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    AW: Lebenskrise - großer Schmerz

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Mal ein ganz anderes Beispiel, völlig OT, aber vielleicht hilft es trotzdem:
    Eine entfernte Bekannte hat sich / wurde (weiß ich nicht mehr) getrennt. Eine sehr resolute Person, die sich die Butter nicht vom Brot nehmen ließ. Allen gegenüber hat sie steif und fest behauptet, sie würde dem Kind gegenüber kein einziges schlechtes Wort über den Vater fallen lassen. Das Kind wurde aber immer auffälliger, verschüchterter und "komisch", wollte den Vater nicht mehr sehen. Immer mal wieder telefonierte eine Freundin mit besagter Bekannter, die in wüster Manier Beschimpfungen und Beschwerden über den Vater vom Stapel ließ. Irgendwann hörte die Freundin das Kind im Hintergrund spielen und sagte der Bekannten, dass das Kind ja wohl alles mitbekommt, wenn es spielt, während sie telefoniert. Die Bekannte leugnet noch heute, dass sie jemals in Gegenwart des Kindes ein schlechtes Wort hat fallen lassen (obwohl eine neutrale Person das Gegenteil bezeugen kann), das Verhalten des Kindes spricht für sich und wenn man es fragen würde, würde es möglicherweise sagen, dass es nur Schlechtes über seinen Vater gehört hat.
    @denise

    Dein Beispiel finde ich persönlich keinesfalls OT sondern exakt zutreffend, genau wie alle anderen von dir hier beobachteten und dargelegten Abläufe und Zusammenhänge.

  2. Inaktiver User

    AW: Lebenskrise - großer Schmerz

    Ich würde das anders betonen

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Genau. Man glaubt ihr nicht, dass sie die Linsensuppe nicht mag.
    Und genau da liegt der Unterschied in unserer Betrachtung. Du betrachtest, was ihr geglaubt - oder nicht geglaubt wird -, ich betrachte, was die TE empfindet.

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Wenn sie über ihre Schwierigkeiten etwas leckeres zu essen zu finden diskutieren will, in einer Umgebung, in der es viel Linsensuppe gibt, finde ich es absolut okay, z.b. letzteres zu fragen. Oder zu klären, ob sie mit Linsensuppe das gleiche meint wie ich, weil es ja verschiedene Rezepte gibt. Dass vielleicht ihre Eltern ähnlich vorgegangen sind, verbietet mir nicht, meine Überlegungen zu schildern und meine Fragen zu stellen. Wenn das ein zu sensibeles Thema ist, dann darf man das nicht zur Diskussion stellen.
    Genau das empfinde ich als völlig am Thema vorbei. Ist aber mein persönliches Empfinden. In deinem Beispiel möchte ich wissen, wo es etwas anderes zu essen gibt außer Linsensuppe. Über verschiedene Rezepte von Linsensuppe zu diskutieren, ist in meinen Augen Zeitverschwendung. Die TE mag sie nicht, wozu darüber reden?

  3. Inaktiver User

    AW: Lebenskrise - großer Schmerz

    Zitat Zitat von Naja Beitrag anzeigen
    @denise

    Dein Beispiel finde ich persönlich keinesfalls OT sondern exakt zutreffend, genau wie alle anderen von dir hier beobachteten und dargelegten Abläufe und Zusammenhänge.
    Vielen Dank, aber verständlich scheint es trotzdem nicht zu sein...

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    AW: Lebenskrise - großer Schmerz

    @Denise 71: Ich hätte der TE auch ein konstruktives Feedback des Mannes gewünscht!!
    Leider ist es im Leben öfters der Fall, dass man genau dieses nicht bekommt oder manchmal Jahre später, in denen man sich aus der Not heraus (falsche)Erklärungsweisen zusammengestoppelt hat.
    Ich wünschte, es gäbe manchmal wirklich den einen Lösungsweg, um sich aus fatalen emotionalen Situationen zu helfen. Aber oft ist es nur der Weg nach vorne zu schauen und weiter zu machen. Natürlich nicht ohne gesunde Selbstreflektion...

  5. gesperrt

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    AW: Lebenskrise - großer Schmerz

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    In Bezug auf die eigenen Dinge ist man doch erst recht nicht objektiv.
    Ab davon, dass manche Menschen aber gerade darauf von klein auf systematisch gedrillt werden, die "Dinge" keinesfalls subjektiv zu sehen, geschweige denn benennen zu dürfen, schließt sich für mich hier aber noch etwas anderes an, denn:

    Manchmal sind die Dinge objektiv so, wie sie sind.

    EIn Beispiel:

    Ein Kind wird von seinen Eltern grün und blau geschlagen, vertraut sich dem Lehrer an, der sieht, dass es grün und blau geschlagen wurde.

    Später erzählt dieses Kind, dass es von seinen Eltern grün und blau geschlagen wurde.

    Frage, warum sollte man dem Kind das nicht (mehr) glauben, egal in welchem Alter es das erzählt?

    Würde man dem Kind glauben wenn es Bilder davon hätte?
    Könnte man dann nicht auch Fragen ob:

    * das Bild evtl. mit Photoshop bearbeitet wurde
    * die Person auf dem Bild vielleicht gar nicht dieses Kind ist
    * sich dieses Kind damals selber die Verletzungen beigebracht hat
    * jemand anderes als die Eltern diese Verletzungen dem Kind beigebracht haben
    * die Prügel vielleicht nur einmalig und deshalb nicht nachhaltig schädigend waren
    * das Kind eine quirlige Nervensäge war, die die Eltern gezwungen hat, es grün und blau zu schlagen
    *
    *
    *

    Und dann wundert man sich, warum sich SO wenig grün und blau geschlagene Kinder jemals damit nach außen wagen?

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    AW: Lebenskrise - großer Schmerz

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich würde das anders betonen
    Und genau da liegt der Unterschied in unserer Betrachtung. Du betrachtest, was ihr geglaubt - oder nicht geglaubt wird -, ich betrachte, was die TE empfindet.
    Letztlich ist es doch völlig wurscht. Was ich sagen will ist, egal ob es jetzt um Glauben oder Fühlen geht: Ob etwas, was hier passiert, okay ist oder nicht, ob es gesagt werden darf oder nicht, ist unabhängig von dem, was ihre Eltern immer gesagt oder getan haben.
    Es kann falsch sein oder es kann richtig sein (soweit Objektivität bei so einer Bewertung möglich ist), aber wenn es falsch ist, dann nicht allein deshalb, weil ihr Eltern es auch getan haben.
    Oder noch deutlicher:
    Wenn die Eltern gesagt haben "2+3=4" und ich sage es auch, dann ist es falsch und wäre es auch, wenn die Eltern es nicht gesagt hätten. Wenn die Eltern gesagt haben "2+3=5" und ich sage es auch, dann ist es richtig, auch wenn die Eltern das gesagt haben.

    Genau das empfinde ich als völlig am Thema vorbei. Ist aber mein persönliches Empfinden. In deinem Beispiel möchte ich wissen, wo es etwas anderes zu essen gibt außer Linsensuppe. Über verschiedene Rezepte von Linsensuppe zu diskutieren, ist in meinen Augen Zeitverschwendung. Die TE mag sie nicht, wozu darüber reden?
    Genau, es ist dein persönliches Empfinden. Daher musst du darüber auch nicht disktuieren. Und meines ist ein anderes. Daher könnte so eine Frage von mir kommen.

    ABer ich wundere mich, warum nicht beide Sichtweisen nebeneinander stehen können, sondern die eine von dir mit etwas wie "Ihr benehmt euch genauso sch.... wie ihre Eltern!" abgeurteilt wird.

  7. gesperrt

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    AW: Lebenskrise - großer Schmerz

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Vielen Dank, aber verständlich scheint es trotzdem nicht zu sein...
    Naja, man erreicht nie alle, auch wenn man noch so klar formuliert und argumentiert, was du in sämtlichen deiner weiteren Beiträge wirklich bewundertswert logisch und stringent getan hast (beispiel Linsensuppe: Perfekt!)

    Finde ich aber auch nicht schlimm, weil die TE ja ganz klar geschrieben hat, dass ihr die Abläufe und Gedankengänge von allen Seiten hier im Thread sehr dabei behilflich sind, sich noch klarer und positiver für sich selbst positioneren zu können. Sich im positivsten Sinne des Wortes ihrer Selbst also immer sicherer zu werden.

    Besser könnte es doch gar nicht laufen

  8. Inaktiver User

    AW: Lebenskrise - großer Schmerz

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    ABer ich wundere mich, warum nicht beide Sichtweisen nebeneinander stehen können, sondern die eine von dir mit etwas wie "Ihr benehmt euch genauso sch.... wie ihre Eltern!" abgeurteilt wird.
    Weil eine Sichtweise die der TE ist - an der sie gern abgeholt werden möchte wie sie selbst mal sagte - und die andere der TE nur sagt, was sie stattdessen zu empfinden hat, weil ihre eigene Sichtweise nicht richtig ist.

  9. Inaktiver User

    AW: Lebenskrise - großer Schmerz

    Zitat Zitat von Naja Beitrag anzeigen
    Besser könnte es doch gar nicht laufen
    Da haste wohl Recht

  10. gesperrt

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    AW: Lebenskrise - großer Schmerz

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Wenn die Eltern gesagt haben "2+3=4" und ich sage es auch, dann ist es falsch und wäre es auch, wenn die Eltern es nicht gesagt hätten. Wenn die Eltern gesagt haben "2+3=5" und ich sage es auch, dann ist es richtig, auch wenn die Eltern das gesagt haben.
    Sehr gutes Beispiel

    Bei einer "Erziehung", wie die TE sie schildert, fragt sie sich aber reflexmäßig erstmal, ob Du recht haben und 2+3=4 sein könnte. UND ob sie dich vorher vielleicht irgendwie so gestört haben könnte, dass du dich zwangsläufig verrechnen musstest.

    Hätte sie diese "Erziehung" nicht gehabt, hätte sie einfach gelacht und dich drauf hingewiesen, dass du nicht richtig gerechnet hast.

    "Dich" nehme ich dabei nur als Beispiel, weil Du dich selbst in das Beispiel eingebracht hast, nicht um Dich anzugreifen, ich hoffe, das ist so weit klar

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