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    AW: Ich gewöhne mich einfach nicht ein! (Umzug ist ein Jahr her)

    Zitat Zitat von Josyfine Beitrag anzeigen
    Das hatte ich hieraus gelesen:
    Danke Hatte es noch mal gelesen und nicht gefunden. Jetzt hab ichs

  2. gesperrt

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    AW: Ich gewöhne mich einfach nicht ein! (Umzug ist ein Jahr her)

    @phantomlake, auch hier: Danke

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    AW: Ich gewöhne mich einfach nicht ein! (Umzug ist ein Jahr her)

    [/QUOTE]Jetzt habe ich schon so viel für diesen Studiengang "geblutet", jetzt will ich das letzte Jahr auch noch schaffen.

    Aurelienne[/QUOTE]
    Da erwähnt Aurelienne das "Jahr", auf das sich Josyfine bezieht.

  4. gesperrt

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    AW: Ich gewöhne mich einfach nicht ein! (Umzug ist ein Jahr her)

    nochmal - lach: danke Aurelienne

  5. Inaktiver User

    AW: Ich gewöhne mich einfach nicht ein! (Umzug ist ein Jahr her)

    Wie wir uns fühlen hängt letztlich von unserer inneren Einstellung ab.

    Und es gibt natürlich Umstände, die ein gutes Gefühl fördern- und umgekehrt.

    Was genau fehlt- worum es Dir und Deinem Freund konkret geht- wurde nun nicht ersichtlich, aber wer möchte, kann das ja herausarbeiten.
    Denn wenn ich genau weiß, was mir fehlt - kann ich auch genau darauf in mir eingehen.

    Letztlich scheint doch ein Weg deutlich: Ihr werdet nach dem Studium dort nicht bleiben.
    Und damit gibt es ein Ziel und jetzt ist nur noch die Frage, wie Du die Zeit bis dahin leben willst.
    Dieses Wort "durchhalten" fühlt sich für mich zu sehr nach gedrückt, erzwungen, aushalten, ertragen, ausgeliefert sein aus.
    Genau DAS sollte das Leben aber NIE sein!

    Ein Jahr kann lang oder kurz empfunden werden.....es sind immerhin 365 Tage, die gelebt werden wollen- in denen man fühlt, lebt, leidet, liebt.....und ja nicht im Vakuum verbringt.

    Kurz: fange an die Situation als a- freie Entscheidung zu sehen (was es ja auch ist) und b- als Herausforderung zu erkennen.

    Wieviel lernst Du gerade jetzt über Dich und über das, was in Dir ist?
    Wieviel Lebenserfahrung kommt gerade in Deinem Leben dazu?
    Wieviel Chancen liegen darin, viel über Dich zu erfahren und zu lernen, wie Du Einfluss auf Dich und Deine Gefühle nehmen kannst?

    Du bist vielleicht äußeren Umständen ausgeliefert, aber keiner kann bestimmen, wie es Dir innen drin geht
    Und DARAN kannst Du arbeiten.

    Was ist gut an der Situation, die Du nun hast?
    Schreibe es doch einmal auf! Sammle! Was wirst Du da heraus für Dein Leben mitnehmen?
    Und mach es doch ruhig mit Deinem Freund zusammen.

    Wenn Dir klar ist, dass Du ein Jahr noch studieren wirst und dann der Weg woanders hingeht-- dann mach es Dir doch als Aufgabe Dir TROTZ dieser Umstände.....das Leben total schön zu machen!
    Unabhängig von Menschen außen rum- unabhängig von Meinungen- unabhängig von dem, was andere denken oder sagen.
    Wer weiß, wie sehr Dir genau diese Fähigkeit, die Du nun üben kannst und damit frei werden von der Umgebung- Dir in Deinem LEben später unglaublich helfen wird?

    Wer ist zuständig, dass wir uns gut fühlen???
    NUR WIR SELBST!
    Und es wird auf jeden Fall Wege geben damit es Dir besser gehen kann

    Ich fände es sehr schade- sehr vergeudete Lebenszeit- dieses Jahr nun nur leidend und jammernd zu verbringen. Und wie sinnvoll könntest Du diese Zeit für DICH nutzen - für die Beziehung und damit das Beste rausholen, was Dir an "Lebensnahrung" gegeben wird

    alles Gute für Dich
    kenzia

  6. Inaktiver User

    AW: Ich gewöhne mich einfach nicht ein! (Umzug ist ein Jahr her)

    @Aurelienne: was mich wundert - hast du denn gar keinen Kontakt zu Kommilitonen o.ä.? Dass man am Wohnort selbst keine Leute kennt, halte ich nicht für unnormal, oft ergibt sich das einfach nicht, oder die Altersgruppe passt nicht, gerade wenn es ein kleines Dorf ist.

    Ich bin in meinem Leben oft umgezogen und habe meist über Studium/Arbeit oder auch über Sportgruppen Leute kennengelernt.
    Im Übrigen fand ich es ganz heilsam, mal "total weg" von den alten Freunden zu sein, denn dann sieht man, ob man es auch "alleine" kann.

  7. Inaktiver User

    AW: Ich gewöhne mich einfach nicht ein! (Umzug ist ein Jahr her)

    Ob und wie intensiv man mit den Leuten in seinem Umfeld in Kontakt kommt, hängt auch ein wenig von einem selber ab.

    Ich kenne dich nicht, und ich kenne die Leute in deinem Wohnort nicht. Ich maße mir also nicht an, zu urteilen, an wem es liegt, dass es mit dem Kontakt nicht klappt.

    Aber zum Nachdenken zwei kleine Beispiele:
    Eine junge Familie zieht von einer Großstadt in unsere Kleinstadt. Die Frau fühlt sich anfangs extrem unwohl, kommt wegen der kleinen Kinder nicht viel raus, kommt mit dem Dialekt nicht klar usw. - Aber sie ist offen, neugierig, geht auf die Leute zu, ergreift die Initiative, stellt eine Krabbelgruppe im Stadtteil auf die Beine, gründet später einen FAmilientreff in der Kirchengemeinde. Und so gut wie nie jammert sie oder sagt den Leuten, wie schrecklich sie ihre Stadt findet. Die Frau ist heute eine meiner besten Freundinnen, hat jede Menge Kontakte, ist immer noch sehr aktiv, beliebt - und sagt mittlerweile: meine Großstadt war mir lieber, aber die Menschen hier sind toll.
    Beispiel 2: Auch eine junge Familie, ähnliche Voraussetzungen, allerdings aus einer Großstadt in der Region, so dass schon mal die Dialektbarriere wegfällt. Ich hatte am Anfang öfters Kontakt - hat sich über den Kindergarten entwickelt. Aber weil mir bei jedem Treffen erzählt wurde, wie schrecklich unser Kaff ist und wie furchtbar es ist, dass man hier leben muss, habe ich den Kontakt einschlafen lassen.

    Denk mal drüber nach - vielleicht findest du dich in einem Beispiel wieder.

  8. Inaktiver User

    AW: Ich gewöhne mich einfach nicht ein! (Umzug ist ein Jahr her)

    Zitat Zitat von Josyfine Beitrag anzeigen
    Nur noch 1 Jahr dauert dein Studium?! Dann hast du es doch geschafft!
    Beiß die Pobacken zusammen und durch da! Und danach zieh sofort wieder weg.
    Josy, beinahe bräuchte ich einen neuen Computer vor lauter Lachen mit Tee im Mund.
    Herrlich, diese Kombination zweier Sprichwörter.


    Zum Thema,
    es gibt diese Orte, ich lebe auch in einer solchen Gegend,
    leider habe ich es jahrelang nicht mal gemerkt, weil ich mein Zuhause ansich gleichzeitig sehr mag, das hat es lange überlagert.

    Aber es hat mich krank gemacht, so isoliert zu sein- gerade als kommunikatives und menschenliebendes Wesen.

    Gut, daß Dir das früher bewußt ist, ein Jahr läßt sich wirklich überstehen, gerade mit der Aussicht auf Verbesserung.

    Aber was Kenzia dazu schrieb ist auch ganz wertvoll.


    @ Kenzia,
    es ist mir ein Bedürfnis, Dir endlich mal zu sagen, daß ich Deine Beiträge in diesem Forum zu allen möglichen Themen als unglaublich wertvoll empfinde.
    Danke dafür.

  9. gesperrt

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    AW: Ich gewöhne mich einfach nicht ein! (Umzug ist ein Jahr her)

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Josy, beinahe bräuchte ich einen neuen Computer vor lauter Lachen mit Tee im Mund.
    Herrlich, diese Kombination zweier Sprichwörter.

  10. Inaktiver User

    AW: Ich gewöhne mich einfach nicht ein! (Umzug ist ein Jahr her)

    Liebe Aurelienne, vielleicht moechtest du auch ein bisschen viel auf einmal und ein bisschen schnell . Ich glaube, im Sueden Deutschlands ist das Temperament der Menschen ohnehin ein wenig langsamer und grundsaetzlich konservativer - das zeigt ja schon die Politik .

    Deine Kommilitionen, die ebenfalls zugezogen sind, haben sicherlich einiges mit sich selbst und vor allem eben auch mit dem Lernstoff zu tun. Studieren ist ja heutzutage keine Zeit mehr, die auch dem Erlernen gewisser sozialer Kompetenzen gilt, die sich aus einem gewissen Muessiggang ergeben koennen - sondern es ist taff. Keine Zeit.

    Du wohnst noch dazu ausserhalb, du bist ausserdem in einer Beziehung. Das sind zwei Komponenten, die sicherlich noch - auch ganz unbewusst in deiner Ausstrahlung - verstaerken moegen, weniger 'offen' fuer neue Begegnungen zu sein.

    Ist halt schade, dass ihr auf's Land ziehen musstet. Naher im Zentrum saehe es sicherlich auch noch einmal anders aus, waerdt ihr eben praesenter.


    Nun ist aber die Frage, was du mit dieser Situation machst.

    Du kannst sie weiterhin bekaempfen, dir einen Kopf machen, weshalb, wieso, warum und wie anders? Kostet viel Energie und aendert mit Sicherheit nicht viel.

    Oder aber - schlichte Akzeptanz. Es ist so, wie es nun ist. Das bedeutet dann auch, innerlichen Frieden zu schliessen, mit den hoelzernen Nachbarn, den Mit-Studenten, die nicht das bieten koennen, was du dir wuenschst.

    Ich bin sicher, sobald du diese Akzeptanz LEBST, sie also wirklich integriert ist, wird dein Leben dort leichter, heller und ich koennte mir gar vorstellen, dass sich auch in deinen Aussenbeziehungen etwas veraendert.

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