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    AW: Was läuft denn immer falsch?

    Eine Partnerin sollte bei Männerabenden wirklich aussen vor bleiben. ich wollte auch die Kerle nicht beim Mädelsabend dabei haben.

    Aber man sollte eben auch Zeit für den Partner haben und nicht nur für seine Spaßkumpels.

    Bei uns hat mein Mann ca. 5-6 mal im Jahr einen "Männerabend" (da kam mal eine Weile eine Partnerin eines Mannes mit, die meinte, dass sie überall dabei sein müsse - fand ich unangebracht und die Männer war verhalten und haben ihm das dann in einer ruhigen Minute auch mal gesagt, dass das so nicht gedacht sei. SOnst gerne, aber eben nich am Männerabend)

    Und genauso treffe ich mich auch ab und an nur mit meinen Freundinnen, da wolen wir auch unter Frauen sein, da kann ein Partner sich auch mal alleine beschäftigen.

    Von daher halte ich von der Idee sich in die Männerabende zu integrieren rein gar nichts.

  2. Inaktiver User

    AW: Was läuft denn immer falsch?

    Zitat Zitat von zio Beitrag anzeigen
    Es kann Dir nur jemand etwas vorhalten, wenn Du selbst es zulässt. Warum tust Du das?

    Die einfachste Möglichkeit wäre doch, den Mund aufzumachen und ein entschiedenes Signal auszusprechen, dass hier Deine (!) Grenzen überschritten werden. Und zwar so mit Nachdruck, dass diese nie wieder überschritten werden.

    Wovor hast Du da Angst? Dass Dich dieser Mann dann verlässt?
    Erstmal denke ich, dass man in einer stabilen Partnernschaft solche Machtspielchen mit gegenseitigem Vorhalten von irgendwelchen "Fehlern" und dem anderen ein schlechtes Gewissen machen wollen überhaupt nicht spielt. Habe ich auch noch von niemand aus meinem Umfeld gehört. Ich habe das ja auch schon selbst anders erlebt in einer Beziehung, dass man sich einfach ganz normal entschuldigt, wenn man etwas dummes gemacht hat und dann ist einfach gut und nicht meint, selbst unfehlbar zu sein und alles mit "Das was du damals irgendwann mal gemacht hast, das war ja 1.000 Mal schlimmer" beantwortet und meint, man hätte jetzt einen lebenslangen Freifahrtschein für Fehltritte und jedesmal wird wieder die gleiche alte Geschichte ausgegraben.

    Es ist dann schon Angst verlassen zu werden und letzendlich "selbst Schuld" zu sein, weil man ja einen "Fehler" begangen hat und auch Schuldgefühle, wenn jemand mir ewig etwas vorhält, dann denke ich, dass es ihn wohl sehr verletzt hat.

    Zitat Zitat von zio Beitrag anzeigen
    In einer Beziehung auf Augenhöhe müsstest Du Verbindlichkeit überhaupt nicht einfordern, die wäre sowieso da. Freiwillig, weil der Mann Dich faszinierend findet, weil er so oft wie möglich mit Dir zusammensein möchte.
    Das sehe ich genauso. Ich frage mich eben nur, warum meine Partner nie bereit waren mir diese Verbindlichkeit zu geben, warum sie nicht "fasziniert" genug waren von mir. Es kann schon gut sein, dass mich die Männer nach einer Zeit langweilig fanden, weil ich zu wenig von mir gezeigt habe und zu viel mit mir habe machen lassen.

    Zitat Zitat von zio Beitrag anzeigen
    Eben. Sie leben ihr Leben so, wie sie sich das vorstellen. Sie leben SICH und zeigen SICH ohne Angst. Sie haben auch keine Angst davor, deshalb verlassen zu werden - dieses Druckmittel fällt damit weg und die Partner sehen in ihnen greifbare, interessante und authentische Frauen.

    Sei einfach Du selbst und wenn das einem Mann nicht gefällt, dann ist er FÜR DICH nicht der Richtige.
    So wie meine Freundinnen kann ich aber nicht sein. Da würde ich mich verstellen, weil ich ja das Verhalten von meinen Freundinnen ihren Partnern gegenüber nicht ok finde. Das klingt schon gemein, ich mag meine Freundinnen ja, aber ich könnte mich selbst nicht so verhalten, weil ich dann mit mir selbst nicht zufrieden wäre. Ich bin nun mal nicht egoistisch und lasse meine schlechte Laune an jedem aus, der mir in die Quere kommt und ich mecker auch nicht ständig über irgendwas

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @Phoenix88: dass deine Partner lieber was mit ihren Freunden machen als mit dir, scheint sich ja wie ein roter Faden durch deine Beziehungsprobleme zu ziehen.

    Warum ist es denn nicht möglich, dich in die Männerabende zu integrieren? Willst du das nicht, oder wollen deine Partner das nicht?

    An manchen Stellen musst du vielleicht auch mehr Geduld haben. Die wenigsten Männer krempeln wegen einer neuen Beziehung von heute auf morgen ihr ganzes Leben um. Das ist eher so ein Frauending. Und ich hatte selbst schon Partner, die mehr Distanz- als Nähetypen waren, und das fand ich eigentlich nicht schlimm. Fällt für mich unter "management of expectations". Qualität statt Quantität eben. Mach dich selbst doch auch mal rar, das kann Wunder bewirken.
    "Männerabend" heißt für mich "Männerabend". Ich habe ja auch "Mädelsabend" und ich finde das auch wichtig, dass man seine Freundschaften neben der Beziehung pflegt. Ich erwarte doch überhaupt nicht, dass jemand sein ganzes Leben für mich umkrempelt und ich will auch nicht in Männerabende integriert werden und mein Partner darf auch gerne mal ohne mich weggehen und Zeit mit seinen Freunden verbringen, das Recht nehme ich mir ja auch heraus.
    Nur ich gehe eben Kompromisse ein und die Männer haben immer nur ihr Ding gemacht.

    Meine letzte Beziehung war ein Fernbeziehung, da sieht man sich sowieso nur am Wochenende. Wenn ich Freitags Mädelsabend hatte und er Samstags was mit seinen Kumpels machen wollte, dann habe ich den Mädelsabend auch mal ausfallen lassen, damit wir Freitags etwas machen können. Umgekehrt hat er das nie gemacht, wenn ich mich darüber beschwert habe, dann kam als Begründung nur "Das sind meine besten Freunde seit x Jahren". Dann freute ich mich auf einen gemütlichen Sonntag auf der Couch und seine Kumpels schrieben, dass sie essen gehen wollten, ich sagte, ich möchte lieber mit ihm zu Hause bleiben und er antwortete "Ja ich geh aber da mit sonst sind die beleidigt". (Wenn ich beleidigt bin, das ist dann wohl egal?)

    Ein anderer Ex hatte IMMER seine Kumpels bei sich daheim sitzen, wenn ich abends zu ihm kam. Ich habe dann mal gesagt, dass ich es schön fände, wenn wenigstens einen Abend in der Woche mal keiner sonst da wäre. Das hat er total ignoriert.

    Und so ging es eigentlich fast immer. Mir fehlt einfach die Kompromissbereitschaft und ich fühlte mich immer als die 2. Wahl. Freundschaften und Beziehung müssen sich die Waage halten, man kann nicht dem einen immer wegen den anderen absagen und umgekehrt.

  3. Inaktiver User

    AW: Was läuft denn immer falsch?

    Zitat Zitat von Inferna Beitrag anzeigen
    Eine Partnerin sollte bei Männerabenden wirklich aussen vor bleiben. ich wollte auch die Kerle nicht beim Mädelsabend dabei haben.

    Aber man sollte eben auch Zeit für den Partner haben und nicht nur für seine Spaßkumpels.

    Bei uns hat mein Mann ca. 5-6 mal im Jahr einen "Männerabend" (da kam mal eine Weile eine Partnerin eines Mannes mit, die meinte, dass sie überall dabei sein müsse - fand ich unangebracht und die Männer war verhalten und haben ihm das dann in einer ruhigen Minute auch mal gesagt, dass das so nicht gedacht sei. SOnst gerne, aber eben nich am Männerabend)

    Und genauso treffe ich mich auch ab und an nur mit meinen Freundinnen, da wolen wir auch unter Frauen sein, da kann ein Partner sich auch mal alleine beschäftigen.

    Von daher halte ich von der Idee sich in die Männerabende zu integrieren rein gar nichts.
    Danke Inferna, genau das meinte ich

  4. Inaktiver User

    AW: Was läuft denn immer falsch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich frage mich eben nur, warum meine Partner nie bereit waren mir diese Verbindlichkeit zu geben, warum sie nicht "fasziniert" genug waren von mir. Es kann schon gut sein, dass mich die Männer nach einer Zeit langweilig fanden, weil ich zu wenig von mir gezeigt habe und zu viel mit mir habe machen lassen.
    Das wird mit Sicherheit ein Grund sein.
    Wenn Du zu wenig von Dir zeigst, kann Dein Partner Dich gar nicht richtig "sehen", "spüren" und "erleben". Bestenfalls nimmt er wahr, dass da irgendwas unter der Oberfläche schlummert, was Du vor ihm abschottest. Nur was? Die meisten Männer haben wenig Lust zu erforschen und zu psychologisieren, sondern sie gehen dann lieber ein Bier trinken und probieren ihr neues Rollenspiel aus (leicht überspitzt )

    Gegensätzliche Meinungen erzeugen Reibung. Durch Reibung entstehen aber auch Funken - und die können tolle Faszination zaubern.

    Man braucht dazu keine aufbrausende Meckerziege zu werden - die sind auf die Dauer mehr anstrengend als spannend und werden ab einem gewissen Punkt von den meisten Männern auch nicht als reizvoll empfunden. Wer mit seinen inneren Bedürfnissen in Kontakt ist, wird ganz automatisch Situationen erleben, in denen die Wünsche des Partners mit den eigenen kollidieren. Dabei wird es ganz von selbst emotional, sofern man sich nicht in irgendeine Vernunftsmaske zwängt: "Bloß nicht laut werden. Immer schön sachlich bleiben. Auf keinen Fall fluchen. Jederzeit sofort Kompromisse suchen und anbieten. Blablablablabla..." --> das wäre ein toller Roboter, aber kein Mensch.
    Und ein bisschen Wutschnauben hier und da kann den "Jagd- und Überzeugungstrieb" im Partner anfachen: "Hey, ich will, dass meine Süße wieder glücklich und zufrieden (mit mir) ist. Deshalb lege ich mich jetzt wieder ins Zeug..."

    Angst vor dem Verlassenwerden ist sowieso ein ganz schlechter Ratgeber. Entweder liebt er Dich oder nicht - und wenn nicht, dann verschwindet er besser heute aus Deinem Leben als morgen. Du kannst Dich nicht auf Dauer anpassen, anpassen, anpassen. Dadurch wirst Du nur "farblos" und unzufrieden.
    Wenn er Dich liebt, will er bei Dir bleiben.
    Kennst Du das Sprichwort: "Liebe ist nicht "weil", sondern "trotz" und "obwohl"."
    Da ist viel Wahres dran.

    Trotzdem kann auch eine authentische, lebhafte und in sich ruhende Frau an einen Mann geraten, der sein Singleleben vor die Beziehung stellt oder einfach nicht genug in sie verliebt ist.
    Ich frag mich, ob Du möglicherweise zu lange bei den Männern ausharrst, die Dir das Zweite-Geige-Gefühl geben, anstatt Dir zu sagen "Das ist nicht das, was ich suche - ich will mehr Verbindlichkeit, mehr Priorität in seinem Leben, mehr Zuwendung spüren" und weiterzuziehen.
    Was hält Dich bei jemandem, wenn Du merkst, dass Du erst auf Platz 14 hinter den Kumpels, Fußball, dem Feuerwehrverein, Nachbar Müllers Katze und seinem Mountainbike kommst?
    In der Zeit, die Du durch schnellere Trennungen von solchen Männern gewonnen hättest, wäre Dir vielleicht schon DER Mann fürs Leben über den Weg gelaufen?!

  5. Inaktiver User

    AW: Was läuft denn immer falsch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    "Männerabend" heißt für mich "Männerabend". Ich habe ja auch "Mädelsabend" und ich finde das auch wichtig, dass man seine Freundschaften neben der Beziehung pflegt. Ich erwarte doch überhaupt nicht, dass jemand sein ganzes Leben für mich umkrempelt und ich will auch nicht in Männerabende integriert werden und mein Partner darf auch gerne mal ohne mich weggehen und Zeit mit seinen Freunden verbringen, das Recht nehme ich mir ja auch heraus.
    Nur ich gehe eben Kompromisse ein und die Männer haben immer nur ihr Ding gemacht.

    Meine letzte Beziehung war ein Fernbeziehung, da sieht man sich sowieso nur am Wochenende. Wenn ich Freitags Mädelsabend hatte und er Samstags was mit seinen Kumpels machen wollte, dann habe ich den Mädelsabend auch mal ausfallen lassen, damit wir Freitags etwas machen können. Umgekehrt hat er das nie gemacht, wenn ich mich darüber beschwert habe, dann kam als Begründung nur "Das sind meine besten Freunde seit x Jahren". Dann freute ich mich auf einen gemütlichen Sonntag auf der Couch und seine Kumpels schrieben, dass sie essen gehen wollten, ich sagte, ich möchte lieber mit ihm zu Hause bleiben und er antwortete "Ja ich geh aber da mit sonst sind die beleidigt". (Wenn ich beleidigt bin, das ist dann wohl egal?)

    Ein anderer Ex hatte IMMER seine Kumpels bei sich daheim sitzen, wenn ich abends zu ihm kam. Ich habe dann mal gesagt, dass ich es schön fände, wenn wenigstens einen Abend in der Woche mal keiner sonst da wäre. Das hat er total ignoriert.

    Und so ging es eigentlich fast immer. Mir fehlt einfach die Kompromissbereitschaft und ich fühlte mich immer als die 2. Wahl. Freundschaften und Beziehung müssen sich die Waage halten, man kann nicht dem einen immer wegen den anderen absagen und umgekehrt.
    Du denkst hier aber sehr stark in Kategorien - Männerabend nur für Männer, Mädelsabend nur für Mädels etc. Damit verbaust du dir viel, denn es ist für Männer ja auch nicht unwichtig, die "Neue" den Kimpels vorführen zu können.

    Kompromissbereitschaft sehe ich da auch nicht so sehr viel - wenn er nicht genau zur gleichen Zeit das will, was du auch möchtest (= zuhause sein), bist DU es doch, die eingeschnappt ist. Eine Beziehung bedeutet immer Kompromisse, jeden Tag und jede Stunde. Das muss man aber doch nicht so negativ konnotieren - du könntest es doch auch so sehen, dass du dir das Beste aus beiden Welten nimmst.

    Dafür musst du aber offen sein, und das bist du glaube ich nicht..
    Anscheinend bist du eher für gemütliche Abende zuhause zu haben, doch deine Traumprinzen wollen feiern gehen - falsche Zielgruppe vielleicht?

    Mein Tip an dich wäre, das ganze Beziehungsthema unverkrampfter zu sehen - er will heute lieber was mit Kumpels machen? Ist doch kein Problem, entweder gehst du mit, oder du machst allein was Schönes. Oder eben auch mal gar nichts. Hör auf, so viel vorauszuplanen (dass machen Männer ift nämlich überhaupt nicht), lebe mehr in den Tag und nimm die Dinge, wie sie kommen. Dann klappt es auch mit den längeren Beziehungen.

  6. gesperrt

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    AW: Was läuft denn immer falsch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du denkst hier aber sehr stark in Kategorien - Männerabend nur für Männer, Mädelsabend nur für Mädels etc. Damit verbaust du dir viel, denn es ist für Männer ja auch nicht unwichtig, die "Neue" den Kimpels vorführen zu können.
    naja, die Namen der "Veranstalungen" sind ja schon eindeutig. Die Häufigkeit ist wohl eher das Problem.

    Wenn wir uns mit anderen Menschen zu mehreren treffen nennen wir das schlichtweg nicht Männer- oder Frauenabend.

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    AW: Was läuft denn immer falsch?

    Liebe Phoenix

    Auf deine Eingangsfrage würde ich persönlich schlicht antworten: nichts. Nichts läuft falsch. Du bist vergleichsweise blutjung u dein Leben will gelebt und erfüllt werden - auch ohne Partner. Da fehlt nichts, da geht es darum, zu erleben, sich zu entwickeln, zu genießen - ein (bleibender) Partner kommt von allein, gern erst mit Mitte oder Ende 30, das ist typisch und häufig. Oft hat man erst dann die Reife u d Stabilität, hat ü erzogene Erwartungen abgebaut, kann klar Verantwortung für dich übernehmen, Grenzen setzen, zwischen Passendem u Unpassendem unterscheiden.

    Ich habe so ein bißchen das Gefühl, du fragst bei potenziellen Kandidaten *warum nicht* statt *warum genau dieser Mensch*? 7 Beziehungen erscheint mir sehr viel. Ich wundere mich, dass du die kurzen Intermezzi überhaupt als Beziehungen empfindest? In deinem Alter beendete ich gerade meine Zweite. Später war ich (dann 31-35) 4 Jahre ohne jeden Mann (nicht mal ONS).

    Es besteht keine Eile! Fällt es dir schwer, dein Leben so zu genießen? Empfindest du dich auf der Wartebank bis eeeeendlich....? Dann fällt es schwer, wählerischer zu sein und genau hinzusehen. Und erwischt die, mit denen es eben nicht stimmig ist...

    Alles Liebe Lil

  8. Inaktiver User

    AW: Was läuft denn immer falsch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Man braucht dazu keine aufbrausende Meckerziege zu werden - die sind auf die Dauer mehr anstrengend als spannend und werden ab einem gewissen Punkt von den meisten Männern auch nicht als reizvoll empfunden. Wer mit seinen inneren Bedürfnissen in Kontakt ist, wird ganz automatisch Situationen erleben, in denen die Wünsche des Partners mit den eigenen kollidieren. Dabei wird es ganz von selbst emotional, sofern man sich nicht in irgendeine Vernunftsmaske zwängt: "Bloß nicht laut werden. Immer schön sachlich bleiben. Auf keinen Fall fluchen. Jederzeit sofort Kompromisse suchen und anbieten. Blablablablabla..." --> das wäre ein toller Roboter, aber kein Mensch.
    Und ein bisschen Wutschnauben hier und da kann den "Jagd- und Überzeugungstrieb" im Partner anfachen: "Hey, ich will, dass meine Süße wieder glücklich und zufrieden (mit mir) ist. Deshalb lege ich mich jetzt wieder ins Zeug..."
    Danke, das hast du für mich echt gut auf den Punkt gebracht
    Ich hab immer gedacht, dass es für einen Mann doch toll sein muss, wenn die Freundin so geduldig und locker ist, aber dabei habe ich meine eigenen Wünsche und Erwartungen ganz aus den Augen verloren.
    Ich denke auch zu viel an das andere Extrem (zickig, aufbrausend, über alles aufregen). Man muss ja nicht von einem Extrem ins andere wandern. Dass sachliche und diplomatische betrifft bei mir nicht nur die Partnerschaften, auch bei Streitigkeiten mit Freunden/Familie lege ich mir vorher gern immer alles zu Recht, was ich sagen will, damit ich den anderen nicht mit meiner Wut überrenne und etwas überdramatisiere. Ich mag es ja auch nicht, wenn ich irgendwelche handlosen Vorwürfe und Anschuldigungen an den Kopf geknallt bekomme. Manchmal ist es auch gut, weil einige Dinge für mich nachdem ich mich mal abgeregt habe nicht mehr schlimm sind und ich sogar froh bin, dass ich deswegen nicht ausgerastet bin. Wenn ich aber etwas in einem ruhigen Ton anspreche und der andere trotzdem vorwurfsvoll, schnippisch oder sogar beleidigend wird, dann bin ich ziemlich sauer und enttäuscht. Das ist auch ein Problem was ich mir selbst mache, ich habe dann die Erwartungshaltung, dass der andere meine ruhige und diplomatische Art zu schätzen weiß und ebenso reagiert.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich frag mich, ob Du möglicherweise zu lange bei den Männern ausharrst, die Dir das Zweite-Geige-Gefühl geben, anstatt Dir zu sagen "Das ist nicht das, was ich suche - ich will mehr Verbindlichkeit, mehr Priorität in seinem Leben, mehr Zuwendung spüren" und weiterzuziehen.
    In meiner letzten Beziehung habe ich das erste Mal in meinen Leben schon auch mal über Trennung nachgedacht, da mir doch zu wenig Verbindlichkeit da war. Daher war ich auch, nachdem der Erste Schock der Trennung vorbei war auch gar nicht mehr unglücklich darüber. Ich glaube, da habe ich im Vergleich zu früher schon einen Schritt nach vorne gemacht, aber zu lange ausgeharrt habe ich da wahrscheinlich trotzdem.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du denkst hier aber sehr stark in Kategorien - Männerabend nur für Männer, Mädelsabend nur für Mädels etc. Damit verbaust du dir viel, denn es ist für Männer ja auch nicht unwichtig, die "Neue" den Kimpels vorführen zu können.
    Es ist ja nicht so, als ob ich nichts mit den Kumpels zu tun haben will. Ich habe mich meistens sogar gut mit ihnen verstanden. Ich finde trotzdem, Männer müssen auch mal unter sich sein, es ist IMMER was anderes, wenn eine Frau mit dabei ist. Deswegen stelle ich auch keinen Anspruch bei jedem Männerabend mit dabei zu sein.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mein Tip an dich wäre, das ganze Beziehungsthema unverkrampfter zu sehen - er will heute lieber was mit Kumpels machen? Ist doch kein Problem, entweder gehst du mit, oder du machst allein was Schönes. Oder eben auch mal gar nichts. Hör auf, so viel vorauszuplanen (dass machen Männer ift nämlich überhaupt nicht), lebe mehr in den Tag und nimm die Dinge, wie sie kommen. Dann klappt es auch mit den längeren Beziehungen.
    Das ist ja auch kein Problem für mich, wenn er MAL was mit den Kumpels machen will. Es geht aber nicht um mal was mit den Kumpels machen oder mal weggehen wollen oder dass ich immer zu Hause bleiben will. Ich bin schon kompromissbereit, natürlich kann ich mich auch alleine beschäftigen oder meinen Partner zu Liebe mitkommen, auch wenn ich nicht die meiste Lust habe. Das gehört für mich dazu in einer Partnerschaft. Das muss aber auch Gegenseitigkeit beruhen und das tat es meistens nicht. Meine Expartner haben immer nur gemacht, was sie wollten und wenn ich mal gesagt habe, dass ich lieber etwas anderes machen wollte, wurde das ignoriert.

    Mit dem Planen hast du schon Recht, das ist bei mir übertrieben und da muss ich mich etwas bremsen, das fällt mir sehr schwer Trotzdem glaub ich nicht, dass alle Männer es hassen mit ihrer Liebsten mal einen Urlaub oder einen Ausflug zu planen. Meine Freundinnen und ihre Partner tun das ja auch.

    Zitat Zitat von -Lil- Beitrag anzeigen
    Es besteht keine Eile! Fällt es dir schwer, dein Leben so zu genießen? Empfindest du dich auf der Wartebank bis eeeeendlich....? Dann fällt es schwer, wählerischer zu sein und genau hinzusehen. Und erwischt die, mit denen es eben nicht stimmig ist...
    Nein Lil, mir fällt es nicht schwer das Leben alleine zu genießen und Eile hab ich auch nicht. Zurzeit bin ich gerne alleine, ohne Dates oder ONS. Von einer Beziehung in die nächste springen oder krampfhaft zu suchen, davon halte ich nicht viel. Ich warte auch nicht sehnsüchtig, dass jemand kommt. Irgendwann kommt schon einer, ich habe noch nie wirklich aktiv gesucht und es hat immer so geklappt. Und so lange ist mein Leben auch alleine sehr schön

    Bisher hat es auch immer gedauert bis eine Beziehung zu Stande gekommen ist. Ich brauche meine Zeit beim Kennenlernen und ich habe auch durchaus auch nach 2-3 Monaten mit vielen Dates entschieden, dass jemand doch nicht als Partner für mich in Frage kommt, wählerisch bin ich da schon. Umso verwunderlicher ist es ja für mich, dass die Beziehungen dann immer nur so kurz halten. Teilweise sogar kürzer als das Kennenlernen gedauert hat...

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