1. Nein. Und ich hatte schon Gelegenheiten. Um es mal mit Paul Newmann zu sagen: Warum soll ich auswärts einen Hamburger essen, wenn ich zu Hause ein Steak haben kann?
2. Nein
3. Doch
4. Vielleicht, aber ich habe es nicht gemerkt.
Für mich ist das hier das typische theoretische Geschwurbel, wenn man Angst vor dem Leben hat.
Ich bin schon betrogen und verlassen worden, aber mein Leben ging besser weiter als vorher. Die Welt geht davon nicht unter.
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Ergebnis 11 bis 20 von 29
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12.11.2015, 12:29
AW: Was tun gegen fatalistisches Beziehungsbild?
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12.11.2015, 12:36Inaktiver User
AW: Was tun gegen fatalistisches Beziehungsbild?
Das Argument find ich komisch. Erstens setzt es den Partner unter Druck, immer und rund um die Uhr ein "Steak" - will sagen, ein einfallsreicher, attraktiver, allzeit bereiter Sexpartner - zu sein. Und zweitens, ich liebe Steak, aber dann und wann hab ich auch Lust auf Hamburger oder Sushi oder auf einen Apfel.
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12.11.2015, 12:37
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12.11.2015, 12:54Inaktiver User
AW: Was tun gegen fatalistisches Beziehungsbild?
Liebe TE, 4. ist meiner Einschätzung nach in langen Beziehungen normal. Ich kenne aber so einige Menschen, denen es so geht, die dem Interesse aber nicht nachgeben. Denn das Gras auf der andern Seite mag sehr grün erscheinen, beim Gras auf meiner Seite weiss ich wie grün es ist. Und ich liebe es mit braunen Stellen und ein paar Löwenzahn.
1.: Nein.
2.: Ist nicht unausweichlich so. Kann man selbst mitbestimmen.
3. Muss man ausprobieren. Der Mensch ist jedenfalls keine Insel... LG!
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12.11.2015, 12:56
AW: Was tun gegen fatalistisches Beziehungsbild?
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12.11.2015, 13:02
AW: Was tun gegen fatalistisches Beziehungsbild?
1. Wenn sich die richtige Gelegenheit bietet, würde jeder seinen Partner betrügen.
2. Wenn Kinder/Haus/Hund/Vollzeitjob erstmal da sind, geht es mit dem Sexleben bergab. Über kurz oder lang führt das u.a. wegen Punkt 1 zum Ende der Beziehung.
3. Menschen sind nicht für dauerhafte Beziehungen gemacht.
4. Egal wie schön/klug/witzig man ist, der Partner wird sich trotzdem über kurz oder lang auch für andere Personen interessieren.
All das kann passieren oder nicht.
Das ganze Leben ist ein Risiko, ein Risiko das ich gewillt bin auf mich zu nehmen…obwohl betrogen von einem anderen Mann.
Dieser Betrug hatte mit meinem jetzigen Mann rein gar nichts zu tun.
Wichtig finde ich, dass man erst mit dem alten abschliesst bevor man sich auf was neues einlässt.
Mein Rat, geniesse das Leben und stell Dir keine Fragen die nicht so pauschal zu beantworten sind.
Das heisst nicht blind durch das Leben zu gehen, aber lieber mal auf den A… fallen als nie gelebt zu haben.Los lassen ist einer der besten Geschenke die man sich geben kann.
Mckenzie
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12.11.2015, 13:08
AW: Was tun gegen fatalistisches Beziehungsbild?
Was Paul damit ausdrücken wollte ist, warum er nach was anderem suchen sollte wenn er das Beste zu Hause hat.
Newman war ja viel mehr Versuchen ausgesetzt wie Du und ich - und na ja als Amerikaner war seine Mentalität nicht die von einem Deutschen.
Ich sehe das auch so, nach über 30 Jahren ist mein Mann immer noch das Steak obwohl ich kein Fleisch esse.
Gut ist, dass es zu diesem Thema nicht nur eine Meinung gibt.Los lassen ist einer der besten Geschenke die man sich geben kann.
Mckenzie
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12.11.2015, 14:34
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12.11.2015, 14:56
AW: Was tun gegen fatalistisches Beziehungsbild?
So viel Fatalismus hätte mich wahrscheinlich zur "Nonne" werden lassen.

Hier sind gute Gedanken dazu gepostet worden.Was ich aber anmerken möchte:
heute wird uns über die unendlich vielfältigen Möglichkeiten der Kommunikation
ein Bild vom Leben gezeichnet, das mit dem der Allermeisten wenig zu tun hat.
Alles, was negativ,deprimierend und irgendwie "aufregend" erscheint, wird mehr
beachtet wie die teilweise quasi vor der Nase gelebte positive "Normalität".
Dazu dann ein paar "wissenschaftlich begründete" Halbwahrheiten,die einem in je-
dem Apotheken-oder TV-Blättchen als"gottgegebene einzig wahre Wahrheit" prä-
sentiert werden, schon ist das eigene Bild ins Wanken geraten, bei vielen jedenfalls.
Es zählen auch nicht irgendwelche A-Z Promis,die alle 2 Jahre den oder die Lebens-
abschnittgefährti(e)n wechseln, es zählen auch nicht die,die nur schlimmes,
grottenschlechtes, gräßliches, enttäuschendes in puncto Beziehung erleben.
Es zählen genauso oder mehr die,wo es funktioniert,wo Liebe nicht mit Verliebt-
heit (die natürlich auch dazu gehört) verwechselt wird, diejenigen die immer wie-
der neu den Weg zueinander finden- und die wissen, dass sie ihre alten Probleme
oft in neue Beziehungen mitbringen.Und daher lieber der "alten Beziehung" treu
bleiben und das nicht als Mangel empfinden.
Solche Paare sehe ich jeden Tag und finde sie völlig normal.Jedenfalls genauso
"normal" wie die anderen, wo alles schnell zuende ist, wo man fremd geht,
nur noch "auf dem Papier" zusammen ist....etc.
WIR sind unser Leben, wir gestalten und führen Regie.
Mehr Mut !Die Träume sind geheime Tunnel, durch die wir zurück-
kehren, so daß wir einen Moment lang wieder sind, wer
wir waren
Aharon Appelfeld
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12.11.2015, 15:47Inaktiver User



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