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    AW: Meckern vs. Luxus. Ein Perspektivwechsel Strang

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    und die umwelt?
    tut mir leid, dass ich an dieser stelle meckern muss
    Interessante Frage, wenn es um das Freikratzen von Autos geht, mit denen vermutlich zu min. 50 % Wege gefahren werden, die mit dem ÖPNV genauso gut oder besser, definitiv aber ohne Eiskratzen zurückgelegt werden könnten.

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    AW: Meckern vs. Luxus. Ein Perspektivwechsel Strang

    Zitat Zitat von Kistenkumpel Beitrag anzeigen
    Interessante Frage, wenn es um das Freikratzen von Autos geht, mit denen vermutlich zu min. 50 % Wege gefahren werden, die mit dem ÖPNV genauso gut oder besser, definitiv aber ohne Eiskratzen zurückgelegt werden könnten.
    Kommt gar nicht in die Tüte. Mit Auto = 15 Minuten. Mit ÖPNV = 45 Minuten. Und in der Kälte zum Bus marschieren und warten. So viel kann ich gar nicht meckern, wie ich da meckern könnte!

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    AW: Meckern vs. Luxus. Ein Perspektivwechsel Strang

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Irgendwie ist "meckern", wie es hier viel gebraucht wird, auch nicht das gleiche wie "klagen" oder "sich beschweren", oder?
    Mehr so ein "altes Ehepaar"-Verhalten zwischen einem selber und dem Universum.
    Ja, da hast du Recht. Meckern ist die kleine Schwester von Jammern und Klagen. Aber ich halte auch Jammern und Klagen für legitim.

    Ich bin als Kind schwer indoktriniert worden, niemals zu jammern oder zu meckern, weil: Kind, sei nicht so undankbar! Denk an die hungernden Kinder in Afrika (wenn ich kein Fleisch essen wollte) und an die armen Kinder, denen es nicht so gut geht wie dir und an uns damals! Im Krieg! Nach dem Krieg!

    Puh. Das hat mich rein gar nicht dankbarer für Fleisch mit Fettrand, meinen ekligen Sportlehrer und sonstige Kümmernisse gemacht, sondern nur ein schlechtes Gewissen verursacht.

    Deswegen habe ich heute die Haltung "denk doch mal an die, denen es schlechter geht" gefressen wie ein Pfund Schmierseife. Es geht immer irgendwem schlechter, also darf man NIE jammern und klagen. Ich bin aber der Meinung, dass Jammern und Meckern sinnvoll sind. Zum einen als Ventil, damit der Frust raus kann und nicht auf der Seele kleben bleibt und zum anderen, weil Verdrängung nichts besser macht. Wenn ich häufig über eine Sache meckere, dämmert mir irgendwann, dass ich was ändern müsste und überlege, was ich ändern könnte. Wenn ich's mir schön rede, weil es anderen schließlich schlechter geht, verhindere ich das Nachdenken über eine Lösung.

    Um es aufs Eiskratzen runterzubrechen: Statt mir schönzureden, wie gut es mir geht, weil andere schließlich gar kein Auto haben und mir weiterhin die Pfoten (und den Rest) abzufrieren, könnte ich auch jeden Tag einen Euro ins Sparschwein tun und ab minus acht Grad mit dem Taxi zur Arbeit fahren. Eigentlich eine geniale Idee, wenn ich's genau betrachte

    Meckern macht mich kreativ!

  4. gesperrt

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    AW: Meckern vs. Luxus. Ein Perspektivwechsel Strang

    @Tessa
    Und welchen Teil von
    "... , die mit dem ÖPNV genauso gut oder besser, definitiv aber ohne Eiskratzen zurückgelegt werden könnten. ..." genau hast Du nicht verstanden?

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    AW: Meckern vs. Luxus. Ein Perspektivwechsel Strang

    Zitat Zitat von Kistenkumpel Beitrag anzeigen
    @Tessa
    Und welchen Teil von
    "... , die mit dem ÖPNV genauso gut oder besser, definitiv aber ohne Eiskratzen zurückgelegt werden könnten. ..." genau hast Du nicht verstanden?
    Offensichtlich den ganzen Teil

    Und welcher Teil meiner Antwort passte nicht zu deinem Kommentar? Ich kann den Weg zur Arbeit mit dem ÖPNV eben nicht genauso gut oder besser zurücklegen. Nur ohne Eiskratzen, was die Sache aber nicht besser macht.

  6. Inaktiver User

    AW: Meckern vs. Luxus. Ein Perspektivwechsel Strang

    Zitat Zitat von Kistenkumpel Beitrag anzeigen
    die mit dem ÖPNV genauso gut oder besser
    Wo wohnst Du?

    Apropos: meckert denn keiner von Euch beim Autofahren? Wenn, dann dabei! Außer mir nur Idioten auf der Straße, oder etwa nicht?

  7. Moderation

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    AW: Meckern vs. Luxus. Ein Perspektivwechsel Strang

    Zitat Zitat von Kistenkumpel Beitrag anzeigen
    Interessante Frage, wenn es um das Freikratzen von Autos geht, mit denen vermutlich zu min. 50 % Wege gefahren werden, die mit dem ÖPNV genauso gut oder besser, definitiv aber ohne Eiskratzen zurückgelegt werden könnten.
    Ich könnte gleich mal über die S-Bahn meckern! Die Fußgängerunterführung ist immer noch nicht fertig, deswegen habe ich 12 MInuten zur Haltestelle statt 3. Und die 8:10 hat *immer* Verspätung! Und der Bus, den ich auf dem Rückweg nehme, auch, weswegen es statt 40 Minuten Tür-zu-Tür 80 Minuten dauert. Da bin ich ja mit dem Rad schneller (aber es ist mir zu kalt).
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  8. gesperrt

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    AW: Meckern vs. Luxus. Ein Perspektivwechsel Strang

    ach. die öffentlichen.

    über die kann man natürlich endlos meckern.

    Wenn ich je zu spät aus dem Haus gehe, ist der Bus natürlich schon weg. Im Gegensatz zum andern Fall, wenn ich rechtzeitig an der Haltestelle stehe, kommt der Bus zu spät. Was denn sonst.

    Die Schlange vor dem Schalter ist immer dann am längsten, wenn ich mein Abo kaufen will.

    Und jene Person, die unbedingt übers Wetter plaudern will, setzt sich natürlich - neben mich!

    die mit den Kinderwagen brauchen ewig zum Ein- und Aussteigen.

    die Unsitte mit den Werbe-Lochfolien nimmt überhand, sodass man gar nicht mehr richtig rausgucken kann.

    Und die Linie 8 ist immer so voll, man findet ja gar keinen Sitzplatz mehr, und dann bleibt sie ständig einfach so auf der Strecke stehen!

    ....

    also ich musste jetzt schon fleissig suchen um ein paar Kritikpunkte zu finden, das Meiste ist nämlich toll, gut geplant und super günstig.

    gruss, barbara

  9. Inaktiver User

    AW: Meckern vs. Luxus. Ein Perspektivwechsel Strang

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Apropos: meckert denn keiner von Euch beim Autofahren? Wenn, dann dabei! Außer mir nur Idioten auf der Straße, oder etwa nicht?
    Au ja! und schon meckere ich wieder mit. Kann mich aber auch nicht entscheiden *g*
    Ich liebe gaanz besonder die artgenossen, die auf der Landstrasse stickt 60-65 fahren und in einer geschlossen Ortschaft gleich 40 um auf Nummer sicherzugehen. Was habe ich da schon für tolle Wortkombinationen rausgehauen

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    AW: Meckern vs. Luxus. Ein Perspektivwechsel Strang

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Apropos: meckert denn keiner von Euch beim Autofahren? Wenn, dann dabei! Außer mir nur Idioten auf der Straße, oder etwa nicht?
    Oh, beim Autofahren meckern ist toll! Vor allem, wenn man allein ist. Da lasse ich schon ganz gerne mal sämtliche angestaute Wut raus und fange an, sehr, sehr laut zu werden. Habe ich mir vermutlich bei meinem Vater abgeschaut. Fluchen und schimpfen waren seine Lieblingsbeschäftigungen beim Autofahren

    Am besten sind die, die erst bremsen und dann erst blinken. Richtig super. Da bekommst erstmal einen Schock, weil die so abrupt abbremsen, dass man denkt, da ist jetzt ein Kind oder Hund auf die Straße gelaufen, aber NEIN! Man will ja nur abbiegen!

    Erst blinken, dann bremsen! L kommt im Alphabet schließlich auch vor dem R!!!!

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