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    AW: Denken, fühlen und handeln

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    wenn dieser Prozess einfach zu lange dauert für die Tragweite der Entscheidung, die teilweise sowieso nicht in jedem Teil im Voraus überblickbar ist.
    Oh ja.... und krampfhaft die optimale Lösung zu suchen kostet so viel Kraft, dass es kaum noch was für die Umsetzung übrig bleibt.... Jens Corssen - da wir hier eh schon von ihm was hatten - meinte dazu, dass man eine Entscheidung treffen sollte und dann mit der vollen Mannschaft dahinter stehen soll, denn eher das Dahinter-stehen wie Wirkung bringt und weniger die Entscheidung selbst. Ob in Berlin oder in Rom, man ist genauso glücklich, wie man im Moment glücklich sein kann. Ich unterscheide strikt zwischen Leben und Lebensumständen und habe erkannt, dass die Lebensumständen nur marginal zu meinem Glück beitragen.

    PS Klar kann der Verstand danach sagen "ich habe es dir gleich gesagt, dass es schief gehen kann", aber das nehme ich gerne in Kauf aus dem Wissen heraus, dass auch das scheitern eine echte Alternative ist

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    AW: Denken, fühlen und handeln

    Zitat Zitat von Ella969 Beitrag anzeigen
    Interessant, so habe ich Corssen nie verstanden... Aber es ist auch kein Wunder, denn Gehörtes wird erstmal von dem Verstand zensiert ;-). Ich habe seine Aussagen so aufgefasst, dass es Gedanken gibt, die schon zum Automatismus geworden sind und einen eher negativen Effekt auf uns haben. Sie stimmt nicht (mehr) und haben als Folge, dass wir uns schlecht dabei fühlen. Sie ziehen und so zu sagen runter. Diese zu entdecken und zu eliminieren würde seiner Meinung nach zu einem positiveren Empfinden beitragen.
    Ja, das widerspricht sich doch auch gar nicht . Gedanken die zum Automatismus geworden sind, sind ja Überzeugungen. Und wenn die nicht mehr passen, weil wir mittlerweile andere neuere/passendere Gedanken haben, dann stehen die sich gegensätzlich gegenüber. Die alten Überzeugungen ziehen uns in der Tat runter, eben weil sie nicht mehr passen.
    Man wandelt nur das, was man annimmt.

    C.G. Jung


    Nein ist ein ganzer Satz.


    Keine Ahnung von wem

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    AW: Denken, fühlen und handeln

    Zitat Zitat von Akzent Beitrag anzeigen
    In einer anderen Anwendung, wenn man die alten Gedanken nicht bearbeitet und durchleuchtet und bewertet - Was für Gedanken gilt, gilt doch eigentlich für Gefühle auch?

    Also, es passiert dann das Gleiche letztendlich mit Gefühlen weil Gefühle in ähnlicher Weise mit den Gedanken verbunden sind. Das hiesse dann, z. B. wenn man Gedanken im Zusammenhang mit einem Gefühl unterdrückt, löst das Gefühl den Gedanken aus, und eventuelle Unterdrückungsstrategien z. B. durch Ablenkung -rufen den Gedanken und das Gefühl hervor.Und man kann die neuen Gedanken und Gefühle nicht so annehmen wie man es gerne möchte. Verstehe ich das richtig?
    Ich weiß nicht so wirklich, was du meinst .
    Man wandelt nur das, was man annimmt.

    C.G. Jung


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    AW: Denken, fühlen und handeln

    @beklamo - ich finde deinen Avatar gut

    Ich meine damit Probleme sind ja an sich immer mit Gedanken durchsetzt und wenn man um ein Gleichgewicht ringt werden auch immer wieder Gedanken kommen, die einem eben nicht so gut gefallen. Ist es grundsätzlich so, dass wenn ich einen Gedanken unterdrücke, der mir nicht gefällt, ist er dann weniger aufdringlich und einnehmend oder ist er sogar aufdringlicher begleitet mit einem unguten Gefühl.

    Wenn ich mich ablenke mit Musik zum Beispiel um den Kopf frei zu machen gelingt das bis zu einem gewissen Grad oder das Ergebnis ist dann manchmal, dass mich sogar die Musik dann doch noch intensiver an den Gedanken erinnert , den ich eigentlich loshaben wollte begleitet dann von entsprechenden Gefühlen wie ein mal sanft ausgedrückt Unwohlsein. Allerdings gehöre ich auch zu den Menschen, habe ich mir in der Zwischenzeit angeeignet, die mit neuen Gedanken besser zurecht kommen als die alten Gedanken und Situationen bis in Letzte zu analysieren.
    Geändert von Akzent (14.11.2015 um 01:55 Uhr)

    - Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
    von Bruce Lee



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    AW: Denken, fühlen und handeln

    Zitat Zitat von Akzent Beitrag anzeigen
    @beklamo - ich finde deinen Avatar gut

    Ich meine damit Probleme sind ja an sich immer mit Gedanken durchsetzt und wenn man um ein Gleichgewicht ringt werden auch immer wieder Gedanken kommen, die einem eben nicht so gut gefallen. Ist es grundsätzlich so, dass wenn ich einen Gedanken unterdrücke, der mir nicht gefällt, ist er dann weniger aufdringlich und einnehmend oder ist er sogar aufdringlicher begleitet mit einem unguten Gefühl.

    Wenn ich mich ablenke mit Musik zum Beispiel um den Kopf frei zu machen gelingt das bis zu einem gewissen Grad oder das Ergebnis ist dann manchmal, dass mich sogar die Musik dann doch noch intensiver an den Gedanken erinnert , den ich eigentlich loshaben wollte begleitet dann von entsprechenden Gefühlen wie ein mal sanft ausgedrückt Unwohlsein. Allerdings gehöre ich auch zu den Menschen, habe ich mir in der Zwischenzeit angeeignet, die mit neuen Gedanken besser zurecht kommen als die alten Gedanken und Situationen bis in Letzte zu analysieren.

    Danke .

    Du schreibst ja selbst, dass dir das Unterdrücken eines negativen Gedankens nicht gelingt und er sich dann in einem schlechten Gefühl seinen Weg bahnt. Also kann das ja nicht das Mittel der Wahl sein, denn eine Lösung, die ein Problem nicht löst, ist keine Lösung.

    Daher ist es wichtig, der Sache auf den Grund zu gehen und rauszufinden, welche Überzeugungen wir denn in uns tragen, die immer wieder in Form falscher Gedanken oder schlechter Gefühle hochploppen. Meist dann, wenn wir versuchen, ihnen zuwider zu handeln. Denn Unwohlsein entsteht immer dann, wenn Gedanken und Handlungen nicht eins sind.

    Ich halte es daher für sinnvoll, eigene Überzeugungen aufzuspüren, sie sich bewusst zu machen und zu hinterfragen ob sie noch passen und sie dann bewusst mit Neuem zu "überspielen" (was eine Zeit dauert, schließlich agieren die Überzeugungen ja meist schon viele Jahre in unserem eigenen Untergrund).
    Man wandelt nur das, was man annimmt.

    C.G. Jung


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