Auf jeden Fall!
Mir ist das auch wichtig! Wenn ich meinen Freund sehe, schminke ich mich meistens und mache mich hübsch. Mir ist es wichtig, dass man attraktiv füreinander bleibt und auch gemeinsam schöne Dinge unternimmt, wie beispielsweise ausgehen. Mein Freund tut das Gleiche, das ist ihm auch wichtig, wir sind übrigens 3,5 Jahre zusammen.
Aber da er bereits seit einem halben Jahr in der neuen Stadt wohnt, sehen wir uns nur alle 2-4 Wochen und ich habe weit und breit mangels Möglichkeiten niemanden, für den ich mich schick machen könnte. Auch, wenn ich ihn besucht habe in den letzten Monaten, sind wir nur selten ausgegangen, weil er immer so k.o. war nach der Arbeit, was für Jobeinsteiger auch ganz normal ist, denke ich. Da will ich ihm auch keinen Druck machen.
Aber mir fehlt das SEHR! Das wird mir jetzt erst klar, wenn ich so darüber sinniere, wie sehr mir dieses schick machen und etwas Besonderes erleben fehlt. Alles ist in so tiefem Alltagstrott versunken.
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26.01.2016, 14:48
AW: Die Dämonen der Vergangenheit (Exfreunde...)
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26.01.2016, 15:05
AW: Die Dämonen der Vergangenheit (Exfreunde...)
Vielen Dank für deine Nachricht, Windweib!
Ich bin mir ganz sicher, dass er nicht mehr an mir hängt, die intensive Erinnerung an unsere Zeit besteht nur noch in meinem Kopf, dessen bin ich mir absolut bewusst.
Na, ich idealisiere diesen Kerl ohne Ende, keine Frage. Es ist immerhin 10 Jahre her, ich weiß doch gar nicht, wie dieser Kerl tickt und wie er sich entwickelt hat, das kann ich nur aus seinen SMS schließen, denn mehr Kontakt hatten wir nicht. (das letzte Treffen war vor 5(?) Jahren)
Das hast du schön gesagt mit dem Auf die Reise gehen, das werde ich tun, trotz aller inneren Widerstände, denn ich denke, dass es mir am Ende gut tun wird.
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26.01.2016, 15:11Inaktiver User
AW: Die Dämonen der Vergangenheit (Exfreunde...)
Hallo Gruengelb!
Du hast eine PN.
Viele Grüße!
denique
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26.01.2016, 16:00Inaktiver User
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26.01.2016, 16:04Inaktiver User
AW: Die Dämonen der Vergangenheit (Exfreunde...)
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26.01.2016, 16:05
AW: Die Dämonen der Vergangenheit (Exfreunde...)
Aaaalso, ich glaube, ich muss dringend wieder Abstand nehmen von den Gedanken an meinen Exfreund.
Dieses Verharren in der Vergangenheit dazu geführt, dass der Gedanke, bald in eine andere Stadt ziehen zu müssen, in meinem Kopf noch viel schwärzer wurde.
Das führte soweit, dass ich meinen Freund gestern Abend ganz blöd beleidigt habe....Ich habe ihm gesagt, was für ein negatives Gefühl ich habe, für einen Mann in eine Stadt zu ziehen, in die ich von selbst nicht gezogen wäre. Und ich habe unsere ganze Beziehung infrage gestellt, indem ich angezweifelt habe, dass wir in einigen Jahren noch zueinander passen, weil wir in sehr unterschiedlichen Bereichen arbeiten werden, und mich sein Bereich null und gar nicht interessiert. Und ich habe ihm an den Kopf geworfen, dass das, was er mir aus dem Büro erzählt, mich jetzt schon nicht interessiert. Und ich habe ihm gesagt, dass ich Leute, die in seiner Branche arbeiten, langweilig und nichtssagend finde und dass ich meine zu wissen, dass er auch bald so wird.
Ich bin mit meiner Angst und Ablehnung vor der neuen Stadt und vor dem bevorstehenden Schritt durchgedreht...
Mein Freund hat es zum Glück mit Fassung getragen, weil er mich schon kennt und weiß, dass ich schon mal den Kopf verliere, wenn mich die Angst beherrscht.
Aber solche Gespräche stabilisieren unsere Beziehung in keinerlei Weise und ich glaube, dass eine Destabilisierung unserer Beziehung in dieser Phase das Letzte ist, was ich gut gebrauchen kann.
Also, ich habe das Gefühl, jetzt wirklich wieder nach vorne schauen zu müssen und nicht ständig in die Vergangenheit zu meinem Exfreund und damit zu meiner alten Stadt, die jetzt ja auch die Stadt meines Exfreunds ist.
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26.01.2016, 18:19
AW: Die Dämonen der Vergangenheit (Exfreunde...)
ich glaube auch, dass du dir nix gutes mit dem Rumgegrübel tust. Und ich glaub auch nicht, dass ein gemeinsames Kaffeetrinken mit diesem Paar für dich wirklich was bringen würde. Außer viel Kopfkino, das nicht befriedigt werden würde. Und wenn er an dir hängt, dann vermutlich aus dem selben Grund wie du an ihm: es geht um die gegenseitige Bestätigung und um Gewohnheit. Dafür wird schon ganz gern die Vergangenheit verklärt.
Ich glaube an deiner Stelle würde ich eher als Pausenfüller Infos über deinen zukünftigen Wohnort lesen. Gucken, was es da alles interessantes gibt, was ich alles mal ausprobieren und angucken will, welche Feste es da gibt, was die Natur bietet, Sport, Communities, um Leute kennen zu lernen usw. Und im Geiste Wohnung einrichten, das macht auch Spaß.Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
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27.01.2016, 09:28
AW: Die Dämonen der Vergangenheit (Exfreunde...)
Glaube ich nicht. Die Angst ist die, den früheren Freund loszulassen. Behaupte ich mal einfach so.
Was mir auffällt: Ich bezeichne nicht einen Mann mit dem ich vor 10-15 Jahren mal zusammen war als Ex-Freund. Das ist derjenige bei mir kurz nach der Trennung. In Deinem Fall wäre das ein Freund aus Jugendtagen oder so, im Höchstfall einfach Ex wenn es sein muss. Mir fast schon zu persönlich.
Das hört sich bei Dir an, als sei es eben erst gewesen. 
Und als sollte die Betonung auf dem Freund liegen, das Ex eher unliebsames Beiwerk. Nur son Jefühl.....
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27.01.2016, 11:23Inaktiver User
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06.02.2016, 05:54
AW: Die Dämonen der Vergangenheit (Exfreunde...)
Guten Morgen!
Da bin ich wieder.:)
Ich habe letztens einen cut gemacht und habe nicht mehr in die bricom geschaut, musste raus aus diesem gefühlsgedüdel.
Das klappte einigermaßen Gut. Ich habe mich abgelenkt mit Zukunftsplanung. Mittlerweile haben mein Freund und ich eine Wohnung in der neuen Stadt gefunden, das freut mich sehr. Vor der Wohnungssuche graute es mir ja sehr.
Vor ein paar Stunden bin ich aufgewacht aus einem Traum mit meinem exfreund (nr. 2, also nicht der, der jetzt in meine Stadt gezogen ist). In dem Traum haben wir gemeinsam etwas mit seinen Eltern unternommen. Das hat mich kalt erwischt. Seitdem fühle ich mich wieder wie die kleine 18- jährige. Diese Sehnsucht nach ihm und seinen Eltern (seine Eltern fand und finde ich klasse...) und die Verwunderung darüber, dass alles schon soooo lange her ist, denn es fühlt sich an als wäre es alles letzte Woche gewesen. Es ist verrückt, ich bin sogar extrem eifersüchtig auf die Freundin, die er nach mir hatte. Und selbst die beiden sind schon seit einigen Jahren nicht mehr zusammen.
Es fühlt sich an als wäre mein Herz herausgerissen. An Schlaf nicht zu denken.
Ich habe den Fehler gemacht, und ihn gegoogelt. Google ist voll von ihm. Eliteuniversitäten und Auslandsaufenthalte (Praktika etc) in der ganzen Welt. Auch sehr erfolgreich ist er. Seine masterarbeit wurde in einem bekannten Journal veröffentlicht. Als wir uns damals getrennt haben, hätte ich so starke körperliche Schmerzen, dass ich fast ins Krankenhaus gegangen wäre. Da war ich wochenlang körperlich krank (Übelkeit, stimme komplett weg ohne dass eine Erkältung da war, starke Schmerzen in der herzgegend und in der Brust)
Ich versuche, mich zurück auf mich selbst zu besinnen. Was kann ich aus dem verdammten Schmerz für mein eigenes Leben lernen? Was fehlt mir?
Einige Stichpunkte habe ich gefunden:
- Sehnsucht danach, nein Ding durchzuziehen, meine beruflichen und privaten Ziele umzusetzen, vielleicht überhaupt mal Ziele zu haben.
- mich auf das fokussieren, was ich gut kann (nicht immer denken: "x macht das, das muss ich dann auch machen")
- überhaupt mal was richtig gut zu können
- Sehnsucht danach, nicht immer so viel Energie darauf zu verschwenden, indem ich mich mit anderen vergleiche oder nur an sie denke (z.b. Exfreunde: was macht er wohl gerade?)
--> Sehnsucht danach, mein Leben zu leben, fokussiert auf meine Ziele und die Dinge, die mir wichtig sind und nicht immer darauf Schauend, was andere machen.
So, das musste ich mir gerade mal runterschreiben. Danke für eure Aufmerksamkeit. :)Geändert von gruengelb (06.02.2016 um 06:04 Uhr)




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