Puh Laura......ein wenig heftig das alles....
Den Mann verlassen...tja das ist ja immer so eine Sache. Meinen ersten Ehemann habe ich nicht verlassen, er hatte 3 Jahre (!!!) manische Depressionen und das meiste habe ich inzwischen erfolgreich vergessen, ist auch schon 20 Jahre her, nein 18 egal....aber gehen konnte ich auch nicht. Verlassen habe ich ihn aber Jahre später trotzdem, aus anderen Gründen.
Aus heutiger Sicht würde ich es wieder machen? Ehrlich ich hoffe ich komme nicht wieder in so seine Situation, das hat mich unendlich viel Kraft gekostet... mein Exmann hat ohne Trennungsabsicht meinerseits mit Suizid gedroht und an manchen Tagen habe ich gehofft, er macht es ( nur kurz und nicht wirklich ernsthaft)
Ich drücke dir alle Daumen die ich habe....
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Ergebnis 41 bis 45 von 45
Thema: Total gescheitert
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13.01.2016, 16:40Inaktiver User
AW: Total gescheitert
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13.01.2016, 16:41Inaktiver User
AW: Total gescheitert
Kistenkumpel
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13.01.2016, 17:28
AW: Total gescheitert
Nein, die Probleme sind nicht verzahnt, DU verzahnst sie.
Nein, das wäre nicht "ok", sondern sensationell.... Ich möchte weiterhin einige Bewerbungen schreiben: wenn ich in 10% der Fälle eingeladen werde, ist das okay. ...
Es ist ein katastrophaler Irrtum, dass eine Stellenanzeige auch nur wahrheitsgemäß besagt, dass überhaupt eine Stelle zu besetzen ist.
Von anderen Irrtümern bzgl. Stellenanzeigen oder dem Arbeitsmarkt mal ganz abgesehen.
Und wenn Du hierbei keinen oder nicht den gewünschten Wert "siehst"?... Ich möchte nur sehen, ob ich noch einen Wert auf dem Arbeitsmarkt habe. ...
Das ist doch nur eine Wertwahrnehmung.
Irgendwelche spinnerten Südseeinsulaner schätzen den Wert eines Goldbarren bei Null ein, die zahlen lieber mit Muscheln. Sollte der Goldbarren das persönlich nehmen?
Schmeisst Du Deine Goldbarren jetzt weg?
Warum gibst Du einem anonymen, amorphen, völlig irrational agierenden System wie dem Arbeitsmarkt die Macht, über Deinen Wert zu urteilen?
Wer sagt, dass das nur dann, nur so sinnvoll ist?...Eine Trennung ist für mich denkbar - ich bin nicht Mutter Theresa! - aber nur sinnvoll, wenn ich einen definitiven Cut mache und auch den Ort wechsle. ...
Aus welchen Gründen ist eine Trennung nur sinnvoll, wenn Du sie im Paket mit Arbeitsplatz- und Wohnortwechsel vollziehst?
Stellt Dein/e Therapeut/in Dir all diese Fragen denn nicht?
Mir kannst Du dazu gern jede beliebige Lüge erzählen, solange Du ehrlich zu Dir selbst bist.
Klingt gar nicht blöd.... Natürlich ist "scheitern" Definitionssache: ich habe einen Job, ich bin m.W. gesund - nur eben verdammt unglücklich. Früher hatte ich Ziele. Ich habe mehrere Jahre von Hartz IV leben müssen, da ging es mir nicht wirklich gut, aber unterm Strich deutlich besser als heute. Klingt blöd, is aber so.
Es weist auf Selbstwertprobleme hin, die daraus resultieren, dass Du viel zu viel Gewicht auf Äusseres legst, Äusserem viel zu viel Macht gibst, Dich und Dein Leben zu beeinflussen bzw. zu bewerten.
Und damit die Bewertung möglichst toll ausfällt, stellst Du vollkommen unrealistische Ansprüchen an Dich und Dein Leben.
Und an denen "scheiterst" Du dann, weil Du eben auch nur ein Mensch und nicht Wondergirl bist.
Willkommen im Club.
Traumbeispiel: Psychisch angeknackst, Beziehung scheisse, Job unbefriedigend, aber Du meinst, Du müsstest all das in einem einzigen masterplan-mässigen Schritt auflösen.
Das klingt nicht nur blöd bzw. reichlich überheblich, es ist blöd und überheblich.
Und eigentlich schuldest Du bzw. Dein/e Therapeut/in mir für dieses Posting etwa EUR 90,00.
Denn das sind die Fragen und Ansagen, die zu Deiner Genesung dringend erforderlich sind.
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13.01.2016, 17:34
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14.01.2016, 18:22
AW: Total gescheitert
Danke für Euer Feedback! Is' ja nicht so, dass ich völlig unrealistisch bin - ich erkenne immerhin, dass ich ein Problem habe, welches sich im Jahr 2015 sukzessive aufgebaut hat. War wie eine Spirale, immer fein abwärts. Ich habe mit meinem PT erst zwei Termine gehabt, wir sind natürlich noch nicht "eingespielt". Mein zentrales Problem ist, dass ich soviele Dinge rational kapiere und Euch überwiegend auch Recht geben muss. Leider fühle ich eben ganz andere Dinge... Ich halte als vorläufiges Ergebnis fest: ich habe das Problem erkannt. Ich führe ein Arbeitstagebuch - vielleicht auch künftig mit den privaten Dingen, die vielleicht gelungen sind. Ich versuche sehr, im Alltag entspannt zu bleiben. Wäre schon viel gewonnen, wenn ich auf diese Weise etwas Stabilität gewönne.
Was die Jobs angeht: Nein, ich bin keine Traumtänzerin, ich habe einen langen Bewerbungsmarathon hinter mir. 10% Einladungen waren damals (2011/12) die Rückmeldung, ich hatte damals aber keine Berufserfahrung in diesem Bereich und weiß, dass es aktuell auch mehr Stellenausschreibungen gibt. Dass ich nach 100 Bewerbungen noch immer keinen guten oder besseren Job habe, nehme ich an. Für mich ist eine Einladung ein echter Erfolg!
Gut möglich, dass ich über meinen Mann "unbeteiligt" schreibe... Das hängt sicher damit zusammen, dass ich von ihm auch kein auch nur oberflächliches Interesse erfahre. Ich hatte vor ein paar Jahren eine gaaanz wichtige Prüfung - mehr als eine Piccolo-Flasche Sekt habe ich nicht erwartet. Eine kleine Geste... Kam nicht. Ich durfte an diesem für mich wirklich wichtigen Abend ZDF (oder RTL, ich weiß nicht) gucken... Mein Arbeitsort (seit über drei Jahren bin ich dort) interessiert ihn nicht, war nie Thema. Wäre mit einer Tagestour durchaus verbindbar... Und das geht seit vielenvielen Jahren so. Ich weiß nicht, ob es grundsätzliche Gleichgültigkeit ist - oder eben krankheitsbedingt. Es kommt hinzu (und ist vielleicht ursächlich), dass ich mich vor 2 oder 3 Jahren vorübergehend in einen anderen verliebt habe - erfolglos, versteht sich. Und das nagt natürlich einerseits, hat mir aber vorübergehend gezeigt, dass das Leben auch schöne Seiten haben könnte... Ich war eine Zeit lang wirklich glücklich.Es geht immer vorwärts!


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