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  1. Inaktiver User

    AW: Lebenskrise - großer Schmerz

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe gestern ein Posting geschrieben. Die in meinen Augen aggressiven Reaktionen auf andere Beiträge waren auch schon vorher da. Es geht auch nicht ums Verstehen dieser Wut (schon gar nicht als Erklärung für mich oder dich oder allen anderen hier, die sie ja gar nicht kennen). Sondern darum, dass sie schlicht merkt, dass da irgendjemand ihre Art als aggressiv empfindet.
    Ehrlich gesagt zähle ich nicht, wer wann welche Postings schreibt, aber es gab mehrere Postings in diese Richtung. Ich persönlich empfinde den Ton der TE z.B. ganz und gar nicht aggressiv. Wütend, ja - in meinen Augen auch durchaus gerechtfertigt - aber keineswegs aggressiv.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich hoffe, das war jetzt etwas transparenter, was ich meinte.
    Was du meintest durchaus, auch wenn das meine Meinung nur noch weiter bestärkt.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Deine anderen Vorwürfe habe ich jetzt einfach mal so aufgenommen. Allerdings wäre das etwas für einen direkten Dialog mit der TE.

    Als Vorwurf sollte das gar nicht rüberkommen und war auch nicht so gemeint. Mehr als Erklärung und als Anregung, dass die eigene Sichtweise - so überzeugt man sie auch immer wieder vorträgt - nicht die einzig "richtige" sein muss und dass es andere Menschen, anderes Empfinden und damit auch andere Meinungen geben kann und darf. Die TE sieht und empfindet anders als du und ein paar andere hier. Trotzdem - so mein Gefühl beim Lesen - wird ihr wiederholt erzählt, ihr eigenes Empfinden sei falsch und das der anderen sei richtig. Ich kann das gar nicht fassen, dass fremde Menschen meinen, sie wüßten besser was in der TE vorgeht als sie selbst.

    Vor allem, weil sie absolut reflektiert beschreibt, was alles gewesen ist, was sie bereits alles unternommen hat, an welchem Punkt sie im Leben steht. Die TE ist alles andere als eine jammernde Gestalt, die sich lediglich im Mitleid wälzen will und ansonsten nicht bereit ist, mal selbst in die Puschen zu kommen. Und TROTZDEM wird ihr gesagt, dass was sie tut sei falsch, sie solle sich "mal" selbst reflektieren und nach ihren eigenen Anteilen suchen. Was genau hat sie denn bislang gemacht? Nur das, würde ich mal denken. Da kann ich solche Aussagen echt nicht verstehen.

  2. Moderation

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    AW: Lebenskrise - großer Schmerz

    Zuerst mal eine Würdigung aller, die hier mitschreibe, sich Gedanken machen, Anteil nehmen. Alle, die dies hier im Rahmen der NUB tun, sind eingeladen, sich am Strang zu beteiligen - man braucht keine weitere Eintrittskarte, sich nicht zu rechtfertigen, und es muss nicht allen gefallen, nicht einmal Lebenskrise, was man schreibt.

    Wenn dieser Strang weiterhin gelingen soll, dann ist es wichtig, den Fokus auf Lebenskrise und ihr Anliegen zu haben, und von persönlichen Auseinandersetzungen Abstand zu nehmen.

    Ich weise darauf hin, dass diese bitte per PN ausgetragen werden sollten, um den Strang nicht zu zerfasern und vom Thema abzulenken. betrachtet dies bitte als Moderationsansage. Weitere hier ausgetragene persönliche Auseinandersetzungen werden fortan gelöscht.



    Ein Rat: Die Pluralität von Perspektiven, Gedanken und Erfahrungen ist oft das, was hilft - wenn Mehreres gültig sein darf und es nicht nur einen richtigen Weg, eine richtige Perspektive, ein richtiges Verständnis gibt.

    Gruss, Mary/Moderation
    that was the river - this is the sea


    Moderation in den Foren "Kindergesundheit", "Persönlichkeit" und im "Corona"-Forum

  3. gesperrt

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    AW: Lebenskrise - großer Schmerz

    Zitat Zitat von maryquitecontrary Beitrag anzeigen
    Zuerst mal eine Würdigung aller, die hier mitschreibe, sich Gedanken machen, Anteil nehmen. Alle, die dies hier im Rahmen der NUB tun, sind eingeladen, sich am Strang zu beteiligen - man braucht keine weitere Eintrittskarte, sich nicht zu rechtfertigen, und es muss nicht allen gefallen, nicht einmal Lebenskrise, was man schreibt.

    Wenn dieser Strang weiterhin gelingen soll, dann ist es wichtig, den Fokus auf Lebenskrise und ihr Anliegen zu haben, und von persönlichen Auseinandersetzungen Abstand zu nehmen.

    Ich weise darauf hin, dass diese bitte per PN ausgetragen werden sollten, um den Strang nicht zu zerfasern und vom Thema abzulenken. betrachtet dies bitte als Moderationsansage. Weitere hier ausgetragene persönliche Auseinandersetzungen werden fortan gelöscht.



    Ein Rat: Die Pluralität von Perspektiven, Gedanken und Erfahrungen ist oft das, was hilft - wenn Mehreres gültig sein darf und es nicht nur einen richtigen Weg, eine richtige Perspektive, ein richtiges Verständnis gibt.

    Gruss, Mary/Moderation
    Danke

  4. Inaktiver User

    AW: Lebenskrise - großer Schmerz

    danke auch von mir !

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    AW: Lebenskrise - großer Schmerz

    Ich möchte auch nochmal ein paar Dinge loswerden, nicht direkt zu den einzelnen Postings (das ist mir jetzt zu verwirrend):

    Die Frage "Was ist dein Anteil an der Sache?" ist keine Schuldzuweisung.
    Sich damit zu befassen, heißt nicht, jemand anderen zu entschuldigen.
    Sich die Frage zu stellen, muss nicht heißen, dass man tatsächlich etwas hätte anders machen sollen, können oder müssen.
    Und wenn man etwas anders hätte machen können, sollen, müssen, wollen, heißt das noch nicht, dass andere recht hatten mit dem, was sie taten.
    Und manchmal weiß man es auch einfach gar nicht und kann es nicht wissen, muss damit leben, dass man es vielleicht nie erfahren wird.
    DAs bedeutet mit Unsicherheit zurechtzukommen und ohne klare Bewertungen und Urteile.
    Überhaupt denke ich, dass Großzügigkeit und Nachsicht erstrebenswerte Dinge sind - mit anderen, aber auch mit sich selbst.
    Nicht um der anderen willen, sondern um seiner selbst willen.
    Man darf zornig sein, man muss es aber nicht.
    Man darf mit den Schultern zucken.
    Menschliches Verhalten hat mannigfaltige Ursachen, Menschen beeinflussen sich zusätzlich gegenseitig und sie entwickeln sich auch noch entlang der Zeitachse.
    Einfache Erklärungen taugen da nicht, Verallgemeinerungen ebenfalls nicht, geschlossene Weltbilder ebenfalls nicht.

    Ich möchte auch noch darauf hinweisen, dass wir unbedingt unterscheiden müssen zwischen dem, was jemandem als Kind passiert und der Interaktion zwischen Erwachsenen.
    Gegenüber Kindern ist der Erwachsene in der Pflicht, das Kind trägt keine Verantwortung bzw. eine geringere als der ERwachsene für die Gestaltung der Beziehung.
    Bei Erwachsenen hingegen tragen in der Regel zwei die Verantwortung, beide Seiten müssen sich fragen (lassen), was sie mitgestaltet haben, was der vielzitierte Anteil ist.
    (Ungleichgewichte können sich ergeben, wenn ein Teil weniger reif, weniger intelligent, weniger gebildet ist, oder es eine faktische Machtstruktur gibt, der man sich nicht entziehen kann (z.B. Gefängnis))
    Insofern würde ich hier unbedingt unterscheiden zwischen dem, was z.B. der TE als Kind widerfahren ist und wofür sie keine Verantwortung trägt und zwischen dem, was sie als Erwachsene erlebt.
    Dass ihr als Kind unrecht getan wurde, bedeutet nicht, dass sie sich heute nicht nach ihren Anteilen fragen sollte. Aber natürlich kann die Antwort auf die Frage (siehe oben) auch lauten, dass sie aus ihrer Sicht alles richtig gemacht hat, es wieder so tun würde und sie keinen schädlichen Anteil sieht.
    Fragen heißt für mich auch: Fragen, darüber nachdenken, beantworten, und abschließen, wissend, dass die Antwort falsch, unvollständig sein kann.
    ABer jedenfalls nicht sich endlos das Hirn zermartern und im Kreise drehen.

    Und außerdem:
    Wichtig ist, sich vom magischen Denken im Zusammenhang mit Menschen zu lösen, das Kinder haben, besonders überforderte und psychische missbrauchte Kinder, gerne auch aus Sucht-Familien.
    Unter magischem Denken verstehe ich die Vorstellung, dass Dinge ja klappen würden, wenn man alles richtig machte. Klappen sie nicht, hat man also etwas falsch gemacht.
    Man kann aber alles richtig machen, und dennoch gehen die Dinge übelst in die Hose.
    Oder man macht vieles falsch, die Dinge gelingen aber trotzdem.
    Man selbst hat (in der Regel) Einfluss darauf, aber keine Kontrolle darüber, wie sich die Dinge mit anderen Menschen entwickeln.

    Thema Negatives:
    Liebe TE, du magst es vermessen finden, aber ich möchte dich darauf hinweisen, dass trotz allem Schlimmen, was du erlebt hast, du doch auch einiges Positive in deinem Leben zu haben scheinst, was du nicht außer Acht lassen sollst, allen voran: deine Gesundheit und Resilienz. Du hast *dich*!
    Und offenbar hast du auch im Job einen Ort, wo du dich ausleben kannst und die Dinge gut laufen.
    Das ist mehr als viele andere haben.
    Falls du sagen willst, dass dich das nicht tröstet: Mich tröstet so etwas schon, nachdem ich Zeiten erlebt habe, als es nicht selbstverständlich war, ohne Schmerzen zu sein, als es nicht einfach so möglich war, auch nur vor die Türe zu treten und die Sonne zu sehen, als etwas zu fühlen nicht möglich war.
    Ich weiß nicht, ob ich es denjenigen, die das noch nicht erlebt habe, wünschen soll, das zu erfahren oder nicht.
    Jedenfalls sagt für mich die Tatsache, etwas zu fühlen ,und sei es Schmerz wegen einer verlorenen oder nie gelebten Liebe, dass ich lebe, ein Mensch bin, dass mit mir die Dinge so sind, wie sie im Menschen angelegt sind.
    Man nennt es glaub ich "Conditio humana".
    Ich habe seither auch nicht mehr das Bedürfnis zu fragen, warum gerade ich etwas Schlimmes erlebe - warum sollte gerade ich verschont bleiben? Hat jemand anderes eine Krankheit oder einen Schicksalsschlag eher verdient als ich? kann ich das wirklich so genau wissen? Kann ich wirklich so genau von den anderen wissen, welches Päckchen sie mit sich herumtragen? Ich glaube nicht.
    Da ist meine Erfahrung die, dass die Leute die schlimmen, persönlichen, "peinlichen" Dinge erst dann auspacken, wenn man selber davon berichtet, seien es Abtreibungen, Fehlgeburten, Vergewaltigungen, Missbrauch, stigmatisierende Krankheiten oder Symptome, Familiengeheimnisse, Psychiatrieaufenthalte, Gewalterfahrungen etc.
    Und für die, die wirklich bislang verschont geblieben sind, kommt auch eine Zeit, wo es sie trifft - und sie sind dann weniger gewappnet als die, die schon früh Härten erfahren haben.

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    AW: Lebenskrise - großer Schmerz

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ganz kurz, ich glaube Du versuchst mit viel zu viel unentspanntem Aufwand im Außen zu regulieren, was im Inneren ist.
    ...
    ...
    ...
    Dieser Text beantwortet alle Deine Fragen, die ich zwar schon beantwortet hatte, aber scheinbar konnte ich mich nicht Dir verständlich ausdrücken, daher lasse ich jetzt besser mal die Fachfrau ran:

    Sind Sie auch in einer narzisstischen Familie aufgewachsen?
    Quelle:
    Marisa Mauro, Psy.D.
    Psychology Today
    So, 21 Mär 2010 18:59 UTC
    Wenn Sie verwirrt sind über Ihre eigenen Tendenzen, es allen recht zu machen, über Ihr Bedürfnis nach Anerkennung von außen, und sogar Ihre eigenen Gefühle, dann schlage ich vor, dass Sie The Narcissistic Family: Diagnosis and Treatment" ("Die narzisstische Familie: Diagnose und Behandlung") von Stephanie Donaldson-Pressman und Robert M. Pressman lesen.

    In ihrer Arbeit als Therapeuten erkannten die Autoren einen ungewöhnlichen Trend - Patienten mit ähnlichen Merkmalen wie erwachsene Kinder von Alkoholikern, aber ohne Hinweise auf einen Alkoholmissbrauch der Eltern. Außerdem erinnerten sich viele der Patienten nicht an irgendeine offenkundige Misshandlung als Kinder. Aus welchen Gründen zeigen diese Patienten also die dysfunktionalen, psychologischen, zwischenmenschlichen und Arbeitsmerkmale von Überlebenden eines Missbrauchs?

    Die Antwort war eine andere Art von dysfunktionaler Familie, welche von den Autoren als die narzisstische Familie benannt wurde. Was alle diese Patienten gemeinsam hatten war, dass die Bedürfnisse ihrer Eltern während ihrer Kindheit den Vorrang vor den Bedürfnissen der Kinder hatten. Dies steht im Gegensatz zu gesunden Familien, in welchen die Bedürfnisse der Kinder zuerst kommen. Ohne weitere Erklärung könnte für diese Entdeckung die Bezeichnung "Dysfunktion" nicht ganz angemessen erscheinen.

    Um dies also zu erklären: Ein wesentliches Ziel für die meisten Familien besteht darin gesunde Kinder aufzuziehen, die eines Tages unabhängige Erwachsene werden. In einer gesunden Familie gelingt es den Eltern diese Aufgabe zu erreichen, indem sie die Verantwortung für die emotionalen und körperlichen Bedürfnisse ihrer Kinder übernehmen. In Laufe der Zeit lehren Eltern ihre Kinder unabhängig zu sein, indem sie ihnen erlauben, die Verantwortung für ihre eigenen Bedürfnisse in einer ihrer jeweiligen Entwicklung angemessenen Art und Weise zu übernehmen. Somit ist die Hauptaufgabe der Kinder unabhängige Erwachsene zu werden. In dieser Zeit lernen sie ihre Empfindungen, Wünsche und Bedürfnisse zu erkennen und entsprechend zu handeln. Eltern kümmern sich um ihre eigenen Bedürfnisse oder suchen bei Erwachsenen um Hilfe. Obendrein haben die Kinder durch Nachahmungslernen ebenfalls gelernt gute Eltern zu sein.

    [edit] bitte den kompletten Text über die URL lesen. Sind Sie auch in einer narzisstischen Familie aufgewachsen? -- Die Wissenschaft des Geistes -- Sott.net

    In einer solchen Elternkonstellation gibt es keinerlei Möglichkeit oder Raum, über schwierig oder nervig sein, auch nur nachdenken zu können, geschweige es sein zu können, denn das würde sofort im Keim erstickt und sanktioniert. Die einzige Devise, wenn ein Kind dem ausgesetzt ist, ist möglichst nicht auffallen und irgendwie überleben, quasi immer unter dem Radar zu bleiben. Insofern führen sich Deine Vermutungen selbst ad absurdum.

    Ja, Du hast Recht, es gab nie Gleichgewicht. Da ich von jeher darauf gedrillt wurde, mich nicht aufzudrängen, nicht wichtig zu sein, mich zurückzunehmen verliefen die Begegnungen meist so, dass mein Gegenüber 90 % der Zeit über sich sprach und erst spät oder gar nicht auf die Idee kam, nach meinem Befinden zu fragen. Ich habe mit 30+ langsam und schwer überhaupt erst lernen müssen, mich anderen zuzumuten. Heute bin ich glücklicherweise an Punkt 5 und sehe klar, was Du mit Deinen Posts bezwecken willst (falls Du überhaupt meinst was Du schreibst, denn auf mich wirkst Du derzeit wie ein trotziges Kleinkind, das gegen jede Vernunft und Erklärung weiter auf seinem "haben will" besteht) und ich frage mich wie Du binnen weniger Posts von Deiner Haltung in Deinem ersten Post in meinem Strang zum oben zitierten gekommen bist. Ich weiß es nicht, aber ich lasse es entspannt da wo es seinen Ursprung hat, bei Dir.

    Dennoch möchte ich Dich bitten, von Abwertungen des Mannes, der mir sowohl als Person als auch als mein Gegenüber in einer sehr schönen Erfahrung sehr viel bedeutet, abzusehen, da Du damit auch mich abwertest. Ihn als "der/ein Typ" zu bezeichnen und mir durch die Blume mitzugeben, dass er nur Spaß wollte und mich benutzt hätte (was Du mir, da ich Dir als so eine unglaubliche Spaßbremse vorkomme, auch sogar noch als erstrebenswertes Ziel verkaufen möchtest), hat nichts mit Wertschätzung meiner Person, meiner Geschichte und meiner Offenheit hier zu tun. Es ist schön, dass Du so viel Verständnis für meine angeblich vom Krieg geschädigten Eltern und die seltsam agierenden Freundinnen hast, jedoch frage ich mich wo Dein Verständnis für mich ist? Aber auch das sagt nichts über mich, aber viel über Dich aus.

    Danke @ wella!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wo nimmst du das denn her? Lebenskrise hat doch "nur" ihren Lebenslauf geschildert und gesagt, dass sie selbst dachte, sie wäre auf dem Weg der "Besserung", hatte erstmals in ihrem Leben eine positive Erfahrung, freute sich und durch das plötzliche Verschwinden des Mannes hat sie Angst, dass der vermeintliche "Erfolg", den sie für sich in ihrer Entwicklung verzeichnet hat, eine Fehlinterpretation war und sie mitnichten auf dem richtigen Weg ist.

    Hier sucht sie sich Rat, welche Vermutung die "richtigere" sein könnte, um entweder weiterzumachen oder tatsächlich zu verzweifeln, weil alles, was sie versucht hat, um den richtigen Weg zu finden, offensichtlich nicht funktioniert hat und nun keine anderen Optionen mehr übrig sind, die sie wählen kann. An diesem Punkt in meinen Augen absolut ein "objektiver Grund", um verzweifelt zu sein.

    Interessant ist auch, dass dieses vehemente Negieren meiner Befindlichkeiten und der Versuch mich dazu zu bringen, mich der repetetiv vorgetragenen Meinung zu unterwerfen das klassische Verhalten der Menschen ist, die das Muster meiner Kindheit tragen (siehe Beispiel von Naja mit ihrer Mutter).

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und ja, vielleicht hatte der Mann aufgrund der beruflichen Situation keine Postadresse.
    100 % korrekt!

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Liebe TE, du magst es vermessen finden, aber ich möchte dich darauf hinweisen, dass trotz allem Schlimmen, was du erlebt hast, du doch auch einiges Positive in deinem Leben zu haben scheinst, was du nicht außer Acht lassen sollst, allen voran: deine Gesundheit und Resilienz. Du hast *dich*!
    Und offenbar hast du auch im Job einen Ort, wo du dich ausleben kannst und die Dinge gut laufen.
    Das ist mehr als viele andere haben.
    Falls du sagen willst, dass dich das nicht tröstet: Mich tröstet so etwas schon, nachdem ich Zeiten erlebt habe, als es nicht selbstverständlich war, ohne Schmerzen zu sein, als es nicht einfach so möglich war, auch nur vor die Türe zu treten und die Sonne zu sehen, als etwas zu fühlen nicht möglich war.
    Das ist mir durchaus bewusst. Das ist nämlich der Teil, der mich immer hat überleben lassen. Du sagst, andere hätten z.B. keinen Job, wo alles gut läuft. Jedoch ist das bei mir ja auch nicht vom Himmel gefallen, ich arbeite seit knapp 30 Jahren jeden Tag dafür und gleichzeitig an mir und meinem Leben. Dennoch würde ich sehr gerne einen Gutteil des Joberfolges abgeben, wenn etwas mehr menschliche Geborgenheit in meinem Leben einziehen würde. Denn der Joberfolg spricht nicht mit mir abends, hält mich nicht im Arm und kann keine Wärme geben. Und klar, geht es mir ungleich besser als einem Flüchtling aus Syrien, dennoch vergleich ich mich mit Frauen meines Alters, in Deutschland geboren. Und hier ist das, was ich glücklicherweise habe, nicht allein das was mich zufrieden macht, es fehlt ein fundamentaler Teil. Jedoch ist das Benennen dessen was man sich wünscht mitnichten mit Undankbarkeit für das was man hat zu verwechseln, sondern der Wegweiser wo man seine Aufmerksamkeit hinwenden muss.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @Lebenskrise
    Vielen Dank, dass du auf meine Einwendungen eingegangen bist. Was ich mich jedoch seit deinem ersten Beitrag frage: Wo kommt eigentlich all deine Wut her? Denn einerseits beschreibst du sehr eingehend eine Geschichte, die alles andere als leicht zu lesen ist und nicht nur vage erahnen lässt, wie sehr du schon verletzt worden bist. Andererseits trittst du hier recht aggressiv auf, was es schwierig macht, auf dich einzugehen. Mir geht es jedenfalls so
    Hatte ich Dich schon gefragt, ob Du weißt was double bind Botschaften sind? Denn alle Deine Posts sind voll damit und sehr ambivalent. Ich könnte jetzt all Deine Detailfragen beantworten, aber das würde Dich nicht weiterbringen. Denn ich habe mittlerweile das Gefühl, dass es hier bei Deinen Posts schon lange gar nicht um mich sondern viel mehr um Dich geht. Mir wurde hier mehrfach gesagt, ich würde mich zu verkopft an der Oberfläche bewegen und genau dies spiegele ich Dir nun. Du glaubst mir nicht, so dass Du noch tiefer in die Details gehen willst um auf Basis der Sachlage die Wahrheit zu finden. Jedoch bin ich überzeugt, dass es bei Dir nicht ein "nicht glauben wollen" sondern viel mehr ein "nicht glauben können" ist. Du sagst, Du empfindest mich als aggressiv (spannend in diesem Zusammenhang ist auch, dass Du die Posterinnen, die mit Empathie auf mich reagieren, auch aggressiv findest). Ich war in der Tat 2/3 meines Lebens voller Wut, doch seit ein paar Jahren hat sich diese Wut in dem Maß aufgelöst, in dem ich nach den Strukturen geforscht und sie verstanden habe. Im Moment bin ich eher verletzt, verwirrt und verzweifelt, ein bisschen Wut wäre jetzt sogar ganz gut, jedoch habe ich derzeit gar keinen Zugriff darauf. Ich denke, Du empfindest mich als aggressiv, weil meine Geschichte bei Dir einen großen Trigger auslöst.

    Du versuchst mir mit Vehemenz klar zu machen, dass ich das Verhalten der Freundinnen und des Mannes ausgelöst habe. Deine Beschreibung der Distanz, die die Freundinnen sofort nehmen mussten, weil etwas Emotionales zu durchleben wäre und die Du so sehr nachvollziehen kannst und so nachhaltig verteidigst, zeigt mir, dass Du in Bezug auf Beziehungen sehr ambivalent zu sein scheinst. Du nennst es Freundschaft, beschreibst aber ein Verhalten, das für mein Verständnis nicht einmal für eine lockere Bekanntschaft ausreichen würde. Für mich hörst Du dich wie ein klassischer Vertreter von "wasch mich, aber mach mich nicht nass" an. Hier erklärt sich für mich auch, warum Du meine Geschichte nicht glauben kannst, weil nicht sein kann was nicht sein darf. Das würde sich wahrscheinlich auch nicht ändern, egal wie viele Belege meiner Glaubwürdigkeit und der meiner Erfahrung, die mich verändert hat, ich Dir noch geben würde und daher verzichte ich darauf. Du versuchst, etwas sehr Emotionales mit dem Kopf zu verstehen und da das natürlich nicht klappt und Du es vielleicht auch nicht fühlen kannst, versuchst Du, mich zu zerpflücken und unglaubwürdig zu machen, in dem Du behauptest ich wäre nicht kongruent. Jedoch empfinde ich es so, als ob Du Deine Ambivalenz auf meine Geschichte projezierst und daher versuchst, mich in Widersprüche zu verstricken, um Dir selbst den Beweis zu liefern, dass es eine solche Geschichte einfach nicht geben KANN. Meines Erachtens versuchst Du, Deine eigene Überzeugung mit der Torpedierung meiner Geschichte zu untermauern und gibst Dir damit selbst den Beweis der Unmöglichkeit. Jedoch ist es Deine selbsterfüllende Prophezeihung, nicht meine. Jedoch sind gerade daher diese Beiträge für mich von großem Nutzen, da Du mich durch Deine Herangehensweise zwingst, viel stärker über mein Gefühl zu gehen als über die Ratio. Vielleicht magst Du mal genauer bei Dir hinschauen an welchen Punkten meine Geschichte Dich so triggert, denn das sind immer die Ansatzpunkte die Blockaden zu lösen. Aber das weißt Du ja sicher.

    @all
    Ich danke allen, die hier Ihre Meinungen und Denkansätze mit mir teilen. Ich lese alles und lasse alles auf mich wirken, jedoch kann ich nicht mehrfach am Tag hier reinschauen und nachsehen, ob sich Teilnehmer/innen des Strangs gegenseitig an die Gurgel gehen und dann Frieden stiften. Das ist auch nicht meine Aufgabe. Daher bitte ich alle, sich friedlich und sachlich auseinander zu setzen, denn für mich wäre es schlichtweg furchtbar, wenn der Strang geschlossen würde, weil zu hitzig diskutiert wird, da ich die Varietät der Meinungen schätze.
    Geändert von xanidae (21.10.2015 um 08:29 Uhr) Grund: Text wg. Urheberrecht eingekürzt und Link zu Text gesetzt

  7. Inaktiver User

    AW: Lebenskrise - großer Schmerz

    Also Lebenskrise.

    ich gehe jetzt mal etwas anders auf Deinen Beitrag ein.

    Was ich sehe?

    Da steht ein Mensch am Buffet, das ist gedeckt mit seinen Möglichkeiten/Chancen und guten Persönlichkeitsanteilen in Form von Gerichten. Aber diese stehen ziemlich verdeckt da von anderen Speisen, denen die er nicht mag, aber er sieht seine Leibspeisen schon, könnte sie also einfach nehmen. Stattdessen fängt er an die anderen runterzuschmeißen und die Kellner tot zu schießen allerdings mit seiner eigenen Lebensenergie.

  8. Inaktiver User

    AW: Lebenskrise - großer Schmerz

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Also Lebenskrise.

    ich gehe jetzt mal etwas anders auf Deinen Beitrag ein.

    Was ich sehe? ....
    Ich verstehe kein Wort....

  9. Inaktiver User

    AW: Lebenskrise - großer Schmerz

    Zitat Zitat von Lebenskrise Beitrag anzeigen
    Hatte ich Dich schon gefragt, ob Du weißt was double bind Botschaften sind? Denn alle Deine Posts sind voll damit und sehr ambivalent.
    Alle? Alle beide?
    Aber genau das meinte ich mit aggressiv. Es ist in Ordnung. Dieser Strang handelt nicht von mir, er handelt von dir. Wenn du dich mit meinen Detailfragen nicht auseinandersetzen magst, ist das vollkommen in Ordnung. Ich respektiere das selbstverständlich.


  10. User Info Menu

    AW: Lebenskrise - großer Schmerz

    Denise 71: das war eine Metapher von @shortmessage

    Zugegebenermaßen eine recht verwirrende und auch anmaßende, wenn ich sie richtig verstanden habe...
    Ich glaube, keiner kann @Lebenskrise so gut beurteilen, um schon so ein Bild zu skizzieren.

    Einen Eigenanteil an der Gesamtsituation will ich @Lebenskrise aber auch nicht absprechen. Den haben wir alle an für uns schwierigen Situationen! Und auffällig ist schon, dass sich so viele Menschen auf einmal "verdünnisiert" haben...

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