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19.01.2016, 18:28
AW: Meckern vs. Luxus. Ein Perspektivwechsel Strang
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19.01.2016, 18:30
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19.01.2016, 18:46
AW: Meckern vs. Luxus. Ein Perspektivwechsel Strang
Ja, da hast du Recht. Meckern ist die kleine Schwester von Jammern und Klagen. Aber ich halte auch Jammern und Klagen für legitim.
Ich bin als Kind schwer indoktriniert worden, niemals zu jammern oder zu meckern, weil: Kind, sei nicht so undankbar! Denk an die hungernden Kinder in Afrika (wenn ich kein Fleisch essen wollte) und an die armen Kinder, denen es nicht so gut geht wie dir und an uns damals! Im Krieg! Nach dem Krieg!
Puh. Das hat mich rein gar nicht dankbarer für Fleisch mit Fettrand, meinen ekligen Sportlehrer und sonstige Kümmernisse gemacht, sondern nur ein schlechtes Gewissen verursacht.
Deswegen habe ich heute die Haltung "denk doch mal an die, denen es schlechter geht" gefressen wie ein Pfund Schmierseife. Es geht immer irgendwem schlechter, also darf man NIE jammern und klagen. Ich bin aber der Meinung, dass Jammern und Meckern sinnvoll sind. Zum einen als Ventil, damit der Frust raus kann und nicht auf der Seele kleben bleibt und zum anderen, weil Verdrängung nichts besser macht. Wenn ich häufig über eine Sache meckere, dämmert mir irgendwann, dass ich was ändern müsste und überlege, was ich ändern könnte. Wenn ich's mir schön rede, weil es anderen schließlich schlechter geht, verhindere ich das Nachdenken über eine Lösung.
Um es aufs Eiskratzen runterzubrechen: Statt mir schönzureden, wie gut es mir geht, weil andere schließlich gar kein Auto haben und mir weiterhin die Pfoten (und den Rest) abzufrieren, könnte ich auch jeden Tag einen Euro ins Sparschwein tun und ab minus acht Grad mit dem Taxi zur Arbeit fahren. Eigentlich eine geniale Idee, wenn ich's genau betrachte
Meckern macht mich kreativ!
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19.01.2016, 18:48
AW: Meckern vs. Luxus. Ein Perspektivwechsel Strang
@Tessa
Und welchen Teil von
"... , die mit dem ÖPNV genauso gut oder besser, definitiv aber ohne Eiskratzen zurückgelegt werden könnten. ..." genau hast Du nicht verstanden?
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19.01.2016, 19:05
AW: Meckern vs. Luxus. Ein Perspektivwechsel Strang
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19.01.2016, 22:06Inaktiver User
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19.01.2016, 23:12
AW: Meckern vs. Luxus. Ein Perspektivwechsel Strang
Ich könnte gleich mal über die S-Bahn meckern! Die Fußgängerunterführung ist immer noch nicht fertig, deswegen habe ich 12 MInuten zur Haltestelle statt 3. Und die 8:10 hat *immer* Verspätung! Und der Bus, den ich auf dem Rückweg nehme, auch, weswegen es statt 40 Minuten Tür-zu-Tür 80 Minuten dauert. Da bin ich ja mit dem Rad schneller (aber es ist mir zu kalt).
** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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19.01.2016, 23:25
AW: Meckern vs. Luxus. Ein Perspektivwechsel Strang
ach. die öffentlichen.
über die kann man natürlich endlos meckern.
Wenn ich je zu spät aus dem Haus gehe, ist der Bus natürlich schon weg. Im Gegensatz zum andern Fall, wenn ich rechtzeitig an der Haltestelle stehe, kommt der Bus zu spät. Was denn sonst.
Die Schlange vor dem Schalter ist immer dann am längsten, wenn ich mein Abo kaufen will.
Und jene Person, die unbedingt übers Wetter plaudern will, setzt sich natürlich - neben mich!
die mit den Kinderwagen brauchen ewig zum Ein- und Aussteigen.
die Unsitte mit den Werbe-Lochfolien nimmt überhand, sodass man gar nicht mehr richtig rausgucken kann.
Und die Linie 8 ist immer so voll, man findet ja gar keinen Sitzplatz mehr, und dann bleibt sie ständig einfach so auf der Strecke stehen!
....
also ich musste jetzt schon fleissig suchen um ein paar Kritikpunkte zu finden, das Meiste ist nämlich toll, gut geplant und super günstig.
gruss, barbara
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20.01.2016, 10:22Inaktiver User
AW: Meckern vs. Luxus. Ein Perspektivwechsel Strang
Au ja! und schon meckere ich wieder mit. Kann mich aber auch nicht entscheiden *g*
Ich liebe gaanz besonder die artgenossen, die auf der Landstrasse stickt 60-65 fahren und in einer geschlossen Ortschaft gleich 40 um auf Nummer sicherzugehen. Was habe ich da schon für tolle Wortkombinationen rausgehauen
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20.01.2016, 13:22
AW: Meckern vs. Luxus. Ein Perspektivwechsel Strang
Oh, beim Autofahren meckern ist toll! Vor allem, wenn man allein ist. Da lasse ich schon ganz gerne mal sämtliche angestaute Wut raus und fange an, sehr, sehr laut zu werden. Habe ich mir vermutlich bei meinem Vater abgeschaut. Fluchen und schimpfen waren seine Lieblingsbeschäftigungen beim Autofahren

Am besten sind die, die erst bremsen und dann erst blinken. Richtig super. Da bekommst erstmal einen Schock, weil die so abrupt abbremsen, dass man denkt, da ist jetzt ein Kind oder Hund auf die Straße gelaufen, aber NEIN! Man will ja nur abbiegen!
Erst blinken, dann bremsen! L kommt im Alphabet schließlich auch vor dem R!!!!



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