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  1. User Info Menu

    AW: Meckern vs. Luxus. Ein Perspektivwechsel Strang

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @bittersweet
    Ich gehöre nicht zu den Menschen die immer meckern. Aber jede Medaille hat doch zwei Seiten und manchmal gibt es doch Dinge die einen nerven, auch wenn man sich für etwas entschieden hat...

    Wenn es dir nie so geht - sehr geil.
    Ich finde es manchmal sehr hilfreich kurz die Perspektive zu wechseln.
    Das ist in der Tat hilfreich: einmal aus sich heraus sozusagen eine neutrale Warte einnehmen
    und von außen einen Blick darauf werfen, habe ich schon oft mit Erfolg getan - aber immer
    klappt das nicht, leider.
    Die Träume sind geheime Tunnel, durch die wir zurück-
    kehren, so daß wir einen Moment lang wieder sind, wer
    wir waren

    Aharon Appelfeld

  2. Inaktiver User

    AW: Meckern vs. Luxus. Ein Perspektivwechsel Strang

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bin ich denn wirklich die einzige hier die auch mal dieses bewusst auf die schönen Sachen des Alltags schauen hilfreich findet? So im Sinne sich darauf zu besinnen.
    nein gar nicht - aber ich verstehe nicht, wie man dieses bewusstsein überhaupt verlieren kann.

    ich welcher welt lebst du, wenn du deinen üppigen besitz nicht mehr zu schätzen weißt?
    siehst du nicht, wie es anderen geht?

    - meckern ist zeitverschwendung für mich. dafür ist das leben zu kurz!

    wenn dein haus dich stresst, verkauf es!

  3. Inaktiver User

    AW: Meckern vs. Luxus. Ein Perspektivwechsel Strang

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    nein gar nicht - aber ich verstehe nicht, wie man dieses bewusstsein überhaupt verlieren kann.

    ich welcher welt lebst du, wenn du deinen üppigen besitz nicht mehr zu schätzen weißt?
    siehst du nicht, wie es anderen geht?

    - meckern ist zeitverschwendung für mich. dafür ist das leben zu kurz!

    wenn dein haus dich stresst, verkauf es!
    ambiva, hast du mich "hilfe, ich komme mit meinem Haus nicht klar" schreiben sehen? oder "hilfe, ich meckere zu viel?" Nein!
    Meine Intention war viel eher ein Austausch zum Thema Perspektivwechsel der einem helfen kann positives zu unterstreichen.

    was soll das mit der Welt?
    Ich lebe in einer Welt in der es Höhen und Tiefen, gute und schlechte Tage und auch unterschiedlichste Emotionen gibt und geben darf! Ich lebe in einer Welt in der man sich auch mal gedanklich verlieren kann, ja.

    Und ja, ich lebe in einer Welt in der es vielen Leuten schlechter geht als mir. Finde ich hier aber nicht relevant.
    Es gibt immer Leute denen es schlechter geht, zieht man dies in ein extrem dürfte hier niemand im Forum austausch suchen - denn: "moment, schaut euch doch die Leute an denen es schlechter geht und hört auf zu meckern"

  4. Inaktiver User

    AW: Meckern vs. Luxus. Ein Perspektivwechsel Strang

    und danke an die anderen, finde ich schön zu hören dass es für euch auch funktioniert und ihr auch mal die Perspektive wechselt!

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    AW: Meckern vs. Luxus. Ein Perspektivwechsel Strang

    @cloudlove, nein Du bist nicht die Einzige hier, auch ich schaue auf die schönen Seiten des Alltags. Klar manchmal ärgert man sich über irgendjemanden oder über irgendwas, das ist ganz normal und das ist auch nicht weiter schlimm.
    Es gibt so viele Menschen auf der Welt denen es wesentlich schlechter geht, wir hier haben doch alle Möglichkeiten unser Leben gut zu gestalten und dafür braucht es auch keinen materiellen Luxus.

  6. Inaktiver User

    AW: Meckern vs. Luxus. Ein Perspektivwechsel Strang

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ambiva, hast du mich "hilfe, ich komme mit meinem Haus nicht klar" schreiben sehen? oder "hilfe, ich meckere zu viel?" Nein!
    dein eingangsposting las ich so.

    Und ja, ich lebe in einer Welt in der es vielen Leuten schlechter geht als mir. Finde ich hier aber nicht relevant.
    ich denke, du suchst perspektivwechsel?

    jedenfalls kürzt der blick aufs ganze manche prozesse ab und vor allem kommt man gar nicht erst in schlechte stimmung.

    Es gibt immer Leute denen es schlechter geht, zieht man dies in ein extrem dürfte hier niemand im Forum austausch suchen - denn: "moment, schaut euch doch die Leute an denen es schlechter geht und hört auf zu meckern"
    ja, dann mecker halt weiter.

  7. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Meckern vs. Luxus. Ein Perspektivwechsel Strang

    Nun, ab und zu bin ich mit meinem Leben auch unzufrieden und spüre das intensiv. Das hängt mit meinen Vorstellungen von "besser und schöner und einfacher" zusammen.

    Damit ich nicht ständig in den Abwärtsspiralen denke, habe ich für mich beschlossen, einmal gründlich hinzusehen, was ich mir wünsche, was ich davon erfüllen kann und wie schnell ich diese Möglichkeiten umsetzen kann.
    Nicht alles, was ich mir vorstelle, ist erfüllbar: Ein eigenes Haus z.B. werde ich mir nie kaufen können. Das ist finanziell nicht drin. Der Traum ist aber vorhanden, weil das Eigenheim für mich z.B. auch für Ruhe, Geborgenheit und finanzielle Sicherheit steht.
    Da ich in einem Haus zur Miete gewohnt habe, weiß ich allerdings auch, dass dieses Haus mit viel Pflege verbunden ist. Gartenarbeit macht mir keinen Spaß, die Heizung ist teuer und ich bin allein für alles verantwortlich. Aus Erfahrung ist mir der Aufwand für ein Haus nicht wert.

    Also suche ich mir erfüllbare Ziele aus und setze diese um. Im Urlaub leiste ich mir z.B. ein schönes und vielleicht etwas teureres Hotelzimmer oder ich fahre länger in den Urlaub als ursprünglich geplant.

    Außerdem komme ich immer mehr weg von den materiellen Dingen. Klar ist ein Haus schön, vor allem mit hochwertigen Möbeln eingerichtet, aber Reisen gefällt mir mehr. Also werde ich mir bald eine kleinere Wohnung suchen und dann öfter reisen. Das bereichert mein Leben.

    Wenn ich mich über Dinge aufrege, versuche ich sie gleich an den richtigen Adressaten zu richten. Da gehört nämlich mein Ärger hin, wenn ich mich z.B. über den Chef aufrege.

    Ein Leben, das mehr Zufriedenheit als meckern kennt, ist besser und leichter und schöner. Richte dein Augenmerk auf die Dinge, die du hast und die dich erfreuen.

  8. Inaktiver User

    AW: Meckern vs. Luxus. Ein Perspektivwechsel Strang

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @bittersweet
    Ich gehöre nicht zu den Menschen die immer meckern. Aber jede Medaille hat doch zwei Seiten und manchmal gibt es doch Dinge die einen nerven, auch wenn man sich für etwas entschieden hat...
    Ich habe auch nicht geschrieben, dass du immer meckerst. Ich persönlich mag die Meckerschiene überhaupt nicht. Wenn ich etwas entscheide, denke ich sehr genau darüber nach und wäge ab was ich wirklich will. Ich reflektiere auch die negativen Seiten meiner Entscheidung und wenn ich mich dann dafür entschieden habe, gibt es für mich keinen Grund zum meckern. Meckern macht unzufrieden. Meckern zieht Kraft ab die man für besseres nutzen könnte.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich finde es manchmal sehr hilfreich kurz die Perspektive zu wechseln.
    Meckern hat für mich nichts mit Perspektive wechseln zu tun. Wenn ich meckere bin ich unzufrieden. Ich bin aber nicht unzufrieden wenn etwas nicht so läuft wie ich es will. Natürlich gibt es immer mal Ausnahmen, aber das sind meist Ereignisse die man überhaupt nicht beeinflussen konnte. Dann kann man seinem Ärger über die Situation auch mal mit meckern Luft machen.

    Die Situation mit dem Haus hast du durch deine Entscheidung herbeigeführt und nun mußt du damit leben oder etwas ändern. Mit meckern änderst du nichts. Mit meckern zieht man sich nur selbst herunter und das tut in der Regel überhaupt nicht gut. Akzeptiere das was ist oder sorge für Abhilfe.

  9. Inaktiver User

    AW: Meckern vs. Luxus. Ein Perspektivwechsel Strang

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Meckern hat für mich nichts mit Perspektive wechseln zu tun. Wenn ich meckere bin ich unzufrieden. Ich bin aber nicht unzufrieden wenn etwas nicht so läuft wie ich es will. Natürlich gibt es immer mal Ausnahmen, aber das sind meist Ereignisse die man überhaupt nicht beeinflussen konnte. Dann kann man seinem Ärger über die Situation auch mal mit meckern Luft machen.

    Die Situation mit dem Haus hast du durch deine Entscheidung herbeigeführt und nun mußt du damit leben oder etwas ändern. Mit meckern änderst du nichts. Mit meckern zieht man sich nur selbst herunter und das tut in der Regel überhaupt nicht gut. Akzeptiere das was ist oder sorge für Abhilfe.
    Nein, meckern hat nichts mit Perspektivwechsel zu tun. Aber innehalten und das was einen mal oder auch immer-mal-wieder nervt von einer anderen Seite betrachten schon. Darum ging es mir.

    Ich fand es faszinierend zu sehen wie unterschiedlich die Tagesabläufe sind und wollte das auf dieser Ebene aufnehmen. Weil ich (wie im Eingangspost geschrieben) auch z.B. (achtung: ein Beispiel, nichts weiter) den Wecker um 6.00/6.20 blöd finde, besonders im Winter. Natürlich! Ist doch auch völlig normal aber ist nun mal so (nochmal achtung: das ist kein meckern) Sehe ich aber, wie viele Menschen noch viel früher aufstehen finde ich meine Uhrzeit auf einmal ziemlich luxuriös. Auch sowas ist durchaus Luxus / kann durchaus Luxus sein, oder ein Mädelsabend, oder Zeit mit Familie wenn diese ziemlich weit weg wohnt usw. usw.

    Ich hatte hier nicht vor über mein Haus zu jammern. Ich mag mein Haus & habe keine Probleme die hier unverzüglich gelöst werden müssen. Das war lediglich ein Beispiel für etwas was sowohl eine positive als auch eine negative Seite hat. Und wenn der Alltag anstrengend wird - hilft eben dieses kurz innehalten und von der anderen Seite draufzuschauen. Darum ging es mir, um solche Beispiele.

    So. Ein misslungener Versuch eines positiv-Strangs, zugegeben. Versuche ich nicht wieder
    Bin an dieser Stelle bei diesem Thema raus.

  10. User Info Menu

    AW: Meckern vs. Luxus. Ein Perspektivwechsel Strang

    Naja, im Prinzip ist so ein Perspektivwechsel ja auch nichts andres als ein "andren gehts noch schlechter als mir also kann ich doch froh sein". Klar gibts immer jmd., der früher aufstehen muss, der mehr gesundheitliche Probleme hat, der weniger Platz zum Leben hat. Aktuell ist es ja so, dass so vielke Leute in Massenunterkünften ausharren müssen, da könnte jeder froh sein, der auch nur ein Zimmer für sich hat, von einbem Haus ganz zu schweigen. Ich finds eigentlich auch ganz gesund, sich ab und zu klar zu machen, dass wir im Prinzip ein ganz privilegiertes Leben führen.

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