Das kommt darauf an.
Jetzt im Moment wäre es viel wichtiger, dass sich die meisten Menschen persönlich engagieren. Denn mit Decken und anderem Kram kann man die Probleme der massenhaften Einwanderung nun gar nicht lösen. Das wird unterschätzt.
Ich empfinde das Spenden vieler Menschen eher so, als wollten sie damit ihr Gewissen beruhigen. Vieles richtet zudem noch Schaden an (Kleiderspenden zerstörte Industrie).
Aber ansonsten stimme ich zu: Ohne Geld geht es auch nicht. Erst einmal ist es wichtig, Fuß zu fassen und sich etwas aufzubauen, um nicht selber abhängig zu sein. Es ist schwer zu helfen, wenn man selber Hilfe benötigt.
Andererseits gibt es bei uns nun mal die Möglichkeit, sich vom Sozialsystem auffangen zu lassen, zum Glück. Und diejenigen, die das nutzen müssen, können sich natürlich sehr wohl heute engagieren für Flüchtlinge. Es geht also auch beides, was wiederum sehr gut ist.
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31.01.2016, 13:45
AW: Ziele verfolgen versus Konsum
Geändert von animosa (31.01.2016 um 13:56 Uhr)
Nur die Ruhe ist die Quelle jeder großen Kraft.
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31.01.2016, 13:50
AW: Ziele verfolgen versus Konsum

Ich bin aber heute realistischer als früher. Immerhin! Habe mich weiterentwickelt.
Ich wollte früher die Umwelt retten und für Gerechtigkeit eintreten und und und ... Ging ja aber nicht, musste selber sehen, wie ich klar kam und zum Familieneinkommen beitrug. Diese Herausforderung war für mich gewaltig genug und dank meiner Tochter, war es auch mein Ziel, das zu schaffen.
Heute kann ich helfen, ein wenig dazu beizutragen, mich für Flüchtlinge aktiv engagieren. Und das werde ich auch machen. So weit bin ich schon.Nur die Ruhe ist die Quelle jeder großen Kraft.
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31.01.2016, 21:22
AW: Ziele verfolgen versus Konsum
Ich war schon einmal für ein Jahr im Ausland, da klappte die Fernbeziehung auch ganz gut. Schwierig war es für unsere Beziehung eher in den Monaten danach, als man sich wieder aneinander und an das regelmäßige sehen gewöhnt hat.
"Alternativen" kommen für mich nicht infrage. Ich habe einen großartigen Mann an meiner Seite, der sehr gut zu mir passt. Eine beständige jahreüberdauernde Beziehung gehört im übrigen zu meinem lebenskonzept dazu.
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31.01.2016, 21:23
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31.01.2016, 21:30
AW: Ziele verfolgen versus Konsum
Ja, das Fazit ist eine gute Frage: ich denke, mit der Meinung beklagte sie sich auch darüber, dass die jungen (Frauen) mehr an sich denken als früher und sich selbst verwirklichen wollen. Sie ist eine sehr familiäre und denkt selten an sich, eigentlich denkt sie nur an das wohl der Familie.
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31.01.2016, 21:45
AW: Ziele verfolgen versus Konsum
Ja, das kann ich Gut verstehen! Ich bin in meinem Freundeskreis auch eher die "langweilige". Mache gerne Urlaub in Deutschland oder Europa, bleibe aber auch gerne zu Hause.
Ich hatte mit ihr letztens auch eine andere interessante Diskussion: es ging darum, dass viele so gerne reisen, am liebsten durch die ganze Welt, was auch alles schön und gut ist. Früher sei man auch in den Urlaub gefahren, aber an die Ostsee, nach Holland oder Frankreich, aber nicht wie selbstverständlich eine 6-wochentour durch Südamerika, Asien oder sonstwo( machen in unserem Bekanntenkreis viele wirklich viele; ich, die am liebsten Urlaub in Deutschland oder Europa macht und damit völlig zufrieden ist, bin da eher die Ausnahme) Sie empfindet das ständig reisen und unterwegs sein wollen als Flucht und Möglichkeit, sich einen Sinn zu schaffen. Und dabei sagte sie, gehe es doch darum, sich zu Hause einen Sinn zu schaffen, langfristige Freundschaften aufzubauen und Hobbies zu pflegen, die einem gefallen. Wer ständig nur unterwegs ist oder die nächste Reise plant, der bekommt auch keine Langeweile, die ihn verleiten dazu könnte, sich ein Hobby zu suchen.



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