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  1. Inaktiver User

    AW: Total gescheitert

    Wenn die Spezialisierung in deinem Beruf so eng ist, dass sie dir keinen Bewegungsspielraum erlaubt - wie sieht es mit Weiterbildung oder Umsteigen in ein verwandtes Metier aus? Könntest du dich selbständig machen? Kannst du mit einem guten Coach, der sich in deinem Gebiet auskennt, über Möglichkeiten der Erweiterung oder Veränderung deines Profils sprechen? Hast du eine Mentorin, einen Mentor, dem du dich anvertrauen kannst?

    Noch eine Frage zu dem dir verweigerten Karriereschritt: Ist das für alle Ewigkeit ausgeschlossen? Aus Gründen, an denen du etwas tun könntest (also einer fehlenden Qualifikation, die du nachholen könntest, zum Beispiel)?

  2. Moderation

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    AW: Total gescheitert

    Wäre das jetzt nicht auch ein Anlass, sich bundesweit beruflich neu zu orientieren und danach die Karten neu zu mischen?

    Ich verstehe noch nicht, warum du in der Beziehung bleibst, wenn du darin scheinbar so wenig Nähe und Interesse an dir erlebst.

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    AW: Total gescheitert

    Zitat Zitat von maryquitecontrary Beitrag anzeigen
    Wäre das jetzt nicht auch ein Anlass, sich bundesweit beruflich neu zu orientieren und danach die Karten neu zu mischen?
    Wenn Du an der beruflichen Baustelle anfängst, kann sich auch das Private neu sortieren.

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    AW: Total gescheitert

    Ich habe das mit dem beruflichen eher so verstanden dass Laura zB Spezialistin für sagen wir mal frühsumerische Sprachen ist. Die Lehrstühle dafür sind aber leider gerade alle besetzt und jetzt arbeitet die zB als Sachbearbeiterin irgendwo. Also eine Arbeit die nichts mit ihrer Qualifikation zu tun hat. Wobei ich jetzt abgesehen von den fehlenden Perspektiven nicht verstanden habe was an der Arbeit so schwierig ist.
    Ich stelle mir dieses Zerissene an zwei Orten als sehr belastend vor - und dass die Fernbeziehung emotional nicht sättigt.
    Ich denke auch dass eine Trennung evtl befreiend wäre - wenn man freundschaftlich verbunden bleibt kann man ja auch danach einem psychisch kranken Expartner noch zur Seite stehen.

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    AW: Total gescheitert

    @taggecko. Schon klar. Aber vielleicht gibt es auch beruflich einen Weg zwischen der "Professur für frühsumerische Sprachen" und der Sachbearbeitung beim, sagen wir: Zentralverband der Schafwollwirtschaft.

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    AW: Total gescheitert

    Naja, um bei dem Vergleich zu bleiben: ich arbeite sozusagen beim Zentralverband 😉, d.h. eben nicht als Spezialistin für frühsumerische Sprachen. Eine Selbständigkeit wurde von mir mit einem Coach einmal durchgerechnet, als Dolmetscherin für frühsumerische Sprachen bin ich aber nicht wirklich gefragt. Meine Bewerbungsunterlagen habe ich jetzt über die Feiertage aktualisiert, seit ca. sechs Wochen lese ich Stellenanzeigen - wegen der Feiertage siehts aber mau aus. Der Karriereschritt wurde mir verweigert, weil es ein nicht kommuniziertes Abkommen mit einer anderen Person gab; ein Abkommen aus einer Zeit vor meiner Einstellung, meine Qualifikation war diesbezüglich kein Thema und wäre es wohl auch nicht für eine andere Stelle. Mehr BWL wäre freilich chic, weil man das ja im Studium der Frühsumerer nicht gelernt hat.
    Warum bleibt man trotz allem bei einem Partner? Mitgefühl? Gewohnheit? Und natürlich das gute Gefühl, am Sonntag im Auto zu sitzen, um an den (einst ja geliebten) Arbeitsort zu fahren. Hängt halt alles zusammen...
    Es geht immer vorwärts!

  7. Inaktiver User

    AW: Total gescheitert

    Zitat Zitat von Laura Beitrag anzeigen
    Warum bleibt man trotz allem bei einem Partner? Mitgefühl? Gewohnheit?
    Ich kann mir vorstellen, dass es vor allem Angst vor dem Ungewissen ist. Das Alte, auch wenn es schlimm ist, ist bekannt. Die wenigsten Menschen können sich ihre Angst eingestehen. Vielleicht hilft es dir, sie dir mal ganz bewusst zu machen und dich zu fragen, woran sie dich hindert.

    Mitgefühl - ja, das mag mitspielen. Wieviel Mitgefühl hast du mit dir selbst? Ist das vermeintliche Mitgefühl für den anderen nicht eher ein Vorwand, um die Verantwortung fürs eigene Wohlergehen nicht übernehmen zu müssen?

    Habe ich das richtig verstanden: Du bist froh, wenn das Wochenende vorbei ist und du wieder an den Arbeitsort fahren kannst? Stell dir mal vor, wie gut es sich anfühlen würde, jeden Morgen an einem Ort aufzuwachen, an dem nicht nur eine befriedigende Arbeit, sondern auch ein erfüllendes Leben auf dich wartet!

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    AW: Total gescheitert

    Laura,

    bis du erfahren hast, dass die andere Person die Stelle bekommt, die einen Karriereschritt bedeutet hätte, war jobmäßig alles ok? Und die Tätigkeit ist weiter gut, aber diese "Ablehnung" verdirbt dir jetzt alles?

    Dann wäre der erste Schritt vielleicht, an deiner Einstellung zu arbeiten, und von dort aus dann weiter zu sehen?

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    AW: Total gescheitert

    @ rodrigue
    Du hast absolut Recht. Das sind ja alles Punkte, die mir seit ein paar Wochen durch den Kopf gehen. Ich komme mir aber vor, als sei mein Leben so eine Rolle Frischhaltefolie: Man weiß, was man will, findet aber nicht den richtigen Anfang...
    Nein, im Moment mag ich weder den Ort A noch den Ort B. Und bin nicht wirklich "zerrissen", weil ja beides blöd ist. Natürlich würde ich grundsätzlich gern an einem Ort leben und arbeiten, aber das hat sich fürs erste erledigt. Für einen wenig attraktiven Job möchte ich meine Wohnung in einer deutlich attraktiveren Stadt zunächst nicht opfern. Wenn der Job Perspektive böte, wäre es einfacher. Aber genau an der Stelle bin ich schon 2014 gescheitert, das ist die Crux.
    Es geht immer vorwärts!

  10. Inaktiver User

    AW: Total gescheitert

    Zitat Zitat von Laura Beitrag anzeigen
    Ich komme mir aber vor, als sei mein Leben so eine Rolle Frischhaltefolie: Man weiß, was man will, findet aber nicht den richtigen Anfang...
    Wenn du wirklich schon weißt, was du willst, lässt sich mit Geduld und Spucke der Anfang finden. Und wenn der Job keine Perspektive bietet, ist es an dir, dich nach einer anderen umzusehen.

    Was willst du denn genau? Kannst du das in ein paar Sätzen skizzieren?

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