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  1. Inaktiver User

    AW: Befreien, aber wie?

    Hört sich für mich so ein wenig nach Monopol-Recht an.
    Kann man denn nicht mit mehreren Menschen gut befreundet sein??
    Schließt denn die Freundschaft mti der einen Frau die Freundschaft zu der anderen Frau aus???
    Ist doch keine Ehe!!

    Wenn Leute nicht offen sind, dann hat das einen Grund und selbst wenn der gewusst wird muss das nicht heißen, dass es anders wird.
    Reden- sich Themen stellen (hatt vor kurzem dazu einen thread in Bezug auf Konflikte eröffnet) ist echt nicht jedermanns Sache und wer dann leer ausgeht, muss damit dann auch zurecht kommen. Was leider nicht so locker geht wie zT angeraten worden ist

    Letztlich muss man selbst wissen, was man geben möchte und wenn man sich nciht wohl fühlt und auch nicht gut klären kann......na dann muss man sich verabschieden.
    Ansonsten ist es ein langes Sterben was sehr weh tun kann.

    Zu der anderen Frau würde ich erst einmal konkret sammeln, was genau nicht stimmt und das dann konkret ansprechen.
    SAgen "du unterbrichst mich in Gesprächen mit anderen und das möchte ich so nicht"- kann man doch durchaus!
    Je konreter Du sein kannst desto klarer kann auch Dein Standpunkt vertreten werden.
    Genauso kann man es leichter verstehen.....ob annehmen ist die andere Frage

    Du brauchst offensichtlch endlich eine Position, bei der Du Dich wohl fühlst
    Dann schau mal, wie und wo alle stehen müssten damit es Dir gut geht!

    lg kenzia

  2. Inaktiver User

    AW: Befreien, aber wie?

    Zitat Zitat von beklamo Beitrag anzeigen
    Wie sieht es denn aus, wenn deine Freundin die ein oder andere Veränderung in ihrem Leben hat? Wie reagierst du dann?
    .

    Ist denn die Bekannte wirklich dein Problem oder mehr die "Freundschaft" zu deiner Freundin?
    Da schreibst du etwas, was ich versucht hatte wegzudrücken. Sie hat sich mir gar nicht anvertraut als ihre Mutter im Sterben lag, als sie sich in ihrem Job nicht wohlfühlte und als sie eine schwierige Fuß-OP hatte. Sie vertritt die Auffassung, dass sie nicht über alles spricht sondern sich lieber einigelt. Es war auch in diesen Zeiten schwierig für mich mit ihr in Kontakt zu bleiben, aber weil ich nicht wußte, ob da sonst jemand ist, der sie mal anruft etc, habe ich so gut es ging versucht die Freundschaft aufrecht zu erhalten.

    Momentan geht es ihr sehr gut, sie hat viele mit denen sie sich austauscht, sie trifft sich mit einigen, besucht Kurse und Veranstaltungen.

    Wenn ich jetzt darüber nachdenke, ich glaube, wir haben nie zusammen gepaßt . Gestern beispielsweise wollte sie mit mir im Flüchtlingscafé helfen, kam dann aber nicht. Ich rief sie an, weil ich mir Sorgen machte, es könnte etwas passiert sein. Sie war nicht da. Und heute erfahre ich, dass sie mit einer Freundin in die Großstadt gefahren war um bummeln zu gehen .

    Ja, es sieht alles danach aus, dass ich mich von dieser "besten" Freundin verabschieden sollte. Aber dann habe ich gar keine beste Freundin mehr. Ich finde das schlimm.

    Das Problem mit der Bekannten gibt es trotzdem, weil sie mich hindert mit anderen in den Kontakt zu kommen, den ich möchte. Denn wenn ich jetzt keine beste Freundin mehr habe, dann muss ich mich neu orientieren und mit anderen in ein Gespräch kommen können um vielleicht doch noch Leute zu finden mit denen ich mich verstehe.

  3. Inaktiver User

    AW: Befreien, aber wie?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hört sich für mich so ein wenig nach Monopol-Recht an.
    Kann man denn nicht mit mehreren Menschen gut befreundet sein??
    Schließt denn die Freundschaft mti der einen Frau die Freundschaft zu der anderen Frau aus???
    Ist doch keine Ehe!!


    Letztlich muss man selbst wissen, was man geben möchte und wenn man sich nciht wohl fühlt und auch nicht gut klären kann......na dann muss man sich verabschieden.
    Ansonsten ist es ein langes Sterben was sehr weh tun kann.

    Zu der anderen Frau würde ich erst einmal konkret sammeln, was genau nicht stimmt und das dann konkret ansprechen.
    SAgen "du unterbrichst mich in Gesprächen mit anderen und das möchte ich so nicht"- kann man doch durchaus!
    Je konreter Du sein kannst desto klarer kann auch Dein Standpunkt vertreten werden.
    Genauso kann man es leichter verstehen.....ob annehmen ist die andere Frage

    lg kenzia
    Eine "Ehe" sollte es nicht sein (witzig), aber es stimmt schon, ich klammere gern. Früher hatte ich immer Frauen, mit denen ich richtig viel Kontakt hatte. Alles wurde besprochen, man hing aneinander, telefonierte täglich, sah sich häufig. So einen Freundinnenkreis hätte ich gern wieder. Aber wie kriegt man das hin, in meinem Alter? Ich bin 60.

    Zu deinem nächsten Gedanken: Genau so hatte ich es mir gedacht, möglichst konkret werden, Ideen sammeln um der Bekannten dann entsprechend zu begegnen.

    Aber wie meinst du das: "Du brauchst offensichtlch endlich eine Position, bei der Du Dich wohl fühlst
    Dann schau mal, wie und wo alle stehen müssten damit es Dir gut geht!"

    Könntest du bitte etwas mehr dazu schreiben?

  4. User Info Menu

    AW: Befreien, aber wie?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    OT: Beklamo, deine Signatur gefällt mir sehr gut! Darf ich Sie mir dieben?
    Aber sicher doch. Ich hab sie ja auch gediebt .
    Man wandelt nur das, was man annimmt.

    C.G. Jung


    Nein ist ein ganzer Satz.


    Keine Ahnung von wem

  5. User Info Menu

    AW: Befreien, aber wie?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Da schreibst du etwas, was ich versucht hatte wegzudrücken. Sie hat sich mir gar nicht anvertraut als ihre Mutter im Sterben lag, als sie sich in ihrem Job nicht wohlfühlte und als sie eine schwierige Fuß-OP hatte. Sie vertritt die Auffassung, dass sie nicht über alles spricht sondern sich lieber einigelt. Es war auch in diesen Zeiten schwierig für mich mit ihr in Kontakt zu bleiben, aber weil ich nicht wußte, ob da sonst jemand ist, der sie mal anruft etc, habe ich so gut es ging versucht die Freundschaft aufrecht zu erhalten.

    Momentan geht es ihr sehr gut, sie hat viele mit denen sie sich austauscht, sie trifft sich mit einigen, besucht Kurse und Veranstaltungen.

    Wenn ich jetzt darüber nachdenke, ich glaube, wir haben nie zusammen gepaßt .
    Den Eindruck habe ich auch .

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass dann, wenn man Menschen aus dem eigenen Leben ziehen lässt, andere Menschen in unser Leben kommen, die besser passen. Und das wünsche ich dir auch. Denn das geht auch mit 60. Bleib einfach dicht bei dir und dem was dir gut tut, wenn du Menschen kennen lernst. Damit auch die Richtigen in dein Leben Einzug halten können. Und da ist der Hinweis an deine Bekannte, dass sie dich bitte nicht unterbricht, wenn du gerade anderweitig im Gespräch bist, doch ein prima Anfang.
    Man wandelt nur das, was man annimmt.

    C.G. Jung


    Nein ist ein ganzer Satz.


    Keine Ahnung von wem

  6. Inaktiver User

    AW: Befreien, aber wie?

    Liebe Hildi, der Papa einer lieben Freundin hat letztes Jahr seine Frau verloren.
    Als wir und vor kurzen wieder sahen, waren eine ihrer ersten Aussagen, dass sie jetzt von ihrem Vater gelernt hat, dass man sich auch mit über 70 einen komplett neuen Freundeskreis aufbauen kann.
    Das fand ich aufbauend und inspirierend, die Hürde mit dem Alter ist meist eine selbst gemachte.

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