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Thema: Liebesträume

  1. gesperrt

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    AW: Liebesträume

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    oh, das ändert die Sache natürlcih. Hab da wohl einvernehmlichkeit reininterpretiert.

    Dann wäre es ja eine Super-Affäre gewesen.

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    AW: Liebesträume

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    das ist ein super Einwand, kenzia.
    manchmal denke ich ich dürfte bloß niemanden wissen lassen was sich in meinem Kopf so tut. Sonst kommen gleich die Männer mit den weissen Kitteln
    In deren Köpfen gibt es ähnliche Kopfkinos .

    @ TE: Du tust niemandem weh und genießt deine Träume. Ist doch alles ok .
    Man wandelt nur das, was man annimmt.

    C.G. Jung


    Nein ist ein ganzer Satz.


    Keine Ahnung von wem

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    AW: Liebesträume

    Zitat Zitat von Hyman Beitrag anzeigen

    Wie würdet ihr reagieren bei so einer Beichte????
    ich würde sagen; mach was draus, schreibs auf

    ganz im Ernst, solche Träumereien sprechen meiner Meinung nach auch für Kreativität und Phantasie.

    Ich habe auch Tagträume über Dinge, die ich (gerade) nicht leben kann oder vll auch aus diversen Gründen nicht will. Bei mir gehts halt mehr Richtung Abenteuer wie Alpenquerungen oder sonst was. Aber ein Tagträumerle war ich auch schon immer. Meine Phantasie braucht halt auch ab und zu Auslauf, bei meinem Job hat sie nämlich keinen Platz. Na und? So lange du das Gefühl hast, dass das deine Lebensqualität bereichert ist doch alles prima.
    Ich halte die Tendenz zum Träumen für eine altersunabhängige Sache. Zumindest wenn man ein eher phantasievoller Mensch ist.

    Ich würde dem Singlestatus und den Wechseljahren nicht allzuviel Bedeutung zumessen. Dir gehts doch gut, du bist offen, aber nicht verbissen, so solls doch sein.
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.

  4. Inaktiver User

    AW: Liebesträume

    Zitat Zitat von Hyman Beitrag anzeigen

    Wie würdet ihr reagieren bei so einer Beichte????
    Ich würde mich riesig freuen, eine so phantasiebegabte Freundin zu haben, spontan überlegen, welchen Blödsinn wir beide uns denn so gemeinsam ausdenken / in die Tat umsetzen können - und hoffen und beten, daß nie jemand die Inhalte meiner Träumereien erfährt....


    Ansonsten sei froh, daß es tatsächlich nur Träume sind.
    Die Kombination " Ottilie Normalverbraucherin in Partnerschaft mit Künstler" ruft in den allermeisten Fällen leider immer noch Reaktionen der Umwelt hervor, daß besagte Ottilie sich ganz fix wünscht, sie hätte sich in einen Polarkappenforscher verliebt und könnte mit dem ans Ende der Welt ziehen, tausende km von dem nächsten (un-)menschlichen Wesen entfernt.
    Und nein, da braucht's gar kein Leonardo die Caprio / Thomas Müller / Neo Rauch sein, es reicht schon voll und ganz, wenn der Partner eine solide Schauspielausbildung hinter sich hat und im "Tatort" die dritte Leiche von links gibt, um langjährige Freundschaften zerbrechen zu lassen.

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    AW: Liebesträume

    Danke!!
    Ich habe viel nachgedacht. Die Art der Träume. Das Gesicht ist ein Schauspieler. Aber es könnte auch ein Bekannter sein. Oder so. Vom meinem Gefühl nach ist das nicht wichtig.

    Aber das Drehbuch gleicht sich, habe ich gemerkt.

    Es ist immer so, daß der Schauspieler total verliebt ist. Aber die Frau liebt ihn auch, aber aus irgend einem Grund muß sie den Mann trotzdem verlassen. Bloss bin ich mir nicht sicher, ob ich die Frau bin. Ich beobachte alles. Das tut mir auch sehr leid. Der Schmerz tut mir aber auch gut. Im Leben, nicht im Traum.

    Das aufschreiben habe ich schon manchmal versucht. Das liest sich total kitschig. Ich habe das immer wieder weggeworfen, damit es keiner findet!!

  6. gesperrt

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    AW: Liebesträume

    Zitat Zitat von Hyman Beitrag anzeigen
    ...
    Es ist immer so, daß der Schauspieler total verliebt ist. Aber die Frau liebt ihn auch, aber aus irgend einem Grund muß sie den Mann trotzdem verlassen. Bloss bin ich mir nicht sicher, ob ich die Frau bin. Ich beobachte alles. Das tut mir auch sehr leid. Der Schmerz tut mir aber auch gut. Im Leben, nicht im Traum.

    Das aufschreiben habe ich schon manchmal versucht. Das liest sich total kitschig. Ich habe das immer wieder weggeworfen, damit es keiner findet!!
    Schaff Dir doch ein Sudelbuch an.
    Da darfst Du alles reinschreiben, ohne Rücksicht auf Inhalt und Form.
    Niemand darf es lesen, es muss nicht einmal jemand wissen, dass es dieses Buch überhaupt gibt.

    Es muss nicht einmal ein tangibles Buch aus Papier sein,
    Du kannst auch eine Textdatei auf Deinem Rechner verwenden.
    Format idealerweise RTF (Rich Text Format), denn das kann seit 25 Jahren jede Textverarbeitung lesen und schreiben.

    Viel Vergnügen

    KK

  7. Inaktiver User

    AW: Liebesträume

    Zitat Zitat von Kistenkumpel Beitrag anzeigen
    Schaff Dir doch ein Sudelbuch an.
    Da darfst Du alles reinschreiben, ohne Rücksicht auf Inhalt und Form.
    Niemand darf es lesen, es muss nicht einmal jemand wissen, dass es dieses Buch überhaupt gibt.
    ...und irgendwann schickst du es vielleicht ja doch an einen Verlag und landest einen Bestseller, wer weiss das schon

    so a la 50 shades of grey *fg*

  8. Inaktiver User

    AW: Liebesträume

    Lerne einfach, Deine Träume subjektstufig zu betrachten. Alles, was darin vorkommt, hat mit Dir zu tun. "Fremde", andere Menschen, die im Traum auftrauchen, sind letztlich Repräsentationen von Persönlichkeitsanteilen oder Lebensaspekten, Lebensthemen.

    Träume sind nichts anderes als innere Bilder, sie haben immer einen Bezug zum Leben und Erleben des Träumenden. Eine Liebesgeschichte kann genauso gut einfach nur Wohlbehagen repräsentieren - man ist mit sich im Reinen, mag, respektiert sich, findet sich gerade einfach gut.

    Wichtig ist, sich nicht von anderen Träume interpretieren zu lassen, oder gar Traum/Symbolbücher zu konsultieren, sondern sich darauf einzulassen, ein Gefühl dafür zu entwickeln, welche "Übersetzung" für die Symbole und Bilder des eigenen Unbewussten sich "passend" anfühlen.

    Ich träume beispielsweise schon mein ganzes Leben immer wieder von Löwen. Sie tauchen immer dann in meinen Träumen auf, wenn ich darauf achten muss, meine Bedürfnisse, Wünsche und Sehnsüchte nicht zu sehr aus den Augen zu verlieren, oder anderen (Themen) unter zu ordnen, wenn meine Kreativität Raum braucht, oder ich zusehen sollte, dass ich wieder "wilder" und ursprünglicher lebe. Sie sind ein Bild meines Unbewussten, das mich daran erinnert, gut für mich zu sorgen.

    Dem auf die Spur zu kommen hat eine Weile gedauert. Aber heraus zu finden, WAS konkret diese Träume bedeuten, das konnte mir niemand abnehmen, ich musste selbst eine Interpretation finden.

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    AW: Liebesträume

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Lerne einfach, Deine Träume subjektstufig zu betrachten. Alles, was darin vorkommt, hat mit Dir zu tun. "Fremde", andere Menschen, die im Traum auftrauchen, sind letztlich Repräsentationen von Persönlichkeitsanteilen oder Lebensaspekten, Lebensthemen.
    Ich schau mir selbst zu?
    Heute früh habe ich ganz fest meine Bettdecke umarmt. An den Traum erinnere mich glasklar: er umarmt sie, sie liegen auf einem Sofa oder so, ganz unschuldig, schön. Ich war richtig glücklich!

    Wie bist du denn deinem Löwen auf die Spur gekommen? Deine Interpretation wirkt sehr reflektiert.

  10. Inaktiver User

    AW: Liebesträume

    Zitat Zitat von Hyman Beitrag anzeigen
    Ich schau mir selbst zu?
    In gewisser Weise, ja. Du kommunizierst mit Dir selbst - Dein Unbewusstes teilt sich über Bilder und Symbolsprache mit, es verarbeitet Erfahrungen, Erlebnisse, Eindrücke, und selbstverständlich tut es das auf emotionale Art, wir empfinden im Traum teilweise ja sehr intensiv. Die Emotionen wiederum sind ebenfalls Wegweiser, die uns bei der Einordnung der Träume helfen.

    Man kann Träume natürlich auch objektstufig betrachten - dann ist der Vater, von dem man träumt, eben der Vater. Subjektstufig dagegen würde der Vater einen Anteil des Träumenden repräsentieren. Das Unbewusste wählt einen Stellvertreter aus, dessen hervorstechendste Eigenschaften denjenigen nahe kommen, die dem Persönlichkeitsanteil des Träumenden, die hier eine Rolle spielt, entsprechen.

    Den Löwen kam ich auf die Spur, indem ich mich mit meinen Bildern befaßte und nachspürte, was sie für mich bedeuten. In meinen Träumen - und es waren unzählige ähnliche, die manchmal auch heute noch wieder kehren - haben die Löwen mich immer verfolgt. Egal wohin ich auch lief - sie waren schon da oder mir auf den Fersen. Ich hatte Angst vor ihnen, war aber auch gleichzeitig fasziniert, so als ob ich wüsste, dass ich eigentlich keine Angst haben müsste.

    Der Schlüssel zum Verständnis war dann ein Traum, in dem meine Mutter eine Rolle spielte. Meine Mutter war keine fürsorgliche oder liebevolle Mama, sie hat mir in meiner Kindheit sehr viel Kummer bereitet und mich oft nicht gut behandelt. Sie war streng, unnachgiebig, wetterwendisch, unzuverlässig und absolut niemand, auf den ich mich als Kind hätte verlassen können. Sie benutzte mich für ihren Vorteil, vernachlässigte mich auf der einen und beutete mich auf der anderen Seite aus.

    Natürlich habe auch ich Persönlichkeitsanteile, die weniger nett sind, egozentrisch, berechnend, sehr auf den eigenen Vorteil bedacht, und andere dabei missachtend. Auch wenn ich diese Anteile wenig nett finde und eher verschattet habe, sind sie doch vorhanden.

    Im Löwentraum wurden diese Anteile von meiner Mutter repräsentiert. Sie versuchte, die Löwen einzusperren, in einen Käfig.

    Das war für mich eine ungeheuer wichtige Botschaft - nun verstand ich, wofür die Löwen standen: für meine wilde, ungehorsame, sich widersetzende, kämpferische, für meine GESUNDE Seite, die kreativ war, eigenständig, die leben wollte und danach strebte, ein gutes Leben zu führen, jenseits der missbräuchlichen Einflüsse meiner Mutter.

    Ich verstand, dass ich nicht zulassen durfte, mich meiner Mutter und ihren Vorstellungen unter zu ordnen, und damit meine "wilden Löwen" einzusperren. Sie MUSSTEN mich so hartnäckig verfolgen, damit ich sie wahr und wichtig nahm, und aufhörte sie zu unterdrücken.

    Die Löwen kehren immer dann wieder, wenn mein Leben zu angepasst ist, und ich zu wenig auf meine unbewussten Wünsche schaue.

    Sie haben mich gelehrt, eine ausdauernde Glücksjägerin zu werden, und auch sehr gewagte und unkonventionelle Gedankengänge nicht nur zuzulassen, sondern laut auszusprechen und ihnen zumindest gedanklich zu folgen. Das hat mich später beruflich im übrigen sehr voran gebracht. Sie gaben mir den Mut, meinen Weg zu gehen, auch gegen den teils immensen Widerstand meiner Familie, weil ich wusste: Da ist eine Kraft in mir, die das schaffen wird.

    Später lernte ich über meine Ausbildungen und die Auseinandersetzung mit meinen "Schatten", auch diese anzunehmen und ins Boot zu holen. Das wiederum führte dazu, dass ich sekundär meine Familie los lassen und mich emotional von ihren Mustern lösen konnte.

    Wenn das Ganze "reflektiert" klingt, dann liegt das daran, dass ich mich mit diesen Themen schlicht und ergreifend seit über 30 Jahren auch beruflich befasse.

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