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  1. Inaktiver User

    AW: Mein Leben scheint still zu stehen

    jetzt hilft nur noch, annehmen, was ist und das beste draus machen....

    weitergehen, was neues ausprobieren.....

    ist nicht leicht, kenne ich selber......

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    AW: Mein Leben scheint still zu stehen

    Zitat Zitat von stachelbeere62 Beitrag anzeigen
    die große Frage ist, ob man aus diesem Teufelskreis des sich immer schlecht und schuldig fühlens rauskommen kann und vor alle wie.
    [...]
    Ich bin keine Psychologin, spreche eher auch eigener Erfahrung. Ich glaube, dass wichtigste ist, die Selbsthilfe, zu sehen, wo man doch erfolgreich und gut mit sich umgegangen ist.
    Ich wünsche dir alles Gute
    Danke für die guten Wünsche

    Ich brauche aber erst einmal ein bißchen Zeit, um mir das alles hier noch einmal durch den Kopf gehen zu lassen. Heute abend kriege ich keinen klaren Gedanken mehr zustande.

  3. Inaktiver User

    AW: Mein Leben scheint still zu stehen

    Zitat Zitat von pastille Beitrag anzeigen
    Ich (völlig sachlich und überzeugt): Ich habe es verbockt
    Gesprächspartner: Nein, ich bin schuld!
    Ich:Aber ich habe...
    Gesprächspartner: Nein, ich bin schuld! (war er auch, es brauchte aber noch etwas, bis ich das auch kapiert hatte)

    Schau Dir doch mal das Video an zum Thema übersteigerte Schuldgefühle. Ich finde, dass da einiges gut erklärt ist, natürlich nicht bis ins letzte Detail wo das nun genau bei Dir persönlich herrührt und welche Glaubenssätze im Einzelnen bei Dir dahinterstehen. Du begreifst doch wirklich alles sehr gut und schnell und ich denke, dass Du sicher mit solchen Anregungen etwas anfangen kannst.

    Über den Dialog kann ich ehrlich gesagt lachen, so eine Art Erkenntnislachen oder so. Vielleicht wären auch die Fragen von The Work von Byron Katie etwas für Dich? Die erste: Ist das wirklich wahr? Es gibt auf youtube insbesondere auf ihrem eigenen Kanal auch Demonstrationen wie das ausgeführt wird und wie das so zu Erkenntnissen führt und auch zu unheimlicher Entlastung. Trotzdem denke ich, dass man sowas auch konditionieren muss und da wirklich einige Zeit dran bleiben sollte bis man einfach anders denkt. Insofern ist es doch ganz gut, dass Du momentan eine eher ruhigere Phase hast.

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    AW: Mein Leben scheint still zu stehen

    Liebe Pastille, du bist völlig in Ordnung.
    Lass dir nicht von anderen einreden, dass es an dir liegt. Bevor man Probleme bei sich diagnostiziert, sollte man prüfen, ob man nicht von Idioten umgeben ist.
    Das scheint ja bei dir oft der Fall gewesen zu sein.

    Aber du hast trotzdem schon so viel geschafft!

    Versuche, einen Schnitt zu machen. Es hilft dir nicht mehr, ständig über das Gewesene nachzudenken.
    Du hast doch schon klar analysiert, was die Ursachen sind. Du weißt es. Also lenke deine Gedanken jetzt nicht mehr zurück in die Vergangenheit, sondern in die Zukunft.
    Denke darüber nach was du kannst. Wie du sein möchtest. Wie du etwas positiv verändern möchtest. Such dir etwas, das dich motiviert. Suche dir gezielt Lektüre darüber, wie man positiv denkt, motiviert und sich annimmt. Du schaffst das. Du bist auf dem richtigen Weg.

  5. Inaktiver User

    AW: Mein Leben scheint still zu stehen

    Zitat Zitat von ylli Beitrag anzeigen
    Also lenke deine Gedanken jetzt nicht mehr zurück in die Vergangenheit, sondern in die Zukunft.
    Denke darüber nach was du kannst. Wie du sein möchtest. Wie du etwas positiv verändern möchtest. Such dir etwas, das dich motiviert. Suche dir gezielt Lektüre darüber, wie man positiv denkt, motiviert und sich annimmt. Du schaffst das. Du bist auf dem richtigen Weg.
    Das halte ich auch für essentiell. In der reinen Rückschau kann man sich total verlieren und das ist nie zu Ende. Klar ist es gut, wenn man das was war emotional sehen kann wie eine Anekdote im eigenen Leben, also recht friedlich, aber wichtig sind die Ziele und ich könnte mir vorstellen, dass da bei der TE noch sehr viel ist, was gelebt werden will. Gerade weil sie als Kind ggf. nicht so gefördert und beachtet wurde und alles sich so schwer angefühlt hat, wäre es doch jetzt gut einfach zu entdecken was einem selbst Freude bereitet und auf welchen Weg einen das führt. Das kann sehr spannend werden.

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    AW: Mein Leben scheint still zu stehen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Schau Dir doch mal das Video an zum Thema übersteigerte Schuldgefühle[. Ich finde, dass da einiges gut erklärt ist, natürlich nicht bis ins letzte Detail wo das nun genau bei Dir persönlich herrührt und welche Glaubenssätze im Einzelnen bei Dir dahinterstehen. Du begreifst doch wirklich alles sehr gut und schnell und ich denke, dass Du sicher mit solchen Anregungen etwas anfangen kannst.

    Über den Dialog kann ich ehrlich gesagt lachen, so eine Art Erkenntnislachen oder so.
    So, jetzt habe ich endlich die Zeit gefunden, das Schuldvideo einmal anzuschauen. Die Frage, wer von meinen Schuldgefühlen profitiert, finde ich interessant. So hatte ich das noch nie gesehen!

    Über den Dialog musste ich in NAchhinein auch lachen. Es muß sich ja auch erst einmal Jemand finden, der seine Schuld unbedingt behalten will, nachdem ich sie mir schon so großzügig einverleibt habe! Zuerst einmal war ich aber total verblüfft.

    Zitat Zitat von ylli Beitrag anzeigen
    Liebe Pastille, du bist völlig in Ordnung.
    Lass dir nicht von anderen einreden, dass es an dir liegt. Bevor man Probleme bei sich diagnostiziert, sollte man prüfen, ob man nicht von Idioten umgeben ist.
    Das scheint ja bei dir oft der Fall gewesen zu sein.

    Aber du hast trotzdem schon so viel geschafft!
    Danke für Deine aufbauenden Worte

    Irgendwie scheint es ein zentrales Problem zu sein, dass ich andere nicht in eine Idiotenschublade stecken und es gut sein lassen kann. ICh finde immer wieder einen Grund, warum ich der Depp bin. Lästig. Wobei es dabei häufig auch um unterschwellige Aggressionen anderer geht. Die sind ja schwer dingfest zu machen und beim anderen zu verorten.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das halte ich auch für essentiell. In der reinen Rückschau kann man sich total verlieren und das ist nie zu Ende. Klar ist es gut, wenn man das was war emotional sehen kann wie eine Anekdote im eigenen Leben, also recht friedlich, aber wichtig sind die Ziele und ich könnte mir vorstellen, dass da bei der TE noch sehr viel ist, was gelebt werden will. Gerade weil sie als Kind ggf. nicht so gefördert und beachtet wurde und alles sich so schwer angefühlt hat, wäre es doch jetzt gut einfach zu entdecken was einem selbst Freude bereitet und auf welchen Weg einen das führt. Das kann sehr spannend werden.
    Das ist wohl etwas dran! Es fällt mir ja wie gesagt schwer, diese "Rückblicke" aufzugeben. Vielleicht braucht das aber auch einfach Zeit - vieles ist ja sehr schwer zu verkraften und das kann ja bekanntlich dauern. Es ist schon zunehmend so, dass ich plötzlich einen starken Drang habe, etwas Bestimmtes zu tun. Das kenne ich so von früher nicht, ich war rund um die Uhr mit aushalten und auf bessere ZEiten warten beschäftigt.

    Ich scheine quasi noch mit einem Bein in der Vergangenheit fest zu stecken. Noch kann ich mir nicht richtig vorstellen, dass all die gemeinen Erinnerungen in meinem Kopf eines Tages nur noch "Anekdoten" sein könnten. Wünschenswert wäre es schon

  7. gesperrt

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    AW: Mein Leben scheint still zu stehen

    Was dir vielleicht im täglichen Leben helfen kann: Wirf den im Kopf aufkommenden alten Glaubenssatz bewusst über Bord oder ins Feuer. Setz dich bewusst darüber hinweg.

    Das hat den Effekt, dass du nach einiger Zeit deinem Bauchgefühl trauen kannst und an Zuversicht gewinnst. Für dein Leben gelten ein paar andere Regeln als die eingebläuten. Deine Motivation wird stärker und deine Lebensfreude kommt zurück.

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    AW: Mein Leben scheint still zu stehen

    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen
    Was dir vielleicht im täglichen Leben helfen kann: Wirf den im Kopf aufkommenden alten Glaubenssatz bewusst über Bord oder ins Feuer. Setz dich bewusst darüber hinweg.
    Danke für den Tipp. Bin damit am herumexperimentieren Was mir dabei auffällt, ist, dass in meinem Kopf tatsächlich noch viel mehr verächtliches und selbstverachtendes Zeugs herumschwirrt, als ich dachte!

    Momentan beschäftigt mich noch Folgendes, angestoßen durch das Zerbrechen der letzten Freundschaft die ich noch hatte und durch plötzliche Veränderungen im Job:

    Mit der Freundschaft hat es so kommen müssen. Da ist mein Verstand sich sicher, das war nur eine Frage der Zeit. Aber mein Gefühl kommt nicht mit. Ich fühle mich wieder als totale Versagerin in sozialen Dingen, da es mir auch nicht gelungen ist, in den letzten beiden Jahren wirklich befriedigende Kontakte aufzubauen. Ich scheitere meist nicht in der Beziehung sondern am Kontaktaufbau, obwohl es mir eigentlich leicht fällt, mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen und Viele mich auch als sympathisch und verträglich wahrnehmen.

    Hier kommt jetzt irgendwie die Lebens- und Jobsituation ins Spiel, wo mir die vergangene Phase mit diesem massiven Scheitern während dieser Therapie immer noch real im Weg zu stehen scheint. Wie erkläre ich das irgendjemandem, dass ich so sehr neben mir her lebe, wie ich das tue? Ich habe beim Menschen kennen lernen in den letzten Monaten häufig die Erfahrung gemacht, dass es von der gesamten Lebenssituation her nicht zusammen passt. Kaum Gemeinsamkeiten. Ich habe Vieles versucht. Die meisen Leute, die ich kennen lerne, sind etwa 20 JAhre älter als ich und machen sich Gedanken über ihre Zukunft nach dem Berufsleben oder um den Umgang mit dem Erwachsenwerden der eigenen Kinder. Fast alle waren oder sind verheiratet und haben Kinder. Ich habe kaum einen Single in meinem Alter kennen gelernt.

    Die Jobsituation trägt hierzu sicher bei, denn ich muß mich ja schon fragen, wie ich es mit meiner Ausbildung schaffe, so wenig zu verdienen, wie ich verdiene. Punkt Nr. 2 ist: Diese Horrorepisode hat eine Lücke in meinem Lebenslauf hinterlassen. Zusätzlich zu sehr langem Studium und anschließender Tätigkeit in einem völlig bekloppten Job macht das natürlich keinen kompetenten Eindruck - und ich denke, jeder erfahrene Personaler wird diese Widersprüchlichkeiten sofort sehen, da hilft auch kein Beschönigen. Wie aber soll ich mit diesem Lebenslauf überhaupt zu einem Vorstellungsgespräch für einen Job, der meiner Qualifikation entspricht, kommen? Womit um Himmels Willen soll ich die Leute von mir überzeugen?

    Beides, Job und Soziales hängen hier ja irgendwie zusammen. In beiden Lebensbereichen habe ich den Eindruck, völlig an mir selber vorbei zu leben. Das hindert mich dann irgendwie daran, unbefriedigende Kontakte wie diese letzte Freundschaft los zu lassen, weil ich denke, ich muss so eine derartige Versagerin sein...

    Ich habe eine Scheißangst, Veränderungen in meinem Leben anzustoßén. Was wenn es so läuft wie bisher? Wenn ich wieder scheitere und es noch schlimmer wird?

  9. Inaktiver User

    AW: Mein Leben scheint still zu stehen

    Zitat Zitat von pastille Beitrag anzeigen

    Die Jobsituation trägt hierzu sicher bei, denn ich muß mich ja schon fragen, wie ich es mit meiner Ausbildung schaffe, so wenig zu verdienen, wie ich verdiene. Punkt Nr. 2 ist: Diese Horrorepisode hat eine Lücke in meinem Lebenslauf hinterlassen. Zusätzlich zu sehr langem Studium und anschließender Tätigkeit in einem völlig bekloppten Job macht das natürlich keinen kompetenten Eindruck - und ich denke, jeder erfahrene Personaler wird diese Widersprüchlichkeiten sofort sehen, da hilft auch kein Beschönigen. Wie aber soll ich mit diesem Lebenslauf überhaupt zu einem Vorstellungsgespräch für einen Job, der meiner Qualifikation entspricht, kommen? Womit um Himmels Willen soll ich die Leute von mir überzeugen?

    Beides, Job und Soziales hängen hier ja irgendwie zusammen. In beiden Lebensbereichen habe ich den Eindruck, völlig an mir selber vorbei zu leben.
    Was die Jobsituation angeht, gibt es im Wesentlichen zwei Möglichkeiten: wegbewegen oder weiterqualifizierten. Im Zeitaltern von Online-Kursen und lebenslangem Lernen ist es so leicht wie nie zuvor, weitere Qualifikationen zu erwerben, und auch dann, wenn der Geldbeutel schmal ist, findet sich etwas. Könntest du dir denn vorstellen, eine Fortbildung zu machen, und wenn ja, hättest du ein fachliches Ziel vor Augen? Falls ja, dann fang gleich morgen damit an, dich umzuhören, wo und wie du das machen kannst. .

  10. gesperrt

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    AW: Mein Leben scheint still zu stehen

    Zitat Zitat von pastille Beitrag anzeigen
    Punkt Nr. 2 ist: Diese Horrorepisode hat eine Lücke in meinem Lebenslauf hinterlassen. Zusätzlich zu sehr langem Studium und anschließender Tätigkeit in einem völlig bekloppten Job macht das natürlich keinen kompetenten Eindruck - und ich denke, jeder erfahrene Personaler wird diese Widersprüchlichkeiten sofort sehen, da hilft auch kein Beschönigen. Wie aber soll ich mit diesem Lebenslauf überhaupt zu einem Vorstellungsgespräch für einen Job, der meiner Qualifikation entspricht, kommen? Womit um Himmels Willen soll ich die Leute von mir überzeugen?
    Es gibt Leute, die sind bereit, zweite Chancen zu geben. Eine Erklärung wie "ich war in der Zeit von 2007 - 2014 mit schwerwiegenden persönlichen/familiären Problemen konfrontiert, aber die existieren nicht mehr und ich will jetzt alle meine Energie auf den Beruf konzentrieren" könnte helfen. Also einerseits ehrlich sein, andererseits keine Details erzählen.


    Ich habe eine Scheißangst, Veränderungen in meinem Leben anzustoßén. Was wenn es so läuft wie bisher? Wenn ich wieder scheitere und es noch schlimmer wird?
    Was heisst "wieder" scheitern? Du hast immerhin ein Studium gegen eine Menge Widerstände durchgezogen, das muss dir erst einer mal nachmachen!

    Du kannst auch alle Chancen auf deine Seite bringen. Wie wäre es mal mit einem Studium von Selbsthilfebüchern, in denen Beziehungen dargestellt und analysiert werden? Was du dann mit Beziehungen in deinem Alltag vergleichen kannst, und ein Gefühl dafür entwickeln kannst, welche Formen von Kritik berechtigt sind udn welche bloss dummes Stänkern?

    Es ist schon zunehmend so, dass ich plötzlich einen starken Drang habe, etwas Bestimmtes zu tun.
    Dann folge diesen Impulsen, soweit es sinnvoll machbar ist. :-)

    gruss, barbara

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