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Thema: Lebenskrise - großer Schmerz
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28.10.2015, 08:11
AW: Lebenskrise - großer Schmerz
Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte
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28.10.2015, 20:42
AW: Lebenskrise - großer Schmerz
So,
ich versuche mal, etwas zu kürzen. Mal sehen, ob es mir gelingt.
Hattest du ihnen denn während der Monate berichtet, wie sich die Dinge zwischen Euch entwickelt hatten?
Oder war das das erste, was sie davon hörten, welche Bedeutung er für dich bekommen hatte?
Außer der Erklärung, dass gleich alle drei Freundinnen kaltherzige Egoistinnen waren, könnte ich mir auch vorstellen, dass sie tatsächlich der Meinung waren, dass dieser Mann es nicht wert ist, dass du ihm so arg nachtrauerst. Du selbst warst ja da auch lange unschlüssig, ob er "es wert" ist.Ich durfte mir dann Belehrungen
anhören, dass ich falsch fühlen würde, dass niemand außer mir nach so kurzer Zeit das so schlimm finden würde, dass ich Unmögliches verlangen würde, weil ich darum bat, den Brief abzugeben, dass ich mich wieder melden könne, wenn ich wieder normal sei, dass sie nicht gedenken über so ein Ar....ch überhaupt zu reden etc. Eine Negierung meiner Befindlichkeiten auf der ganzen Linie.
Zumal wenn du - wie du es ja vorher anderswo sagtest - gerne Stärke gezeigt oder sogar demonstriert hast, könnte es sein, dass sie dir die Verletztheit entweder nicht abgenommen haben oder sie damit nicht umgehen konnten, dich ganz unerwartet nun so zu erleben.
Dass eine Fortsetzung der Beziehung über seinen Weggang hinaus überhaupt nicht zur Debatte gestanden zu haben scheint, so sehr, dass du auch in dieser Diskussion überhaupt nicht drauf eingegangen bist, lässt mich vermuten, dass da schon massive Hürden bestanden haben, die auch bei dir normalerweise dazu geführt hätten, dass du ihn überhaupt nicht für eine Beziehung in Erwägung gezogen hättest.
Ich denke da an Kaliber wie "katholischer Priester", "30 Jahre jüngerer, finanziell und von der Bildungsseite her unterlegener Mann (Stichwort "Biznes")", "Fremdenlegionär" - sonst fallen mir nicht so viele Konstellationen ein, wo man über eine Fortsetzung der Beziehung nach seinem berufsbedingten Weggang nicht mal nachdenkt. Zumindest erwägen kann man ja Dinge wie Fernbeziehung, Auswandern etc. ja, das ist ja nicht so ungewöhnlich.
"Chance geben, einen kennenzulernen" meine ich das Gegenteil von dem, was du oben schilderst:Das verstehe ich nicht. Was meinst Du mit potentiellen Kandidaten eine Chance gibt, einen kennenzulernen?andersrum kann man natürlich für eine Beziehung sehr viel tun, angefangen schon damit, dass man potentiellen Kandidaten überhaupt die Chance gibt, einen kennenzulernen, idealerweise „nebenbei“, während man etwas tut, was einem Spass macht, und in dem man sich auf das konzentriert, was man zu geben hat, statt auf das, was einem fehlt. Hier scheint bei dir noch die Überzeugung zu herrschen, die du erwähnt hast:
Freunde sucht man sich nicht, sondern man erkennt sie.
Zitat:[...] und ich mich auch bewusst und absichtlich von jeglichem Kontakt mit Männern fern gehalten hatte, [...] Wäre er nicht ein ehemaliger Bekannter, also ein Relikt meiner Vergangenheit gewesen, dann hätte er gar keinen Kontakt zu mir aufnehmen können, da ich das sofort abgeblockt hätte, weil ich ja bewusst Kontakt zu Männern mied. Aber so ist er irgendwie unter dem Radar in mein Leben gekommen und ich hatte keinerlei Abwehrhaltung oder Bedenken und war auch absolut entspannt, weil ich ihn als Neutrum sah (und ich auch niemals auch nur im Traum damit gerechnet hätte, dass er irgendein Interesse an mir als Frau haben könnte).
Sehr viel, denn jeder von ihnen könnte jemand sein, der eine CHance verdient hätte oder der Interesse hätte oder mit dem es passen könnte - sofern du, wie du es ja bei "ihm" gemacht hast, die Dinge auf dich zukommen lässt.Ich bin ja beruflich ständig in anderen Firmen unterwegs und lerne dabei zwangsläufig sehr viele Männer kennen, aber was hat das mit Beziehung zu tun?
Gut, wenn dem so ist, dann gibst du mir ja recht, wenn ich sage, dass Männer überhaupt keine CHance haben, dich kennenzulernen.In meinem Privatleben habe ich nur Kontakt zu Männern von Freundinnen/Bekannten/Kolleginnen und meine männlichen Verwandten. Wo sollen die potentiellen Kandidaten denn sein?
Ist das also so?
Wenn ja, dann weißt du ja, an welcher Schraube du drehen kannst.
Wo die potentiellen Kandidaten herkommen könnten, nun ja, da finde ich es immer interessant, wo andere Frauen ihren Mann kennengelernt haben.
Geh doch mal deinen Bekanntenkreis durch.
Auch mit Kolleginnen kann man sich darüber im Small talk mal austauschen.
Zum einen: wo hab ich geschrieben, dass du suchen würdest?Ich weiß auch nicht was Du meinst mit auf das zu konzentrieren was man zu geben hat und nicht was einem fehlt? Ich laufe doch nicht durchs Leben und suche etwas oder jemanden! Ich suche nie, habe nie gesucht.
Zum anderen: mein Text war primär eine Entgegnung auf einen Diskussionsbeitrag einer anderen Teilnehmerin, deren Name ich gerade nicht parat habe (Denise...?) und der darauf abzielte, dass doch jetzt mal jemand dir was geben sollte/müsste.
Ich wüsste nicht, was ich noch anders schreiben sollte.Was meinst Du damit?Es gibt ja auch nicht nur die Alternativen „aus der Wahrnehmung streichen“ oder „etwas unbedingt haben wollen, was mir fehlt“. Sondern auch noch „mich in Situationen begeben, wo Dinge passieren können, auch wenn das heißt, dass ich aus meiner Komfortzone muss und ich Unsicherheit fühle“.
Was genau verstehst du nicht?
Hattest du dazu schon etwas geschrieben?Mir ist Gewalt erspart geblieben??? Geschenkt, dass sie sch... waren? Ich habe in den drei Beziehungen, die ich in 30 Jahren hatte, massivste emotionale und psychische Gewalt gegen mich erlebt!!!Aber du hattest doch mehrfahc Beziehungen?
Dass sie geendet sind - das dürfte auch bei jeder Frau so sein, die wie hierzulande üblich serielle Monogamie lebt.
Und dass sie vielleicht sch... waren - geschenkt. Auch das ist nicht unüblich, sonst wäre es ja nicht zu ener Trennung gekommen. Dir scheint aber erspart geblieben zu sein, was ich hier schon oft bei anderen gelesen habe, z.B. Gewalt. Ich halte es auch für sehr unwahrscheinlich, dass jemand mit einer offenen, neugierigen und positiven Einstellung dauerhaft ohne jeden Erfolg auf der Beziehungsebene ist. Dennoch scheint es bei dir so zu
sein - wobei „ohne jeden Erfolg“ würde ich ja nicht sagen, da du ja Beziehungen hattest.
Ich erinnere mich nur an Aussagen wie
- "Die haben die Beziehungen nicht ernst genommen"
- "die haben mich nicht wirklich gesehen, wie ich bin"
- "es kam nie zum Zusammenleben in einer gemeinsamen Wohnung oder der Frage, ob man zusammen Kinder haben will"
- "die haben mich betrogen"
- "die haben mich verlassen"
- "wollten ihre Probleme auf mich abwälzen"
Oder weiter oben steht das hier:
Bei meinen vorherigen Beziehungspartnern stellte ich nach einiger Zeit fest, dass sie auch mit mir als Person gar nicht wirklich etwas anfangen konnten, es ging mehr um die Hülle bzw. mein Wesen versuchten sie so gut als möglich zu unterdrücken, mit einer Frau mit Gehirn und Mund konnten sie nichts anfangen.
Das ist doof, unbefriedigend, frustrierend und sch... - aber von Gewalt, ob psychisch oder sonst welcher, lese ich da nichts.
Es ist auch durchaus möglich, dass ich etwas nicht gelesen habe, dann die Bitte, etwas zu verlinken, wo ich das nachlesen kann.
Worin bestand die psychische/emotionale Gewalt, die von den Beziehungspartnern ausging? Das habe ich noch nicht verstanden?Sorry, aber hier wird klar, dass Du hier schreibst wie der Blinde von der Farbe. Und falls das im Jahre 2015 immer noch nicht in den Köpfen der Menschen angekommen zu sein scheint wiederhole ich es gerne: Emotionale/Psychische Gewalt ist mindestens gleichranging zerstörend wie körperliche Gewalt! Und um das Bild völlig klar zu machen: stell Dir eine Frau vor, die von ihrem Vater sexuell missbraucht wurde und dann hatte sie drei Beziehungen in 30 Jahren, in denen sie auch sexuell missbraucht wurde. Würdest Du dieser Frau das gleiche sagen wie mir? Nein? Genau das tust Du aber!
Das Beispiel mit der Linsensuppe bezog sich nicht auf deine Eltern, sondern darauf, wie es ist, wenn du hier Dinge zu lesen bekommst, die dir missfallen, die du als nicht hilfreich ansiehst, oder die du nicht brauchst oder von denen das jemand meint.Um bei der Linsensuppe zu bleiben: es war nicht so, dass ich als Kind keine Linsensuppe mochte, sondern dass die Eltern wussten, dass die Linsensuppe das Kind quasi verstümmeln wird, dass es bei dem Kind irreparable Schäden an der Seele anrichtet und trotz des Wissens gab es in dieser Familie nichts anderes als Linsensuppe. Meine Eltern misshandelten mich vorsätzlich und nahmen billigend in Kauf, dass ich dabei drauf gehe. Sie sagten quasi: "Du stirbst an Linsensuppe, tja Pech, Du kriegst aber nichts anderes, dann
musst Du eben sterben!" Und heute will ich keine Linsensuppe mehr, denn heute will ich einfach keine Gewalt mehr, egal in welcher Verkleidung sie daher kommt! Und der von Dir vorgeschlagene Perspektivwechsel würde
in dieser Analogie dann Wechsel von psychischer zu physischer Gewalt bedeuten. Nein danke, keine Gewalt mehr, egal welcher Couleur!
Und da kann ich nur sagen: an die Eltern eines Kindes habe ich einen anderen Anspruch als an gleichgestellte Erwachsene untereinander.
Gleichgestellte Erwachsene müssen einander nicht die unterstützende Begleitung, die bedingungslose Akzeptanz entgegenbringen, die Eltern ihrem Kind entgegenbringen sollten (und es ja meist auch tun).
Es ist natürlich nachvollziehbar, dass du Dingen aus dem Wege gehst, die nach Gewalt "riechen".
Wie aber stellst du sicher, dass du nicht ungerechtfertiger- und unnötigerweise Dinge vermeidest, die vielleicht dich aufgrund deiner PRägung an Gewalt erinnern, aber keine sind?
Um es bildhafter zu sagen: dass ein Erwachsener, der als Kind körperlich misshandelt wurde, zurückzuckt, wenn andere ruckartig den Arm bewegen, ist nachvollziehbar und dass er Leuten, die das tun, aus dem Weg geht, ebenfalls.
Wie aber bekommt er es mit, wenn diese Bewegung gar nicht ein Ausholen zum Schlag war, sondern derjenige ihn in den Arm nehmen oder ihm ein Geschenk geben wollte?
Der besagte Mann ist nur zu dir durchgedrungen, weil du ihn nicht in die Kategorie Mann einsortiert hast oder euren Kontakt nicht in die Kategorie "potentielle Mann-Frau-Beziehung". Ansonsten hättest du abgeblockt und du hättest etwas sehr Schönes verpasst.
Wie stellst du sicher, dass du hier in der Bri nicht etwas abblockst, was wertvoll sein könnte für dich - nur weil du es mit etwas assoziierst, was dir als Kind Schmerzen bereitet und geschadet hat?
Vermutlich ist hier der Kern der Diskrepanz:Vielen Dank für diese Sätze. Zwischendurch habe ich ja schon manchmal das Gefühl, ich spräche Chinesisch, weil manche mich mit aller Gewalt missverstehen wollen, aber dann kommt so ein Post und ich weiß, dass ich mich doch sehr klar ausdrücke, denn bei Dir ist exakt alles so angekommen wie ich es ausdrücken wollte.Ich habe das jetzt nicht mehr genau im Kopf, aber wenn die TE ihre Beziehungspartner nach dem alten Muster ausgesucht hat, dann hat sie sehr wohl Gewalt erlebt, nämlich emotionale, weil diese Partner sie vermutlich genauso behandelt haben wie ihre Eltern. Das glaubt man aber nicht, weil die Narben auf der Seele von außen nicht zu sehen sind.
Ich lege unterschiedliche Messlatten an Eltern und an Beziehungspartner an.
Daher gilt für mich nciht "dann hat sie sehr wohl Gewalt erlebt, nämlich emotionale, weil diese Partner sie
vermutlich genauso behandelt haben wie ihre Eltern."
Ein (kleines) Kind kann bestimmte Dinge nicht verstehen und sich nicht wehren, daher haben Eltern ihren Kindern gegenüber eine erhöhte Verantwortung und viel größere Pflichten als ein Erwachsener gegenüber Erwachsenen.
Wenn Eltern ihrem Kind sagen "wenn du nicht lieb bist/nicht mit x aufhörst, kommst du ins Heim", dann ist das sicherlich ein Fall von emotionaler Gewalt.
Wenn ein Partner dem anderen sagt "wenn du nicht mit mit dem Trinken/Jammern/wasauchimmer aufhörst, dann sehe ich für unsere Beziehung keine Perspektive mehr und ich werde mich trennen", dann kann man das evtl. Erpressung nennen, oder man nennt es legitim, gleichzeitig mag es in dem Erwachsenen etwas auslösen, was ihn an das Verhalten seiner Eltern erinnert. Trotzdem ist das etwas, was ein Erwachsener einem anderen gegenüber tun kann/evtl. sogar sollte und keine emotionale Gewalt.
Wenn nach einem Abend voller Nerv und Streit ein Elternteil sein kleines Kind nachts alleine in der Wohnung lässt und verschwindet, dann ist das absolut nicht in Ordnung und vermutlich auch traumatisierend und als Eltern kann man sowas nich bringen.
Wenn nach einem Abend voll Nerv und Streit ein Partner nachts die Wohnung verlässt, ist das nicht schön, kein guter Kommunikationsstil, aber meiner Meinung nach legitim, auch wenn das Kindheitserinnerungen wecken kann bei dem anderen und alte Traumata triggern kann.
Eben - das ist Konzentration auf das, was dir fehlt.Ich war mehr als mein halbes Erwachsenenleben ohne Mann (im übrigen viele Jahre länger als jeder andere, den ich kenne!) und nie unglücklich. Nur jetzt durch die erste Beziehung, die so anders war als alles vorher dagewesene, ist mir klar geworden, was alles hätte sein können, und das vermisse ich nun.
Verständlich, aber nicht hilfreich für das Interesse, dass man beim Kennenlernen in einem anderen wecken sollte, speziell für eine neue Beziehung.
Nichts ist daran schlimm.Ich habe nie einen Mann gesucht oder war unglücklich ohne. Aber jetzt sage ich das erste Mal in meinem Leben: "Ich hätte gerne eine Beziehung, Familie und Kinder gehabt!" Was ist daran nun so schlimm?
Nur falls du eine neue Beziehung wollen würdest, wäre es nicht hilfreich, dich darauf zu konzentrieren, was dir alles fehlt oder gefehlt hat.
Könntest du mir den erklären?Ich bin nicht bedürftig, ich äußere ein Bedürfnis, das ist ein eminenter Unterschied.
Gleichzeitig fragst du mich aber weiter oben "Ja, wo soll ich denn bitte Männer kennenlernen?"Der Beweis, dass diese These nicht stimmt ist ja, dass dieser Mann mir letztes Jahr ins Leben getragen wurde ohne mein Zutun und obwohl ich viele Jahre lang den privaten Kontakt zu Männern gemieden habe.Denn wenn man ein Leben führt, in dem keine Männer vorkommen oder man keine kennenlernt, und daran festhält, dann wird man auch weiterhin keine Männer kennenlernen.
Gibt dein Leben denn nun Männern die Möglichkeit, dich kennenzulernen, oder tut es das nicht?
Darauf, dass ein Mann "unter dem Radar" durchkommt trotz Abwehrmechanismen, würde ich nicht setzen.
Denn auch wenn es Lottogewinne immer wieder gibt, ist das keine realistische Perspektive für den Lebensunterhalt.
Ich könnte auch einfach schreiben:
"Denn wenn man ein Leben führt, in dem keine Männer vorkommen oder man keine kennenlernt, und daran festhält, dann wird man wahrscheinlich auch weiterhin keine Männer kennenlernen."
Andererseits: wenn du meinst, dass ich unrecht habe und das Durchdringen des einen trotz deines Kokons etwas aussagt, dann ist es ja umso besser! Denn dann kann es ja wieder passieren, ganz ohne dass du etwas ändern müsstest.
Wenn es um Leistungen oder persönliche Weiterentwicklung geht, ja, unter Umständen, wenn einen das motiviert.Nein, das halte ich für völlig unsinnig. Wenn ich über mein Gehalt nachdenke orientiere ich mich auch nicht an denen, die am wenigsten verdienen. Meiner Meinung nach muss man sich immer nach oben oder vorneIch finde dieses Vergleichen unselig, dieses "aber die anderen hatten alle (glückliche) Beziehungen und ich nicht". Aber wenn man schon vergleichen will, dann doch bitte auch mit all den vielen, die auch die eine oder andere Ar...karte gezogen haben.
orientieren, nie nach unten.
Aber nicht, wenn es um Zufriedenheit geht, oder wenn es einen sonst demotiviert/frustriert/deprimiert, sich mit (vermeintlich) besser Gestellten zu vergleichen.
Es sehenden Auges trotzdem zu tun, heißt für mich, sich aktiv für sein Unglück zu entscheiden.
Und trotzdem hast du andere angezogen - oben schreibst du es selbst.Leider zog ich durch meine Stärke, die die Männer fühlten, immer nur schwächere Partner an, die von mir Helfersyndrom erhofften, dass aber nicht vorhanden ist. Ich wollte immer einen Mann auf Augenhöhe, ich bins leid Mutti, Babysitter oder Kindermädchen spielen zu müssen für die Männer.
Das ist genau das, was andere mit "dein Anteil" bezeichnen und was du so empört von dir weist, wenn es von anderen kommt.
[..]Ich habe keine Ahnung welcher Film bei Dir abläuft, jedoch hat nichts davon mit mir zu tun. Wer hat Dich denn so verletzt, dass Du diese ganze Häme und den Hohn über mich ausgießen musst?
Ich hoffe, das, was du gerade hier machst, ist ein Stilmittel?Ich lasse all Deine Angriffe, Anschuldigungen, Häme, Ignoranz, Impertinenz und Unterstellungen über mich ergehen. Aber uns beiden ist ja sonnenklar, dass das mit mir nicht mehr im Mindesten etwas zu tun hat. Du arbeitest irgendwelche Trigger hier an mir ab, entweder weil Du selbst ein Gewaltopfer bist oder weil Du die Position meines Gegenübers des Musters innehast oder einfach nur weil Dich deine ach so krampfige, klammernde Freundin nervt oder Du einen schlechten Tag hast.
Das ist jetzt wieder interessant.Und das Rumpelstilzchen wütet weiter. Ich finde es sehr bezeichnend, dass ich beim Lesen Deiner Zeilen bildlich meinen Vater vor Augen habe, der mich - sobald eine Schulnote schlechter als 2 war - angeschrien hat: "Wenn Du zu blöde bist, dann mach so weiter, wirst Du schon sehen wohin das führt, dann gehst Du halt bald auf die Sonderschule und putzt später Klos!" Sein Verhalten resultierte aus seiner absoluten Hilflosigkeit und Angst. Woher kommt es bei Dir?
Es kann sein dass der Text der Userin bei dir die Assoziation mit deinem Vater auslöst, weil es tatsächlich auch Missbrauch ist.
Oder es kann sein dass der Text der Userin bei dir diese Assoziation auslöst, obwohl es das nicht ist.
Beides ist denkbar.
Aber alleine der Umstand, dass du dich an deinen Vater erinnert fühlst, bedeutet noch nicht, dass es das Gleiche oder auch nur etwas Vergleichbares ist.
Stelle dir bitte mal vor, jemand würde dir das hier schreiben: "Wenn du deine Meinung respektvoll vermitteln könntest, könnte man auch mit dir in Dialog treten. So aber kann man das nicht" - das ist doch das gleiche Muster wie "Wärest du nicht so sch... , könnte man dich auch mögen. So aber kann man das nicht".Es geht mir mitnichten um Zustimmung, aber um Respekt. Und Du benimmst Dich mir gegenüber höchst respektlos. Hättest Du gelernt, Deine abweichende Meinung respektvoll zu vermitteln, könnte man auch mit Dir in Dialog treten.
Du würdest dich ... ja, vermutlich an deine Eltern erinnert fühlen.
Gleichzeitig äußerst du das gegenüber jemand anderem, und mittlerweile fürchte ich, das ist kein Stilmittel, sondern ernstgemeint.
Ich gehe nicht davon aus, dass du die Userin übel treffen wolltest.
Könntest du versuchen, das auch umgekehrt in Erwägung zu ziehen ,wenn jemand dir gegenüber etwas nach diesem Muster äußert - dass es dann nicht darum geht, dich übel zu treffen?Geändert von agathe13 (28.10.2015 um 21:36 Uhr)
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28.10.2015, 22:30
AW: Lebenskrise - großer Schmerz
@Agathe: Also ich muss zugeben, dass mich dein ganzer Beitrag so zusammen gefasst, doch ganz schön zum Umschwung in meinem Denken über das Thema hier gebracht hat. Nicht unbedingt der letzte Teil (diese erwähnten Posts stellen auch für mich nichts anderes als einen persönlichen Angriff dar), aber der Aspekt mit dem "sich überhaupt in Situationen bringen, Glück zu erfahren" macht so ausgearbeitet nun doch ziemlich viel Sinn für mich...
@Lebenskrise: Toll, dass du dich zurück gemeldet hast und dich hier so tapfer mit all den Aspekten schlägst, die jetzt alle auf dich einprasseln. Mir fallen zu deinem letzten ausführlichen Post folgende Sachen ein:
- Wut! Japp, ich glaube dein rationaler Geist hat viel zu lange solche durchaus berechtigten und nützlichen Gefühle untergraben. Wahrscheinlich hast du auch lange in dich hinein gefressen und Rückschläge einfach unter "is halt noch einer auf der Liste" abgehakt. Das kann nicht gesund sein und führte wahrscheinlich auch zu der Außenwirkung die du hast und das keiner wirklich erkennen kann, wie es eigentlich in dir aussieht. Was mich zum nächsten Punkt führt...
- Stärke! Das ist ja echt ne tolle Sache, wenn dich nichts so schnell erschüttert und du trotzdem einfach weiter machst. Aber ist es nicht vielleicht schon sowas wie ein Abwehrmechanismus über den du dich zwar identifizierst, der deine wahren Bedürfnisse aber überdeckt? Du sagst, du bist nicht bedürftig. Musst du auch, sonst wärst du ja nicht stark und das würde nicht deinem Bild von dir selbst entsprechen. Ich bin jetzt mal so frech und sage, du bist es wohl! Du brauchst jemanden, der dir ein bisschen Last von deinen Schultern nimmt. Der dich an die Hand nimmt und sagt: "lass mich mal machen". Dabei nimmt dir das nichts von deiner Stärke - es sollte dir nur mal die Chance geben, auch mal Pause zu machen und auf andere zu vertrauen. Das macht Menschen sogar Spaß! Is also nichts, weswegen du dich schämen müsstest - siehe diese Forum. Jeder hier findet es toll gebraucht zu werden und anderen zu helfen.
Unteraspekt davon: Sei nicht nur stark im Dinge akzeptieren. Lass auch mal die Wut raus und wehre dich dagegen. Vielleicht auch indem du....
- Situationen schaffst! Wie oben schon erwähnt, ich denke inzwischen jetzt doch ein bisschen anders darüber. Was, wenn du durch deine völlige Kontrolle und Erhabenheit über die Dinge, - nennen wir es beim Namen - anbahnende Beziehungen, von vorn herein im Keim erstickst? Nicht, dass andere kein Interesse an dir hätten. Aber hast du Interesse an den anderen? Du hast bisher nicht gesucht, weil du dich mit deinen Lebensumständen arrangiert hast. Ich würde sagen, du bist langsam an dem Punkt, an dem du erkennst, dass du doch liebenswert bist und dass es nicht unmöglich ist ein Gegenstück zu dir zu finden, denn einen gabs ja schon...
- den jenigen welchen! Der dir möglicherweise endlich die Augen geöffnet hat und dir gezeigt hat, dass es echte und tiefe Liebe auch für dich gibt.
Locker lassen würde ich noch nicht. Versuchs doch noch einmal bei ihm. Ohne Druck, ohne Erwartungen - was du ihm auch so kommunizieren solltest. Ob er bereit wäre, dir zu sagen, was denn eigentlich nun passiert ist, damit du es für dich einordnen und abhaken kannst (natürlich solltest du klamheimlich wieder einhaken, sollte seine Begründung Quatsch sein
).
Stellt sich dann doch heraus, dass er keine Beziehung mit dir will - gut. Dann musst du es tatsächlich akzeptieren, kannst es dann aber auch wirklich abhaken und als möglichen Wendepunkt in deinem Leben betrachten.
...
Puh!
Eigentlich wollte ich prägnanter sein. Jetzt hab ich mich doch wieder vereiert...
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29.10.2015, 09:08
AW: Lebenskrise - großer Schmerz
Da widerspreche ich entschieden:
Ich finde das nicht toll, weder hier noch anderorts, ich möchte weder ge- braucht werden, noch tue ich (hier und anderenorts) etwas, UM gebraucht zu werden.
Wenn ich durch das, was ich (hier) tue, jemand anderem helfe, dann freut mich das (und allen voran deswegen weil ich niemandem schaden will), ist aber weder der Grund noch das Ziel meines Schreibens. Um"freuen" richtig zu klassifizieren: einem Eichhörnchen beim Nüsse knabbern zuzusehen, freut mich hoch n mal mehr.
Wer ernsthaft glaubt, dass ein anonymes Internetforum mehr sein kann, als ein Spiegeln, in welcher Art, Weise und Ausprägung auch immer, sollte dadrüber vielleicht nochmal (neu) nachdenken.
Um mich nicht zu vereiern habe ich mir jetzt nur diesen Punkt herausgegriffen, der mir zugleich aber auch sehr wesentlich erscheint sowie mMn auch die gesamte darunterliegende Problematik sowie diverse Strukturen in sich birgt, und, zumindest aus meiner Sicht, auch klärt
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29.10.2015, 09:34
AW: Lebenskrise - großer Schmerz
Du findest es also nicht schön, wenn ein Freund mit einem Problem zu dir kommt und dich um Rat fragt, weil er denkt du könntest ihm am besten helfen?
Genau so nicht, wenn du hier im Forum seitenlang Texte verfasst und dich mit Problemen von anderen auseinander setzt, von denen du sonst nie etwas mitbekommen hättest?
Ist es nicht - wenn man ganz ehrlich ist - ein gutes Gefühl, anderen durch seine Sichtweisen und Erfahrungen zu helfen? Helfen - nicht lösen. Das kann auch schon das Spiegeln hier.
Damit meine ich ja nicht, dass es schön ist, wenn andere Probleme haben. Aber, dass man das aus meinem Satz rauslesen sollte, kann ich mir gar nicht vorstellen.
Und ich weiß jetzt auch nicht, was das mit der TE zu tun hat. Ist es nicht richtig, dass andere gerne helfen? Sollte sie doch mit ihren Problemen selbst klar kommen, weil sie andere damit belästigt?
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29.10.2015, 16:42
AW: Lebenskrise - großer Schmerz
@ name schon vergeben.
Scheinbar hast du dich da jetzt angegriffen gefühlt, das wollte ich mit Sicherheit nicht. Und alleine daran sieht man, oder sehe jedenfalls ich für mich, die Endlichkeit, im Sinne von Begrenztheit eines solchen Mediums immer noch klarer.
Inhaltlich hast du mich in fast allen Punkten falsch verstanden (im Sinne von (auf mich) unzutreffende Schlüsse drausgezogen), oder ich mich entsprechend falsch ausgedrückt. (oder beides, oder keines davon)
Ob das jetzt daran liegt, dass ich ein sehr spezielles Denken habe, mich zu unklar ausdrücke, das Medium nur sehr begrenzt geeignet ist, ich nicht reflektiert genug bin tbc oder daran, dass Du mich falsch verstehst weil......... lässt sich ganz offensichtlich nicht klären (auch hier nehme ich dich nur als beispiel, OHNE dich irgendwie angreifen zu wollen, o.k
)
Zumindest nicht für mich (aber wohl auch für einige andere). Ob das (=dass einige andere das (irgendeinen Punkt hier, egal welchen) genauso sehen wie ich, oder genauso nicht verstehen wie ich) nun daran liegt, dass die ein ähnlich spezielles denken haben wie ich usw siehe oben............... das Ding kann man endlos weiterdrehen.
Wird ja hier auch in einem Ausmaß gemacht (und zwar mit Sicherheit nicht von mir) dass die technischen Zitiermöglicheiten des Forums schon (zwangsweise, aus optischen Gründen) zu immer unübersichtlicher werdende Verschachtelungen führen, die mich wirklich zu der Frage führen, wie man sich davon auch nur im Traum noch irgendeine Klärung erhoffen (im Sinne versprechen) kann UND wieviel Energie da noch fürs RL übrig bleiben kann...........
Das ist nicht meine Welt, betrachte es einfach als ein, ich hab mich hier kurz mal reinverlaufen, o.k.
Das "Warum" werde ich bestimmt nicht weiter vertiefen, als ich es bereits getan habe.
LG
Naja
P.S: Ursprünglich wollte ich gar nichts mehr schreiben, (aus o.g. Gründen), aber ich wollte (wegen Dir, nicht wegen mir) auch nicht, dass Du dich von mir angegriffen fühlst, o.k
Falls Du dich gar nicht angegriffen gefühlt hast, hab ichs halt falsch verstanden weil........kann man an beliebiger Stelle im Karussell einsteigen, ich jedenfalls steige definitiv aus
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29.10.2015, 17:30
AW: Lebenskrise - großer Schmerz
Also, wart ma noch kurz!
Jetzt verstehe ich nämlich echt nix mehr!
Ich habe mich nicht persönlich angegriffen gefühlt. Versuchen wir es mal ganz kurz.
Ich sag: jeder hilft gern - siehe diese Forum. Deswegen ist es nicht schlimm auch mal "bedürftig" zu sein.
Du sagst: nee, weil du willst eigentlich gar nicht gebraucht werden.
Ich sag: aber warum bist du dann in einem Forum und versuchst zu helfen?
...und ab da hab ich gar nix mehr verstanden.
Sorry! Will jetzt nicht die ganze Zeit Off Topic sein - aber das verwirrt jetzt vielleicht noch mehr hier.
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29.10.2015, 19:14
AW: Lebenskrise - großer Schmerz
aber echt nur weil du es bist (und ich echt froh bin, mich wenigstens da getäuscht zu haben, wir wenigstens das klären konnten (und das sogar geklappt hat, also ich wollt dich nicht angreifen und du hast dich nicht angegriffen gefühlt

Ich habe das nicht geschrieben, was du da "zitierst". Und ich habe das auch nicht gemeint.
Ich meine was ich sage.
Ich helfe nicht, um ge-braucht zu werden, nicht im RL und nicht hier.
Und ich schreibe hier nicht um zu helfen. Ich bilde mir noch nichtmal ein, jemandem helfen zu können. Selbst falls/ wenn ich das kann. Und schon gar nicht durch einen Beitrag in einem absolut anonymen Internet, in dem jeder schreiben kann, was er will ohne, dass es auch nur WAHR sein muss.
Das meine ich ernst.
Noch viel weniger aber möchte ich jemandem helfen müssen, um mich gebraucht fühlen zu können.
Und ich möchte nicht ge-braucht werden. Das meine ich ebenfalls wörtlich. Ich meine Worte wörtlich, dazu sind Worte doch da
Beim wörtlich nehmen wirds zugegebenermaßen schwieriger, aber zumindest beim meinen ist das noch ganz einfach.
Also, ich wollte dich nicht angreifen, du hast dich nicht angegriffen gefühlt.
Aber bzw und: du hast entweder nicht gelesen, was ich geschrieben habe (glaube ich aber nicht bei Dir, das meine ich positiv), oder es nicht geglaubt oder es nicht verstanden.
Und, es stimmt einfach nicht, dass JEDER gerne hilft.
Ich kenne eine nicht geringen Anzahl von Menschen, die nicht nur nicht gerne helfen, sondern gar nicht und niemanden helfen (außer sich selbst.) (ich könnt ja jetzt Pegida sagen, das wäre aber nur ein (s von x hoch n) Beispiel(en) und echt OT)
Und dabei (bei der nicht geringen Anzahl) rede ich zu Null Prozent von Menschen, die mir irgendwas helfen müssten/könnten/bräuchten/sollten tbc. (möchten können wir an der Stelle dann ausschließen
wenigstens das)
Und ich kenne eine noch erheblich größere Anzahl an Menschen, die glauben, sie helfen jemand anderem, obwohl sie nur sich selbst helfen.
Und jetzt over and out. echt. genauer kann ich es nicht mehr erkären, und selbst wenn ich das könnte und selbst wenn ich das wollte und selbst wenn ich die Zeit und die Kraft dafür noch endlos hätte:
Wie kann ich erreichen, dass DU liest, was ICH schreibe UND das auch einfach mal SO als Fakt annimmst? Auch an dieser Stelle wieder nur Du als Beispiel und nicht als Angriff gemeint
ich antworte jetzt nicht mehr. Das "Warum" stelle ich zur freien Disposition, habe ich aber auch mehr als deutlich (und ernst gemeint!) erklärt.
Off topic ist das ganze übrigens, meiner Meinung nach, keinesfalls.
*edit: das dürfte wohl der Beitrag sein, ich dem ich die meistens "ichs" überhaupt geschrieben habe. Ist das jetzt ein Zeichen von absoluter Ich-Bezogenheit? oder das perfekte Umsetzen der angeblich einzig heilsbringenden Ich-Botschaften?
Wir werden sehen
Von nachzählen, ob ich irgendwo noch mehr ichs geschrieben habe bis über keine Ahnung was sonst noch (inklusive der Zementierung der mir hier bereits angebotenen Diagnose samt Therapiemöglichkeiten halte ich hier inzwischen alles für möglich.)
Das überlasse ich dann aber echt gerne den wirklich auschließlich gerne nur helfen wollenden Leuten hier
*edit ende
Geändert von Naja (29.10.2015 um 19:30 Uhr)
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29.10.2015, 20:00
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04.11.2015, 00:07
AW: Lebenskrise - großer Schmerz
Ich habe gerade Eure Beiträge gelesen, danke dafür.
Ich lasse das jetzt mal ein wenig sacken und antworte in den nächsten Tagen ausführlich darauf.


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