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05.12.2015, 18:23
AW: Erwachsensein, Halt finden, Stabilität
** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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05.12.2015, 18:31
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05.12.2015, 20:44
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06.12.2015, 08:19Inaktiver User
AW: Erwachsensein, Halt finden, Stabilität
Man kann sich auch in seine Tag-träumer-Welt beamen.
Man schalt mich früher oft als einen Tagträumer - und das war als Schwäche gemeint.
Bei mir hatte das letzten Endes viel mit den Menschen zu tun mit denen ich zusammen sein will.
Und damit, meine Arbeit und mein Leben nicht als etwas zu sehen was man abarbeitet. Und im Urlaub da leb ich dann....
Mein größter Fehler - wenn überhaupt ist - nicht schon früher das gemacht zu haben was ich wollte....
Wenn in meinen Tagträumen immer das passiert was in meinem wirklichen Leben nicht geht oder meilenweit entfernt ist würde ich das als nicht schön finden.
Ansonsten können Tagträume auch einfach die Spitze der Langeweile sein die man braucht - um überhaupt kreativ sein zu können.
In meiner Welt früher - hatte Arbeit keinen Spass gemacht - war Liebe was für Spinner - musste man hart sein und sich möglichst immer mit anderen Vergleichen....machen die da oben mit uns was sie wollen
Vieles seiner Tagträume oder vielleicht alles kann man verwirklichen.
Ich sehe es wirklich auch als eine Gefahr des Abdriftens und sein eigenes Leben nicht mit Hingabe und Leidenschaft leben zu können. Man dümpelt dann so lau vor sich hin.
Letzten Endes ist es Energieverschwendung.
Hast du schon mal an einen Coach gedacht dem du deine geheimsten Träume erzählen könntest?
Kann ja auch mal ne Therapeutin sein.
Wenn du ja einen guten Draht entwickeln kannst können das Mantras für dich sein die sie dir vorgibt.
Als meine damals anfing: sie können noch viele schöne Jahre haben.....war das die Ouvertüre für mein neues Stück das jetzt aufgeführt wird.
Einen schönen 2. Advent vor mir
Mary
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06.12.2015, 09:26Inaktiver User
AW: Erwachsensein, Halt finden, Stabilität
zu dem Thema Härte und Weichheit:
Wir haben alle mal Zeiten, von denen Du gesprochen hast-- wo man sich am liebsten mit einem heißen Kakao bei Mama auf den Schoß möchte, umarmt, geliebt und ganz sicher fühlen.
Das ist absolut normal und je nach Umständen kann das mal mehrmals am Tag sein oder nur einmal die Woche....aber wir sind ALLE so!
Der Wunsch nach Verbindung steckt in JEDEM Menschen drin und nur der Weg das zu erhalten- ist ganz individuell.
So haben manche Menschen gelernt, dass man Verbindung durch -ich sag jetzt mal salopp- "blödes Verhalten" bekommt.
Jemanden blöd anmachen, laut werden, über den Mund fahren, sich wichtig verkaufen, herabsetzen, ablaufen lassen, sich lustig machen, angreifen.......sind nur einige Beispiele dafür, wie Menschen handeln um mit Menschen in Verbindung zu treten.
Das ist natürlich ganz tragisch, denn der WUNSCH ist eine liebevolle gespürte Verbindung- nur erreicht man mit dem Verhalten ja genau das Gegenteil!
Aber leider leider haben sehr viele Menschen nur auf die Art gelernt in Kontakt zu treten.
Tatsächlich bedeutet ja zB Streit auch Verbindung- nur ist da halt alles andere als förderlich
Noch dazu wird Härte gerne als Schutz genommen um bloß nicht verletzlich zu sein......alla Präventiv-Krieg- wenn ich blöd anmache, dann hab ich meine Ruhe und bin sicher.
Von einem Verhalten dann auf den inneren Zustand zu schließen- ist also gefährlich
Was Du als "Härte und Stabilität" beschreibst ist doch tatsächlich Angst vor Weichheit und Instabilität.
Fakt ist doch- wer wirklich sicher in sich ruht muss gar keine Härte demonstrieren- stimmts??
Ansonsten empfinde ich Dich eher als zu kritisch- Du bist "normaler" als Du selber von Dir glaubst
Nur dieses Kritische hält Dich davon ab Dich positiv und liebevoll anzunehmen und alles mal gut sein zu lassen.
Was wäre, wenn Du richtig und gut bist?
Wenn Du alles mal liebevoll ansehen würdest- wenn Du Deine beste Freundin würdest??
Werde es! Deine beste Freundin.
Mit wieviel Liebe würdest Du jede Macken ansehen und mit einem Lächeln quittieren??
Denn WAS wäre für Dich perfekt?
Es gibt nur DICH und Du bist der Massstab- nicht das, was in Büchern steht oder womit Du Dich vergleichst!
Wieviel ungutes Gefühl kommt NUR daher? Nur aus dem, was Du DENKST, was sein sollte????......
lg kenzia
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06.12.2015, 09:55
AW: Erwachsensein, Halt finden, Stabilität
inzwischen passiert in meinen Tagträumen schon meist das, was im wirklichen Leben nicht geht. Ich würde zB gern chinesisch können; aber wenn ich kurz nachdenke und mich frage, ob es im Moment im Rahmen meiner Möglichkeiten ist, chinesisch mit einer gewissen Regelmässigkeit zu lernen - zB einmal wöchentlich einen Kurs zu besuchen - ist die Antwort ein eindeutiges "nein", denn all die andern Dinge, die ich tue, möchte ich nicht aufgeben.
Und ich würde noch so gern eine Weltreise auf einem Segelschiff machen, aber wer füttert in der Zwischenzeit die Katzen? - sprich, es ist ein wunderschöner und geliebter Traum, der aber so gar nicht zu meinen aktuellen Lebensumständen passt, und diese Lebensumstände will ich auch nicht aufgeben, ich hab lang genug dafür gearbeitet, um dahin zu kommen wo ich jetzt bin, das schmeiss ich jetzt nicht weg. Aber zum Glück gibt's ja Bücher zum virtuellen Reisen. :-)
Und von dem, was ich habe, träume ich eher nicht; ich habe es ja schon im Wachzustand, life und in Farbe.
@Stabilität: die muss nicht hart sein. Ein Haufen Erde ist zB sehr stabil, aber keineswegs hart. Stabilität kann auch sehr fliessend und dynamisch sein, zB jene Stabilität, die man hat, wenn man auf dem Fahrrad sitzt und ein gewisses Tempo haben muss, damit das Gefährt auch stabil ist und bleibt. Aber auch das ist nicht hart.
Härte bedeutet oft auch: spröde.
gruss, barbara
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06.12.2015, 15:07Inaktiver User
AW: Erwachsensein, Halt finden, Stabilität
Nun ja, aber wenn du für die Weltreise oder den Chinesisch-Kurs zu alt bist, ärgert es dich vielleicht doch, dass du das Thema nicht umgesetzt hast. Ich plane für mich immer in Horizonten von 2-3 Jahren, weil mir das genügend Vorlaufzeit gibt, die Dinge umzusetzen, und mir gleichzeitig die Ausrede nimmt, dass das so kurzfristig alles nicht geht.
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06.12.2015, 15:41
AW: Erwachsensein, Halt finden, Stabilität
nein, weil wie gesagt: wenn ich jetzt Chinesisch lernen wollte, müsste ich etwas Anderes, das ich jetzt regelmässig tue, rausschmeissen. Und von den Sachen, die ich jetzt regelmässig tue, will ich nichts rausschmeissen. Die tue ich alle gern und die sind bereichernd.
Ich bin inzwischen an dem Punkt, dass ich die meisten Dinge, die ich regelmässig tue, grundsätzlich bis an mein Lebensende tun will. Nun, man soll niemals nie sagen, vielleicht gibt es noch grössere Umwälzungen, wer weiss, aber was mein Leben betrifft, das ist so ziemlich eingerichtet. Und das ist auch gut so, denn es ist nach meinem Geschmack und meinen Bedürfnissen eingerichtet.Ich plane für mich immer in Horizonten von 2-3 Jahren, weil mir das genügend Vorlaufzeit gibt, die Dinge umzusetzen, und mir gleichzeitig die Ausrede nimmt, dass das so kurzfristig alles nicht geht.
Chinesisch lernen wäre ja, wie so vieles, ein Langzeitprojekt, wo man nie zu einem Ende kommt und ein ganzes Leben damit verbringen kann. Chinesisch gehört auch zur Menge jener Dinge, die erst dann richtig Spass zu machen beginnen, wenn man schon einige Kompetenz drin hat, und das dauert eben.
Hie und da mal kleinere Dinge dazwischenschieben, einmalige Dinge, das geht natürlich.
gruss, barbara
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08.12.2015, 05:28Inaktiver User
AW: Erwachsensein, Halt finden, Stabilität
Liebe Barbara,
wenn ich dich so lese drängt sich mir der Gedanke auf: du brauchst deine Träume.
Wenn ich Chinesisch lernen wollte würde ich nicht nur die Sprache lernen wollen sondern würde mich mit dem Land, der Geschichte, der Kultur beschäftigen.
Und dann ist der nächste Schritt, die Sprache muss her.
Das ist wohl alles eine Sache der Leidenschaft.
Tagträume können einen verleiten sich damit die reale Welt zu versüßen.
Der Sinn erschließt sich mir allerdings nicht.
Außer man erträgt sein Leben nicht ohne diese Tagträume....
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08.12.2015, 06:29
AW: Erwachsensein, Halt finden, Stabilität
Immerhin lerne ich schon seit längerem eine Therapiemethode, die auf chinesischem Modell beruht, und eine chinesiche Kampfkunst. ^^ Bei der Sprache finde ich vor allem die Schrift toll. Wie bei Arabisch auch. Oder bei Sanskrit. Aber ich hab WIRKLICH jetzt grad keine Kapazitäten, drei neue Sprachen zu lernen. Genausowenig wie ich jetzt grad Kapazitäten habe für eine Weltumsegelung. Und für eine Reise zum Mond sowieso nicht.
Wie ich schon sagte: ich muss Prioritäten setzen. Ich hab eine Menge Ideen, wenn ich alle umsetzen wollte, das benötigte mehr als eine Lebenszeit. Die hab ich aber nicht.Außer man erträgt sein Leben nicht ohne diese Tagträume....
und ich hab schon eine Menge sehr bereichernder Tätigkeiten in meinem Leben, von denen ich keine missen möchte; ganz besonders nicht jene, wo ich mir im Lauf der Jahre, endlich! eine gewisse Kompetenz angeeignet habe, von denen, die nicht leicht zu lernen sind. Chinesische Kampfkunst und auf chinesischem Modell beruhende Körpertherapie, zum Beispiel.
und dann sind Tagträume einfach was Schönes und manchmal bringen sie eine Überraschung oder neue Aspekte von mir hervor, sie zeigen Wege auf, sie stellen Fragen. Sie sind auch so eine Art psychisches Frühwarnsystem.
gruss, barbara



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