war diese Zeit anstrengend für uns Erwachsene und es gab oft genug Tage wo ich im Schlafanzug blieb, weil mir die Tagesklamotten eh nur voll gespuckt wurden und wenn du nicht raus musst, dann sparst du dir so Wäsche. Und wenn das Kind schläft, dann legst du dich auch hin, weil du so so so erschöpft bist.
Weder vorher noch später habe ich je wieder diese Form von Erschöpfung gespürt, wie in den Jahren, wo ich ein Baby unter einem Jahr hatte.
Klar ist jeder anders und manchen geht es nicht so und bei den meisten klappt es ja irgendwie. Die Tage, wo nichts im Haushalt klappt sind vermutlich bei allen geringer als umgekehrt. Jedoch nehmen wir vielleicht diese mehr wahr, weil wir quasi scheitern und das Scheitern mehr beachtet wird.Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte
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10.02.2016, 08:36Inaktiver User
AW: Ich habe mein Leben verloren.
Sehr gute Idee!

Außerdem ist man mit einem Baby, selbst wenn es mal 10 Minuten friedlich spielt, immer auf Rufbereitschaft. Es geht so wahnsinnig vielen Müttern so, die können ja nicht alles verpeilte Faulenzerinnen sein, die nix auf die Reihe bekommen (ich hab da übrigens auch dazu gehört) ...



(Habe ich allerdings auch schon geschrieben.) Mein Sohn entstand quasi beim Abschiedssex, nachdem ich Schluss gemacht habe.
Wäre mein Sohn nicht definitiv sein Sohn, würde ich anzweifeln, dass so was Tolles von ihm sein kann.
Zitieren
und vor allem, um einen solchen scheint es sich beim Mann der TE schonmal nicht zu handeln, denn er hat (und übt diese ja auch aus) diverse Funktionen.

