Ich frage mich, wie du diese Wut NICHT verstehen kannst. Die ganze Zeit triggerst du exakt die Punkte, unter der die TE ihr Leben lang gelitten hat. Alles, was sie macht, ist nicht richtig, nicht gut genug, hat sie selbst verschuldet, hat sie nicht lange genug durchgehalten, was weiß ich. Wie kommst du denn dazu als Außenstehender Situationen und zwischenmenschliche Beziehungen besser beurteilen zu können, als die TE, die dabei war? Und woher nimmst du das Recht, zu beurteilen, was "normal" oder "normales Verhalten" ist? Ich meine das nicht böse, mich würde das wirklich interessieren.
Das Beispiel mit der Freundin und dem Brief: Vielleicht wollte die TE einfach nur sichergehen, dass der Mann den Brief auch wirklich erhält und sie nicht möglicherweise nur deshalb keine Antwort bekommt, weil der Brief in der Post verloren gegangen ist? Das geht am besten, wenn er persönlich eingeworfen wird. Und ja, vielleicht hatte der Mann aufgrund der beruflichen Situation keine Postadresse. Der Grund ist doch völlig irrelevant. Die Freundin wurde gefragt, die Freundin hat zugesagt, dann gelogen und erst als alles zu spät war, der Brief für die TE "verloren" (weil schon verschickt) und der Mann nicht mehr greifbar, hat die Freundin endlich mit der Wahrheit rausgerückt und da soll die TE noch eine Mitschuld tragen? Das aushalten, von der Feundin so behandelt worden zu sein? Ist das in deinem Empfinden eine "normale" Freundschaft?
In meinem nicht. Mir könnte eine solche "Freundin" aber sowas von gestohlen bleiben. Sowas von. Auf meine Freunde kann ich mich verlassen, 100%. Dazu gehört auch, dass sie mir sofort sagen, wenn sie etwas nicht wollen, damit ich die Möglichkeit habe, nach Alternativen zu suchen oder aber es genau so zu tun wie besprochen, wenn sie denn zugesagt haben. Nicht mehr und nicht weniger "verlange" ich in einer Freundschaft und nicht mehr und nicht weniger bin ich bereit zu geben. DAS ist für mich z.B. "normal".
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Thema: Lebenskrise - großer Schmerz
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20.10.2015, 09:54Inaktiver User
AW: Lebenskrise - großer Schmerz
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20.10.2015, 09:54
AW: Lebenskrise - großer Schmerz
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20.10.2015, 09:55Inaktiver User
AW: Lebenskrise - großer Schmerz
Was soll das? Schlaflos und jeweder andere kann hier ohne Rechtfertigung antworten auf was und wann er / sie will? Das ist meine Meinung dazu. Ich antworte auch auf das, was ich will und wann ich will und sehe darin kein Problem. Und wer sagt, dass wenn sie antwortet, ich nicht auch antworten könnte, also wenn ich will? Ich verstehe diesen Gedankengang zwar irgendwie aber für mich persönlich nicht unbedingt. Manchmal habe ich auch keine Zeit. Der Strang ist zeitintensiv und wenn ich meine, antworte ich was und wenn nicht, dann eben nicht. Ich könnte dazu natürlich absolut tiefste Gedankenschleifen schildern, habe aber grad kein Bedürfnis dazu.
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20.10.2015, 10:02
AW: Lebenskrise - großer Schmerz
Was so alles dabei rauskommen kann, wenn jemand, wie in dem Fall ich, im wesenetlichen versteht, was eine TE schreibt.
Man ist selber krank und braucht Therapie sowie einen eigenen Strang.
das wird ja langsam fast schon lustig
Was mich allerdings ankotzt (du nennst das im Therapiesprech triggert) ist wenn Menschen so offenschtlich ihre eigenen, aber sichtlich anders gelagertn Probleme kreuz und quer unter die einer TE mischen, glauben und behaupten das alles von sich selbst zu kennen und die passende Lösung zu haben und sobald die TE "Widerstand leistet" im Sinne eines, "Nein, so ist das bei mir doch gar nicht sondern anders und zwar so" sie sich dann seitenweise und teils sehr übergriffig garniert mit x plumen Triggerversuchen der TE vorhalten, sie solle doch auch mal auf andere schauen und nicht nur im selbstmitleidigen Sumpf versinken.
Wobei makabererweise SIE diejenige ist, die selbiges ersichtlich nicht tut.
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20.10.2015, 10:08
AW: Lebenskrise - großer Schmerz
Naja: alles klar. ICH kann das entspannt sehen.
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20.10.2015, 10:09Inaktiver User
AW: Lebenskrise - großer Schmerz
Ich bin nicht Naja, aber ich würde gern trotzdem etwas dazu sagen:
Auch mich triggert dieses Thema extrem und auch ich muss mich manchmal wirklich beherrschen, freundlich zu bleiben, weil mir bei manchen Aussagen tatsächlich innerlich die Hutschnur hochgeht ob ihrer Ignoranz den Befindlichkeiten der TE gegenüber. Ja, ich kann verstehen wie die TE fühlt, auch wenn ich es selbst nicht in dieser Extremität durchmachen musste. Trotzdem kenne ich all die Punkte und Auslöser, die das Leben schwer machen und mich triggert das Thema noch immer sehr stark, obwohl ich meinen Prozess bereits abgeschlossen habe, obwohl ich glücklich bin, obwohl ich endlich ich selbst bin.
Die Reflektiertheit der TE, die auf all diese Posts so besonnen und bedacht und nicht annähernd so wütend reagiert wie ich es tun würde, hat meinen größten Respekt. Da dann trotzdem immer wieder draufzuhauen und zu sagen, dies oder jenes hat sie aber falsch gemacht und das, was sie als normal empfindet, sei noch lange nicht normal, macht mich dann wieder stellvertretend wütend.
Vielleicht liegt das auch nur an diesem Wort "normal". Ich konnte Menschen, die versucht haben mir zu sagen, was "normal" ist noch nie leiden. Ist aber mein ganz persönlicher Trigger-Punkt.
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20.10.2015, 10:12
AW: Lebenskrise - großer Schmerz
meine auch

ich wollte nur wissen, wieso ich das nicht darf, die Schleife hier ging exakt an dem Punkt los, als Schlaflos das in Frage stellte, bzw darlegte, dass ich dazu nichts sagen soll, sondern die Te selbst antworten lassen muss. Sogar im Imperativ.
Das lustigerweise kurz drauf Schlaflos eine an Dich gestellte Fragen beantwortete, ist da nur noch das absolut unnötige, aber durchaus witzige Sahnehäubchen gewesen
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20.10.2015, 10:18
AW: Lebenskrise - großer Schmerz

ich auch, völlig falsch gestellte Ferndiagnosen (plus Lösungsvorschläge) sind in der Bri ja wirklich sowas von an der Tagesordnung, dass ich über kurz oder lang wohl auch einfach eine kriegen musste.
Zumal die Gefahr dazu exponentiell ansteigt, wenn man beharrlich auf nicht Mainstreamigen, aber wohl durchdachten Standpunkten besteht.
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20.10.2015, 10:22
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20.10.2015, 10:38Inaktiver User
AW: Lebenskrise - großer Schmerz
Ich habe gestern ein Posting geschrieben. Die in meinen Augen aggressiven Reaktionen auf andere Beiträge waren auch schon vorher da. Es geht auch nicht ums Verstehen dieser Wut (schon gar nicht als Erklärung für mich oder dich oder allen anderen hier, die sie ja gar nicht kennen). Sondern darum, dass sie schlicht merkt, dass da irgendjemand ihre Art als aggressiv empfindet.
Ich hoffe, das war jetzt etwas transparenter, was ich meinte.
Deine anderen Vorwürfe habe ich jetzt einfach mal so aufgenommen. Allerdings wäre das etwas für einen direkten Dialog mit der TE.



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