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    AW: Ich habe mein Leben verloren.

    Zitat Zitat von Ullalla Beitrag anzeigen
    und nach dem wievielten Kind bemerkt man das?
    Ähm, ich damals noch vor dem ersten. (Habe ich allerdings auch schon geschrieben.) Mein Sohn entstand quasi beim Abschiedssex, nachdem ich Schluss gemacht habe. Wäre mein Sohn nicht definitiv sein Sohn, würde ich anzweifeln, dass so was Tolles von ihm sein kann.

    Im übrigen gibt es Leben, die laufen nicht nach striktem Plan. Aber nur weil ich den Mann nicht für immer in meinem Leben haben möchte, heißt das ja nicht, dass ich mich gegen Kinder entscheiden muss.

    Ist der steinigere Weg. Aber er lohnt sich!
    Geändert von Windweib (10.02.2016 um 06:36 Uhr)

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    AW: Ich habe mein Leben verloren.

    Zitat Zitat von Naja Beitrag anzeigen
    und vor allem, um einen solchen scheint es sich beim Mann der TE schonmal nicht zu handeln, denn er hat (und übt diese ja auch aus) diverse Funktionen.
    Mein Exmann hat für mich relevante Funktionen? Welche denn?, außer mir das Leben etwas schwerer zu machen?

  3. Inaktiver User

    AW: Ich habe mein Leben verloren.

    Zitat Zitat von Windweib Beitrag anzeigen
    Mein Exmann hat für mich relevante Funktionen? Welche denn?, außer mir das Leben etwas schwerer zu machen?
    Wieso bist Du die TE?

  4. Inaktiver User

    AW: Ich habe mein Leben verloren.

    Zitat Zitat von maryquitecontrary Beitrag anzeigen
    Ich habe vorhin schon mal versucht, darauf hinzuweisen, dass das "sich um das Baby Kümmern " vorwiegend eine interaktive und auch psychische Leistung ist, dazu noch Stillen (anfangs mehrere Stunden täglich) plus Müdigkeit - das kann man nicht mit herkömmlicher Erwerbstätigkeit aufrechnen.
    Das ein kleines Kind - gerade das erste - mental sicher extrem anstrengend ist, schrieb ich ja. Aber sorry - keiner kann mir erzählen, dass man nun den ganzen Tag nur damit beschäftigt ist, und nicht mal die 2 h aufbringt, die man für so einen kleinen Haushalt braucht.
    Wie hilfskonstruktion richtig anmerkte: Was macht man denn dann, wenn man mehrere Kinder hat ? Muss der Mann dann den Job kündigen, um sich um die älteren zu kümmern, da Mutti 24 h / Tag mit dem Baby beschäftigt ist ?

    Meredyths Mann geht den ganzen Tag arbeiten UND muss umfangreiche Renovierungen, ja Sanierungen im Haus vornehmen, mit denen man normalerweise ein ganzes Team von Handwerkern beauftragen würde. Und dann noch den halben Haushalt plus Babypflege?

    Ein wirklich sehr empathischer Vorschlag.

    Davon ab beklagt sie sich jetzt schon, dass er zuwenig Zeit für sie hat.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dass man sich wegen Baby den ganzen Tag nicht duschen und anziehen kann, das find ich schon ein wenig übertrieben.
    Ich auch. Oder wenn manche Mutter auf die 'praktische Kurzhaarfrisur' umschwenkt, weil sie keine Zeit zum Haare bürsten hat.
    Ich brauche für meine langen Haare 3 min am Tag.

  5. Inaktiver User

    AW: Ich habe mein Leben verloren.

    Zitat Zitat von Naja Beitrag anzeigen
    Wie bereits, bislang leider oder Resonanz, angeregt, sollten sich die TE und ihr Mann die bauliche Situation ohnehin dringend nochmal genauer ansehen.
    Ein völlig falsch (bzgl. des handwerklichen und finanziellen Aufwandes) eingeschätztes Haus hat durchaus das Potential, weitaus stabilere und gefestigtere Partner/Beziehungen (als sie hier nach Schilderung der TE vorzuliegen scheinen) gewaltig ins Schleudern zu bringen.

    Und das umso mehr, je einseitiger die Arbeit daran verteilt ist. Weil der handwerklich nicht involvierte Partner schlicht nicht einschätzen kann, warum das nun sooooooo lange dauert oder soooooo schwierig ist oder oder oder......
    Und dann immer mehr Energie ins Streits darüber fließt, anstatt in konstruktive Lösungsstrategien von zwei handwerklich halbwegs auf Augenhöhe befindlichen (kann man/frau sich draufschaffen) Partnern. Und letzteres zehrt dann nicht noch zusätzlich, sondern puscht noch erst richtig den Zusammenhalt, grade wenn die Finanzen knapp sind und die Sache eng ist..
    Ich finde auch, dass dieser Aspekt zu kurz kommt. Diese Haussituation bietet auch schon ohne Baby genügend Konfliktstoff.
    Sowas neben einem Vollzeitjob zu wuppen - wow. Gruselig. Und langfristig.

    Meine Mutter war auch schon ohne Baby, mit 50, sozusagen kurz vor der Scheidung, als mein Stiefvater eine 50 qm Wohnung saniert hat.
    Ich kenne es durchweg so, dass Paare in solchen Situationen maximal genervt sind und sich streiten.

  6. Inaktiver User

    AW: Ich habe mein Leben verloren.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das ist ja auch das Ideal - aber in manchen Situationen, wie hier eben der Umbau (der schon ohne Baby alptraumartig klingt) find ich dass man das großzügig auslegen muss, was die reale Umsetzung angeht. Ich finde das halt auch für den Mann eine enorme Belastung.

    Dass er in seinem eigensten Interesse das Kind öfter mal allein betreuen oder versorgen sollte, und die Mama auch mal frei haben muss - darüber sind wir uns doch sicher alle einig!
    Richtig - deshalb auch mein Vorschlag, dass er sich mehr ums Kind kümmert, sie sich dafür aber auch an den Umbauarbeiten beteiligt. Was ihr m.E. körperlich und mental gut tun würde.

    Und den Zusammenhalt als Paar stärkt.
    Geändert von Inaktiver User (10.02.2016 um 08:30 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Ich habe mein Leben verloren.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber wenn der Mann noch gar nicht wirklich umbaut (körperlich gesehen) und jeden Abend Zeit findet, am PC zu spielen?
    Sie schrieb, er hat früher am PC gespielt, jetzt nur noch selten.

  8. Inaktiver User

    AW: Ich habe mein Leben verloren.

    Ihr könnt aufhören, Euch abzuarbeiten, es ist ja anscheinend schon wieder alles gut.

  9. VIP

    User Info Menu

    AW: Ich habe mein Leben verloren.

    Lorelei, ich glaube du unterschätzt den psychischen Aspekt. Denn Schlafentzug und Dauerschreien - was nicht immer, doch bei den meisten phasenweise vorkommt - macht dich schlicht und ergreifend fertig.
    Ich habe im Schichtdienst mit Nachtdienst oder Nachtbereitschaft gearbeitet, doch ich hatte immer die Chance auf lange andauernden Schlaf zuhause. Das hat man mit Baby nicht. Man empfiehlt frischen Müttern, dass sie schlafen sollen, wenn das Baby schläft... Ich hatte ein schlecht schlafendes Baby, dass bis zu sechsmal die Nacht aufwachte über Monate. Ohne die wechselnden Nachtdienste mit meinem Mann ab dem 4. Monat weiß ich nicht wie ich das weiter verkraftet hätte. Hinzukam eine bronchiale Erkrankung, die dreimal täglich inhalieren erforderte. Das zweite Kind war ein Schreikind, dass 6 Wochen lang schrie, wenn es nicht schlief, trank oder von mir getragen wurde.
    Ich habe das alles hinbekommen, weil ich a) meinen Mann hatte b) mir Auszeiten nahm und c) wir auch unsere Eltern als Unterstützung hatten d) unsere Freunde übernahmen Kinderwagendienste, damit ich zum Frisör oder Frauenarzt konnte.

    Trotzdem war diese Zeit anstrengend für uns Erwachsene und es gab oft genug Tage wo ich im Schlafanzug blieb, weil mir die Tagesklamotten eh nur voll gespuckt wurden und wenn du nicht raus musst, dann sparst du dir so Wäsche. Und wenn das Kind schläft, dann legst du dich auch hin, weil du so so so erschöpft bist.

    Weder vorher noch später habe ich je wieder diese Form von Erschöpfung gespürt, wie in den Jahren, wo ich ein Baby unter einem Jahr hatte.

    Klar ist jeder anders und manchen geht es nicht so und bei den meisten klappt es ja irgendwie. Die Tage, wo nichts im Haushalt klappt sind vermutlich bei allen geringer als umgekehrt. Jedoch nehmen wir vielleicht diese mehr wahr, weil wir quasi scheitern und das Scheitern mehr beachtet wird.
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
    Die Ärzte

  10. Inaktiver User

    AW: Ich habe mein Leben verloren.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich würde v.a. nicht die Arbeitszeit gegeneinander aufrechnen, sondern die Freizeit. Und zwar insbesondere die Freizeit ohne "Rufbereitschaft". Diese Zeit sollte bei beiden gleich verteilt sein.
    Sehr gute Idee!

    Zitat Zitat von maryquitecontrary Beitrag anzeigen
    Ich habe vorhin schon mal versucht, darauf hinzuweisen, dass das "sich um das Baby Kümmern " vorwiegend eine interaktive und auch psychische Leistung ist, dazu noch Stillen (anfangs mehrere Stunden täglich) plus Müdigkeit - das kann man nicht mit herkömmlicher Erwerbstätigkeit aufrechnen.

    Wenn man sagt, dass sie momentan tagsüber den Babyjob hat und der Partner die Erwerbstätigkeit, dann wird ganz klar abends geteilt beziehungsweise gemeinsam gemacht. Ich würde auch davon ausgehen, dass ein Vater gerne Zeit mit seinem Kind verbringen möchte. Das hilft auch bei der Vater -Kind -Bindung und lockert die Selbstverständlichkeit, mit der für das Kind automatisch die Mutter zuständig ist.
    .


    Außerdem ist man mit einem Baby, selbst wenn es mal 10 Minuten friedlich spielt, immer auf Rufbereitschaft. Es geht so wahnsinnig vielen Müttern so, die können ja nicht alles verpeilte Faulenzerinnen sein, die nix auf die Reihe bekommen (ich hab da übrigens auch dazu gehört) ...

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