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    AW: Lebenskrise - großer Schmerz

    doppelt-
    Geändert von Naja (18.10.2015 um 18:53 Uhr)

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    AW: Lebenskrise - großer Schmerz

    Zitat Zitat von ylli Beitrag anzeigen
    "Aber es kam anders: wir hatten uns ein paar Tage nicht gesprochen und bei dem nächsten Kontakt war er plötzlich recht emotional und teilte mir zu meiner großen Verblüffung mit was er für mich empfindet. Ich war zwar völlig überrumpelt, aber natürlich auch sehr glücklich und freute mich auf die nächsten Monate bis er weg musste. Und dann kam der Schock. An dem Tag nach seinem emotionalen Moment hatten wir noch kurz schriftlich Kontakt, aus dem er jedoch urplötzlich ausstieg und ich nie wieder etwas von ihm hörte. "

    Liebe Lebenskrise,
    er teilt dir mit, was er für dich empfindet. Und sagst ihm "ok, die Monate bis du wieder weg bist, liebe ich dich und wenn du wieder weg bist ist halt Schluss." - habe ich das so richtig verstanden?
    Mal ganz im Ernst, ich an seiner Stelle wäre da auch tief verletzt. Deine Mails würde ich auch noch lesen, denn es könnte ja sein, dass du es dir vielleicht doch noch anders überlegst und doch den Rest deines Lebens mit mir zusammen bleiben möchtest, aber falls du so etwas in der Richtung nicht geschrieben hast, brauchst du dich auch nicht wundern, wenn er nicht mehr antwortet...
    wußte er denn NICHT a priori ganz exakt, worauf er sich einlässt?
    War nicht ER derjenige, der nach einem Jahr eh wieder weg "musste"

    Wieso jetzt (wieder!) Schuldzuweisungen an die TE?
    Im Übrigen EXAKT im Stil ihrer Eltern, sie braucht sich ja wohl nicht wundern, wenn der sie jetzt einfach ignoriert, mit Missachtung straft darf noch froh sein, dass er ihr nicht noch sonstwie die Quittung gibt......

    Trägt er für sich keine Verantwortung?

    Ist er nicht der einzige, der für sich die Verantwortung trägt?

  3. Inaktiver User

    AW: Lebenskrise - großer Schmerz

    Naja, ich glaube wirklich nicht dass ihre Eltern überhaupt noch etwas dazu sagen. Das ist in ihrem Kopf und das ist ihr Problem dass sie sich in ihrem Namen so behandelt.

    Der Typ ist weg. War von vornherein bek
    annt dass er weg geht? War es nun platonisch oder nicht? Ich Blicke da nicht durch

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    AW: Lebenskrise - großer Schmerz

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Also da möchte ich dir doch widersprechen. Ich finde es sehr wohl wichtig, WARUM der Mann sich so verhalten hat und die TE offensichtlich auch. Ihr ganzes Leben lang ist sie von Selbstzweifeln geplagt und andauernd wird ihr erzählt, so wie sie sei, sei sie nicht richtig. Jetzt ist sie EIN MAL so wie sie wirklich ist, alles ist toll, alles paßt und plötzlich ist alles vorbei.
    So ist das Leben. Traurig. Aber es muss nichts mit einem selbst zu tun haben.
    Wir wissen nicht, was mit anderen Menschen ist, können es nicht wisen, wenn sie es uns nicht sagen - und sagen können sie es uns nur, wenn sie es selbst wissen.

    Ich glaube, dass im Gegenteil für die TE es elementar wichtig ist, WARUM der Mann so reagiert hat.
    Ich weiß selbst, wie es ist, wenn etwas absolut Unvorstellbares passiert - aber ich habe lernen müssen, dass ich mich nicht von erklären abhängig machen sollte. Und es auch nicht muss.

    Einfach, weil er mit seiner Liebe zu ihr nicht kar gekommen ist bzw. damit, dass er sie nicht dauerhaft wird ausleben können - und somit das Empfinden der TE die ganze Zeit gestimmt hat, in sich stimmig war, sie gut ist wie sie ist, sie geliebt wurde wie sie es empfunden hatte etc. - oder ob sie etwas "falsch" gemacht, "falsch" empfunden hat und darüber nachdenken sollte/möchte/muss, ob sie diesen Fehler zukünftig ein weiteres Mal wiederholt.
    Warum all das von einem Mann abhängig machen? Wenn es sich stimmig angefühlt hat und es gut war, dann war es gut. Egal, ob er sie geliebt hat oder nicht, egal ob er es so nennen würde oder nicht, egal, ob er dazu stehen könnte oder nicht.
    Und wenn sie etwas in seinen Augen falsch gemacht hätte - warum müsste sie dann etwas ändern? Vielleicht empfindet er etwas als "falsch", weil er seine eigenen Probleme hat, seine eigenen blinden Flecken, was auch immer.

    I
    ch persönlich glaube - so wie die TE hier rüberkommt - dass Variante 1 diejenige ist, die passiert ist. Alles war okay, er hat sie "einfach nur" zu sehr geliebt und die TE kann ihr Leben weiter führen mit dem warmen Gefühl, dass da irgendwo jemand auf der Welt ist, der sie aufrichtig liebt. Ganz genau so wie sie ist. Der mit Sehnsucht an sie denkt, weil sie ein toller Mensch ist und der vielleicht gern sein Leben mit ihr verbracht hätte, wenn das denn möglich gewesen wäre.
    Ob jemand dieses warme Gefühl haben kann, hängt nicht davon ab, ob er/sie weiß, wie jemand anders empfunden hat oder nicht, warum jemand so entschieden hat, wie er es getan hat. WEnn es schön war, dann war es schön, und man kann es als Geschenk sehen, dass es geschehen ist. Ein Geschenk, dass es jemanden wie ihn gegeben hat. Ein Geschenk, dass man zu diesen Gefühlen fähig ist.

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    AW: Lebenskrise - großer Schmerz

    Zitat Zitat von ylli Beitrag anzeigen
    Aber vielleicht habe ich es auch falsch verstanden. Du wirst wissen, ob die Vermutung zutreffen kann.
    Nein, das hast Du missverstanden oder ich habe mich evtl. missverständlich ausgedrückt. Ich schreibe dazu gerne später oder morgen mehr.

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    AW: Lebenskrise - großer Schmerz

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Naja, ich glaube wirklich nicht dass ihre Eltern überhaupt noch etwas dazu sagen. Das ist in ihrem Kopf und das ist ihr Problem dass sie sich in ihrem Namen so behandelt.

    Der Typ ist weg. War von vornherein bek
    annt dass er weg geht? War es nun platonisch oder nicht? Ich Blicke da nicht durch
    Da mein Vater vor 20 Jahren verstorben ist bevor ich überhaupt nur mit irgendeiner Aufarbeitung angefangen habe (diese begann mit seinem Tod als Auslöser) konnte ich hier nichts mehr ansprechen.

    Meine Mutter hat sich seit dem Tod meines Vaters völlig an mir festgebissen und ich bin - nach Ihrer Aussage - die schlimmste Tochter, die eine arme, ach so geplagte, das Leiden Christi auf den Schultern tragende Mutter nur haben kann. Eine Strafe Gottes quasi (sie ist plötzlich seit dem Tod meines Vaters fundamentalistisch gläubig geworden, obwohl vorher niemals auch nur ein Wort über Religion in meiner Ursprungsfamilie gesprochen wurde). Sie ist ein absoluter Märtyrer und ich ihre von Gott auferlegte Bürde, weil Gott ja immer seine besten Kinder am härtesten bestraft. Und sie wurde ja doppelt bestraft, mit mir und dem frühen Tod dieses gottgleichen Mannes, der ja so ein toller Mensch war. Und ich bin - wie sie bei jedem Kontakt betont hat - eine Lügnerin, Fantastin, irrationale Irre und Schauspielerin, weil ich mich wage ihr zu sagen wie er und sie wirklich sind. Sie wirft dann gerne mit Blasphemie, Verletzung der Gebote (ich habe sie zu respektieren und zu gehorchen ganz gleich wie sie mich behandelt, denn sie ist meine Mutter und hat damit gottgegeben Respekt verdient), vom Teufel geschicktes Subjekt um sich. (Wer es nicht gemerkt hat, hier trieft es in Teilen vor Ironie bzw. das ist ihre absolut verinnerlichte Wahrheit).

    Das wurde (glücklicherweise, denn damit war es so überzeichnet, dass es selbst bei mir keine Knöpfe mehr drücken konnte) dann so schlimm, dass ich vor 3 Jahren den Kontakt mit Ansage abgebrochen habe. Natürlich hat sie getobt und gewütet und alle Hebel in Bewegung gesetzt, um mich wieder unter Kontrolle zu bekommen. Sie hat nicht einmal davor zurückgeschreckt, eine Krankenschwester mich anrufen zu lassen, weil es ihr ja angeblich so schlecht gehe mit ihrem Herz, dass sie glaubt zu sterben und ich musste alles stehen und liegen lassen, um ins weit entfernte KKH zu fahren. Als ich ankam handelte es sich um eine - zwar sehr unangenehme - aber seit vielen Wochen geplante Routineuntersuchung und meine Mutter saß Kuchen essend, fröhlich plaudernd da in dem KKH Bett.

    Mittlerweile hat sie sich sehr beruhigt und hat in der Zeit gemerkt, dass sie nicht mehr so die Macht über mich hat und versucht, sich wieder anzunähern. Ich lasse den Kontakt in einem ganz kleinen Rahmen zu, sie ist meine Mutter und ich habe eine gewisse Verantwortung, aber sobald das auch nur etwas mehr wird, kommen sofort schon wieder bei allem und jedem kleine Spitzen in Richtung "logisch, dass Du dein Leben nicht auf der Reihe hast, war ja immer klar". Ich breche den Kontakt dann sofort ab bzw. gehe aus der Situation. Aber auch das kostet mich immer Kraft, dieses eigene Grenzen wahren. Wäre sie jemand, der mich wirklich mag, würde sie nicht ständig wie ein Panzer vorsätzlich über meine Grenzen drüber rollen, um mir dann vorzuwerfen, dass meine Grenzbefestigungen kaputt sind. Ich habe in den drei Jahren gemerkt wie wunderbar das Leben sein kann ohne Menschen im Umfeld zu haben, die einem ständig Vorwürfe machen oder versuchen einen klein zu halten.

    Also, so ganz nur in meinem Kopf spielt sich das keinesfalls ab.

    Welchen Unterschied macht es für Dich, ob es platonisch war oder nicht? Ob es nur emotional oder nur körperlich oder in beidem nah war macht keinen Unterschied. Es ist schlichtweg ein Unding sich nach so vielen Monaten wie auch immer gearteter Nähe einfach wortlos vom Acker zu machen.
    Geändert von Lebenskrise (18.10.2015 um 20:21 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Lebenskrise - großer Schmerz

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    So ist das Leben. Traurig. Aber es muss nichts mit einem selbst zu tun haben.
    Wir wissen nicht, was mit anderen Menschen ist, können es nicht wisen, wenn sie es uns nicht sagen - und sagen können sie es uns nur, wenn sie es selbst wissen.
    Nein, aber damit ist der TE nicht geholfen. Sie hat eine LEBENSKRISE - da kann man nicht als Antwort bringen, na uns, so ist es eben. Klar ist das Leben manchmal so, aber manchmal steht man auch am Abgrund und weiß nicht, ob man noch weitermachen kann und dann braucht man einfach Hilfe und kein - überspitzt gesagt - "komm damit klar und lerne, damit zu leben". Am Ende wird sie genau das tun (müssen), aber bis dahin ist mehr als so ein Spruch nötig, weil sie nicht weiß WIE sie damit klar kommen kann.

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Ich weiß selbst, wie es ist, wenn etwas absolut Unvorstellbares passiert - aber ich habe lernen müssen, dass ich mich nicht von erklären abhängig machen sollte. Und es auch nicht muss.
    Vermutlich bringst du eine andere Ursprungsgeschichte mit. Das ist schön für dich, aber nicht hilfreich für die TE, die mit ihrer Ursprungsgeschichte "einfach so" nicht weiterkommt.

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Warum all das von einem Mann abhängig machen? Wenn es sich stimmig angefühlt hat und es gut war, dann war es gut. Egal, ob er sie geliebt hat oder nicht, egal ob er es so nennen würde oder nicht, egal, ob er dazu stehen könnte oder nicht.
    Und wenn sie etwas in seinen Augen falsch gemacht hätte - warum müsste sie dann etwas ändern? Vielleicht empfindet er etwas als "falsch", weil er seine eigenen Probleme hat, seine eigenen blinden Flecken, was auch immer.
    Diese Frage macht mich ehrlich gesagt ein bisschen sprachlos.... Weil das für die TE nicht irgendein Mann war, sondern einer, bei dem sich alles toll und stimmig angefühlt hat, WEIL und OBWOHL sie das erste Mal in ihrem Leben ganz sie selbst war??? Sie war anscheindend das erste Mal ohne wenn und aber glücklich, da würde ich auch wissen wollen, ob das 1. auf Gegenseitigkeit beruhte und 2. ich tatsächlich etwas getan habe, was dieses mein großes Glück zerstört hat!


    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Ob jemand dieses warme Gefühl haben kann, hängt nicht davon ab, ob er/sie weiß, wie jemand anders empfunden hat oder nicht, warum jemand so entschieden hat, wie er es getan hat. WEnn es schön war, dann war es schön, und man kann es als Geschenk sehen, dass es geschehen ist. Ein Geschenk, dass es jemanden wie ihn gegeben hat. Ein Geschenk, dass man zu diesen Gefühlen fähig ist.
    Schön, dass du das so pauschal weißt. Bei mir z. B. würdest du damit komplett falsch liegen. Die TE breitet hier seitenweise aus wie sehr sie darunter gelitten hat, dass ihr andere Menschen gesagt haben wie sie empfinden soll und darf und du tust wieder genau das: ist alles nicht so schlimm, hab dich nicht so, werde fertig damit.

    Falsch. Für die TE IST es schlimm, unglaublich schlimm, sonst - gern noch einmal - hätte sie keine LEBENSKRISE und GROßEN SCHMERZ. Den hat man nicht, wenn alles in Ordnung ist und das ist es einfach gerade nicht.

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    AW: Lebenskrise - großer Schmerz

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nein, aber damit ist der TE nicht geholfen. Sie hat eine LEBENSKRISE - da kann man nicht als Antwort bringen, na uns, so ist es eben. Klar ist das Leben manchmal so, aber manchmal steht man auch am Abgrund und weiß nicht, ob man noch weitermachen kann und dann braucht man einfach Hilfe und kein - überspitzt gesagt - "komm damit klar und lerne, damit zu leben". Am Ende wird sie genau das tun (müssen), aber bis dahin ist mehr als so ein Spruch nötig, weil sie nicht weiß WIE sie damit klar kommen kann.
    Wenn du so willst, ist alles, was hier jemand schreibt, nur "Sprüche".

    Meine Botschaft ist jedenfalls, dass die "Erlösung", die "Befreiung", etwas ist, was man sich selbst geben muss, das kein anderer einem geben kann. Und dass man anderen Menschen zu viel Macht über einen einräumt, wenn deren Verhalten und deren Beweggründe die gesamte eigene Weltsicht, das Bild von sich selbst komplett kippen können.
    Die TE ist ein Mensch mit Fehlern, der besagte Mann sicher auch, darauf läuft es am Ende hinaus. Wir alle wollen erkannt und geliebt werden.

    Vermutlich bringst du eine andere Ursprungsgeschichte mit. Das ist schön für dich, aber nicht hilfreich für die TE, die mit ihrer Ursprungsgeschichte "einfach so" nicht weiterkommt.
    Ich glaube nicht, dass du etwas darüber weißt, mit welchem Hintergrund ich schreibe, was ich schreibe.
    Du darfst mir aber glauben, dass ich das, was ich schreibe, deshalb schreibe, weil ich es für wichtige GEdanken halte, von denen ich hoffe, dass sie die TE erreichen. (Aber du musst es mir natürlich nicht glauben)


    Diese Frage macht mich ehrlich gesagt ein bisschen sprachlos.... Weil das für die TE nicht irgendein Mann war, sondern einer, bei dem sich alles toll und stimmig angefühlt hat, WEIL und OBWOHL sie das erste Mal in ihrem Leben ganz sie selbst war??? Sie war anscheindend das erste Mal ohne wenn und aber glücklich, da würde ich auch wissen wollen, ob das 1. auf Gegenseitigkeit beruhte und 2. ich tatsächlich etwas getan habe, was dieses mein großes Glück zerstört hat!
    Das ist ja ein verständlicher Wunsch. Aber offenbar geht er nicht in Erfüllung. Wie also nun weiter?

    Schön, dass du das so pauschal weißt. Bei mir z. B. würdest du damit komplett falsch liegen. Die TE breitet hier seitenweise aus wie sehr sie darunter gelitten hat, dass ihr andere Menschen gesagt haben wie sie empfinden soll und darf und du tust wieder genau das: ist alles nicht so schlimm, hab dich nicht so, werde fertig damit.
    Von "hab dich nicht so" hab ich nichts geschrieben.
    Schon gar nicht, dass sie irgendwas empfinden solle.
    Sondern ganz im Gegenteil: ich sage ja gerade, dass sich ihr Gefühl nicht nach anderen richten muss, noch nicht mal nach diesem besonderen Mann. Sie muss nicht von seinen Motiven abhängig machen, ob sie sich über das freuen darf, was war, oder ob sie auf ihn zornig sein darf oder muss, oder ob sie sich unwert fühlen muss.
    Die Gleichung "wenn er sich wegen etwas an meinem Verhalten von mir getrennt hat, dann stimmt, was meine Eltern sagen" ist keine Gleichung, sie ist falsch. Ebenso die Aussage "wenn er sich wegen persönlicher Probleme von mir getrennt hat, dann ist mit mir zumindest nicht alles grundfalsch".
    Es gibt schreckliche Menschen, die innig geliebt werden, es gibt wunderbare Menschen, die das nie erleben.
    Es muss da keinen Zusammenhang geben, und auch wenn es verführerisch ist, den Sinn, den Zusammenhang zu suchen, sollte man diesem Drang nicht nachgeben.

    Falsch. Für die TE IST es schlimm, unglaublich schlimm, sonst - gern noch einmal - hätte sie keine LEBENSKRISE und GROßEN SCHMERZ. Den hat man nicht, wenn alles in Ordnung ist und das ist es einfach gerade nicht.
    Ich habe nicht gesagt, dass es alles in Ordnung wäre. Und natürlich ist es schlimm.

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    AW: Lebenskrise - großer Schmerz

    Zitat Zitat von Lebenskrise Beitrag anzeigen
    Aber wenn ich so toll wäre, wäre er doch nicht so abgehauen, wenn er sein Ego an mir gestärkt hätte, hätte er es doch bis zum Schluss ausgekostet und es sich nicht selbst entzogen!?
    Ich glaube, genau hier ist dein Denkfehler.
    Du kannst toll sein und trotzdem beschissen behandelt werden.
    Du kannst ein liebes, hübsches, schlaues Kind sein und trotzdem behandeln deine Eltern dich wie Dreck.
    Das alles passiert, weil die Menschen ihre eigenen Probleme und Schwächen haben, die sie mit sich herumschleppen und die wir nicht kennen oder ahnen können.

    habe ich mich wirklich getäuscht? Mein Gefühl sagt mir, dass er der ist, für den ich ihn halte, der der er monatelang war. Und dann hat er eine fürchterliche Sache gemacht. Aber hat er mich getäuscht? Nein, ich denke nicht…was es aber natürlich nicht leichter macht. Könnte ich ihn als Arsch abbuchen, wäre es leichter. Aber etwas in mir sperrt sich da mit aller Gewalt dagegen, denn er hat mir auch sehr viel gegeben. In seiner Gegenwart lernte ich einen ganz neuen Teil von mir kennen. Ich bin mit ihm die beste Version von mir selbst.
    Dann trau deinem Gefühl, trauere um ihn und freue dich zugleich, dass du das Schöne erleben und fühlen konntest.
    Das ist die Essenz des Lebens.

    Ich habe diese Person sehr gemocht und sie fehlt mir sehr, aber alleine habe ich keinen Zugriff darauf, denn sie zeigt sich nur, wenn sie liebevoll gespiegelt wird und das hat er definitiv getan.
    Ich glaube, es wäre ein lohnenswertes Ziel, diesen Zugriff für dich selbst zu schaffen.
    Geändert von agathe13 (19.10.2015 um 08:11 Uhr)

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    AW: Lebenskrise - großer Schmerz

    Zitat Zitat von Lebenskrise Beitrag anzeigen
    War es Vorsatz, dann war alles nur Theater, ich war nur ein zufällig vorhandenes Stück Fleisch für ihn und alles was er gesagt hat, ist nur eine Lüge (wie bei den Männern vorher) = ein massiver Rückschritt ins Muster von mir trotz all des Beschäfigens damit = völliges Versagen/auf der Stelle treten meinerseits.
    Wenn jemand sich wie ein Arschloch verhält, ist das dein Versagen?
    Nein, das ist sein Versagen.

    Wenn es Unfähigkeit war, dann könnte das was er gesagt hat, wahr gewesen sein, er könnte mich wirklich gemocht haben = ein großer Schritt raus aus dem Muster, zwar noch mit beschissenem Ende aber ein Schritt in die Richtige Richtung = ich habe was erreicht/verändert.
    Gemochtwerden kann man sich nicht verdienen oder erarbeiten.

    Aber was, wenn ich morgen sagen wir mal eine potentielle Freundintreffen würde? Wie könnte ich merken, ob sie mich in ein paar Jahren in einer schwierigen Situation verlasen wird?
    Du musst es nicht merken,das ist nicht deine Aufgabe. Du bist keine Hellseherin und musst es nicht sein.
    Du kannst nur genießen, was ist ist, solange es ist, und deinen Teil tun. Aber manchmal reicht das nicht, so traurig das ist, aus allen möglichen Gründen.
    Geändert von agathe13 (18.10.2015 um 22:38 Uhr)

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