Ich hätte hierzu ein paar Fragen und freue mich über Aufklärung, bzws. eine andere Sicht:
(Das sexuelle Begehren empfinde ich als das kleinere "Problem", dem kann man meistens sogar sehr gut widerstehen, bzws. man tut es meistens automatisch.)
Was ist aber mit seelischem Begehren?
Das geht ja über reine sexuelle Anziehung hinaus.
Die Frage, die sich mir hier stellt ist:
Wozu etwas (künstlich/aktiv) erhalten, das (s)eine natürliche Entwickung durchläuft?
Ist dies wirklich förderlich?
Bringt das auf Dauer wirklich etwas?
In Liebe bedeutet aber nicht zwangsläufig in alter/wohlbekannter Form?
Meine Frage wäre: Was ist, wenn man als Partner einer von ein Paar Besonderen im Leben ist (wird)?
Das reicht in der Form manchen dauerhaft nicht ganz so aus.
Das ist natürlich praktisch für stabile auf Dauer angelegte Verbindungen.
Ab und an kommt aber die Sehnsucht nach Verschmelzung und totale Hingabe auf.
Die finde ich natürlich und mehr als schön. Was macht man dann mit dieser Sehnsucht?
Kaori
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13.11.2015, 16:23
AW: Was tun gegen fatalistisches Beziehungsbild?
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13.11.2015, 17:49Inaktiver User
AW: Was tun gegen fatalistisches Beziehungsbild?
Schwierige Frage... Hängt von der Stärke der Sehnsucht ab. Wenn ein Grundbedürfnis nicht erfüllt wird, man darüber über längere Zeit unglücklich ist und der Partner das spürt ist auch niemandem geholfen. Wenn es nur ein kleines Kitzeln ist, einen der Hafer sticht, hat es vielleicht weniger Gewicht und die Freude am Partner überwiegt? Darauf haben unterschiedliche Mitschreiber(innen) sicher individuell unterschiedliche Antworten. Ich bin auch gespannt...Was macht man dann mit dieser Sehnsucht?
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13.11.2015, 21:42Inaktiver User
AW: Was tun gegen fatalistisches Beziehungsbild?
Hallo,
vielen Dank für eure zahlreichen Antworten!
Meine Frage ist damit aber leider immer noch nicht ganz geklärt. Denn ich weiß natürlich, dass es immer Ausnahmen gibt und manche Menschen ein Leben lang zusammen glücklich sind. Das Problem ist, dass ICH nicht glaube, das es geht. Und das hat Auswirkungen auf meine Beziehung, weil ich misstrauisch/pessimistisch bin, was die Zukunft angeht. Und das soll doch so nicht sein. Ich bin mit einem Menschen zusammen, bei dem ich mich wohl fühle, den ich begehre und mit dem ich gerne "für immer" zusammen wäre. Aber weil Medien/Freunde/Foren wie "Über Treue und Lügen" hier auf der BriCom zuhauf Anlass bieten, an sowas zu zweifeln, habe ich einfach Angst. Was kann ich dagegen tun?
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13.11.2015, 21:49
AW: Was tun gegen fatalistisches Beziehungsbild?
Erstens: Die Menschen, die hier in diesem Forum posten, tun das meistens deshalb, weil sie Probleme haben. Dieses Forum als Maßstab für die "gesamte Menschheit" zu nehmen, halte ich daher für unrealistisch. Denn Diejenigen, bei denen alles fluppt, posten hier nicht.
Zweitens: Wenn du tatsächlich der Meinung bist, dass es keine langfristigen, langjährigen und dazu noch glückliche Beziehungen gibt, die vielleicht sogar bis zum Tode halten - dann ist das wohl so. Wie soll man dir hier das Gegenteil einreden, wenn du eh nicht daran glaubst?
Wenn du wirklich so denkst, dass es das nicht gibt, dann musst du dein Leben wohl darauf einstellen. Dann sieh deine Beziehung als etwas zeitlich Begrenztes. Dann ist dein Freund halt der sprichwörtliche "Lebensabschnitts-"Partner, auf den du dich emotional nicht zu tief einlassen solltest. Tja.
Ein bisschen Vertrauen und Glauben an die Zukunft gehört nunmal dazu. Eine Garantie kann dir Niemand geben. Wenn man allerdings schon von vorneherein an eine Beziehung rangeht in dem Glauben, dass die eh nicht lange hält, der Partner sowieso irgendwann fremd geht etc...
- dann wird das wahrscheinlich auch irgendwann genauso passieren.
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13.11.2015, 23:31
AW: Was tun gegen fatalistisches Beziehungsbild?
Immer ein Neuer ist wie immer wieder in der ersten Schulklasse - zwar mit neuer Fibel, aber lesen können wir doch schon.
Mir kommt es auch wie die Angst vor dem Leben vor - und nicht wie "leben".
Der Partner ist doch nicht deshalb ein ganz Besonderer für uns, weil der der Einzig-Mögliche war oder ist. Und auch nicht, weil irgendwann die Hormone rauschten - das trägt nicht so weit.
Er wird der Eine, der Einzige durch Entscheidung für ihn, durch gelebte Beziehung, durch immer mehr Tiefe und damit immer Neues, durch gemeinsame Entwicklung und durch Sich-aufeinander-Einlassen.
Ich sehe es auch so, dass die Einstellung von Elice zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung wird - denn sie führt dazu, dass die Beziehung mit angezogener Handbremse geführt wird - eben nicht ganz aufeinander eingelassen.
@ Elice,
wann hast du das letzte Mal etwas Neues an deinem Freund entdeckt?
Und habt ihr Rituale?
Ein wenig habe ich aber auch den Verdacht, dass es so dahinplätschert bei euch, und dass er noch nicht der richtige ist.
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14.11.2015, 22:44
AW: Was tun gegen fatalistisches Beziehungsbild?
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17.11.2015, 23:55
AW: Was tun gegen fatalistisches Beziehungsbild?
Finde heraus, was diese "fatalistische" Sichtweise Dir Gutes anbietet, was sie für Dich leistet.
Hat auch mit dem Thema Beziehungen nix zu tun, darum schreibe ich dazu auch nichts. Das ist bei all solchen "Denkmustern" so.
Hast Du vielleicht noch mehr solche Gedankengänge in anderen Bereichen?
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18.11.2015, 07:00
AW: Was tun gegen fatalistisches Beziehungsbild?
Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
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18.11.2015, 07:14Inaktiver User
AW: Was tun gegen fatalistisches Beziehungsbild?
Das ist ein Denkfehler!
1. signalisieren das überhaupt nicht alle - Du nimmst das nur so wahr.
2. gehst Du nur deshalb damit so Verbindung, weil es etwas IN Dir aktiviert, was sowieso noch nicht aufgeräumt und verarbeitet ist.
Deshalb nützen Dir auch 1 Millionen Aussagen nichts-- es geht um DICH und Deine Innenwelt.........
Meine Frage ganz am Anfang kannst Dir gerne nochmal vornehmen udn beantworten
DANN kommst Du Deiner Frage näher
lg kenzia



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