Ich habe nochmal darüber nachgedacht, warum ich so Probleme habe, über Gefühle zu reden und so bestrebt bin, nicht die Kontrolle zu verlieren.
Meine erste Beziehung mit 17 war eigentlich ganz normal, da konnte ich Gefühle auch noch gut offen zeigen. Wir waren nur 6 Monate zusammen. Er machte dann Schluss, weil er sich in eine andere verliebt hatte. Danach war mein Selbstbewusstsein total am Boden für lange Zeit.
Mit 19 kam ich mit jemandem zusammen, der mir mit meinem geringen Selbstbewusstsein überhaupt nicht gut getan hat. Er öfter richtig gemein zu mir, die Kumpels waren auch immer wichtiger. Ich habe ihm gegenüber Gefühle gezeigt und er hat mich ausgelacht, wenn ich gesagt habe, dass ich ihn liebe, hat er gemeint, das wäre albern sowas zu sagen. Er wollte mich nie in der Öffentlichkeit küssen oder Händchen halten, weil das wäre ja peinlich. Außerdem sagte er, ich könnte ja froh sein, ihn zu haben, weil sonst würde mich ja keiner wollen. Wenn man so wenig Selbstbewusstsein hat, wie ich das damals hatte, dann glaubt man das. Ich wurde immer verzweifelter und irgendwann trennte er sich.
Danach ging's mir viel besser, ich war viel unterwegs und habe schnell gemerkt, dass es überhaupt nicht so ist, dass mich außer ihm keiner will. Mein Selbstbewusstsein hatte sich wieder erholt und ich wollte mir sowas auch nie wieder bieten lassen.
Ich hatte jedoch in den Partnerschaften danach sehr große Probleme über Gefühle zu reden. Ich habe Angst davor, dass nichts zurückkommt oder dass der andere das als Schwäche ansieht und ausnutzt oder sich über mich lustig macht. Wenn ich dann einen Partner hatte, der selber sehr gefühlvoll war und gut darüber reden konnte, bin ich aufgetaut und konnte dann auch mehr Emotionen zeigen, das hat mir die Angst genommen. Leider hatte ich das kaum, sondern fast nur Männer, die ihre Gefühle auch nicht äußern konnten, da hatte ich dann zwar "meine Ruhe", aber ihr habt schon Recht, eine Beziehung lebt von Emotionen, positiven und negativen, die man offen zeigen muss ansonsten wird es einfach langweilig und irgendwie hat man auch das Gefühl, dass man einander gar nicht wirklich kennt.
Wahrscheinlich habe ich mir auch öfter zu viel bieten lassen, weil ich meine Emotionen nicht zeigen wollte, aus Angst, dass es ausgenutzt oder als Schwäche empfunden wird und einfach die "coole, verständnisvolle Freundin" sein wollte.
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Thema: Was läuft denn immer falsch?
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13.09.2015, 17:57Inaktiver User
AW: Was läuft denn immer falsch?
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13.09.2015, 20:29
AW: Was läuft denn immer falsch?
Was für ein Idiot.
Liebe Phönix, es ist Dein Recht, DICH zu zeigen, es macht Dich greifbar, authentisch und lebendig.Wahrscheinlich habe ich mir auch öfter zu viel bieten lassen, weil ich meine Emotionen nicht zeigen wollte, aus Angst, dass es ausgenutzt oder als Schwäche empfunden wird und einfach die "coole, verständnisvolle Freundin" sein wollte.
Da war einmal ein Vollhonk, der Dir dieses Recht abgesprochen hatte, aber das warst Du noch jung und hattest Dir das bieten lassen.
Heute kannst und darfst Du so sein und so fühlen, wie Du möchtest. Wenn ein Gegenüber das nicht aushält, ist das sein Problem und nicht Deines. Dann passt er eben nicht zu Dir. Du tust ja niemandem weh mit Deinen Gefühlen, sondern sagst und zeigst einfach, wie es in Dir aussieht.
Hol Dir Dein Recht zurück, leb es und mach Dich sichtbar für andere damit.
Liebe Grüße
Zio
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14.09.2015, 13:56Inaktiver User
AW: Was läuft denn immer falsch?
Danke Zio

Ich gerate aber ja immer wieder an die Männer, die sofort weg sind, wenn nicht mehr alles nur schön ist und man mal ein Problem anspricht. Manchmal reichte auch nur eine Meinungsverschiedenheit.
Ich weiß nicht, worauf ich vielleicht beim kennenlernen schon achten sollte, damit ich eben nicht mehr an so Männer gerate.
Oder mache ich mir das Problem selbst, weil ich zu lange zu ruhig bleibe und immer alles sachlich und diplomatisch sehen will?
Ich merke schon teilweise große Unterschiede zwischen meinen vergebenen Freundinnen mit langen Partnerschaften und mir, wenn wir zusammen unterwegs sind.
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19.09.2015, 09:16
AW: Was läuft denn immer falsch?
diese Frage wird (verständlicherweise) ja sehr oft gestellt. Wenn es hierfür ein Rezept gäbe, der Publizist eines solches würde wohl stinkendreich werden

Die Frage beinhaltet aber etwas, das sich durch dein ganzes Thema zieht und auch schon benannt wurde: fehlende Authentizität.
Nun ist das nicht so einfach mit der Authentizität: wie wird man denn authentisch? Auch das wurde schon benannt: es geht um den Kontakt zu dir selbst.
Du bringst hier deine Bedürfnisse und Wünsche wunderbar auf den Punkt. Das ist schon die halbe Miete
Du darfst aber auch zu all dem stehen, musst absolut nicht perfekt sein und immer alles "richtig" machen. Genau das verhindert ja eher, dass unsere Persönlichkeit sicht- und vor allem (be-)greifbar wird.
ein Beispiel, das mir in deinem Eröffnungspost ins Auge fiel:
ich finde es absolut verständlich. Warum soll mit dir unverbindlicher umgegangen werden als mit den Kumpels? Du kannst ruhig dazu stehen, dass du eine gewisse Verbindlichkeit erwartest und ja auch gibst. Generell in Kontakten, nicht nur bei Partnern. Du bist eben verbindlich. Aber deswegen keine Klette. Ich kenne das gut, ich bin da ebenso gestrickt (ebenfalls eher introvertiert und viel eigenen Raum benötigend).Meinen Partnern war es bisher schon zu viel mir für ein Event zuzusagen, was 2-3 Monate in der Zukunft liegt oder gemeinsame Urlaube zu planen, während gemeinsame Urlaube/Events mit den Kumpels schon Monate vorher geplant werden konnten.
Bin ich da vielleicht zu sehr eifersüchtig auf die Kumpels oder ist es verständlich, dass ich mich da aufrege?
Grundsätzlich habe ich den Eindruck, du lässt dich zu sehr von Angst bestimmen: Angst vor Verletzung, Angst vor Kontrollverlust, Angst ein falsches Bild von dir abzugeben usw. Angst ist in Liebesdingen nicht der die beste Beraterin. Was dir gut täte, wäre mehr Mut zu dir selbst zu stehen. Sozusagen ein Selbst-Verständnis in dem, wer und wie du bist. Wenn du das hast, strahlst du das aus, du kommunizierst deine Persönlichkeit sozusagen ohne es zu merken und wirst so verständlich und begreifbar.
Das ist zwar generell eine Sache der Reifung, also sozusagen ein lebenslanger Prozess, aber der geht ja irgendwann im kleinen los. Schon die Entscheidung dazu, dass ich nun für mein Glück selbst eintrete und die volle Verantwortung dafür übernehme (da war ich um die 30), hat irgendwie einen Schalter umgelegt und wohl was daran verändert, wie ich aufgetreten bin. Vermutlich einfach selbstbewusster und selbstverständlicher.
Jedenfalls war es schon fast (im positiven Sinne) erdrutschmäßig, wie sich da meine Beziehungsqualität (in allen Arten von Beziehung) "schlagartig" verändert hat. Allerdings habe ich dann auch erstmal wieder eine Phase der Unverbindlichkeit gebraucht. Also Nähe zu Männern ja, aber ich gab nicht mehr so viel. Das andere "Extrem" (das vermutlich eher die sozialverträgliche Mitte war) tat mir gut und seitdem achte ich mehr darauf, dass Geben und Nehmen ausgeglichen ist.
Im Gegensatz zu einigen Wortmeldungen hier halte ich die Probleme mit den Jungs nicht für eine Alterfrage, denn ihr seid alle weit jenseits des Teeniealters, deshalb halte ich auch die gebetsmühlenartigen Sprüche für Quatsch, dass junge Frauen Beziehung wollen und junge Männer nur Sex - da sprechen die vielen Familiengründungen und auch die verzweifelte Suche vieler junger Männer eine ganz andere Sprache, und ich würde mich auch eher fernhalten von Ratschlägen wie "mach dich rar, damit wirst du interessanter". Denn das bist nicht du und damit ziehst du nur eine bestimmte Spezies von Männern an, die folglich auch nicht zu dir passen. Mit Spielchen wäre ich vorsichtig. Was ja nicht gegen flirten spricht. Flirten an sich ist spielerisch und absichtslos. Spielchen sind manipulativ und zielgerichtet.Geändert von Amelie63 (19.09.2015 um 09:22 Uhr)
Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
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19.09.2015, 10:17
AW: Was läuft denn immer falsch?
Das Problem machst du dir aber selbst. Du bist niemandem Rechenschaft schuldig und musst nicht so ehrlich sein. Wobei du auch nicht lügen musst. Es reicht aufrichtig zu sein.
Bei mir heisst das: Ich erzähle meinem neuen Partner nur von den Beziehungen, die wichtig waren, da die was über meine Persönlichkeit und mich aussagen. Alles andere geht ihn einfach nichts an. Wenn da einer hartnäckig wäre (was mir noch nie passiert ist), würde ich die Gegenfrage stellen. oft sind die dann so glücklich über sich reden zu können, dass die gar nicht merken, dass sie von dir eigentlich wenig wissen
Andere Leute geht das generell nix an, mit wieviel Männern du zusammen warst. Bei Freundinnen, die das mitgekriegt haben, hab ich es schon so erlebt, dass sich eine von mir distanziert hat (ok, dann passts halt nicht) und ich mich von einer distanziert habe, weil mir ihr ewiges "bei dir ist ja immer so viel los" auf den Wecker ging. Ich hatte einfach keine Lust den Voyeurismus mancher Leute zu bedienen.
Das kann schon sein, dass es sich anfangs, wenn du mehr zu dir selbst stehst, gründlich aussortiert. Dafür wirst du dann aber auch eher passende Menschen um dich haben.Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
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20.09.2015, 12:42Inaktiver User
AW: Was läuft denn immer falsch?
Ich würde mich an deiner Stelle mal fragen, wie "emotional" du tatsächlich bist. Irgendwie wirkt das z. T. ein bisschen aufgesetzt, so, als hättest du mal irgendwo gelesen, dass man ja immer bis über beide Ohren verliebt srin muss, damit das mit den Beziehungen was wird, und sich gefälligst auch so verhalten muss.
. Viele glückliche Beziehungen sind aber eher eine Art gleichberechtigte Partnerschaft, in der es darum geht, gemeinsam den Alltag zu meistern und einfach Spass zu haben. Da sagt man nicht 100x am Tag "mein Traumprinz". Wer selbst wenig emotional ist, kommt mit "Gefühlsergüssen" der Partnerin auch nicht so gut klar.
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21.09.2015, 16:40Inaktiver User
AW: Was läuft denn immer falsch?
Leider habe ich es aber eben schon erlebt, dass meine Partner den Finger in die Wunde gelegt haben, so bald ich in ihren Augen etwas nicht "richtig" gemacht habe. Ich habe das dann ewig vorgehalten bekommen und teilweise den Eindruck gehabt, dass es "gegen mich" verwendet wird oder dass jemand gradezu nach Fehlern bei mir gesucht hat, um sie mir vorhalten zu können.
Nein ich bin keine Klette, das denke ich auch nicht von mir selber. Ich wollte mit dem Beispiel zum Ausdruck bringen, dass ich eben selbst der Meinung bin, dass ich NICHT zu viel erwarte und nach 5 Monaten um die Ecke komme mit "Ach ich hab da diese tolle Wohnung im Internet gesehen und habe uns da mal einen Besichtigungstermin organisiert" oder sage "Nein, ich möchte nicht mehr, dass du mit deinen Kumpels saufen gehst!".
Ich verbiete niemanden Treffen mit Freunden, Hobbies oder sonstiges, aber wenn man eine Beziehung eingeht, dann muss man bereit sein, zu Gunsten der Beziehung auch etwas Zeit zu opfern, die einem dann für die anderen Bereiche fehlt. Ich tue das ja auch und ich sehe das auch nicht als "Opfer". Ich war aber bisher in Beziehungen meistens der einzige Part, der kompromissbereit war, während die Herren ihr Leben und ihre Freizeit nachdem die erste Verliebtheit abgeklungen war, weiter so gestaltet haben, wie in ihrer Singlezeit und ich musste mich dann zeitlich irgendwo reinquetschen und wenn ich dann mal nur gesagt habe, dass mir das zu wenig ist, dann hieß es sofort "Das wird mir alles zu viel. Mir fehlt meine Zeit für mich".
Angst spielt da ganz sicher eine Rolle, weil ich eben die Erfahrungen gemacht habe, dass es sofort aus ist, wenn man mal mehr Zeit oder Verbindlichkeit einfordert.
Ja diese junger Männer gibt es, die sind alle mit meinen Freundinnen zusammen
Der beste Freund meines Ex war früher eben genauso wie mein Ex und seit er mit einer Freundin von mir zusammen ist, hat er sich sehr gewandelt. Sie ist aber ein ganz anderer Typ als ich, extrovertriert und oft zickig und launisch, teilweise sogar unverschämt, wo ich mir denke "So würde ich mich nie verhalten..." und einen leichten Anflug von Fremdschämen bekomme. Das geht mir bei vielen so, die alle schon lange einen Partner haben.
Ich weiß mittlerweile, dass ich mir mit meiner Kontrolliertheit selbst ein Bein stelle, aber ich kann mich auch nicht um 180 Grad drehen, das ist dann ja auch nicht mehr authentisch. Beim nächsten Mann, der irgendwann mal in mein Leben tritt, werde ich aber verstärkt drauf achten, in welchen Situationen ich mich aus Angst wieder zurückhalte und versuchen da mehr aus mir herauszukommen.
Ich halte auch wenig von diesen "Mach dich rar" Spielchen beim Kennenlernen...wenn ich jemanden mag, dann zeige ich das auch und ich sehe keinen Sinn darin. Das Kennenlernen klappt bei mir auch meistens ganz gut, nur alles was dann nach den ersten 2-3 Beziehungsmonaten kommt, das will einfach nicht klappen
Eine "gleichberechtigte Partnerschaft" ist ja das, was ich mir wünsche. Leider war bei mir meistens keine Gleichberechtigung vorhanden, da meine Partner mich nicht wirklich in ihren Alltag integrieren wollten/konnten und nur "ihr Ding" gemacht haben.
Ja da hast du Recht...bei mir gibt es aber so richtige "Gefühlsergüsse" eher nicht. Ich rede davon, dass man nur mal sagt "Ich fühle mich wie die 2. Wahl, wenn du mich wegen deinen Kumpels versetzt". Das ist dann schon zu viel.
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21.09.2015, 18:23
AW: Was läuft denn immer falsch?
Es kann Dir nur jemand etwas vorhalten, wenn Du selbst es zulässt. Warum tust Du das?
Die einfachste Möglichkeit wäre doch, den Mund aufzumachen und ein entschiedenes Signal auszusprechen, dass hier Deine (!) Grenzen überschritten werden. Und zwar so mit Nachdruck, dass diese nie wieder überschritten werden.
Wovor hast Du da Angst? Dass Dich dieser Mann dann verlässt?
Du wählst lieber die Option, ihm etwas vorzuspielen, ein Bild abzuliefern, das Du nicht bist. Steh zu Dir selbst, sag Stopp, wenn Dich jemand verletzt, minderwertig oder respektlos behandelt. Du kannst im Grunde genommen dabei nichts verlieren, sondern nur an Achtung gewinnen.
Hast Du Dir schon mal überlegt, dass Du durch Dein kontrolliertes Verhalten (bitte jetzt nicht böse sein, ich mein das überhaupt nicht schlecht) uninteressant geworden bist als Partnerin?Ich verbiete niemanden Treffen mit Freunden, Hobbies oder sonstiges, aber wenn man eine Beziehung eingeht, dann muss man bereit sein, zu Gunsten der Beziehung auch etwas Zeit zu opfern, die einem dann für die anderen Bereiche fehlt. Ich tue das ja auch und ich sehe das auch nicht als "Opfer". Ich war aber bisher in Beziehungen meistens der einzige Part, der kompromissbereit war, während die Herren ihr Leben und ihre Freizeit nachdem die erste Verliebtheit abgeklungen war, weiter so gestaltet haben, wie in ihrer Singlezeit und ich musste mich dann zeitlich irgendwo reinquetschen und wenn ich dann mal nur gesagt habe, dass mir das zu wenig ist, dann hieß es sofort "Das wird mir alles zu viel. Mir fehlt meine Zeit für mich".
Wenn Du Dich respektlos behandeln lässt, wenn Du (überzogen gesprochen) zu Allem Ja und Amen sagst, statt DICH zu zeigen, wie Du denkst, wie Du fühlst, wie DU leben möchtest, so sehen die Partner in Dir nur noch eine Hülle, die sie wie ein Mantel umgibt, aber DU SELBST wirst nicht mehr greifbar.
Nicht mehr spürbar, nicht mehr sichtbar, nicht mehr interessant. Denn genau Deine Ecken und Kanten, Dein Wesen, Dein Esprit - alles drückt sich dann für den anderen aus, wenn Du authentisch zu Deinen Eigenheiten stehst.
Und Dir Deine (von anderen subjektiv empfundenen) "Fehler" nicht vorwerfen lässt und klein beigibst, Dich auch dadurch zur formbaren Hülle machen lässt.
In einer Beziehung auf Augenhöhe müsstest Du Verbindlichkeit überhaupt nicht einfordern, die wäre sowieso da. Freiwillig, weil der Mann Dich faszinierend findet, weil er so oft wie möglich mit Dir zusammensein möchte.Angst spielt da ganz sicher eine Rolle, weil ich eben die Erfahrungen gemacht habe, dass es sofort aus ist, wenn man mal mehr Zeit oder Verbindlichkeit einfordert.
Steh zu Dir selbst, vertrete DICH in einer Beziehung, gleich zu Beginn. Und wenn der potentielle Partner dann abspringt, war es nicht schade um ihn. Dann hast Du Dir im schlimmsten Fall ein jahrelanges Verbiegen und Verleugnen erspart, das brauchst Du sowieso nicht, oder?
Eben. Sie leben ihr Leben so, wie sie sich das vorstellen. Sie leben SICH und zeigen SICH ohne Angst. Sie haben auch keine Angst davor, deshalb verlassen zu werden - dieses Druckmittel fällt damit weg und die Partner sehen in ihnen greifbare, interessante und authentische Frauen.Ja diese junger Männer gibt es, die sind alle mit meinen Freundinnen zusammen
Der beste Freund meines Ex war früher eben genauso wie mein Ex und seit er mit einer Freundin von mir zusammen ist, hat er sich sehr gewandelt. Sie ist aber ein ganz anderer Typ als ich, extrovertriert und oft zickig und launisch, teilweise sogar unverschämt, wo ich mir denke "So würde ich mich nie verhalten..." und einen leichten Anflug von Fremdschämen bekomme. Das geht mir bei vielen so, die alle schon lange einen Partner haben.
Sei einfach Du selbst und wenn das einem Mann nicht gefällt, dann ist er FÜR DICH nicht der Richtige.
Liebe Grüße
Zio
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21.09.2015, 18:30
AW: Was läuft denn immer falsch?
Achte mehr auf Dich selbst als auf den Mann. Klingt jetzt komisch, aber achte in der Konversation auf Deine eigenen Gefühle.
Wenn Du Anzeichen bemerkst, dass Du Dich in irgendeiner Form bevormundet, minderwertig, uninteressant fühlst, dann steh auf und geh (mach das ein einziges Mal und schau, wie Du Dich danach fühlst. Du wirst sehen, danach passiert Dir sowas nie mehr - wenn Du einmal Grenzen gesetzt hast, ändert sich Deine Ausstrahlung komplett).
Überprüfe vielleicht auch Dein eigenes Beuteschema. Auf welche Signale reagierst Du? Was muss ein Mann ausstrahlen, damit er Dir gefällt?
Du könntest beginnen, hier Deinen Raster zu hinterfragen.
Liebe Grüße
Zio
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21.09.2015, 21:14Inaktiver User
AW: Was läuft denn immer falsch?
@Phoenix88: dass deine Partner lieber was mit ihren Freunden machen als mit dir, scheint sich ja wie ein roter Faden durch deine Beziehungsprobleme zu ziehen.
Warum ist es denn nicht möglich, dich in die Männerabende zu integrieren? Willst du das nicht, oder wollen deine Partner das nicht?
An manchen Stellen musst du vielleicht auch mehr Geduld haben. Die wenigsten Männer krempeln wegen einer neuen Beziehung von heute auf morgen ihr ganzes Leben um. Das ist eher so ein Frauending. Und ich hatte selbst schon Partner, die mehr Distanz- als Nähetypen waren, und das fand ich eigentlich nicht schlimm. Fällt für mich unter "management of expectations". Qualität statt Quantität eben. Mach dich selbst doch auch mal rar, das kann Wunder bewirken.


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